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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1916-09-22 · 38 (22.9.1916) · page 16

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
33 (1916)
Issue
38 (22.9.1916)
Date
1916-09-22
Page
– (sequence 16)
Language
German
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Seite 636 Tr. Bloch's Wochenschrift Nr. 88 Berlechnngstag: 30. November 1916 (5. Kislew). Gesuchsbeilager;: Geburtsschein, Armutszeugnis, Schulzeugnisse, eventuell die ein Vorzugsrecht begründenden Nachweisungen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4j 2. Stock (Einreichungsprotokoll). B.'tty TahLr'eWr'sche MMchmLussiKtluig^-Sti^ung pm imut^rwÄhrendeir AndenÄen an deren Ee'?n, Ee-fon und Lott? Spitz. Anzahl der Platz«: Drei im Betrage von je Kr. 210.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, sittsame jüdische Mädchen, welche das 18. Lebensjahr bereits zurückgelegt haben Und sich im Brautslande befinden. Bevorzugt sind: a) in erster Linie solche Bewerberinnen, welche mit den Eltern der Stifterin, dem Ehepaare Eerson (Gideon) Spitz und Lotte Spitz, geb. Beer, in einem nicht entfernteren als dem 7. Grade der Seitenlinie, von der Stifterin gerechnet, verwandt sind; b) 'in Ermangelung von Bewerberinnen der vorbezeichneten Kategorie solche Bewerberinnen, welche aus der Vaterstadt der Stifterin, d. i. Butschowitz in Mähren, gebürtig sind, wobei solche, welche seit mindestens drei Jahren in Wien das ordentliche Domizil besitzen, vor anderen berücksichtigt; c) in Ermangelung von Bewerberinnen aus den Kategorien a) und b) endlich solche Bewerberinnen, welche in einem der in Wien bestehenden esrael. Mädchenwaisenhäuser erzogen worven sind. Verlechnngstag: 9. Dezember 1916. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstandsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seilenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage der Stiftung (9. Dezember 1916) verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig. Bewerbungsberechtigte Bräute, welche einen der oben angeführten Vorzüge geltend machen können, haben die entsprechenden Nachweise zu erbringen. Erslerjisterr. Hilfsvemirfür zugereiste kranke Juden in Wien. BethauS'An^eige. Anläßlich der hohe.i Feiertage werden am 27., 28. und 29. September, 6. u. 7. Oktober 1916 im großen Festsaale des Hotel >P st«,C, Fleischmarkt 16 (Eingang I., Dracbengasse 3) feierliche Gottesdienste abgehallen. Die kantoralen Funktionen haben die Herren Adolf Heizer, (Mussaf) und Sigmund Schaiberg (Scbachris) übernommen. Be sitzkarten sind täglich im Betlokale, I., Dracheng. 3, erhältlich. me; dy1 ru rn im grossen Orpöeumsaale, II., Praterstrasse 25 ein feierlicher Gottesdienst mit Predigt abgehalten. Die Hauptfunktion wird vom berühmten Oberkantor des Tempels »Ahavas Heim« in Newyork versehen. Kartenverkauf von 8 Uhr früh bis 7 Uhr abends im Betlokale. Ein Teil des Erträgnisses wird für Kriegsflüchllinge, ein Teil für arme Kranke verwendet. KONKURS. Die israelitische Kultusgemeinde in Pribram besetzt in Folge Ablebens ihres Rabbiners Prof. Dr. Kohn die Stelle eines Rabbiners Dr. Adolf Sacks'sch.' Stiftung für H.'rz- und Aortatrant '. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Gesamtbeträge von Kr. 8496.—. Bewerbungsberechtigt find: Bedürftige Personen, ohne Unterschied des Geschlechtes, des Standes und der Religion, welche mit hochgradigen Herz- und Aortakrankheiten behaftet sind, an Kongestionen .gegen den Kopf leiden und infolgedessen ihren Beruf ausgeben müssen. Bevorzugt sind: Ledige Männer. Gesuchsbeilagen: a) Geburtsdokument, b) amtsärztliches Zeugnis über das mit Kongestionen gegen den Kopf verbundenen Herz- und Aortaleiden des Gesuchsstellers und übe?' den Einfluß, welchen dieses Leiden auf die Berufsfähigkeit des Kranken ausübt; c) Armutszeugnis über die Vermögens- und Familienverhältnisse des Bewerbers, bezw. seiner Eltern, bezw. seiner Kinder. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. September 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seilenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bei unverändert gebliebenen Verhältnissen werden Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung stehen, in der Regel in erster Linie berücksichtigt. Wien, 1. September 1916. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. tiso dy ruwn twn wm im grossen Pracht-Saale ADLON, I., Rothgasse 9 Gebäude des Caf6 Adlon, ein Feierlicher Gottesdienst mit Predigt abgehalten. Der Gebetvortrag wird von einem berühmten Tarncpoler Kantor besorgt. Ein Teil des Reiner!rägnisses fällt dem »Verein Kriegsfreitisch für Flüchtlingskinder« zu. Karten sind im Bethauslokale von 8 Uhr früh bis 6 Uhr abends zn haben. Bewerber, die österreichische Staatsbürger, der böhmischen Sprache vollkommen mächtig sind, um an den böhmischen Volks-, Bürger- und Mittelschulen Religion zu unterrichten und böhmische Predigten abzuhalten, wollen ihre Gesuche mit beglaubigten Zeugnissen üb^r abgelegte Studien und bisherige Verwendung bis 15. Oktober d. J. überreichen. - - - - Gehalt nach Übereinkommen.r M. Kohn, Kultusvorsteher. Konknrsarrsschreibnng Aus den Erträgnissen der Hermann Subal'schen Vrautausstattungsstiftung für das Jahr 1915 gelangt eine Brautausstattung im Betrage von Kr. >480.— zur Vergebung. Anspruchsberechtigt sind nach dem Stiftbriefe dürftige Bräute mosaischer Konfession von tadellosem. Lebenswandel. Unter den Bewerberinnen um diese Stiftung hat jene den Vorzug, welche Mit dem Stifter am nächsten verwandt ist; in Ermanglung einer solchen, soll die Stiftung jener Person, welche mit der verstorhenen Gattin des Stifters, Frau Resi S u b a k, geb. Müller, am nächsten verwandt ist, und falls auch eine solche Bewerberin sich nicht -melden sollte, an eine fremde Person, welche den obigen allgemeinen Bedingungen entspricht, verliehen werden. Die Mit dem Geburtsscheine, Mittellosigkeitszeugnisse, Sittenzeugnisse und einer Bestätigung des Rabbinates über die bevorstehende Verehelichung, event. auch mit einem Nachweise über die Verwandtschaft Mit dem Stifter belegten Gesuche sind bis längstens l. Oktober 1916 beim Rabbinale der isr. Kullnsgemeinde in Trebiifch einzubringen. VORBETER für die Bethausfilia’e des Mariahilfer Tempelvereines wird gegen gutes Honorar aufgenommen. Vorstellung vormittags in der Kanzlei, VI., Schmalzhofgasse 3. Kind aus gutem Hause wird von jüdischer Familie in Baden in liebevolle Pension genommen. Unter »Villa 388« an die Annoncen-Expedition Eduard Braun, Wien I., Strobelgasse 2. Langjähriger bpi mit angenehmer Stimme, sucht Posten für die hohen Feiertage gegen mäßiges Honorar. Geht auch in die Provinz. Adresse: Altmann, Wien, IX., Glusiusgasse 1, Tür 22. G. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VII.

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