Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 16 (14.4.1916)
- Date
- 1916-04-14
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 271 glücklich zu machen. Er wäre schon früher am Abend heimgekommen, aber er hatte, in Ermangelung einer Fahrgelegenheit, den weilen Weg von der Eisenbahn hierher zu Fug zurücklegen müssen. So verbrachten wir, lustig und fröhlich plaudernd, jeder sein Scherflein beitragend, die ganze Nacht, die uns zu einer wirklichen „Wachnach.t" wurde. Wien, April 1916. E. T o r c z p n e r. fiUmtnv. „Jung Juda". Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. 17. Jahrgang. Nr. 7. Prag, den 31. März 1916 (26. Veadar 5676). Redaktion und Administration: Prag, II., --tefansgasse 629. Inhalt: Ost und West. Ben Je hu da : Zum Wochenabschnitt. Josef Hart: Die wilden Sieben. Regine Adler (Prag): Die alte Uhr. Der erste Jude in der österreichischen Armee. Die Juden in Abessinien. Guck in die Welt. Uebersetzungsaufgabe. Rätseltauflösungen. Bit sei. Briefkasten. M. C. Wer von den geehrten Lesern weiß, welche mährische Gemeinden ihren heurigen Mazzoth-Bedarf von der Bäckerei Kehler, Brünn, um den festgesetzten Preis nach dem Landesgesetzblatt Nr. 33, vom 31. März 1916, oder nach dem Tarife der Stadt Brünn, auch für die Gemeinden, wie es hierorts geschah, beziehen? Notizen. Jüdische Bühne. Direktion S. P o d z a m c z e, 2. Bez., Taborstraße 12 (Hotel Stefanie). Wochenprogramm: Freitag, den 14. April: „Schir Haschirem", Operette. Samstag, den 15. April: Wohltätigkeits-Borstellung: „Chasche di Iisojme", Drama von Gordin. Sonntag, den 16. April, nachmittags halb 4 Uhr: „Iehuda und Israel", Militärstück; abends 8 Uhr: ,,Dus Thojrale". Montag, den 17. April: Geschlossen. Dienstag, den 18. April: E e s ch l.o s s e n. Mittwoch, den 19. April, nachmittags halb 4 Uhr: ,,Ben Hador", Operette; abends 8 .Uhr: ,,Die Sedernacht". Donnerstag, den 20. April: Eeschlosse n. In Vorbereitung: „Der Stamm Davids". Kttttdmachnng. Die 52. ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Anglo-Oesterreichischen Ban! findet am 2 8. A p r i I, um halb 7 Uhr abends, im Kassensaal der Anglo-Oesterreichischen M»ank (1. Bezirk, Strauchgasse 1) statt. Gegenstände der Verhandlung: 1. Jahresbericht des Generalrates; 2. Bericht der Zensoren über den Rechnungsabschluß des Jahres 1915 und Beschlutzfassung hierüber; 3. Beschlutzfassung über die Verwendung des Reingewinnes per 1915; 4. Antrag auf Abänderung der Statuten (Artikel 2); 5. Wahl von vier Mitgliedern des Generalrates zufolge Ablaufes ihrer Funktionsdauer. Laut Artikel 30 der Statuten berechtigen 25 Aktien zu einer Stimme. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden eingeladen, ihre Aktien samt den nicht fülligen Coupons bis inklusive 21. April l. I. in Wien bei der Liquidatur der Anglo-Oesterreichischen Bank, in Aussig, Bodenbach, Brünn. Brür, .Budapest, Czernowitz, Eger. Falkenau. Graz. Innsbruck, Karbitz, Karlsbad, Korneuburg, Linz, Lobositz. Marburg, Marienbad, Pardubitz, Pilsen, Prag. Protznitz. Saaz. St. Pölten. Teplitz, Tetschen, Trautenau, Triest. Wels. Znaim bei den Filialen der Anglo-Oesterreichischen Bank zu deponieren. Laut Artikel 27 der Statuten können Vollmachten nur an stimmberechtigte Aktionäre erteilt werden. Wien, 12. April 1916. Der Eeneralrat. Oesierreichische Zentralbodenkreditban!. In der am 30. März abgehaltenen Verwaltungsratssitzung der Oesterreichischen Zentralbodenkreditbank wurde die Bilanz für das Jahr 1915 festge- Dieselbe schließt nach Einstellung einer weiteren Kriegsverlustreserve von Kr. 200,000.—, wodurch letztere auf den Betrag von Kr. 600,000.— erhöht erscheint, mit einem Gewinn von Kr. 857,672.— (— Kr. 102,687.— gegen 1914) und nach Abrechnung des Eewinnvortrages von 1914 mit einem Reingewinn von Kr. 749,946.— (— Kr. 240,911.— gegen 1914). Es wurde beschlossen, in der Generalversammlung den Antrag zu stellen, nach statutenmätziger Dotierung des ordentlichen Reservefonds und Zuweisung des Betrages von Kr. 40,000.— an den Pensionsfonds der Angestellten, die Dividende pro 1915 -mit 7 Prozent — Kr. 28.— per Aktie (gegen 6 Prozent — Kr. 24,— im Vorjahre) zu bestimmen und den Gewinnrest von Kr. 170,185.— gegen Kr. 107,726— im Vorjahre auf Rechnung des Jahres 1916 vorzutragen. Theresia Nemnann-Stiftung für arme ifrael. Lehrers- Witwen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 80.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Lehrerswitwen. Berleihnngstag: 12. Juli 1916 (1t. Thamus). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, Nachweis, daß dieser dem Lehrerslande angehörte, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Sigmund und Agnes Beer-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Kr. 285.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, unverschuldet in Not geratene jüdische Familien. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Einschreiter, welche nachzuweisen vermögen, datz sie mit Herrn Sigmund Beer (gestorben 7. Mai 1905 in Wien), bezw. mit Frau Agnes Beer, geb. Hofmann (gestorben am 27. Juli 1909 in Wien) nicht über den 6. Grad hinaus verwandt sind. Verleihungstag: 10. Ab — 9. August 1916. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls Totenschein, bezw. Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Jsak Kufflrr-Stiftung zur Öeiratsansstattung armer i sr a e l i ti s ch er M äd chen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 460.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israel., in Wien wohnhafte Bräute. Bevorzugt sind: Mit dem Stifter, Herrn Isak Kuffler verwandte arme israel. Bräute, insbesondere Kinder seiner Nichte Regine Wichs, verehelichten Kohn, auch dann, wenn diese Bräute nicht in Wien wohnen. Eesuchsbeilagen: . Geburtsschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, Armutszeugnis, Meldzettel, eventuell Verwandtschafts- Nachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf diese Stiftung. Theodor und Alphone von Glaser'schr Stiftung für ifrael. Gymnafialschüler. gegründet von Herrn Wilhelm Edlen von Maser am 26. Mai 1871. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 75.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose israelitische Gymnasialschüler, welche sich mindestens mit einem Zeugnisse der ersten Fortgangsklasse mit guten Noten aus Sitten, Aufmerksamkeit und Fleitz ausweisen können. Bevorzugt sind: Unter sonst gleichen Umständen solche Bewerber, welche mit dem Stifter, Herrn Wilhelm Edlen von Glaser, oder dessen Gattin, Frau Jenny, geb. Teile!- b a u m, verwandt sind. Verleihungstag: 26. Mai 1916. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, letztes Studienzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Ettel Ctzoldfchmidt-Stiftung für israel. Bautechrnker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 1000.— . Bewerbungsberechtigt find: Israelitische Techniker des Baufaches, welche die Studien an der k. k. technischen Hochschule in Wien mit Auszeichnung absolviert haben und sich zum Zwecke der höheren technischen Ausbilo.ng an eine vorzügliche auswärtige Fachanstalt oder auf eine Studien me begeben wollen, Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Nachweise betreffend die mit Auszeichnung ab, cl Kerlen Studien im Baufache. Auszahlung des Betrages: Dieselbe wird an jenem Orte des Auslandes vorgenommen werden, an welchen sich der mit dem Stipendium bedachte Bewerber behufs Erreichung des angestrebten Zweckes nach erfolgter Verleihung begeben wird. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. April 1910. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 15. März 1916.- Der Vorstand der ifrael. Kultusgemeind« Wien.