Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 22 (2.6.1916)
- Date
- 1916-06-02
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 22 Dr. Blvch's Wochenschrift Sette 379 ohne aller Aufsicht und Pflege tagen — so zwar, dag der größten Theil derselben zu Grunde gegangeri wäre, wenn nicht gedachter Herr Hauptmann es durch seine rastlose Dhätigkeit dahin gebracht, daß die Kranken auf ein ordentliches Lager gekommen, gehörig verbunden und verpflegt worden wären. Indem wir uns verpflichtet sehen, gedachten Herrn Hauptmann für die Mitwirkung an der Hülfe für die Kranken und Blesfirten unfern größten Dunk zu erstatten, ohne dessen raschen Diensteifer es nicht schnell erzweckt worden wäre, was Zur Linderung der traurigen Lage der Kranken und Blesfirten so nothwendig ist, ertheilen wir demselben dieses Zeugnis, ohne von ihm aufgefordert zu feyn, aus freyem Antriebe, zu feinem beliebigen Gebrauch. Zur Urkunde dessen unsere eigenhändige Fertigung und Siegel. (Siegel.) Berona, am 24. Februar 1814. W. L a n g, Obrist Lieutndt und Plaz Commandank. Dr. Kr au Hs mp., k. k. dirigirender Feldstabsarzt bcy der Feldspitäler- Direktion. Landscron mp., Rgmts.- und erster Chef-Arzt. Dr. B e y s i e g e l mp., Rgts.-Jeld-Arzt. Copia. Zeugnis. Daß Herr Hauptmann Hönig des 1. Deutschmeisterischen Landwehr-Bataillons, in der Affaire am 8. Februar am Mincio an der rechten Hand eine Schußwunde und am Unterleib eine Contufion erhielt und nach erhaltenem Verband wieder zur Division einrückte und allda bei mir bis in die Nacht unter dem feindlichen, Kanonenfeuer aushielt, wird demselben auf sein Ansuchen hiemit bezeuget. (Siegel.) Verona, den 15. März 1814. Coramme Freyherr v. Rückler mp., Oberstlieut. C a r o w e mp., Hptnl., Conimandant der 3. Division des l. Landw.- Baons, rer Rgts. Deutschmeister. Collationirt und dem Original gleichlautend befunden. Verona, den 15. März 1814. S ch w a b e n i k, Auditor von Deutschnteister-Juf. Literatur. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Begründet von Z. Frankel. Organ der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Herausgegeben von Prof. Dr. M. B r a n n. 60. Jahrgang. Heft 1/2. Neue Folge, 24. Jahrgang. Januar—Februar 1916. Koebner'sche Verlagsbuchhandlung (Barasch & Riesenfeld) Breslau, Schmiedebrücke 17/18. Inhalt: Sali Levi : Aus meinen Erlebnissen bei den Juden in Russisch- Polen. I. Hirsch: Dis Vorgeschichte Israels und feiner Religion. H. L a i b l e. S. Ochs: Die Wiederherstellung der Kommentare Jbn Esras zu den Büchern Jeremias, Ezechiel. Sprüchen Salomos, Cdra. Nehemia und Chronik. I. Rothholz: Die Eheziffern der Berliner jüdischen Gemeinde während des ersten Kriegsjahres. Besprechung. Kurze Mitteilungen. Protokoll der Sitzung des Ausschusses der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums vom 28. Dezember 1915. „Jeschurun". Monatsschrift für Lehre und Leben im Judentum. Herausgeber Dr. I. Wohlgemuth. 3. Jahrgang. Heft 5. Verlag des „Jeschurun": Berlin N. 24. Inhalt: A. Feilcherf e l d : Kulturhöhe und Fall einer Weltmacht. S. K a a tz : Zur talmudischen Eregese. I. Caro : Zum Unterricht in der hebräischen Grammatik. I. Friedlünder : Moses Maimonides. Ein Feldpostbrief. Mitteilungen. Bücherbesprechung. „Jung Juda". Illustrierte Zeitung für unsere Jugend. 17. Jahrgang. Nr. 10. Prag, den 19. Mai 1916 (16. Jjjar 5676). Redaktion und Administration: Prag, 11., Stefansgasse 629. Inhalt : Mathilde Popper, Wien: Eine Mission. Ben Je hu da : Zum Wochenabschnitt. Josef Hart: Die wilden Sieben. Prof. Ludwig Mahler, Wien: Die Juden in Abessinien. I. Fried: Legenden vom Propheten Elijahu. Skutari (Illustration). Jacob Diamant: Der edle Kosak. Guck in die Welt. Uebersetzungs aufgabe. Rätselauflösungen. Rätsel. Briefkasten. Koh» Lipot. Sie haben uns weder ihre eigene Adresse noch die Namen ihrer drei Söhne, welche im Heere dienen, genau angegeben. Deswegen können wir Ihre Mitteilung vorläufig nicht publizieren. N N- Tie Spe ide von Kr '(>. für die Armcu Paiäftiuas. . Postamt Nr. 60, Zieglergasse", nicht erhalten. Oberstabsarzt Dr B Von der KriegSpres;zensur inhibiert. Grutz. Rabbiner M. Koffer in L. Ter konfiszierte Teil des Rechenschaftsberichtes der „Oesterreichisch-Jsraelitischen Union" kann selbstverständlich in Truck nicht erscheinen und wir können deswegen ein solche? vollständiges Exemplar nicht beschaffen. Notizen. Jüdische Bühne. Direktion S. P o d z a m c z e, 2. Bez., Taborstratze 12 (Hotel Stefanie). Wochenprogramm : Samstag, den 3. Juni, und Sonntag, den 4. Juni. Neu, zum crstenmale: „Das Mädel von der West". Sonntag, den 4. Juni, nachmittags halb 4 Uhr: „Bas Jecifchulajim". Mittwoch, den 7. Juni, nachmittags halb 4 Uhr: „Das gebrochene Mutterherz"; abends 8 Uhr: „Mensch soll men sein". Donnerstag, den 8. Juni, nachmittags halb 4 Uhr: „Bar Kochba"; abends 8 Uhr. auf allgemeines Verlangen: „Der wilde Mensch". In Vorbereitung: „Mein Weib's Mann". Das Kraueubad in der Mikwih wird laut neuer Zeiteinteilung -erst um halb 4 Uhr geöffnet. Danksagung. Allen lieben Freunden, die uns anläßlich der "Q Feier unseres Sohnes Glückwünsche und Zeichen der Sympathie und Teilnahme zugemittelt haben, sprechen wir auf diesem Wege den herzlichsten Dank aus. Rabbiner N. Schenk u. Frau Wien, 11., Herminengasse 6. Kuratorium der Stiftung ..Waisenhaus für »fr. Mädchen, Charlotie Merores Jtzeles" in Wien. Im „Waisenhaus für israelitische Mädchen Charlotte M e - rores-Jtzeles" in Wien werden ab September 1916, nach Maßgabe der freiwerdrnden Plätze, mittellose, ganz- oder halbverwaiste» oder verlassene gesund: israeiitisch: Mcidch:n im Alter von 6—12 Jahren aujgenommen. Die Zöglinge besuchen, solange sie im schulpflichtigen Alter stehen, die öffentliche Volks- oder Bürgerschule, erhallen vom vollendeten 14. bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres den Unterricht in allen Zweigen der Hauswirtschaft, werden sodann zu allen häuslichen Verrichtungen in der Anstalt verwendet und bis zur erlangten Erwerbsfähigkeit, spätestens aber bis zum vollendeten 17. Lebensjahre, in der Anstalt erhallen. Aufnahmsge'uche sind namens der Bewerberinnen von deren gesetzlichen Vertretung unter Beilegung des Geburtsscheines, des Heiratsscheines, des Nachweises der Verwaisung oder der Verlassenheit, des Mittellosigkeitszeugnisses und eoent. Schulausweises, des Jmpftzeugnisses, eines Gesundheitszeugnisses, sowie im Falle der überstandenen natürlichen Blattern eines besonderen ärztlichen Zeugnisses hierüber, bis 10. Juni 1916 an das gefertigte Kuratorium zuhanden des Herrn Dr. Felir Katzau. Wien, 1. Be;., Reichsratsstratze 15, zu richten. Unter den Bewerberinnen werden jene, welche nach Wien zuständig sind, oder deren Eltern durch längere Zeit im Wiener Gemeindegebiete gewohnt haben, in erster Linie berücksichtigt. Der Eintritt in die Anstalt kann nur gegen Beibringung eines vom Gemeindearzte ausgestellten, gsmeindeämklich bestätigten Zeugnisses erfolgen, laut dessen in den letzten vier Wochen vor den. Eintrittstermine im Hausstande des Mädchens kein Fall einer infektiösen Erkrankung vorgekommen ist. Das Kuratorium der Stiftung „Waisenhaus für ifrael. Mädchen Charlotte Merores-Jtzeles" in Wien.