Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 24 (16.6.1916)
- Date
- 1916-06-16
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 412 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 2-1 2-ofir Lprechrl-Widnmng für Nüuuosinken der Mediziy. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 120.--. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Kandidaten der Alediziir, welche vor der Ablegung des 2. oder des 3. Rigorosums oder vor der Promotion stehen. Verleihungstag: 18. November 1916 (Sterbegedächtnistag der Widmungsträgerin). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Maturitätszeugnis. Frequentationszeugnis, Nachweis, daß der Petent vor dem 2. oder 3. medizinischen Rigorosum oder vor der Promotion zum medicinae Doctor steht, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1916. Einrerchstelbe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Ro salir Mintz-Witwen-StifMng. Anzahl der Plätze: Vier im Betrage von je Kr. 170.—. Vewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Witwen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Nosalie PollakMidimma für blinde Irauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 75.—. Vewerbungsberechtigt sind: Arme erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frauen oder Mädchen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und ärztliches Zeugnis über die Erblindung oder die durch schwaches Seheoermögen hervorgerufene Erwerbsunfähigkeit. Letzter Tag der Einrerchungssrist: 30. Juni 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). David und Antoinette SchmarMaim-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen Kr. 700.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) In erster Linie: Arme israel. Bräute aus der Verwandtschaft des Stifters, Herrn David Schwarzmann s. ßl., oder dessen Gattin Frau Antoinette, geb. Fliegelmann, jnsoferne diese Bräute von den Eltern des genannten Ehepaares oder von diesem Ehepaare selbst abstammen; b) in Ermanglung solcher Bräute: Arme israel. Personen aus dem gleichen Verwandtschaftskreise; c) bei Abgang auch solcher: 1. Mit dem stifterischen Ehepaare nicht verwandte arme israel. Bräute, oder 2. israel. verarmte Gewerbetreibende, oder 3. israel. hilfsbedürftige Witwen nach Gewerbetreibenden. Gesuchsbeilagen: Für Bewerber sub. a): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis, Brautstandszeugnis und Sittenzeugnis; für Bewerber sub. b): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis; für Bewerber sub. ei): Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsnachweis, Sittenzeugnis, sub. e 2): Geburtsschein, Armutszeugnis. Gewerbeschein, sub. e 3): Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein und Totenschein' des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1916. Auszahlungstag: 30. Januar 1917 (7. Schebat). EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bräute, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Sieamund Shitz-Ltudenten-Stiftung. Anzahl -er Platze: Einer im Betrage von Kr. 215.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Studierende der Medizin. Verleihungstag: 19. November 1916. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1916. EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Mar Ritter von Pfrifser-Stistung für Juristen des zwei en oder eines höheren Jahrganges. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 390.—. Vewerbungsberechtigt find: Mittellose israel. Hörer des zweiten oder eines höheren Jahrganges der juridischen Fakultät in Wien. Bevorzugt sind: Nach Wien zuständige Bewerber. Verleihungslag: 18. Oktober 1916. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Inder, Studienzeugnisse, eventuell Heimatschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juli 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. Juni 1916. Fri ede rikc Gold sch midt-Brautausftattungs Skiftun9. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 550.- . Bewerbungsberechtigt find: Arme würdige, in Wien geborene, im Brautstande befindliche Mädchen. Vorzugsberechtigt sind: Jüdische, kompetenzberechtigte Mädchen, die aus Grund dieses Vorzugsrechtes Bedachte hat vor der Auszahlung des Ausstattungsbeitrages nachzuweisen, das; sie die Ehe den staatsgesetzlichen und jüdisch-rituellen Vorschriften geinäs; geschlossen hat. Verleihungstag: 14. Oktober 1916. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren jeden Anspruch auf die Stiftung. Mar Hugo Baumgarten-Wdmüng für ein n Schäler der Wiener Handelsakademie. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 50.—. Vewerbungsberechtigt find: Arme jüdische Schüler der Wiener Handelsakademie. Zweck der Widmung ist, eineni solchen Schüler einen Beitrag zur Erholung während der großen Schulferien zu bieten. Auszahlungstag: 3. August 1916, als Sterbegedächtnistag des Dr. Mar Hugo Baunrgarten. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1916. Einreichstelle: 1.. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. Juni 1916. Andreas Feigl'fche Witwen-Stiftung. Anzahl der Plätze:. Acht im Betrage von je Kr. 105.—. Vewerbungsberechtigt find: Arme in Wien wohnhafte israel. Witwen. Verleihungstag: 19. September 1916 (21. Elul.). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1916. EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Fanny von Hosmannsthal-Torm itzrr' fche Witwenstiftung. Anzahl der Plätze: Einer bis vier im Betrage von zusammen Kr. 830.—. Vewerbungsberechtigt sind: Verarmte in Wien wohnhafte Witwen.! Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein des Gatten.! Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1916. EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Intelligente Fran bittet in besserem Hause als Stütze _ der Hausfrau, Gesellschafterin oder auch als Verkäuferin unterzukommen. Selbe war in allen diesen Fächern schon früher tätig. Gefällige Zuschriften an die Administration des Blattes. Cafe „Warszava“, Lemberg. Zionisten treffen sicli am Sonntag zwischen 3 bis 5 Uhr nachmittags im Cafe „Warszava“. — Gäste herzlich willkommen. Adlergasse 3, PIÖWATI fm Seines Gänseschmalz u *i la Qualität jedes Quantum erhältlich! Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VII,