Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 27 (7.7.1916)
- Date
- 1916-07-07
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 460 Tf. BLoch's Wochenschrift Nr. 27 3. Karolmc (Krändelj, geboren im Jahre 1757, gestorben 3. Dezember 1827; sic war die Gattin des Saul den Samuel Pick aus Breslau. Sam. Pick starb als Vorsteher der Chewra-Kadischa in Breslau anr 22. Januar 1786 (Braun, im Archiv für jüd. Familienkunde, 45), nach dem Saul seinen in Wien am 5. Juli 1787 geborenen Knaben nannte. Saul starb am 4. März 1799, im Totenbuch ist kein Alter angegeben (ebensowenig am Grabstein) und fälschlich Samuel als Vorname. Er hatte in Wien noch zwei Schwestern: Babette (1766—1853), Gattin des Großhändlers und Seidenfabrikanten Aron Todesko, und Sara (1776—1836), Gattin des Seidenfabrikanten Jsak Hirsch Löw. 4. Löbl, geboren 1764. starb unverheiratet anr 27. August 1810. 5. Markus, geboren 25. 'Dezember 1765, gestorben (vermutlich ledig) am 9. November 1815. In dem Totenbuch wird er als Juwelenhändler bezeichnet, ivo aber der Familienname Herzl (ohne „Kuh") und das Alter von 55 Jahren nach der Grabschrift berichtigt werden nruß. Seinem Namen begegnen wir auch in der Liste der Repartitionssteuer vom Jahre 1812, wo er 200 fl. beisteuert, und in einer Beschwerde des Prager Großhändlers Salomon Rosenberg im August a. c., gegen die ihm auferlegten Steuern, woraus zu ersehen ist, daß Roscnberg in Wien im Schutze des Markus Herzlkuh stand. 6. Theres (Rösl), geboren ca. 1770, gestorben am l l. April 1809, ebenfalls ledig. Im Totenbuch wird ihr Alter mit 32 Jahren angegeben; sie war jedoch bestimmt viel älter, da ihr Vater bereits 1771 starb. Die in klassischem Hebräisch verfaßte Inschrift preist besonders ihr gutes Herz den Armen gegenüber und endigt mit dem Satz: „Weinet nicht ob der Verstorbenen und bedauert sie nicht, denn mit dem Tode der Frommen und Rechtschaffenen sangt erst ihr Leben an."'') ptomittr. „Jung Juda". Illustrierte Zeitschrift sür unsere Jugend. 17. Jahrgang, dir. 13. Prag. Redaktion und Administration: Prag, II., Stefansgasse 629. Inhalt: Rabbi Akiba. Ben Jehuda: Zum Wochenabschnitt. Joses Hart: Die wilden Sieben. Hans Bauer: Emil Brandt. Die Marannen in Amsterdain. Raphael: Fuchs und Kater. I. Fried: Legenden vom Propheten Elijahu. Guck in die Welt. Uebersetzungsaufgabe. Rätselauslösungen. Rätsel. „Jeschurun". Monatsschrift für Lehre und Leben im Judentum. 3. Jahrgang. Heft 6. Herausgeber Dr. I. W o h l g e m u t h. Verlag des „Jeschurun". Berlin N. 24. Inhalt: Die Lüge. D. Hoffman n: Stellung des heutigen Judentums zu der aus Talmud und Schulchan-aruch zu entnehmenden Ethik, L. W r e s ch n e r: Proselyten einst und jetzt. S. K a a tz: Zur talmudischen Eregese. I. Weinberg: Eine rabbinische Residenz und ihr letzter Fürst. Eine Zuschrift. Bücherbesprechungen. Notiz. Dr. I. Wohlgemuth. Das Bildungsproblem in der Ostjudenfrage. Berlin N. 24. Verlag des „Jeschurun", 1916. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Jude?. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden, Berlin C. 2, An der Spandauer Brücke 15. Schriftleitung: Dr. Bruno Blau, Berlin. 2. Jahrgang. Oktober/November/Dezember 1915. Heft Nr. 10, 11, 12. Inhalt: Dr. Paula Weiner-Oppenheimer, Regensburg : Die Berufe der Juden in München. Dr. Mar R o s e n s e! d, Lemberg: Die jüdische Bevölkerung Galiziens 1867—1910. Religionsbekenntnis der Eheschließenden im Jahre 1913—1914 in Bayern. Die Geborenen nach dem Religionsbekenntnis der Eltern im Jahre 1914 in Bayern. Die persönlichen Verhältnisse der Ver- Datunrs des letzten Chewra-Protokolles" abhängig macht. Er war nämlich das Faktotum der Kultusgemeinde, „Beer Geduldig", Matrikelführer, Spitalsvater rc., so ist sein Name in den Büchern zehndis zwanzigmal auf jedem Blatt zu lesen. :’) Vielleicht ist die am 1. Mai 1799 im 34. Lebensjahre verstorbene Rosalie Herzl (geboren also 1765) auch eine Tochter Naphtaly's. urteilten im Jahre 1912 in Bayern. Eheschließungen nach dem Religionsbekenntnis 1912 und 1913 in Sachsen. Geburten und Sterbefälle nach dem Religionsbekenntnis in den Jahren 1912 und 1913 in Sachsen. „Der Herzlwald" (Die Baum-Spende) betitelt sich eine vom Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds herausgegebene Schrift die zur zwölften Wiederkehr von Theodor Herzls Todestag (20. Tamus) erschienen ist. Briefkasten. A. W., Eger. Die Frage betreffend die nichtgraduierten Religionslehrer können wir nicht beantworten, weil sie eben strittig ist und dem subjektiven Ermessen freien Spielraum läßt. Notiz. Jüdische Bühne. Direktion S. Podzamcze, 2. Bez, Taborstraße 12 (Hotel Stefanie). W o ch e n - P r o g r a m m : Samstag, den 8. Juli: Wiederauftreten des hier beliebten Tenoristen und Schauspielers Adolf M e l z e r, zur Aufführung gelangt: „Bar Kochba", Operette in vier Aufzügen von Goldfaden. Sonntag, den 9. Juli, nachmittags halb 4 >Uhr: „Der Schabst Zwi", Lebensbild in vier Aufzügen von Horowitz, Herr Metzer in der Titelrolle; abends 8 Uhr: „König Salamon", Operette in vier Auftügen von Horowitz, Herr M e l z e r in der Titelrolle. Mittwoch, den 12. Juli: „Die weiße Sklavin". In Vorbereitung : „Die Zigeunerin". M. L. Biedermann-Waifen-Stiftung.. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von zusammen Kr. 5800.—. > Vewerbungsberechtigt sind: In erster Linie: Hilfsbedürftige Waisen, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und direkte Nachkommen der Nachbenannten Personen sind, und zwar der Herren M. L. Biedermann, Simon Biedermann. Joses Biedermann jun., Hermann Biedermann, Anton Biedermann, Joses Biedermann sen., Samuel Biedermann. I. Goldschmidt, S. I. H. Eoldschmidt, I. L. Hofmann Edler von Hosmannsthal, Aron Hermann, R. M. Kaula, Jacob Löwy, I. N. Mannheimer, M. Stroß, H. Edler von Wertheimstein und der Frau Amalie Lang. In zweiter Linie und insoweit nach Beteilung der obenbezeichneteu Bewerbungsberechtigten noch ein Erträgnisrest verbleibt: Hilfsbedürftige israelitische Waisen, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und deren verstorbene Väter Mitglieder der israel. Kultusgemeinde Wien waren. Gefuchst eilagen: Geburtsschein, Armutsz ugnis, Totensch.ii, Verwandtschaftsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasst 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Cttel Goldschmidt-Stifiung für Lehramtskandidaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: In Franffurt a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige israelitische Lehramtskandidaten in Wien. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Eoldschmidt, oder dessen Gattin, Frau Nanette, geb. Landauer. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasst 4, 2. .Stock (Einreichungsprotokoll). Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Tn*£||| jf| ftn<|A bi^et in besserem Hause als Stutze llilGlliytjIllv 11(111 der Hausfrau, Gesellschafterin oder auch als Verkäuferin unterzukommen. Selbe war in allen diesen Fächern schon früher tätig. Gefällige Zuschriften an die Administration des Blattes. Tntollinanfa Tlnmo geboreneDeutsche, aus frommem J.lUCiliyClUC UaiUEf Hause, mit Sprachkenntnissen, die jahrelang in New-York war, mit der Führung eines rituellen Haushaltes völlig vertraut, sucht geeignete Stellung in frommem rituellem, wenn möglich, frauenlosem Haushalt oder als Stütze der Hausfrau. Zuschriften unter »M. J.« an die Administration dieses Blattes. G. Arme ältere, kränkliche Israelitin, %Zu. lehrerin, derzeit in grosser Not, bittet edle Persönlichkeiten um Hilfe oder ältere Kleider und Schuhe. Unter „Gutes tun bringt Zinsen“. Adresse Putzerei, Taborstrasse 50. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Beck L Sohn, Wien, VH.