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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-10-27 · 42 (27.10.1916) · page 5

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
42 (27.10.1916)
Date
1916-10-27
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr 42 Tr. Bloch'S Wochenschrift SitU 701 Korporal Jakob Benis ch, J.-R.; Kadett d. R. David C h a l s o n, J.-R.; Korporal Siegmund Aßmann, Ldw.- Reg. (zum zweitenmal); Vormeister Karl Weinstein, Ldw.-Feldhaubitzenregiment; Kadettaspirant Jakob Frostig, Korporalen Adolf Axelrad, Jakob Grosnaß, Einjährig-Freiwilliger Gefreiter Josef Barth, Kadett Leo Müller, Gefreiten Aaron Silberherz,- Chaim Locker, Abraham Lercher, Infanterist Isaak Roßmann, Ldwreg.; Gefreiter Simon F e u e r st a d t,- Ldst.- Reg.; Titular-Zugsführer Leon Berkowicz, Ldstreg.; Kadett d. R. Robert Grünwald, Ldwreg.; Kadett Bela F i s ch e r, Leutnant d. R. Alexander Fried, Fähnr. d. R. Karl Q u i t t n e r, Kadett d. R. Julius G e i s z l e r, Kadettaspirant Moriz Groß, Zuglsführer Abraham F i s ch e r, Zugsführer Jakob Bloch, Fähnrich Richard Deuts ch, Infanterist Heinrich B u ch h o l z, Zugsführer Lorenz Braun, Kadett d. R. Bela K e l e m e n, ung. Landwehr; Titular-Feuerwerker Alexander Fleischmann, Fest.-Art.-Reg.; Titular-Feuerwerker Leo David, Feldhaubitzenregiment; Sanitätsfähnrich d. Res. Ernst Kohn, Einjährig-Freiwilliger Zugsführer Josef T a u s s i g, J.-R.; Kadett d. R. Paul T a u s f i g, Feldkanonenregiment; Korporal Adolf Pollak, schw. Feld- Art.-Reg.; Fähnrich d. R. Dr. Zoltan Mandel, Korporal Josef Singer, Feldhaub.-Reg.; Fähnrich d. R. Andor Hirschfeld, Kadett d. R. Julius Grün Hut, J.-R.; Fähnrich d. R. Mano Weiner, Korporal Isidor Fischer, Infanterist Ernst Markstein, J.-R.; Kanonier Jakob Braun, Fest.-Art.-Reg.; Korporal Jakob Klein-Bacher, J.-R.; Zugsführer Hermann Löw, J.-R.; Leutnant d. R. Isidor Gold stein, Geb.-Art.-i Reg.; Gefreiter Mor Lieb er mann, J.-R.; Sappeur Samuel Tornso, Sappeurbat.: Leutnant d. R. Desiderius Glaser, Husarenreg,; Gefreiter Ignaz Danzig er, J.-R.; den Vormeistern Jakob.. Stern und Arpad Roth, Fest.-Art.-Reg.; Sappeur Salomon Henzi, Sappeurbat.; Leutnant d. R. Josef Brau.n, Feldkanonenreg.; (Leutnant >d.;R. Ludwig D e u t s ch, J.-R.; Einjährig-Freiwilliger Kadettaspirant Josef Brau n, J.-R.; den Fähnrichen d. R. Ernst Roth und Bernhard Wildfeuer, Reservekadett Pinkas Siegel, Titular- Zugsführer Karl Berkelhammer, Infanterist Nuchem K o h a n e, Ldwreg.; Gefreiter Max N e u m a n n, Ldstreg.; Vorstehend sind verzeichnet: 2 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, 7 Militärverdienstkreuze 3. Klasse, 19 silberne Signum laudis, 63 bronzene Signum laudis, 13 goldene Verdienstkreuze mit der Krone, 19 goldene Verdienstkreuze, 25 silberne Berdienstkreuze mit der Krone, 3 silberne Verdienstkreuze, 6 eiserne Verdienstkreuze mit der Krone, 3 eiserne Verdienstkreuze, 22 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. Klasse, 76 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse, zusammen 258 Auszeichnungen; hiervon 137 an Offiziere und Kadetten des Soldatenstandes, 35 au Militärärzte und Militärbeamte, 86 an Personen des Mannschaftsstandes. Weitere Auszeichnungen. Assistenzarzt i. d. R. Dr. Jakob Josef H e l l m a n n, derzeit in Cholm, k. u. k. Epidemiespital Nr. 2/IV, Sohn des Kantors Karpel Hellmann, Besitzer des Ehrenzeichens vom Roten Kreuze 2. Klasse mit der Kriegsdekoration, wurde mit dem goldenen Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Der Eisenhändler Arnold L u f t s ch i tz in Klosterneuburg, k. u. k. Oberleutnant in Reserve,- befindet sich als Kommandant der Personal- und Fuhrenreserve bei der Heeresgruppe in Verwendung. Derselbe wurde bereits nrit dem Signum! laudis ausgezeichnet und erhielt wiederholt schriftliche Belobungen. Nun wurde er nochmals mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Zugsführer Hermann Berger, gewesener Handelsakademiker, wurde von der Leitung der Oesterreichischen Gesellschaft vom Roten Kreuze in Anerkennung besonderer Verdienste um den Verwundetentransport die bronzene Ehrenmedaille mit der Kriegsdekoration verliehen. Dem Einjährig-Freiwilligen Feldwebel (Sanitätsunteroffizier) Philipp R e s e k, der als Mediziner zu Kriegsbeginn freiwillig eingerückt war und die Kümpfe bei Lublin, in den Karpathen und bei Lemberg mitgemacht hat und in letzter Zeit beim mobilen Epidemiespital in Serbien, derzeit in Skutari, in Verwendung steht, wurde Ende August vom Obersten Kriegsherrn in Anerkennung tapferen und aufopferungsvollen Verhaltens vor dem Feinde das goldene Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille verliehen. Der Ausgezeichnete, ein Sohn des Herrn Adolf Resek in Wien, ist seit 12 Monaten ununterbrochen in einem Epidemiespital auf dem östlichen Kriegsschauplatz tätig und dabei ein guter Jude. Zum zweilerrmate ausgezeichnet. Die bronzene Tapferkeitsmedaille wurde zum zweitenmale dem Korporal Schaja H o r n u n g, Ldwreg., verliehen. Belobende Anerkennung des Armeekommandos. Dem Oberleutnant d. Ev. Hugo u 11 nt ft n n, Ldstbat., und dem Tit.-Feldwebe! Artur W e l i s ch, Kriegsgefangenenabteilung, wurde die belobende Anerkennung des Armeekommandos ausgesprochen. Per Sohn des jüdischen Lehrers. Max Szatai, Sohn des Lehrers der israelitischen Kultusgemeinde in Iglo l Ungarn^ Benno S ch l e s i n iger, ist Fähnrich im Infanterieregiment . Obgleich er Pharmazeut ist, versieht er Frontdienst. Sein Regiment hat am 14. August einen so glänzenden Sieg über die Russen davongetragen, daß Feldmarschall H i n d e n - bürg dem Rcgimentskommando als erster seinen Dank und seine Glückwünsche aussprach. Max S z a l a i war Abteilungskommandant in der . Kompagnie und über das Wirken seines Abschnittes gibt, wie „Egyenlöseg" meldet, der folgende, vom Kriegspressequartier genehmigte amtliche Bericht ein anschauliches Bild: „Der Abschnittskommandant. Fähnrich Mar <3 j a l a t, in dessen Abschnittsumkreis das Hindernis so groß war, dah die Russen sich nicht einmal vorzuschieben vermochten, hat sie bereits beim Hindernis über den Hausen schienen lassen. Dort lagen in 20 Meter Breite und 10 Meter Höhe die Hindernisse ans Baumästen und dahinter das lange Drahthindernis mit den Wolfsgruben. Dieser Abschnitt war dem Eeschützfeuer in ganz besonderem Matze ausgesetzt. Nach mehrstündigem Kampfe kehrten die Russen mit vielen Verlusten, wir aber mit russischen Gefangenen zurück. Nach dieser im Wald durchgeführten großartigen Schlacht wurde das Mittagsmahl verteilt und blieben auch weiter in Beobachtung, auf einen etwaigen neuerlichen Angriff wartend. Abends erneuerten die Russen den Angriff, aber wie zuvor scheiterten jeder ihrer Angriffe. Dem Siege folgten von den verschiedensten Seiten einlangende Glückwünsche und Begrühungsdepefchen. Persönlich erschienen, um ihrer Befriedigung Ausdruck zu geben, Armeekommandant Bohm-Grmolli, dann Divisionskommandant E o g l i a, der den Fähnrich S z a l a i durch eine Ansprache auszeichnete. Als ihm gemeldet wurde, daß er als Apotheker Frontdienstleistungen versieht, drückte ihm der Kommandant zweimal die Hand und beglückwünschte ihn. Dann trat General B a r d o l f f, der gewesene Obersthofmeister des verewigten Thronfolgers, auf ihn zu und drückte ihm gleichfalls unter Glückwünschen die Hand." Der jüngere Bruder des heldenmütigen Fähnrichs, Julius Szalai, ist bei Kriegsausbrnch eingerückt.

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