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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-11-24 · 46 (24.11.1916) · page 4

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
46 (24.11.1916)
Date
1916-11-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Jeder treue Jude zeichnet die fünfte Kriegsanleihe Seite 764 Tr. Bloch'S Wochenschrift Nr. 46 Husarenregiment; Löst.-Fähnrich Dr. Bertold Ehrlich, Verrf.egsstas,el; Oöerl.-Auditor Dr. Gustav Schönberg, Kav.-Div.; Unurtierarzt Samuel Hirsch, Kav.- Div.; Be.-r,slegöo,jizral Heinrich Tabak, Div.-Bäckerei; Ä Srabsarz: Dr. Aa on Reisz, J.-R.; Regimentsarzt Dr. Abraham Feiler, Res.-Spital; San.-Fähnrichen d. R. Salamon Hammer, J.-R., und Natan Korn, J.-R.; ^ierleulnaut d. R. Richard Stern, Fest.-Art.-Reg.; die Belobung des K r i e g s m i n i st e r i u m s wurde .Ausgesprochen dem Oberleutnant Hermann Bramm e r, Krakau, und Jng.-Leutnant Dr. Erwin Hüttn e r, Pulverfabrik. Weitere Auszeichnungen. Leutnant Leo Singer ans Neuhaus, bei einem Feldhaubitzenregiment, welcher seit Kriegsbeginn im Felde steht, wurde neuerdings ausgezeichnet und ihm die Allerhöchste Belobung, das silberne Signum laudis, verliehen. Sein Bruder, Fähnrich Egon Singer, Tram diöision, 'derzeit ebenfalls im Felde, lvurde zuin Leutnant befördert. Kin Jude zum Kenerat-Köerstaösarzt befördert. Seine Majestät der Kaiser geruhie, aus besonderer Gnade und ausnahmsweise dem" Generalstabsarzt Professor Dr. Alois Pick den Titel und Charakter eines General-Oberstabsarztes zu verleihen. De? hervorragende Gelehrte ist mi-hin in den Rang eines Feldmarschallleutnants gelangt und hat zugleich die höchste Charge erreicht, die einem österreichisch-ungarischen Militärärzte Vorbehalten ist. Zum zmeitenmate ausgezeichnet. Die silberne Tapferkeitsmedaille 1. Kl. erhielt zum zweitenmal: Zugsführer David Gold, Sapp.-Bat.; die silberne Tapferkeitsmedaille 2. Klasse erhielten zum' zweitenmal: Ldst.-Korporal Mor Schwartz, Sapp.-Bat., Sanitätsfähnrich d. R. Alexander Hirschfeld, Tiroler Jägerreg., Gefreiter Isidor Kling er, J.-R. Auszeichuung zweier Lebensretter. > Seine Majestät der Kaiser hat verliehen: in Anerkennung besonders pflichttreuer Dienstleistung vor dem Feinde und der mit eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung eines Kameraden vom Ertrinkungstode dein Rechnungsunteroffizier 1. Klasse Salomon Weiß, Fest.-Art.- Reg.; ferner in Anerkennung besonders pflichttreuer Dienstleistung vor dem Feinde und der mit eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung eines Trainsoldaten vom Tode des Ertrinkens dem Tit.-Feldwebel SamuelBogel, beiden das silberne Berdienstkrcuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille. Deutsche Auszeichnungen. Der deutsche Kaiser hat verliehen: das Eiserne Kreuz 2. Klasse dem Oberstabsarzt 2. Klasse Dr. Marzelk, Feder, Jnf.-Div.; dem Stabsarzt Dr. Maximilian S z a n t o, Jnf.-Div.-San.-Anstalt. Feldrabbiner Dr. Albert S ch w e i g e r ist nach 26monatigem Felddienst zu den k. u. k. Reservespitälern in Sternthal, Marburg, Cilli und Pettau zugeteilt worden. Anläßlich seines Scheidens erging folgender Divisions-Kommando-Befehl: K. k. 43. L.-J.-T.-D.-Kmdo. Auszug aus dem Truppen-Divisions-Kommandobefehl (Nr. 266) vom 10. November 1916. Belobende Anerkennung. Nach mehr als zweijähriger Zugehörigkeit zur 43. L.-J.-T.-D. scheidet der Feldrabbiner Dr. Albert Schweiger aus dem Verbände der Division. Er hat stets das Wohl seiner Glaubensgenossen vor Augen gehabt und den seelsorglichen Dienst vorzüglich versehen. Ich spreche ihm für die geleisteten Dienste die belobende Anerkennung des Divisions-Kommandos aus. Fernengel, m. p., GM. Aus dem goldenen Buche der Armee. (Aus dem „Fremdenblatt" vom 18. November.) Unterjäger Leo Weiner des Tiroler Kaiserjäger- Regiments Nr. hat sich trotz Erblindung des rechten Auges freiwillig zum Frontdienste gemeldet. Er wurde am 14. Oktober 1914 verwundet und machte, trotzdem er noch nicht ganz geheilt war, am 2. Dezember 1914 den Sturm auf Sobolow mit, wo er drei Reitpferde und ein Tragtier mit Maschinengewehrmunition-erbeutet Hab. In diesem Gefechte wurde er am rechten Arni verwundet, dessen ungeachtet blieb der Wackere weiter im Gefechte, bis er am . 10. Dezember durch einen Schuß in den linken Unterschenkel kampfunfähig lvurde. Obwohl seine linke Hand verkrüppelt und das rechte Auge erblindet, steht er seit März 1915 als Sanitätsünteroffizier mit seinem eigenen Sanitätshund neuerdings im Felde. Beim Sturm auf den Zuckerhut kam er, sein Leben nicht achtend, bis an die vordere Kampflinie vor mH verband im stärksten Feuer Verwundete und sorgte für den Nachschub. Dieser überaus opferwillige, todesmutige Unteroffizier wurde für seine Dienstleistung mit der goldenen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Jüdische Jamitien aus Kollefchau im Iekde. Herr Abraham Gr ätz er, Kultusrat, hat 6 Sohne im Felde: Sigmund Gr ätz er, Ldst.-Leutnant, Doktor Arnold Grütze r, Oberarzt, seit Kriegsbeginn ununterbrochen tätig, zweimal ausgezeichnet; Dr. jur. Theodor .B r ä tz e r,. beim Dimsionsgericht; Berthold - Gchä tz e r, Hugo Gr ätze r, verwundet, und Emil G r ätze r. Außer diesen sind zwei Schwiegersöhne und drei 'Enkelkinder des Herrn Gr ätze r im Felde. Herr Eduard Braun, Obmannstellvertreter des Militärveteranenvereines, hat alle vier Söhne im Felde: Gustav Braun, Feuerwerker (ausgezeichnet mit der silbernen Tapferkeitsmedaille); Leo Braun, Korporal (besitzt die bronzene und große silberne Tapferkeitsmedaille, ist seit einiger Zeit vermißt); Einjährig-Freiwilliger Korporal Karl Braun (besitzt die bronzene Tapferkeitsmedaille), und Veter.-Med. Fähnrich Viktor Braun. Herr Moritz Grün hat vier Söhne im Felde: Gustav, Max, Jakob und Sigmunds G r ü n. Frau Fanni Klein hat drei Löhne: Oskar, Viktor (das zweitemal) und Leo Klein, im^Felde. Herr Josef Meisel hat drei Söhne eingerückt: Sigfried M eiset (ausgezeichnet mit der silbernen Tapferkeitsmedaille, war verwundet und zum zweitenmal im Felde, er befindet sich in Gefangenschaft in Rußland); Isidor M e i s e l und David M e i s e l; außerdem den Schwiegersohn David Kratka. Kantor Jakob Michalovsky und seine drei Söhne, Adolf, Magnus und Ernst Michalovsky. sind eingerückt. Der vierte Sohn, Einjährig-Freiwilliger, ist an einer tückischen Krankheit in Kindsberg gestorben. Frau Fanni Blum hat alle drei Söhne im Felde: Josef, Berthold und Paul Blum. Frau Pauline Tandler hat ebenfalls drei Söhne, Fritz, Max und Jakob Tandler, im Felde. Herr Heinrich Heß hat zwei Söhne und einen Schwiegersohn im Felde: Oberleutnant Dr. Max Heß (ausgezeichnet mit dem Signum laudis) und Emil Heß, Leutnant (in Kriegsgefangenschaft). Ausgezeichnet wurden für tapferes Verhalten vordem Feinde: Oberleutnant Leo Beer, Sohn des Präses der Chewra-Kadischa Heinrich Beer. Derselbe wurde zum

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