Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 33 (18.8.1916)
- Date
- 1916-08-18
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/3020846-3022195-3022229--25344-3050641- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 556 Tr. Bloch's Wochenschrift Nr. c3 Notiz. Jüdische Bühne. Direktion S. Podzamcze, 2. Bez., Taborstratze 12 (Hotel Stefanie). W o ch e n - P r o g r a m m : Samstag, den 19. August: ,.Asarje. der Held". Operette in vier Aufzügen von Lateiner. Sonntag, den 20. August, nachmittags halb 4 Uhr: „Zydowtä", Drama in vier Aufzügen vpn Lerner; abends 8 Uhr: „Dus Pintele Jüd". Operette in vier Aufzügen von Lateiner. Mittwoch, den 23. August: Gabriel". Operette in vier Aufzügen von Lateiner. Donnerstag, den 24. August: Gordin-Abend: „Der wilde Mensch, Drama in vier Auszügen von Lateiner. Freitag, den 25. August: Wohltätigkeits-Vorstellung. Auftreten des Herrn O. Langer. „Reb Herzele Mejüches". Donat Tauffig'sche Armen-Stiftung. Anzahl der Platze: 42 im Betrage von je Kr. 145.—. Bewerbungsderechtigt sind: a) dem jüdischen Glauben angehörige, männliche, ledige, verarmte, gebrechliche, kränkliche, erwerbsunfähige Personen, welche das 60. Lebensjahr zurückgelegt haben, in einem der im Neichsrate vertretenen Königreiche und Länder mit Ausnahme Galiziens geboren und dahin zuständig sind, mindestens seit einem Jahre in Wien wohnhaft sind, der Effektenbörse als Mitglied weder angehören, noch angehört haben, eine kriminelle Abstrafung nicht erlitten und auch nicht falliert haben; b) in Ermanglung derartiger jüdischer Bewerber sind zum Einschreiten berechtigt: männliche, ledige, gänzlich verarmte, gebrechliche, kränkliche, arbeitsunfähige Personen christlicher Konfession, die das 60. Lebensjahr zurückgelegt haben, dem Handels- oder Gewerbestande allgehören, in einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder geboren und in Wien zuständig sind, der Effektenbörse als Mitglied weder angehören, noch angehört haben, keine kriminelle Abstrafung erlitten haben und seit mindestens einem Jahre in Wien wohnhaft sind. Bevorzugt sind: Unter sonst gleichen Verhältnissen Bewerber, welche mit dem am 18. Oktober 1907 verstorbenen Stifter, Herrn Donat Taussig, nicht über den 6. Grad der Seitenlinie hinaus verwandt find. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1916. EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Die näheren Bestimmungen dieser Stiftung sowie die erforderlichen Beilagen für die Gesuche find aus den Ausschreibungen auf deni schwarzen Brette der Gemeindebethäuser sowie im Stistungsamte der Kultusgemeinde zu ersehen und werden in diesen: Amte auch nähere Auskünfte erteilt. Wien, 15. Juli 1916. Der Vorstand der ifrael. Kultusgemeinde Wien. Konkursausschreibung. In der Kultusgemeinde Stockerau ist der Posten eines ReliglonslelirerSj Schächters und Kantors frei geworden. Bewerber, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen müssen, erhalten ein Gehalt von K 1400. — , nebst freier Wohnung und Nebeneinkünfte. Nach einem Probejahr erfolgt Definitivum. Nur dem Akzeptierten werden die Spesen vergütet. Ledige oder Jungverheiratete bevorzugt. Der Kultasvorstand : Jos. Greipl. Konkurs. Bei der (Kongr.) israel. Religionsgemeinde Pozsony werden zwei Tempel-Chorsänger, u. zw. 1 Second-Baß und 1 Prim-Tenor in der Weise angestellt, daß dem einen oder dem anderen auch das Einstudieren und die Leitung des Tempelchores übertragen wird. Die Anstellung erfolgt vorläufig nur provisorisch, doch wird dem Akzeptierten bei zufriedenstellender Leistung ein dauerndes Engagement in Aussicht gestellt. Stimmbegabte Bewerber um diese Stellen wollen ihre, mit dem Nachweise ihrer Befähigung, ihres sittlichmoralischen Lebenswandels und Alters versehenen Gesuche bis spätestens 22. August 1. J. an die Kanzlei obenbezeielmeter Gemeinde (Scliloßgrundgasse 2) einsenden. Die Kultussektion. für die hellen Feiertage mss.-cn -mna Gebet- und Erbauungsbücher, deutsche Andachtsbücher ♦nwn 'Dmtnp 'd^hd Seiden- und W o I I-Tallessim, Gold- und Silbe r-Borten DTl^tD K u n st i c k e r e i e n in Gold und Silber 'in rmn mir» 'p^sn 'min nso Jahrzeiüabellen u.Friedhofsgebelbiicher, Tefillin, Mesusos, Schofros, Esrogim, Lulewim, Hadassim. Lager aller Zweige hebräischer Literatur (JY12JÜ “12) Barmizwah- und Ilochzeitsgeschenke. Wiener jüdisclier Volkskalender mit Ehrentafel der auf dem Felde der Ehre gefallenen jüd. Soldaten K 2.50. nrcn mie rutrV Jüdische Neujahrskarten ca. 100 Sujets En gros, en detail Wiederverkäufer überall gesucht. Jüd. Bush- und Kunstverlag, Max Hiskl, Biinn, Adlergasse Nr. 9 KONKURS Die Israelitische Kultusgemeinde St. Pölten akzeptiert für die hohen Feiertage einen Schachris - Vorbeter Derselbe muß eine kräftige, klangvolle Stimme haben und auch hebräisch gebildet sein. Bewerber wollen Offerte mit Gehaltsansprüche bis längstens 24. August d. J. einsenden an den Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde St. Pölten. Albert Leicht Kultusvorsteher. + Jüdisch-theologisches Seminar * # Breslau, Wallstrasse 14. + $ Beginn des Wintersemesters am 31. Oktober, Aufnahme- Prüfungen am 29. und 30, Oktober 1916. Meldungen Prüfungen am 29. und Mussaph-Kantor mit guter Stimme wird f r die diesjährigen hohen Feierlage angestellt. Schrifll. Anträge an den Krankennnd Unterstützncgsverein „Montefiore“, Wien, II, Ferdinandsstraße 19. Tüchtiger Hofmeister für ganze Nachmittage, eventuell per sofort, gesucht. Vorzustellen bei Nathan Pollak, Wien, VI., Liniengasse 28. Hossaphnnd Schachris-Kantoren für die hohen Feierlage gesucht. Schriftliche Anbote an das Sekretariat des Mariahilfer Tempelvereines, Wien. VI., Schmalzhofgasse 3. Ein intelligentes Mädchen Stütze der Hausfrau für ein älteres, vornehmes Ehepaar per anfangs September nach Linz a./D. aufzunehmen gesucht. Offerte sind nebst Lichtbild, Referenzenangabe und Salairansprüchen unter „A. Z.“ an die Verw. des Blattes einzusenden. Ein tiinhtinpr riban äerbereits2°Jjhre v'LOi« L.III (UUIlliyCI vorbetet, mit lauter, angenehmer Stimme, sucht Siebung für die hohen Feiertage. Zuschriften an die Administration des Blattes. G. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck vim L. Beck & Sohn. Wien. VII