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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-11-03 · 43 (3.11.1916) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
43 (3.11.1916)
Date
1916-11-03
Page
– (sequence 16)
Language
German
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«eite 728 Dr. Bloch'S gebrochene Mutterherz", Lebensbild in vier Aufzügen von Charransti. Donnerstag, den 9. November: Gordin-Abend: „Die Schchite", Lebensbild in vier Auszügen von I. Gordin. In Borbereitung : „Der Sträfling". Hermann Heschelcs-AuWattungsstiftung. Anzahl der Plätze: a) für Verwandte des Stifters: einer im Betrage von Kr. 2900.—, b) für Fremder zwei im Betrage von je Kr. 1450.—. Bewerbungsberechtigt find: a) In erster Linie mit dem am 9. Dezember 1889 verporvenen Herrn ' Hermann Hescheles s. A. verwandte israel. Mädchen; b) in zweiter Linie mit der Gattin des Stifters verwandle israel. Mädchen; . c) für den Fall, datz sich derartige Beweroerinnen nicht finden sollrech sind auch mit der irislerischen Familie nicht verwandle israel. Mädchen bewerbungsberechtlgt. Itnter diesen genießen elternlose Mädchen den Vorzug. Sämtliche Bewerberinnen müssen das 16. Lebensjahr bereits überschritten haben. Gesuchsbeilagen: a) für Verwandte der stifterischen Familie: Geburtsschein, Srrrenzeugnis, Verwandtschaflsnachweis; b) für fremde Bewerberinnen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Sirtenzeuqnis, eventuell Totenscheine. Letzter Lag der Einreichungsfrist: 15. November 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprototoll). Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung der Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Fanny Zriteles MeÄizmer-Ltiftung. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je . Kr. 190.—. Lew«bu;cgsberec^igt sind: Jüdische Hörer der. medizinischen Wissenschaften, vor allen anderen haben die aus Galizien gebürtigen Studierenden Anspruch, wenn sie die stiftbrieflichen Bedingungen erfüllen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Frequentationszeugnis, Inder. Maturitätszeugnis-. Kolloquien- und Nigorosenzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4. 2. Stock (Einreichungsprotokoll). . ■; Heinrich KliiMr'fche Stiftung zur UnterftüHung von Handelsnnd Gewerbetreibenden. Anzichl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 400.—. Dewerburcgsberechtigt sind: In Wien wohnhafte, bedürftige und der Unterstützung würdige Handels- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes. Dulechungstag: 12. Januar 1917. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Nachweis des Betriebes eines Handels- oder Eewerbeunternehmens. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Fanny Jritetesi-Zuristen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je Kr. 190.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Hörer der juridisch-politischen Wissenschaften. Vor allen anderen Bewerbern haben die aus Galizien gebürtigen Studierenden Anspruch, wenn sie die stistbrieflichen Bedingungen erfüllen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnis, Inder, Maturitätszeugnis, Kolloquien-, Staatsprüfungs-, eventuell auch Rigorosenzeugniste. Letzt« Tag der Einreichungsfrist.: 15. November 1916. .. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Jakob und Marie Kann'sche BrautausMttungMftung. Anzahl d« Plätze: Einer oder zwei im Betrage von K.' 400.—, bezw. Kr. 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Bräute, welche mit dem am 26. Januar 1915 verstorbenen Stifter, Herrn Jakob Kann, bezw. mit dessen Gattin, Frau Marie Kann, geb. Pollak, nicht über den fünften Grad der Seitenlinie hinaus verwandt sind. Vttleihungstag: 4. Februar 1917 (12. Schebat), als Sterbegedächtnistag des Herrn Jakob Kann. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, Verwandtschaftsnachweis. Letzt« Tag der Einreichungsfrist: 15. November. 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren den Anspruch aus diese Stiftung. Wochenschrift Nr. 43 Fanny Jeiteles-HeiratMusPattungsstiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 580.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, in Wien ansässige jüdische Bräute, besonders Waisen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsbestätigung, Sittenzeugnis, Polizei-Meldezettel. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Fanny JsiteleA-Th'eologen-Stistung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 260.—. Bewerbungsberechtigt sind: Rabbinatskandidaten, welche sich dem Studium jüdischer Theologie hier in Wien widmen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Moralitätszeugnis, Zeugnisse über Rabbinatsstudien, Kolloquien, Jndices. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprolokoll). Michael Strafftr-Stiftung. Zu Ehren des Herrn Michael Straffer hat Herr Salo Cohn, Vorstandsmitglied der israel. Kultusgemeinde in Wien, eine wohltätige Stiftung errichtet, deren Zinsen im Betrage von Kr. 244.80 anläßlich des Sabbat-Chanukka, als dem Geburtstage des Verewigten Vaters, des Herrn Salo Cohn, am Sonntag, den 24. Dezember 1916, durch den Vorstand zur Auszahlung gelangen. Anspruch aus diese Stiftung haben mittellose, würdige Bewohner des 8. Gemeindebezirkes in Wien, welche Israeliten, selih fünf Jahren im 8. Bezirke ansässig sind und für eine - Familie zu sorgen haben. Die Bewerber haben für diese Bedingungen einen '.glaubwürdigen Nachweis zu erbringen. Auch Personen weiblichen Geschlechtes, welche die obige Qualifikation ausweisen, haben einen Anspruch auf diese Stiftung. Das Ansuchen um Verleihung ist an den Vorstand, Wien, 6. Bez., Neudeggergasse 22 (Tempelgebäude), zu richten. Das ordnungsmäßig instruierte Gesuch mutz bis längstens 4. Dezemb« 1916 eingelaufen fein. Wien', 15. Oktober 1916. " - Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. KONKURS. Beim israel. Tempel-Verein für Mariahilf und Neubau geangt die Stelle eines Xempeldieners zur Besetzung. Bewerber, nicht über 30 Jahre alt, haben die Befähigung zum Vortrage der Wochen/agsgebete nachzuweisen. Die Anstellung erfolgt auf Grund der Dienstpragmatik für die Angestellten und ist im ersten Jahre eine provisorische. Die mit Geburts-, Heimatsschein und dem Nachweise der bisherigen Tätigkeit belegten Gesuche sind bis längstens 20. November a. c. an das Sekretariat des Vereines, VI., Schmalzhofgisse 3, zu richten. mit langjährigem Zeugnis, tüchtig in feiner sowie in einfacher Küche, Wäscheausbessern, in allen Hand-' arbeiten und selbständiger Führung des Haushaltes versiert, sucht entsprechende Stelle. 18. Bez., Kreuzgasse 39, 1/6. G. Tüchtiges israelitisches Mädchen sucht Stelle als Stütze der Hausfrau Anträge an Helene Schlesinger, Wien, II., Tempelgasse 7, 11/12 Spezialisierte hebräische Kurse (für Anfänger, zur Fortbildung in Grammatik, Literatur und Talmud) werden unter fachmännischer Leitung eröffnet. Auskunft erteilt Herr S. Picker, XX., Tiaunfelsgasse 7/24. Sonntag, Montag und Mittwoch von 10—11 Uhr. . G. nlnnli *i Novellen und Skizzen aus der Kriegsj jöll CüUcliyüii | zeit 1914 ,1916. Preis 5 Kronen. Zu beziehen heim Verfasser: D. 8. S.lberbusch, Wien, XX., Wallensteinstraße 25, oder Buchhandlung R. Löwit, Wien, I., Rotenturmstraße 22. G.

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