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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-10-06 · 40 (6.10.1916) · page 12

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
40 (6.10.1916)
Date
1916-10-06
Page
– (sequence 12)
Language
German
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Seite 668 Tr. Bloch'S Wochenschrift Nr. 40 Oberleutnant Moritz Siebenstein, im Felde, H. Sobolka, Heinrich Grün, Karl Kohn & Co.. Mar Morberger. David Kohn, je 2.—; Jonas Ehrmann, Wien. 1.—. Ferner find eingegangen: Als „Mischeberach"-Spende zu Ehren des Herrn Rabb. Dr. Grunwald beim Gottesdienst im Cafe Adlon: von Herrn Hil. Badian Kr. 100.—. Durch Oberrabbiner W. Reich, Baden: von Herrn Samuel Pihsk Kr. 100.—, von Herrn Osias Schmelz 10.—. Aus Deutschland: Richard Weber & Co., Berlin, Mk. 100.—; Lehrer R. Haas, Dahn, 30.—; Dr. Kirschbaum, Hugo Krotoschiner, Lea Mendl,. Frank Sperling, Geheimrat A. Kuffner, sämtlich in Berlin. Mar Meier, Charlottenburg, je 10.—; Bruno Marck, Berlin, 6.—; Mar Lewin, Magud H. S., Lathe I., sämtlich in Berlin, je 5.—. Rabbiner Dr. Spiegel, Altona a. d. E. (Mogen-Dovid- Ragelspenden): von Simon Horowitz, Israel Strauß und M. Heilpern, sämtlich in Hamburg, je 5.—. KriegsspitalWlfe für Palästina. Pecsi isr. hitkozseg, Pecs, Kr. 60.—; Kecskemeti Adolf, Kecskemet, 40.—; Chewra-Kadischa Baja 25.—; Holczer Henrik, Singer Gyula, Schwarz Jozsef. sämtlich in Budapest, Sabina Rand, Wien, Samuel Felin, Zywiec, je 10.—; Kulka Jozsef Leo, Kantor Oswald, Just Ferencz, sämtlich in Budapest, je 5.—; Fruchtbrennerei und Likörfabrik Ad. Reich, Buchlowitz, Schwarcz Lipot, Budapest, je 4.—; Sam. Sonnenseld, llng.-Ostra, 3.—; Schwarcz Jozsef und Henrik Bela, Budapest, je 2.—; Kende Arnold, Budapest, 1.—. Aus Deutschland: Israel. Gemeinde Geldern Mk. 300.—; Ludwig Tockus, Hamburg, 50.—; Synagogengemeinde Nienburg 30.—; Synagogengemeinden Lemgo und Lätzen, Ch. S. Segalowitz, Breslau. R. K., Hannover, je 20.—; Israel. Krankenpflege- und Beerdigungsoerein ,.Nicolai", N. Ullmann, Dorndorf, Heinrich Heumann, Lurheim, Siegfried Kroch. Rudow, Isr. Frauen- und Männerverein Hechtheim, Kreisgemeinde Göppingen, je 10.—; Adolf Adler, Loslau; Synagogengemeinde Fritzlad, Richard Hauschner, Breslau, Adresse für Zuschriften: K. k. Hofrat Dr. Julius Schlag, Wien, 2. Bez., Obere Donaustraße 109. Zahlstelle: für O e st e r r e i ch: Bankhaus S. M. v. Rothschild, Wien, I. Bez., Renngasse 3; „Neue Freie Presse", Wien, 1. Bez., Fichtegasse 11; für Ungarn : Magyar Altalanos Hitelbank, Budapest; für Deutschland: Deutsche Bank, Berlin, Postscheck-Konto Nr. 1000.— (auf das Konto: „Kriegsspitalshilfe für Palästina"). Spenden für unsere Kriegsgefangenen. Für unsere Kriegsgefangenen in Italien: Herr Gremialrat' Edmund Hacker Kr. 10.— und Bücher, Frau Th. Feith, Religionslehrerswitwe, Bücher. Weitere Gaben, vor allem Geldspenden, dringend erbeten. Oeferr. Landeskomitee vom Roten Mogrn-Tovid, 2. Bez., Ferdinandsstr. 23. Spenden: von I. P., Wien. Kr. 2.— für Kriegsspitalshilfe in Palästina und Kr. 2.— für die Kriegsgefangenen Israeliten in Italien. Für den Verein „Zur Rettung verlassener Kinder aus Galizien und der Bukowina": von Herrn Elias Lehr, Wien. Kr. 13.—. Verein „Machsike hadath“ 2. Bez., Obere Augartenstraße 40. Zugunsten der Ausspeisungsaktion der notleidenden Flüchtlinge sind dem obigen Vereine nachstehende Spenden zugeflossen: Lipe Türkei, durch Frau Ernestine März, Kr. 200.—; Israel. Allianz zu Wien, Oktoberbeitrag, erhöhte Subvention, 200.—; Landesmann, durch Herrn Hermann Sporer, 100.—; Adolf Glasner. Proßnitz, 20.—; Friedr. Bock. Protznitz. 10.—; Aron Menkes spendet anläßlich der silbernen Hochzeit von Adolf Gesund, Wien, 20.—, und zwar: Kr. 10.— für „Machsike hadath" und Kr. 10.— für die Armen von Palästina; Cafetier Löwy 4.—, Moritz Fuhrmann, Brünn, 3.-; zusammen Kr. 557.—. Spenden für den Verein werden entgegengenommen von unserem Kassier Herrn Jsak Weißmann, 2. Bez., Taborstraße 50, und von unserem Obmann Herrn Jakob März, 1. Bez., Augustengasse 1, in bar oder durch Posterlagschein 106,316. Wien. Der der k. u. k. israelitischen Militärseelsorge in Wien zugeteilte Feldrabbiner Dr. Rudolf Ferda erhielt vom Militärkommando in Wien für vorzügliche Dienstleistung während der Kriegszeit die belobende Anerkennung. Unterrichtsturst für Handelsangcstellte. Anfangs Oktober eröffnet der Jüdisch« Handlungsgehilfen- Verband neue Unterrichtskurse für Buchhaltung, kaufmännisches Rechnen und Gabelsberger Stenographie. An den Kursen können männliche und weibliche Angestellte (auch Flüchtlinge) teilnehmen. Regiebeitrag für jeden Gegenstand 1 Krone monatlich. Anmeldungen werden an Wochentagen von 6—9 Uhr akerds und Sonntags von 11—12 Uhr vormittags in der Verbandskanzlei, 2. Bez., Obere Donaustratze 65, entgegengenomtnen.; B'fnhard Löwy. Ganz unerwartet ist der allgemein beliebte und hochgeachtete vieljährige Funktionär der „Schiffschul" Herr Bernhard Löwy aus dem Leben geschieden. Der Verblic^ne, welcher über 32 Jahre sein heiliges Amt hier ausüble, wirkte vorher 12 Jahre als erster „Chasen" in Baden bei Wien. Er gehörte der alten Schule an und besaß ein mächtiges Organ und tiefes Verständnis für seinen Berus als Vorbeter und Kore. Durch seinen lauteren Charakter, durch seine Gelehrsamkeit und >, Frömmigkeit sowie durch seinen allbekannten Wohltätigkeitssinn genoß er hohe Achtung und Anerkennung nicht nur in seiner Gemeinde ..Adas Jisroel", sondern auch beim Vorstände der Kultusgemeinde und der Chewra-Kadischa, in welcher Bernhard Löwy ebenfalls Funktionär war. Das Leichenbegängnis gestaltete sich zu einer imposanten Trauerkundgebung und strömten von näh und fern viele Trauergäste herbei, um dem edlen Menschen und würdigen Chasen die letzte Ehre zu erweisen. Man bemerkte unter den zahlreichen Trauergästen: in Vertretung der Kultusgemeinde den Vizepräsidenten der Chewra-Kadischa Dr. Marcus Spitzer, Vorsteher Karl Lemberger und S. Goldman n, Sekretär Dr. Adler und Engel, Amtsleiter F r e i st a d t, den Gesamtvorstand der „Schiffschul". die Präsidenten des Oesterr.-ungar. Kantorenvereines Oberkantor Bauer und Morgenstern, Vertreter verschiedener Vereine. Vor dem Eingänge der „Schiffschul" wurde der Sarg abgestellt, dort hielt Rabbiner Fürst, selbst tief ergriffen, einen Nachruf, in welchem er die seltenen Eigenschaften des Dahingeschiedenen „Scheliach Zibur" schilderte. Als der Rabbiner schluchzend ausrief: die Schiffschul trauert, das Beth-Hamidrasch weint, die Armen und Bedürftigen trauern und weinen um diesen seltenen frommen und guten Menschen, vernahm man ein wehmütiges Schluchzen unter allen anwesenden Trauergästen. Nach Beendigung dieser ergreifenden Rede trug Oberkantor Mül l e r das' „EI mole rachamim" meisterhaft und erhebend vor. Die Leiche wurde über Wunsch des Verklärten nach seiner Vaterstadt Preßburg überführt, wo am 12. d. M. die Beerdigung stattsand. Es erschienen dort der Vorstand der „Adas Jisroel", Vertreter mehrerer Vereine sowie eine große Anzahl von Mitgliedern und Verwandten aus Wien und Preßburg. Am Grabe sprach im Namen des Vorstandes der „Schiffschul" Herr Wolf Pappenheim Worte des Dankes für das unvergeßliche, pflichttreue Wirken des so früh dahingeschiedenen Funktionärs. rr"i'3,?fi. . Austritte ans dem Judentum vom 24. bis 30. September 1916. Andrienne, geändert in Mayer Klein, geb. Hayne, geb. 25. Juni 1888, Vöslau, 8. Bez., Lammgasse 12. Klein Paul, Kaufmann, geb. 7. Dezember 1884, Wien, 8. Bez., Lammgasse 12. Lamm Viktoria, geb. 20. Dezember 1886, Budapest, 18. Bez., Eymnasiumstraße 24. Großindustrieller Michael Perlberger. Die Schwestergemeinden Klasno-Wieliczka sind in tiefste Trauer versetzt worden. Ihr bester Sohn ist nicht mehr. Am 22. September verschied im Alter von 61 Jahren der Großindustrielle Herr Michael P e r l b e r g. e r, Chef der bekannten k. k. landesprio. Spiritusraffinerie H. Perlbergers Sohn, Klasno bei Wieliczka. Er war durch seinen Wohltätigkeitssinn eine hervorragende Persönlichkeit, ein markanter Philanthrop. Im persönlichen Verkehr war er von seltener Schlichtheit und von einer Herzensgüte, die ihm zahlreiche Freunde erwarb; er Warden Armen wie ein fürsorglicher Vater. Ueber das Leichenbegängnis wird uns berichtet: Am 24. September l. I. wurde Herr Michael P e r l b e r g e r unter einer so großen Beteiligung, wie man sie seit dem Tode seines Vaters, des Herrn kais. Rates Joachim Simon Perlberger, hier nicht gesehen hat, zur letzten Ruhestätte begleitet. Die jüdische und christliche Bevölke-

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