Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 31 (4.8.1916)
- Date
- 1916-08-04
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Leite 524 Tr. Blsch's Wochenschrift Nr. 31 Für Kriegssürforgezrvecke. Die durch die k. k. Eeneraldirektion der Staatslotterien, zur Veranstaltung gelangende außerordentliche Staatslottcrie für Kr.egsfürsorgezwrcke erscheint mit Rücksicht aus die LUilnent patriotisch: und wohltätige Widmung überaus förderuiigswürdig und ist zu hoffen, daß sich diese Veranstaltung umsomehr die Teilnahme weitester Kreise des Publikums zuwrnde.r wird, als auch die Ecwiunaussichten überaus günstige sind. Nach dem Spielplan sind 21,146 Gewinne im Gesamtbeträge von 625,020 Kronen, darunter ein Haupttreffer 'mit 200,000 Kronen, angeseht. Der Lospreis beträgt, wie bei den früheren Staatswohltätigkeitsloltcrien, 4 Kronen. Die Lose, welche sehr geschmackvoll ausgeslattet sind und in den Auslagen durch ihre hübsche Zeichnung auffallen, sind in allen Tabaktrafiken, Lottokollekturen. Wechselstuben u',w. erhältlich. Donat Taussig'schs Armen-Sliftung. Anzahl der Plätze: 42 im Betrage von je Kr. 115.—. Eewerbungsberechtigt sind: a) dem jüdischen Glauben ange- Izörige, männliche, ledige, verarmte, gebrechliche, kränkliche, erwerbsunfähige Personen, welche das 60. Lebensjahr zurückgelegt haben, in einem der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder mit Ausnahme Galiziens geboren und dahin zuständig sind, inindeflens seit einem Zähre in Wien wohnhaft sind, der Effektenbörse als Mitglied weder angehören, noch angehört haben, eine kriminelle Abstrafung nicht erl-.tten und auch nicht falliert haben; ii) in Ermanglung derartiger jüdischer Bewerber sind zum Einschreiten berechtigt: männliche, ledige, gänzlich verarmte, gebrechliche, kränkliche, arbeitsunfähige Personen christlicher Konfession, die das 60. Lebensjahr zurückgelegt haben, dem Handels- oder Gewerbestande angehören, in einem der im Re'.chsrate vertretenen Königreiche und Länder geboren und in Wien zuständig sind, der Essektenbörs: als Mitglied weder angehören, noch angehört haben, keine kriminelle Abstrafung erlitten haben und seit mindestens eincni Jahre in Wien wohnhaft sind. Bevorzugt sind: Unter sonst gleichen Verhältnissen Bewerber, welche mit dem am 18. Oktober 1907 verstorbenen Stifter, Herrn Donat Taussig, nicht über den 6. Grad der Seitenlinie hinaus verwandt sind. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1916. Einreichstelle: 1. - Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Tie näheren Bestimmungen dieser Stiftung sowie die ersorherlichen Beilagen für die Gesuche sind aus den Ausschreibungen auf deni schwarzen Brette der Gemcindebethauser sowie im Stif-' kungsamie der Kultusgemeinde zu ersehen und werden in diesem Amte auch nähere Auskünfte erteilt. Wien, 15. Juki 1916. Der Vorstand der israe'. Kultusgemeinde Wien. Tüchtiger Chasen Schochet, angeslellt vom Orthodoxen Hamburger Verein, sucht Vcrlrelungsposlen ab 15. September über die hoben Feiertage, event. über den Winter. Anmeldungen an Daum, Hotel Walhalla, Marienbad. Tnritfinai« Cfndcml des VIL Realgymnasiums sucht 1 llüllliy Ol ulUUcIIl Stelle als Instruktor aller Volks¬ und Untermittelschulgegenstände. Derselbe gebt auch aufs Land als Hofmeister. Gefällige Anträge unter »Gewissenhaft« an S. S., Taborstrasse 27, Tür 45. G. V f CHtfmman TTail f f Klinik für''verdorbene Stimmen. ■ ' wlllUiUOlI Alwii I. Herren und Damen (Berufssänger und Andere), deren Stimme durch Ueberanstrengung oder eine falsche Melhode gelitten und an Klangschönheit verloren hat, erhalten gewissenhafte Anleitung zur Korrektion ihrer Fehler von fachkundiger Persönlichkeit. Raschester Erfolg garantiert. Fr. Dir. Charles Hirsch, VI., Linke Wienzeile 14. G. Konkurs. Die Szabadkaer isr. Kultusgemeinde schreibt hiemit einen Konkurs für die vakant gewordene Stelle eines Oberkailtors aus. Jahresgehalt 3000 K, Wohnungeid 1000 K und die üblichen Nebeneinkommen. Den Oberkantor wählt die Generalversammlung der Kultusgemeinde und nach dem Ablauf des Probejahres wird er auch durch dieselbe definitiv angestellt. Geeignete Reflektanten, die nicht über 40 Jahre alt sind, können sich um diese Stelle bewerben, die auch vorzügliche Vorbeter und Musikkenner sind, bewandert sind mit Chor und Orgel, vorzube'en und die entsprechend einen modernen Gottesdienst mit gemischtem Chor einzustudieren imsiande sind. Zeugnisse von Musikkenntnissen, bisherigen Wirkungskreis sowie auch Geburlszeugnis sind dem Offerte beizulegen. Für den gewählten Oberkantor sind die Dienstordnung, die Disziplinarordnung und Pensionsstatuten der Kultusgemeinde maßgebend. Die Reflektanten haben ihre Gesuche an die Kanzlei dr isr. Kultusgemeinde einzusenden. Zum Probevorlrage werden nur hiezu Berufene zugelassen und nur dem G wählten werden die Reisespesen vergütet. Der Gewählte ist verpflichtet, die Stelle spätestens am 1. September 1. J. anzutreten. Szabadka, den 11. Juli 1916. Der Szabadkaer isr. Kultusvorstand: Gold Dr. Adolf Klein Sekretär. Präses. Ober Allerhöchste Ermächtigung f|j Seiner k. u. k. Apostat. Majestät Ausserordentliche k. k. Staatslotterie für Kriegsfürsorgezwecke 0iß88 Geldlotterie, enthält 21.14v Gewinste in barem Gelda im Gesamtbeträge von 625.000 Kronen. ”“•»**•‘200.000 Kronen Die Ziehung erfolgt öffentlich in Wien am 5. Oktober 1916. kW- Ein Los kostet 4 Kronen. *^1 Lose sind bei der Abteilung für Wohltätigkeitslotterien in Wien, III., Vordire Zollamt: ßt-.isse 5, in Lottokollekturen, Tabaktrafiken, bei Steuer-, Poßt-, Tel.- rranhen- und Eisenbahnämtern, in Wec Beistuben etc. zu bekommen. Spielplär e für Loskäufer gratis. Oie Lose werden portofrei znresendei. Von der k. k. General-Direktion der Staatsiotterien (Abteilung für Wohltätigkeitslotterien). md-keichenü/ill Hotel und Pension J. Bemann Streng "iA2 Restaurant am Platze modern eingerichtete Zimmer, elektrische Beleuchtung, schöne, große Speisesäle, Glasveranda und Terrasse I Anerkannt beste Küche. — Täglich im Hause. § Inhaber: Jakob VerMÄNN. j aasaa Fin tiirhtinpr der bereits 20 Jahre mdiö C.III llltllliyCI '±'r* . '*‘01 vorbetet, mit lauter, angenehmer Stimme, sucht Steilung für die hohen Feiertage. Zuschriften an die Administration des Blattes. G. Hebräischer Dichter gltEÄ rieht. Zuschriften an die Exp. unter »Schnellerfolg«. G. Arme verlassene, kränkliche Dame, Israelitin, durch schwere Entbehrungen ganz heruntergekommen, bittet edle, fromme Leute um baldige Hilfe. Unter „Gott vergeh' es“ an die Administration des Blattes. G. Mehrfach prämiiert. Tclepbon 1349a Gegründet 1867 Anton Friedl, bürgt. Schneidermeister k. k. handelsgsr. beeideter Schatzmeister und Sachverständiger WIEN,!., Graben 20, li. Stiege, I. Stock Lieferant des Vereines der k. k. Staatsbeamten Oesterreichs u. der Beamten-Uniformie>ungskassa bei der k.k. S^attbaltereiinWien. Empfiehlt eich zur Anfertigung feiner Herrenkleider sowie Staalsbeamten-Unifo;meri. Sportu. Fechtdresses, Livreeanzügen etc. zu äuaserst annehmbaren Preisen. Reichhaltiges Lager von inu. ausländischen Modewaren. Herausgeber uni» verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Seck L Sohn, Wien. VH.