Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 42 (27.10.1916)
- Date
- 1916-10-27
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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5£>r,tt 712 Tr. Bloch'S Wochenschrift Nr. 42 Die Kapitaksechöhung der Anglo-Oesterreichjschen Bank. Aus Grund des Beschlusses der außerordentlichen Generalversammlung vom 11. d. M. und der Vollmachten, die dem Eeneralrate erteilt rourden, schreitet die Anglo-Oesterreichische Bank nunmehr zur Durchführung der Kapitalserhöhung. Das Aktienkapital, das derzeit 100.000,080 Kronen beträgt, wird durch Ausgabe von 125,000 neuen, mit je 240 Kronen volleingezahlten Aktien auf 130.000,080 Kronen erhöht. Den Inhabern der derzeit im Umlaufe befindlichen 416,667 Aktien wird das Bezugsrecht auf zwei Dritteile, d. i. auf 83,334 Stück neue Aktien eingeräumt, während das restliche Drittel an das der Bank nahestehende Konsortium, das bei den letzten Kapitalserhöhungen mehr als 50 Prozent der neu auszugebenden Wien übernommen hat, mit langdauernder Sperroerpflichtung begeben wurde. Auf Grund des den Aktionären eingeräumten Bezugsrechtes entfällt auf je fünf alte Aktien eine neue Aktie, welche an den Erträgnissen des Geschäftsjahres 1916 zur Hälfte partizipiert und zum Kurse von 400 Kronen, zuzüglich 5 Prozent Zinsen von diesem Betrage seit 1. Juli 1916, ausgegeben wird. Die Anmeldung hat in der Zeit vom 20. bis inkl. 30. Oktober 1916 zu erfolgen und kann bei der Hauptanstalt der Anglo-Bank sowie bei sämtlichen Filialen und Wechselstuben vorgenommen werden. Bei der Anmeldung sind auf jede zu beziehende neue Aktie 200 Kronen, zuzüglich 5 Prozent Zinsen vom 1. Juli- 1916, einzuzahlen,- der Rest von 200 Kronen, zuzüglich 5 Prozent Zinsen, ist bis spätestens 11. Dezember 1916 zu entrichten. Jonas Freiherr Von KömgStvarier'sche Stipendien für Theologen. Anzichl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 890.—. Bewttbungsberechtigt find: Hörer jüdischer Theologie der Wiener israel.-theol. Lehranstalt, welche den philosophischen Studien an der k. k. Universität Wien obliegen oder obgelegen sind. Berletzungstag: 11. Thebet (5. Januar 1917). Eesuchsbeilagen: 1. Geburtsschein; 2. Nachweis der österr. oder Ungar. Staatsangehörigkeit; 3. Maturitätszeugnis; 4. Matrikenschein der k. k. philosophischen Fakultät in Wien; 5. Universitäts-Kolloquienzeugnisse; 6. Zeugnisse über den derzeitigen Betrieb theol. Studien; 7. Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4. 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Anzahl der Plätze: Unbestimmt, jedoch nicht unter Kr. 50.— per Platz, zusammen Kr. 200.—. Dewerbungsberechtigt sind: Arme, hilfsbedürftige Kranke der israel. Kultusgemeinde Wien. Bevorzugt find: Unter gleichen Verhältnissen solche Bewerber, welche die Verwandtschaft mit dem stistrrischen Ehepaare, das ist mit dem am 17. Dezember 1877 verstorbenen Herrn Ignaz Wolf und der am 3. Mai 1870 verstorbenen Frau Rosalia Wolf s. A., nachzuweisen vermögen. Verletzui^stag: 11. Thebet (5. Januar 1917). Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, event. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Gnreichftelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Men, 1. Oktober 1916. Charlotte Kuffnersche Familienstiftung. Anzrchl der Plätze: Unbestimmt, zusammen Kr. 680.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Verwandte der am 28. Dezember 1896 in Wien verstorbenen Frau Charlotte Kuffner. Bevorzugt sind: Insbesondere mit der genannten Stifterin verwandte arme Witwen. Verletzungstag: 23. Thebet (17. Januar 1917). -Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, legaler Nachweis der Verwandtschaft mit der Stifterin, eventuell Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Max Schisl'schr Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von mindestens Kr. 20.— bis höchstens Kr. 30.—, zusammen Kr. 1206 50. Zu beteilen sind: Zwanzig .-würdige, wahrhaft bedürftige israel. Arme, vorzugsweise Familienväter. Bevorzugt sind: Arme Verwandte nach dem am 8. Dezember 1859 in Wienverstorbenen Stifter Herrn Mar Schiel. Verletzung: Während des diesjährigen Chanukkafestes. Eesu^beilagrn: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis._ Herausgeber nab beantwort!icher Redakter r: Dr. Josef Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1916. Einreichstrlle: 1. Bez., Seiten stettengasse 4,- 2. Stock (Eiilreichungsprotokoll). Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Synagogeaverein „Beth Israel“ nach polnisch-jüdischem Ritus, Wien,, 2. Bez.. Leopoldsgasse 29. , Kundmachung. Aus dem Kaiser Franz Joses I. Regierungs-Jubiläums- Heirats-Ausstattungsfonds gelangt pro 1916 ein Betrag von Kronen 300.— an ein armes, braves, jüdisches Mädchen, das sich im Brautstande befindet, zur Verleihung. Die an das Vereinssekretariat, Wien, 2. Bez., Leopoldsgasse 29, bis 45. November I. I. einzureiche.nden Gesuche müssen folgende Beilagen enthalten: 1. Geburts- und Armutszeugnis; 2. Nachweis des Brautstandes und Namer und Beruf des Bräutigams; 3. Nachweis, ob die Braut Eltern hat oder verwaist ist; 4. Nachweis, ob der Vater der Braut Mitglied des Vereines ,,Beth Israel" ist oder war. Die Trauung des Brautpaares, dem diese Stiftung -zuerkannt wird, wird im Dezember l. I. in der Vereinssynagoge unentgeltlich vollzogen. Wien, im Oktober 1916. Der Vorstand. Tüchtiger israelitischer Korrepetitor erteilt Lektionen in Religion und Gymnasiümgegenständen. Honorar mäßig. Zuschriften unter »Erfolg gesichert« an die Administration des Blattes. 6. Jede wie immer geartete Beschäftigung erbittet intelligenter Mann, durch den Krieg um seine bisherige Existenz gebracht. Mendel Baruch, Wien, XIX., Krottenbachstr. Nr. 62 2. Stock, Tür 20. G. Wärmstens empfohlen von Dr. Bloch, »Oesterr. Wochenschrift.« Spezialisierte hebräische Kurse (für Anfänger, zur Fortbildung in Grammatik, Literatur und Talmud) werden unter fachmännischer Leitung eröffnet. Auskunft erteilt Herr S. Picker, XX., Traünfelsgasse 7/24. Sonntag, Montag und Mittwoch von 10—11 Uhr. G. Verlag R. Löwit, Wien, I.« Rotenturmstrasse 22 Die Entstehungsursacbe der jüdischen Dialekte. Von Matthias Mieses. Preis K 4.—, Mh. 3.— ». . . eine »sehr beachtenswerte Abhandlung«. Mieses »setzt in geistvoller Weise auseinander«, sucht in sehr interessanter Weise zu begründen, usw. »Neues Wiener Journal.« ». . . ich möchte auf das Buch von Mieses mit Nachdruck hin weisen, das in sehr gelehrter Weise über die jüdischen Mundarten handelt. Es gibt ganz neue, höchst originelle Erklärungen.« Abg. E. Pernerstorfer, »Der Jude«, 5. Heft. »Ein höchst anregend geschriebenes, reiches Material enthaltendes Buch, das besonders jetzt, da die Jargonfrage soviel Staub aufwirbelt, höchst aktuell ist.« »Jüd. Korrespondenz.« Mit allen Mitteln wissenschaftlicher Beweisführung, insbesondere auf Grund zahlreicher Hinweise auf analoge Erscheinungen im Orient, im Europa des Altertums, Mittelalters undNeuzeit, versucht Mieses die Meinung zu begründen, daß die Entstehungsursache der jüdischen Dialekte im jüdischen Konfessionalismus zu suchen sei.« G. »Jüdische Rundschau«, Berlin. Familien, die Verwandte in Amerika haben und sich mit ihnen in Verbindung setzen wollen, möchten sich unter Angabe ihrer und der Adressen ihr-, r amerikanischen Angehörigen wenden an Henry C. Zarö| Bankier per Adresse: Dreier Bank, Berlin W. 8. Damenhüte zu Fabrikspreisen Damenhutfabrik Siegfried Ornstein , Wien, 6. Bezirk, Throbaldgasse 13 S. Bloch — Druck von L. Beck L Sohn. Wien. VU