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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-11-03 · 43 (3.11.1916) · page 5

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
43 (3.11.1916)
Date
1916-11-03
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Ißt. 43 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 717 muel Beck, J.-R.; Tit.-Feldwebel Moriz Rotschild, J.-R.; Feldwebel Saul Kasten, false G rad, J.-R.; Korporal Max G l a s z, Telegr.-Reg.; Feldwebel' -.Adolf S ch anzer, J.-R.; Feuerwerker Victor Rofenbcr g, Feldkanonenreg.; Tit.-Feldwebel Josef Reich^Sani ä s- Abt.; Rechjnungsnnteroffizier 1. Klasse Josef Schwartz; das eiserne V e r d i e n st k r e u z anr Bande der Tapferleitsmedaille dem Rechw -Unteroff. 2. Kl. Em'lL and a u, Gefreiter Phil. K o h n, ung. Ldwreg.; Tit.-Zugsf. Leo Rubinfeld, Sanitätsabt.; Zugssührer Bernhard Sapir, recte Mann, Traindiv.; Gefreiter David Poll a k, J.-R.; Korporal Karl F e l d m a n n, Verpflegsabt.; Einj.-Freiw. Zugssührer Hersch Fink, J.-R.; Titnta^- Zugssührer Tobias Holländer, Garn.-Spital; Tit.- Zugsführer Isidor Berkovits, San-Abt.; Zugssührer Nathan S ch i r d i n g, den Zugsführern Hermann S t e t tner und David Schlome Lecker, Korporal Osias F r i e d m a n n, J.-R.; den Zugsführern Josef G e i c\ c r und Alexander Berkovick s, Traindiv.; Zugsführer Samuel Mark, J.-R.; den Korporälen Michael Israel, Wilhelm Singer und Artur Spitzer, Telegr.-Reg.; Gefreiter Emanuel Löwin, San.-Abt.; den Zugsführern Josef Hirsch und Salomon Weiß, J.-R.; Tit.- Gefreiter Andreas Gold stein, J.-R. Vorstehend sind verzeichnet: 2 Ritterkreuze des Frau,', Josef-Ordens, 1 Militärverdienstkreuz 3. Kl., 16 silberne Signum laudis, 32 bronzene Signum laudis, 9 goldene Verdienftcreuze mit der Krone, 5 goldene Berdienstkreuze, 6 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. Kl., 20 silberne Tapserleitsmedaillen 2. Kl., 185 bronzene Tapchrkeitsmedaillen, 9 eiserne Verdienstkreuze mit der Krone. 24 eiserne Verdienstkreuze, zusammen 309 Auszeichnung gen; hievon 66 an Offiziere und Kadetten des Soldatenstandes, 18 an Militärärzte und Militärbeamte, 22) an Mgppschgftsp,'rsonen..... Ire fünfte Auszeichnung. Artur Bach. Leutnant in einem Jnfanlerieregime ck, Sohn des. Szegeder Großkaufmannes Eugen Bach, der sich mit einer schweren Verwundung gegenwärtig in Buda pest in Spitalspslege befindet, hat für seine am Jsonzo wiederholt bekundete Tapferkeit, wie ..Egyenlösegst berichtet, das Militärverdienstkreuz 3. Klasse mit der Kriegsdekoration erhalten. Dies ist die'fünfte Auszeichnung des jungen Reserveteutnants. Zum Zweitenmale ausgezeichnet. Dem Stabsfeldwebel Simon Lern er und dem Korporal Wilhelm S i l b e r st e i n wu,de die ji.berne Tapse kertsmedaitle 2. Klasse zum zweitenmale, dem Zugssührer Adolf Stern und dem Ldst.-Jnsanleristen Jaiob Gottselig die bronzene TapscrleitsMedaille zum zwei tenmale verliehen. Are Kriegs-„Worenu" des Höerl'eutnants Arisch. Oberleutnant Franz Frisch, Sohn des Nagykarolyer Kaufmannes Lasar Frisch, wurde zum erstenmal bei der Belagerung von Przemysl, anläßlich eines Ausfalles aus den: Fort II. am 15. Oktober 1914, als er als Kompaanielommandant an der Spitze der Kompagnie den Angriff kommandierte, verwundet. Nock) heute kann er seine vier Finger kaum bewegen. Der von seinen Soldaten außerordentlich geliebte Kvinpagniekommandant war nach zweimonatiger Pflege geheilt und ging zum zweitenmale an die Front. Die infolge des Durchbruches bei Gorlice zurückgehende russische Armee wurde von unseren Truppen von Schlacht zu Schlacht von Sambor über Brody verfolgt. Auf der Magierahöhe wurde er von dem Luftdruck einer schweren Granate erfaßt. Bierundzwanzig Stunden lang lag er bewußtlos. Der Divisionsarzt hacke ihn bereits ausgegeben. Der anwesende katholische Geistliche hatte ihn auch schou versehen. Mit schwerer Erkrankung kam er erst in das Lemberger und dann in ein Kaschauer Reservespital. Nach seiner Wiederherstellung rückte er wieder zu seinem Kader ein. Er war als Leutnant eingerückt und rourde am 1. September 1915 zum Oberleutnant befördert. Wegen seiner strengen Religiosität — er nährte sich während seines süngnonatigen Frontdienstes bloß mit Eiern und Milch . zeichnete ihn, wie „Egyenlöseg" beruh et. der Kaschauer orthodoxe Oberrabb'ner nrit dem ,Morenu"-D'Plom aus. Aünf Söhne und neun Kvket des jüdischen Lehrers. Der Kaschauer Oberlehrer i. R. Armin Szepesi hat fünf Söhne und neun Enkel als Soldaten im Kriege stehen. Seine Söhne sind: Dr. Andor Szepesi, Honv.- Oberstäbsarzt, ehemaliger Kommandanr des Budapester Honv ed-G arn i sonsspita! egegenwärtig Sanitäre ch f; Tr. Max Szepe s i, Redakteur des „Kassai Ujsag", kämpft an der Tiroler Front; Ladislaus Szepesi, Buchhalter, steht im Felde; ferner Theodor und Atos ^zepes/l, Kaufleute. Die Enkelkinder sind: Rudolf Glatter, Leutnant, rourde nach sünfzehnmonatiaem Frontdienst mit dem silbernen Be d'errstrr uz am Bande der Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet: Zoltan Glatter, Mediziner, Kadett, rourde beinl Durchbruch von Gorlice verwundet und erhielt für sein heldemnütiges, aufopchrndes Verhalten die silberne Tapserkeitsmedaille; Julius G l a t t e r, Kadettaspirant, gegenwärtig an der nördlichen Front, verwundet; Alexander Glatter, Honoed, ging im Mai zum drittenmale ins Feld, verwundet; Alexander Mezei, Cinjähria-Freirvilliger, Gefreiter, geriet verwundet in russische Gefangenschaft; Tibor Mezei, Infanterist, der seit 18 Monaten kein Lebenszeichen von sich gab, har wahrscheinlich den Heldentod gesunden: Brla Baradi, hat im Jahre 1914 den ganzen serbischen Feldzug mitgeiämpft, befindet sich jetzt als Verwundeter im. Hinterland in Pflege; Desider Szepesi, Mediziner. _ („Egyenlöseg".) Acht Höhne im Aekddienste. Teschen. Die „Silesia" meldet: Eine hohe Auszeichnung wurde dem Ehepaare Jakob und An'.alia Singer in Ustron zuteil. Am vorigen Sonntag wurde ihm im Wege der Bezirkshauptmannschaft Biel'tz durch den Bürgermeister Lipowtschan in Gegenwart des Vorstandes der israelitischen Kultusgemeinde Fischer in der Gemeindekanzlei eine Spende des Kapers von 500Kr. und eine Statuette, darstellend einen Standschützen/ in feierlicher Weise überreicht. Herr Singer ist 61, seine Gattin 59 Jahre alt. Die hohe Auszeichnung wurde dem Ehepaare, das sich in der Gemeinde größter Achtung erfreut, als Anerkennung iür dessen ach' im Felddienste stehenden Söhne zuteil. Der erste, Raphael Singer, ist Rechnungsunterofsizier und wurde bereits mit der bronzenen Tapchrkecksmedailte ausgezeichnet. Der zweite. Isidor Singer, geriet re wund et in russi'che Gefangenschaft und befindet sich in Sibiri-m. Er ist Unteroffizier. Der dritte, Jochs Singer, ist Stabsfeldwebel und hat sich das silberne Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapserkeitsmedaille geholt. Der vierte, Gefreiter Emanuel Singer, dient als Telephonist im gleichen schlesischen Regiment wie seine bisher genannten Brüder. Der fünfte, Moritz Singer, ist Wachtmeister und dient

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