Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 39 (29.9.1916)
- Date
- 1916-09-29
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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V-.iic 652 Tr. Vloch's Wochenschrift Nr. 39 Gustav Figdor'fch: Ltip?nÄien. Verliehen werden: Für das Studienjahr 1916/17 drei Gustav Figdor'schen Stipendien im Betrage von je Kr. 1000.— an je einen armen, durch Fleiß, Sitten und Eeistesgaben hervorragenden Hörer der Rechte, der Medizin und der Philosophie (Naturwissenschaften) in Wien, und zwar wird betitelt: je ein Studierender des latholischen, evangelischen und des israelitischen Bekenntnisses. Außerdem gelangen drei solche Stipendien je an einen mit den gleichen Eigenschaften ausgestatteten Hörer der Medizin und der Philisophie (Naturwissenschaften), und zwar evangelischen oder israelitischen Glaubensbekenntnisses zur ,'Verleihung. Dem Gesuche sind beizulrgen: Geburtsschein, Jmpfzeugnis aus den letzten sechs Jahren, Heimatsschein, Armuts-(Mittellosigkeits-) zeugnis, Maturitätszeugnis und Studiennachweis. Einreichstelle: Magistratsabteilung XIII. Einreichungsfrist: Bis 21. Oktober 1916. Der Vorstand der israel. Kultusgemei-lde Wien. Freiherrlich von Roch sch,' ld' sch,t Künstler-Stiftung. Das Kuratorium der Freiherrllch von Rothschild'schen Künstler- Stiftung verlautbart, daß aus den Erträgnissen derselben mehrere Stipendien im Mindestbetrags von je Kr. 800.— für das Jahr 1916 zur Verleihung gelangen. Konrpetenzberechtigt für diese Stiftung erscheinen mittellose jüdische, in Oesterreich-Ungarn wohnhafte Künstler oder Künstlerinnen österr. oder ungar. Staatsbürgerschaft, die ihren Beruf auf dem Gebiete der Architektur, der Bildhauerei, der graphischen Künste, der Malerei oder der musikalischen Komposition selbständig auszuüben befähigt sind. Unter den, den obigen Erfordernissen entsprechenden Kompetenten genießen jene den Vorzug, welche bereits Beweise ihres Talentes und ihres schöpferischen Wirkens gegeben haben. Von der Verleihung erscheinen diejenigen Bewerber ausgeschlossen, die sich auf anderen Kunstzweigen als den angeführten betätigen, ferner Kunsteleven, sowie überhaupt im Stadium der Vorbereitung für einen künstlerischen Beruf befindlichen Personen. Die an das Stiftungskuratorium gerichteten Gesuche sind bis längstens 12. Oktober 1916 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde Wien, 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, zu überreichen. Die Gesuche sind mit dem Eeburts- und dem Heimatsschein sowie mit Fachzeugnissen und einem <- lnculum vitae, welches den Studiengang, die derzeitige Beschäftigung, die Vermögens¬ und Familienverhältnisse des Bewerbers in klarer Weise darzustellen hat, zu belegen. Die Bewerber werden ihre Kunstbeilagen — insoserne solche gefordert werden — erst über Verlangen des Kuratoriums zu erbringen haben. Nicht entsprechend belegte oder verspätet überreichte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Nähere Auskünfte werden im Sekretariate der israel. Kultusgemeinde (Stiftungsamt) erteilt. Wien, 1. September 1916. Das Kuratorium der Freiherrlich von Rothfchrld- Künftler-Stiftung. ">1S: D? ilJWn ©Kl wird,.' im grossen Pracht-Saale ADLON, I.,|Rothgasse 9 Gebäude des Cafö Adlon, ein Feierlicher Gottesdienst mit Predigt abgehalten. Der G-betvorLrag wird von einem berühmten Tarno- -poler Kantor besorgt. Ein Teil des Reinerlrägnisses fällt dem »Verein Kriegsfreitisch für Flüchtlingskinder« zu. Kartell sind im Bethauslokale von 8 Uhr früh bis 6 Uhr abends zu haben. KONKURS. Die israelitische Kultusgemeinde in Pribram besetzt in Folge Ablebens ihres Rabbiners Prof. Dr. Kohn die Stelle eines Rabbiners Bewerber, die österreichische Staatsbürger, der böhmischen Sprache vollkommen mächtig sind, um an den böhmischen Volks-, Bürger- und Mittelschulen Religion zu unterrichten und böhmische Predigten abzuhalten, wollen ihre Gesuche mit beglaubigten Zeugnissen üb?r abgelegte Studien und. bisherige Verwendung bis 15. Oktober d. J. überreichen. Gehalt nach Übereinkommen. M. Kohn, Kultusvorsteher. Kind ans gutem Hause wird von jüdischer Familie in Baden in liebevolle Pension genommen. Unter »Villa 368an die Annoncen-Expedition Eduard Braun, Wien I., Strobelgasse 2. Mohl (Beschneider), empfiehlt sich. S. Picker XX., Würtlemberggasse Nr. 3/14a. G. Damenhüte zu Fabrikspreisen Damenhutfabrik Siegfried Ornstein Wien, 6. Bezirk, Theolialdgasse Langjähriger mit angenehmer Stimme, sucht Posten für die hohen Feiertage gegen mäßiges Honorar. Geht auch in die Provinz. Adresse: Altmann, Wien, IX., Clusiusgasse 1, Tür 22. G. Temfsschuhe SöndöLlen' mit biegsame* Holzsohle VfephLaoafslS Al\j.s er» IV R,AineiBi=lÄi - 3 I. Roter:;uprri5t:i 1.2 VLI'''laü»i=s.r\üfepnt> 4.7 IX. VJ. 3 e r*3t ra £*. e 6 X. PVe]pisr75-plAt2. 15 Df N'u.gdop.fei'sstrs 14 II. i cüo ersstr^cvft e 2.1 WNe\ib5cvA<^Ä£se 23 Schufte in weift zum Schnüren * und mit Spangen * nur noch Gröfre 39/42 vorrätig K 9.50 10.50 12.5a 14.50 16.50