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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-11-17 · 45 (17.11.1916) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
45 (17.11.1916)
Date
1916-11-17
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 760 Tr. Bloch's Wochenschrift Nr. 45 »Jung Juda". Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. 17. Jahrgang. Nr. 21. Prag, den 10. November 1916 {6. Eheschwan 5677). Redaktion und Administartion: Prag, II., Stefansgasse 629. Inhalt: Polen. — Ben Iehuda: Zum Wochenabschnitt. — Die Juden in Arabien. — Der jüdische Kalender. — Abraham Pick und seine Frau Bejle. — An der Schiffsstation (Illustration). — Alfred Grünspan: Iudenkinder. — Aus dem Leben unserer Vorfahren. — Davids Tod. — Ileberfetzungsaufgabe. - Rätselauflösungen. — Rätsel. KriefkaAen. M. M., Wien. Abgeordneter G a l l charafterisierte sich seinerzeit als „gemäßigter Israelit". Notiz. Jüdische Bühne. Direktion S. Podzamcze, 2. Bez., Taborstraße 12 (Hotel Stefanie). Wochen-Programm: Freitag, den 17. November: „Die Wahnsinnige aus Liebe". Lebensbild in vier Aufzügen. Samstag, den 18. 'November: Nachmittagsvorstellung, Anfang halb 4 Uhr (ermäßigte Preise): „Tochter Jerusalems", Operette in vier Aufzügen von Wolfsthal. Abends 8 Uhr: „Esra", Operette in vier Aufzügen. Sonntag, den 19. November, Nachmittagsvorstellung, halb 4 Uhr: „Herz und Hand fürs Vaterland", Lebensbild in vier Aufzügen von Meisels, Musik von Wolfsthal. Abends 8 Uhr: „Mamon, der Eeldgott", Operette in vier Auszügen. Montag, den 20. November : „Chancze", Lebensbild in 4 Aufzügen. Dienstag, den 21. November: „Davids Geige", Lebensbild in vier Aufzügen. Mittwoch, den 22. November: „Schulim Basis", Lebensbild in vier Aufzügen. Donnerstag, den 23. November: „Die weiße Sklavin", Lebensbild in vier Aufzügen. Berichtigung. Herr Direktor David I e l l i n in Jerusalem ersucht um Berichtigung eines Druckfehlers in seinem Artikel in Nr. 38 der „Oesterr. Wochenschrift": „Kriegsspitalshilfe für Palästina"; nämlich: Die Vereinigung zur Unterstützung der Kranken (Joint Distribution Comitee für Iewish American Relief) gibt Monatlich viertausend Franken für Krankenhilfe aus und bei alledem fehlt es an Aerzten und Medikamenten.. Danksagung. Kaiserlicher Rat Ph ipp Kläger bittet alle Freunde und Bekannten für die so z .blreichen und herzlichen Beweise der Ameilnahme an dem Hinseheiden seines unvergeßlichen Vaters auf diesem Wege den Ausdruck tiefgefühlten Dankes entgegenzunehmen. Framzi Güd?mann-Widmun,, ,ür kranke Mädchen. Anzahl der Plätze: Liner im Betrage von Kr. 75.—. Vewerbungsberechtigt sind: In Wien wohnhafte jüdische, achtbare arme kranke Mädchen, womöglich im Alter zwischen 17 und 20 Jahren; in Ermangelung kranker Mädchen können auch kranke Frauen beteilt werden. Bevorzugt sind: Herzleidende Mädchen. Ver.rihuirgstag: 20. Februar 1917 (28. Schebat), als Sterbegedächtnistag des im Alter von 18 Jahren verstorbenen Frl. Franzi Güdemann, Tochter Sr. Ehrwürden des Herrn Oberrabbiners Dr. Moritz Güdemann und feiner Gattin Frau Ida Güdemann, geb. Sachs. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Präsident D-r. Alfred Stenr-Jubiläumsl-Widmung Mr Brautausstattung. Altzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von je Kr. 200.— bis Kr. 800.—, zusammen Kr. 2240.—. Vewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Bräute, weihe selbst oder deren Eltern Angehörige der Wiener Kultusgemeinde sind oder waren, und eine religions- und staatsgesetzlich giltige Ehr mit einem Juden eingehen wollen. Verleihungstag: 7. Adar, das ist der 1. März 1917 (Sterbegedächtnistag des Herrn Julius Stern s. A.). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis des Bezirksrabbinates, Verlobungsnachweis, Nachweis darüber, daß die Bewerberin selbst oder deren Eltern Angehörige der isracl. Kultusgemeinde sind oder waren. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1916. EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem oben bezeichneten Verleihungstage verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Widmung verlustig. Elise G. A. Gerson'sche HeiratLauSstattungswwmung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 780.—. Bewerbungsberechtigt sind: Bedürftige israel. Brautpaare, welche dem deutsch-israel. (askenasischen) Ritus angehören, eventuell bedürftige israel. Brautpaare, von welchen ein Teil dem türk.- israel. (sephardischen) Ritus angehört; die Braut soll ungefähr 20 Jahre alt, jedoch nicht älter als 25 Jahre, der Bräutigam ungefähr 30, jedoch nicht älter als 35 Jahre sein. Bevorzugt sind: a) in erster Linie bedürftige Perwandte der Widmungserrichterin, Frau Elise Gerson, Gattin des gm 12. November 1905 verstorbenen Herrn G. A. Gerson, und zwar in der direkten Linie ohne Einschränkung, in der Seitenlinie bis einschließlich des 5. Grades; b) in zweiter Linie verwaiste Bräute. Trauungstermin für das mit dem Ausstattungsbetrag betellte Paar: Zwischen dem 1. und 14. Siwan 1917 (das ist zwischen dem 22. Mai und dem 4. Juni 1917). EesuchsbeUagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Zeugnis über den sittlich-religiösen Lebenswandel beider Brautleute, Verlobungsnachweis, eventuell Verwandtschaftsnachweis, bezw. Totenscheine. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1916. EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Brautpaare, welche sich vor oder nach dem angegebenen Trauungstermine verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Stiftung verlustig. iGuftav Spitz'sche Heiratsausstattungsstiftung ftzr janne jüdisch!' Mädchm. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 220.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: Würdige, arme jüdische Bräute, welche Mit denr Stifter, dem am 19. November 1907 in Wien verstorbenen Herrn Siegmund Spitz oder mit dessen Gattin, Frau Johanna, geb. Königsgarten, verwandt sind. Als Verwandte sind anzusehen: a) die eheliche Deszendenz des Stifters und seiner Gattin, b) jene Bewerberinnen, welche mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin, in der Seitenlinie nicht über den 6. Grad hinaus verwandt sind. Verleihungslag: 19. Februar 1917. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandszeugnis, Sittenzeugnis, gegebenenfalls Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerbinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, werden des Anspruches an die Stiftung verlustig. Leopold Wolf'fche Stiftung für Arme und Kleingewerbe? treibende. Anzahl der Plätze: a) für Arme: sechs im Betrage von je Kr. 380.—; b) für Kleingewerbetreibende: sechs im Betrage von je Kr. 380.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) verschämte in Wien wohnhafte Arme jüdischer Konfession, und zwar Familienväter oder Witwen; b) in Wien wohnhafte arme Kleingewerbetreibende jüdischer Konfession. Bevorzugt vor allen anderen Bewerbern sind: Arme israel. Familienväter, Witwen oder Kleingewerbetreibende, welche Nachweisen, daß sie mit dem am 4. Februar 1906 verstorbenen Stifter, Herrn Leopold Wolf, oder mit dessen am 22. Dezember 1911 verstorbenen Gattin, Frau Sophie, geb. Bunzl, verwandt sind, ohne Rücksicht darauf, ob sie in Wien wohnhaft sind oder nicht. — Als Verwandte sind anzusehen solche Bewerber, welche in ehelicher Deszendenz von den Großeltern des Stifters oder feiner Gattin abstammen und mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin, in einem nicht entfernteren als dem 6. Grade der Seitenlinie verwandt sind. Verlekhungstag: 4. Feb.ruar 1917. Gesuchsbeilage c: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein, bezw. Gewerbeschein und gegebenenfalls Derwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Herausgeber und veramworlUcher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VII.

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