Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 50 (22.12.1916)
- Date
- 1916-12-22
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 50 Tr. Bloch s Wochenschrift Jetts 829 Der Mediziner Julius Raab,- Sohn des verdienstvollen Vorstandsmitgliedes Herrn Adolf R a a b in Baden,- erhielt am 1. Dezember 1916 das goldene Verdienstkreuz tnit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille und gleichzeitig die Ernennung zum Fähnrich. Der Wiener Kaufmann Samuel Bandle^ Sohn des bekannten Tempelvorstehers Wilh. Bandle rseit November 1915 bei einent Honvedreqimente ununterbrochen int Felde, wurde am 24. Oktober 1916 zum Gefreiten und nun zum Korporal befördert. Im . Honvedregimente erhielt der Regiments Adjutant Dr. Peter ValH Besitzer beider Signum!audis^ das Militärverdienstkreuz 3. Klasse. Prof. Dr. Jzidor Szilas aus Großwardein? Be sitz er der großen Silbernen,' wurde zum Leutnant be'ör dert? ebenso Fähnrich Hugo Gouda, Besitzer der bronzenen und kleinen silbernen Tapferkeitsmedaille. Oberleutnant Dr. Emil Winter^ der seit Kriegsbegilln int Felde steht,- wurde für tapferes Verhalten vor dem Feinde durch Se. Majestät zum viertenmale, uttd zwar diesmal mit dent Militärverdienstkreuz 3. Kl. mit der Kriegsdekoration,- ausgezeichnet. Auszeichnung eines StabsoMiers. Se. Majestät der Kaiser hat dent Major eines Savveurbataillons Josef Honig für vorzügliche Dienstleistung vor dem Feinde beit Eisernen Kronen-Orden 3. Klasse mit der Kriegsdekoration verliehen. Auszeichnung zweier Aetdravbiner. Se. Majestät der Kaiser hat dem eurer Heeresdivision der italienischen Front zugeteilten Feldrabbiner Bela Diamant für tapferes und aufopferungsvolles Verhalten das goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille verliehen. Dein Arnteerabbirter der kaiserlich deutschen Bugarnree Dr. Tänzer ist von Sr. Majestät dem Kaiser vorr Oesterreich das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens verliehen worden. Armeerabbiner Dr. Tänzer stammt aus Preßburg uttd ist bereits früher durch Verleihung des Eiseriten Kreuzes 2. Klasse und des Ritterkreuzes des kgl. württembergischen Friedrichsordens 1. Kl. mit Schwertern ausgezeichnet worden. Er war früher Landesräbbiner vott Tirol mtd Vorarlberg. Dreifach ausgezeichnet. Ernst Ai elfe u aus Reicbenbergx k. k. Leutnatit der Reserve, zuae^eilt einem Ldw.-Jnfanteriereqimente, wurde kürzlich durch Verleihung des goldenen Verdienstkreuzes ausgezeichnet. Nun erhielt er auch die silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klasse mit der Spange, was bekanntlich eine doppelte Verleihung bedeutet. Leutnant Meller,- der auch im Felde eine religiöse Ge'innung bekundet,- ist der Sohn des verdienstvollen Tempelvorstehers Herrn Sigmund Meller in Reickenbera,. der auch in der Flüchtlingsfürsorge unermüdlich tätig ist. Dr. Franz Sze gö, Advokat in Budapest, der seit eineinhalb Jahren auf dem Kriegsschauplätze seine Dienstpflicht erfüllt, ist als Einjahrig-Freiwilliger eittgerückt und wurde allmählich gum Leutnant befördert. Für seinen auf den russischen und italienischett Kriegsschauplätzen bekundeten Heldenmut tvurde er — nach einer Meldung des ^.Egyenlöseg" — mit der großen silbernen Tapferkeitsmedaille, dem Eisernen Kreuze uttd dem Signum laudis ausgezeichnet. Von den 23-ern. Alt der russischen Front haben vont . Infanterieregiment neuerlich die folgenden Personen Auszeichnungen erhalten: Rudolf Bajda, Leutnant, goldene Tapferkeitsmedaille. Es ist dies seine zweite Auszeichnuttg. Die erste war die große silberne Tapferkeitsmedaille. Martin Weisz, Leutnant, hat letzthin das Signum laudis erhalten. Das ist seine dritte Auszeichnuttg. Früher bekam er die kleine Silberne uttd erstes Sigtlum laudis. Viktor Klein,- Fähnrich, erhielt die große silberne Tavferkeitsmedaille. '„Egyenlöseg.") Vater dreier Selben. In Versec tvurde am 4. Dezember der dortige artgesehene Kaufmann Ludwig Gouda zu Grabe getragen. Beim Leichenbegängnis würdmle Oberrabbiner Dr. Szid o n in seinem Nachrufe d'e Verdienste des Verblichenen. Hervorgehoben zu werden verdient,- daß drei Söhne des Verstorbenen zu Beginn des Krieges an die Front ginget: und alle drei ihre Pflicht so wacker erfüllten, daß sie, wie tvir dem ^.Egyenlöfeg" entnehmen, alt der Front zu Leutnants befördert wurden und Auszeichnungen er hielten, und zwar: der 29jährige Eugen die große silberne Tapferkeitsmedaille, der 25jährwe Alfred die bronzene Tapferkeitsmedaille und das Signum laudis. der 22 jährige I e n ö die kleine silberne Tapferkeitsmedaille. Iiünf Söhne. Witwe -Heinrich Herzog in Budapest hat 5 Söhue,- d-ie alle Soldaten sind. 1. Leopold ist bei der ersten Mobilisierung zum . Honved-Jnfattteriercgiment als Reserveleutnant eingerückt. Er kam gleich darauf auf dett Kriegsschauplatz und nahm an mehreren Schlachten teil. Für seinen Heldenmut wurde er zum Oberleutnant befördert und für eine Attszeichnuttg vorgeschlagen. Jtt den Käntpfett um Lublitt erhielt er einen Lungenspitzen und Schulterschuß. Russische Sanität hat ihn verbun dett uttd ließ ihn in bewußtlosem Zustande zurück, bis unsere Soldaten auf ihn stießen. Er wurde mit sein erschweren Wunde nach Budapest gebracht,- tvo er, wie „EgyenGwa" meldet, das Signum laudis erhielt. Nach seiner Genesung kam er nach Vezpr'm, tvar dort abermals in der Front, wo er Ende Juli in Gefangenschaft geriet. 2. Ludwig rückte zur selben Zeit als Res.- Feldwebel des . Infanterieregiments ein. Wegen sei nes Herzleidens tvurde er zu Hilfsdiensten verwendet. Jetzt meldete er sich freiwillig an die Front. 3. I u lins ist Feldwebel im . Infanterieregiment. Er ist jetzt zum drittenmäle draußen im Felde und war schon zweimal verwundet zu Hause. 4. 2 i g m u n d,- Pa trouillenführer im Te'egravhenregimenF war ^sechs Mo nate lang an der Front. 5. Armin,- Einj..-Freiw.-Pa trouillenführer im . Infanterieregiment, ist in Wien mit den Achtzehnjährigen eingernckt und hat jetzt die Offiziersschule absolviert._ Are Ikeldweöet Aipser und Mafch. Oberstabsarzt Dr. S ükö sd.- Kommandant des Mili lärfvitales in Nagyszöllös,- teilt, wie .Egyenlöfeg" berichtet,- an erster Stelle seiner Spitalsverordnung Nummer 303/1916 folgendes mit: 7,Spitalskommandobefehl Nr. 303. Nagyszöl'ös, am 3. November 1916. Aerztliche Inspektion: Assistenzarzt Dr. Jung,- Svitälsinspektion: Zugsf. Osvath. Mit dem Befehle zu Pers.-Nr. 500 1014 des k. u. k. 7. Armeekommandos herabgelangten eisernen Verdienftireuze mit der Krone werden den Feldwebeltt Abraham