Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 26 (30.6.1916)
- Date
- 1916-06-30
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 26 Tr. Bloch's Wochenschrift Seite 443 Das Jugendbuch, welches ooit dem bekannten Re dakteur des „E g y e n löse g", Dr. Ludwig D z a b o l e s i, redigiert wurde, ist ein schönes Zeichen der erwach.'noen neuen ttngar.-jnd. Belletristik. Möge es auch dein jüdii scheu Publikum in Oesterreich und Deutschland als Bei-- spiel voranleuchten! Israels Kriegsgetet für Sopran-Solo, gemischten Chor und Orgel, komponiert von Otto W e r n i ck e. Der Dirigent der Hauptsynagoge in Wiesbaden, Herr Otto W e r n i ck e, übergibt unter obigem Titel sein neuestes Produkt der Oeffentlichkeit. Der Kvmponi» ist uns bekannt als Mitherausgeber der vor zirka 2X;., Jahren erschienenen „Wiesbadener Synagogengesänge", welche in musikalischen Kreisen eine überaus freundliche Aufnahme fanden. Mit derselben Begeisterung und Liebe hat er in vorliegendem Hefte, dem in diesem Weltenringen anerkannten Heldentum der deutsch-fü tischen Soldat.» Ausdruck gebend, dieses Kriegslied geschrieben. Schon der biblisch erhabene Tert: „Allmächtiger, höre Israel!" gibt Anlaß zu grandiosem musikalischen Aufbau, wie wir ihn etwa in Schuberts „Allmacht" erblicken und empfinden. Auch hier ist der Sopranstimme, als dominierende Partie, die in den höchsten Korden zugedachte Melodie cingeräumt, während dent begleitenden Chor die dankbare Aufgabe zufällt, die von hoher Poesie getragenen Worte zu wiederholen. Das Stück ist in C-dur geschrieben, erfährt aber eine chromatische Steigerung nach Des- und D-dur, was der Anlage das Gepräge der Großzügigkeit gibt. Ohne jedoch auf die Anfangstonart zurückzulommen, schließt dieser D-dur-Satz in dein heißersehnten Wunsche nach Frieden, der auch in dem. wie von einer gütigen Himmelsmacht tonimenden Worte antwortend: Cs soll geschehen! Amen! Zufriedenheit ausdrückend, schließt. Dieses Heft, Herrn Präsidenten Benedikt Strauß .gewidmet, wird allen musitliebenden Kreisen willkommen sein, da ein derartiger patriotischer Gelegenheitsgesang, gern in das Rcperloir der Shnagogenchöre ausgenommen wird. Iungbunzlau, im Juni 1916. B. Singe r, Oberkantor. Europa aus der Vogelschau." Das in der letzten Nummer der „Oesterreichischen Wochenschrift" besprochene Werk des verstorbenen Herrenhausmilgliedes Alexander v. Peez „Europa aus der Vogelschau", politische Geographie. Vergangenheit und Zukunft, mit Bildnis und biographischer Skizze, ist im Manz- Berlag, Wien und Leipzig, erschienen. Dr. Kaufmann Kohle", Prrsuh nt. Hebrew l'nion College. Hebrew. Hehre.w U ion Col'ego and Otlier Ad: esse--. Cincinna'i 19,6. Ark Publishing Co. Das Buch von den polnischen Juden. Herausgegeben von S. I. Agnon und Aaron Eliasberg. Berlin 1916. Iüdidischer Verlag. Achad-Haam. Am Scheidewege. 2. Band. Alls dem Hebräischen von Dr. Harry Torczyner, Prioatdozent an der k. k. Universität Wien. Berlin 1916. Jüdischer Verlag. „Jung Juda". Illustrierte Zeitung für unsere Jugend. 17. Jahrgang. Nr. 12. Prag, den 16. Juni 1916 (15 Sivan 6576). Redaktion und Administration: Prag,!!.. Stefansgasse 629. Inhalt: Zum Wochenabschnitt. Ben Iehuda: Pirte Aboth. Joses Hart: Die wilden Sieben. E. M.: Zank und Streit im A-b-c. Ida B ö ck : Wer anderen eine Grube gräbt. Die Docks von Konstantinopel (Illustration). I. Fried: Legenden vom Propheteil Elijahu. Markus S ch e r I a g : Prophet Elia. Hans B a u e r : Einil Brandt. Guck in die Welt. Ueberfetzungsaufgabe. Nätselauftösungen. Rätsel. Kriefkastrn. P. K., Preßburg. Am Semmering ist keine rituelle Küche. Nur in Gloggnitz. L. B., Wien. Auf Grund unserer Anfrage erhielten wir die offizielle Auskunft, daß von den in den Heimen der Zentralstelle untergebrachten jüdischen Kindern bereits einige wählend der Zeit, die sie in der Obsorge der Zentralstelle stehen, konfirmiert wurden. Weiters wird jeder Wunsch einer Heimleitung nach Konsirmierung von Kindern, sobald sie die erforderliche Altersgrenze erreicht haben, s e l b st v e r st ä n d l i ch jederzeit erfüllt. Der Lebensmitteldiktator in der Bibel. Der unter diesem Titel in Nr. 25 veröffentlichte Artikel war von Jakob M eher, Svh» des Distrikts-Rabbiners Dr. M eye r in Regensburg, verfaßt, was wir nachträglich noch milteilen wollen. M. Sch. Konfessionslose können ans der israelitischen Abteilung des Zentralfriedhoses nicht beerdigt werden. Uttel (V)ülDii1;miDt=3tiiiUiU| für ,'Oöier Dev tiennZltich.'n öochfäul?. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 200. . Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Hörer der k. k. tier ärztlichen Hochschule in Wie». Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Siudien- Zeugnisse. Letzter Tag der Einreichungs,cift: 31. Juli 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstetlengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). (Lttrl GolLschmidt-Ltisiung für >u.ink:n»r.älter und Mi ankrnw iü kr rinn nt. Anzahl der Pratze: Einer im Betrage von Kr. 60. . Bewerbungsberechtigt sind: Krankenwärter ober -Wärterinnen ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntnis. Gesuchs' erläge l: Geburtsschein, Armutszeugnis. Zeugnisse über üie zufriedenstellende Verwendung im Kranke.iwärterdienste. Letzter Tag der Einreichuagsfrist: 31. Juli 19>6. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Goldfchmidt-Ttiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 216. . Bewerbungsberechtigt sind: In Frankfurt a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige israelitische Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien. Bevorzugt sind: Verwandte des Sti,ters, Herrn Moritz Ritter von Golds ch m i d t, oder dessen Gattin. Frau Ranette. geb. Landauer, sowie Studierende der ersten drei Jahrgänge. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, SAldieiizengnisse, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Ein reichungsprotokoll). (ittel Go ld fchmidt-T tifcunst für Lehrerswitwrn. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Lehrerswitwen, welche in Wien oder dessen nächster Umgebung wohnhaft sind. Bevorzugt sind: Verwandte des Stchters, Herrn Moritz Ritter von G o l d s ch m i d t, oder dessen Gattin. Frau Ranette. geb. Landauer, und unter gleichen Verhältnissen solche Be werberinnen, welche eine größere Anzahl unversorgter Kinder haben. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Zeugnis über den Lehrberuf des verstorbenen Gatten. Letzter Tag der Einreichungs,rist: 31. Juli 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 15. Juni 1916. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. I I OtitmiiAii ITaiI I I Klinik für verdorbene Sthi.men. ■ ■ IJIIIIIIIICII Utsll ■■ Herren und Damen (Berulssänger und Andere), deren Stimme durch Ueberanstrengung oder eine falsche Me'.hode gelitten und an Klangschönheit verloren hat, erhalten gewissenhafte Anleitung zur Korrektion ihrer Kehler von fachkundiger Persönlichkeit. Raschester Kr folg garantiert. Kr. Dir. Charles Hirsch. VI., Linke Wienzeile 14. CL Hebräischen Unterricht Tür 20. erteilt Lehrerin mit Schulpraxis. Kranz Josefs Kai 49. G. Tntallinania Fl«Qn bittet in bt sserem Hause als Stütze IJilClliy Ciitv £ 1 <tU der Hausfrau, Gesellschafterin oder auch als Verkäuferin unterzukommen. Selbe war in allen diesen Fächern schon früher tätig. Gefällige Zuschriften an die Admini stration des Blattes. Tntollirianfo TlüftlO geborene Deutsche, aus frommem lUICUiyCIUC Unlliuj Hause, mit Sprachkennlnissen, die jahrelang in New-York war, mit der Führung eines rituellen Haushaltes völlig vertraust sucht geeignete Stellung in frommem rituellem, wenn möglich, frauenlosem Haushalt oder als Stütze der Hausfrau. Zuschriften unter >M. .1.« an die Administration dieses Blattes. G. Arme ältere, kränkliche Israelitin, lehrerin, derzeit in grosser Not, bittet edle Persönlichkeiten um Hilfe oder ältere Kleider und Schuhe. Unter „Gutes tun bringt Zinsen". Adresse Putzerei, Taborstrasse 50.