Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 16 (14.4.1916)
- Date
- 1916-04-14
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 258 Tr. Bloch's Wochenschrift Nr. 16 selb, J.-Ai.; Einj, -Freiw. -Korporal Jakob M i t t e r - nacht und Korporal Geza Spielberger, J.-R.; Zugsführer Jakob Riegel, J.-R.; Eins.-Freiw.-Korporal Josef Kornha.be r, Feldkan.-Reg.; Lanitätsfähnrich Friedrich Frucht, J.-R.; Sanitärsfähnrich. Desiderius S i l b e n st e i n, J.-R.; Fähnrich T r. Isidor P o l l a k, Feldkan.-Reg.; Fähnrich Julius Eibenschütz, Ldw- Ul.-Reg.; Infanterist Samuel Iakobovics, ung. Ldw- J.-R.; Kadett d. R. Moriz Steiner, ung. Ldw.-J.-R.; Kanonier Kilian K o h n, Ldw.-Feldkan.-Reg.; Kadett Hugo Schönfeld, ung. Ldw.-J.-R.; Zugsführer Bela Rosenberger, Ldw.-Dat.; Infanterist Samuel K a t e n - berg, ung. Ldw.-jJ.-R.; Zugsführer Rudolf Singer, ung. Ldw.-J.-R.; die bronzene Tapferkeitsmedaille dem Inf. Kurt Heller, Ldw.-J.-R.; Inf. Josef Herffchimann, J.-R.; Kadett d. R. Julius Rosen feld und Kadett d. R. Josef K a tz, J.R.; Infanterist Ludwig K o h n, J.-R.; Infanterist Eugen L ö w i n g e r, J.-R.; Gefreiter Martin Pollak, Ldw.-J.-R.; Rechn.-Unteroffizier Hugo Harlenstein, Gefreiter Ernst K,o h n, Infanterist Samuel Salamon, J.-R.; Infanteristen Elias Presse r, Abraham M o r g e n st e r n, Isidor Kolbe, Max Birnbaum, J.-R.; Korporal salomon Selar, Infanteristen Aaron Rados, Aaron Rosjz, Salomon Jan k, J.-R.; Zugsführer Moriz R o t s ch i l d und Samuel Greka, Infanterist Samuel Zelmann, J.-R.; Dragoner Arnold Nußbaum, Drag.-Reg.; Korporal Salomon Singer, schw. Haub.-jDiv.; Korporal Samuel Pal und Infanterist Abraham Bors, J.-R.; Zugsführer Jakob Brennenstu hl, Feldhaub.-Reg.; Kanonier Hermann Heller, Fest.-Art.-Reg.; Kanoniere Ignaz Rochmes, Noel Fischet berg und Jona Friedland, Geb.-Art.-Reg.; Infanteristen Josef Rosen feld und Josef Kor mos, J.-R.; Kadett d. R. Eugen Dien es, J.-R.; Leutnant d. R. Josef Glückstal, J.-R.; Kadetten d. R. Eduard Löwy und Samu Hauser, J.-M.; Offdersdiener Hersch Jakob und Korporal Jakob Debreczeni, J.-R. Vorstehend sind verzeichnet: 2 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, 1 Militärverdienstkreuz 3. Klasse, 2 silberne Signum laudis, 18 bronzene Signum laudis, 14 goldene Verdienstkreuze mit der Krone, 4 goldene Verdienstkreuze, 35 silberne Berdienstkreuze mit der Krone, 10 silberne Verdienstkreuze, 10 silberne Tapferkeitsmedaillen 1. klaffe, 51 silberne Tapserkeitsmcdailbn 2. Kl., 38 bronzene Tapferkeitsmedaillen, zusammen 185 Auszeichnungen; hievon 48 an Offiziere des Soldatenstandes, 25 an Militärärzte und Militärbeamte, 112 an Personen des Mannschaftsstandes. Ein neuer Ietdraööiner. Das Kriegs Ministerium hat den Rabbiner Doktor Abraham Morgenstern in Leitineritz zum Feldrabbiner in der Reserve des k. u. k. Heeres ernannt. Eisernes Kreuz. Ter deutsche Kaiser hat verliehen das Eiserne Kreuz 2. Klasse dem Leutnant d. R. Dr. Samuel G ö ö z, ung. Ldw.-Infanterieregiment. Ein tapferer 13er. Der Zugsführer des 13. Infanterieregimentes (Krakau) Chaim F e i t l i n g e r war mit den: Korporal Ladislaus Szymociski und dem Gefreiten Maryan Mary nowski desselben Regimentes als Telephonpatrouille im Gefecht am 17. Märzp. I. zur Verbindmrg mit einem dort befindlichen Halbbataillone des . Jnfanterieregi« mentes etabliert. Als der Befehl kam, die wichtige Krepahöhe solange als niöglich zu Hallen, blieb auch diese Telephonstation solange in Aktion, daß noch der Sturm Überlegener russischer Kräfte gemeldet irnd der Befehl zum Rückzug und auch dessen Richtung telephonisch nilbefohlen werden konnte. Dies war nur durch das tapfere Ausharren der Telephonmannschaft möglich. trotzdem beide Flügel durch feindliche Kräfte im Sturm ungefasst wurden, gelang es der genannten Mannschaft im letzren Moment, die Telephonkassetten durch Abreißen zu retten und sich zurückzuziehen. Diese Mannschaft, welche feit Beginn des Feldzuges in der Front steht, erschien auch nach ihrer bisheriger: Gesamtdienstleistung einer Belohnung in besonderem Maße würdig. Zugsführer Feitlinger erhielt die große, Korporal Szymociski und Gefreiter Mary nowski bekamen die kleine silberne Tapferkeitsmedaille. Zweimal ausgezeichnet. Leutnant d. R. Jtzig Wagner des Infanterieregimentes Nr. 95, geboren in Suczava, im Zivilberufe Beamter der Anglo^Oesterr. Bank in Wien, stand seit Jahresfrist im Felde. In der Nacht vom 29. auf den 30. Juli o. I. führte er als Fähnrich feine Kompagnie zum Sturm auf eine von den Russen zäh verteidigte Stellung, da es galt, die Eisenbahnlinie nach Lublin in Besitz zu nehmen. Für die dabei bewiesene Bravour wurde er mit der kleinen silbernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. In einem der wochenlang währenden Gefechte am Styr gelang es ihm mit seiner Abteilung. als erster in ein von den Russen besetztes Dorf einzudringen und viele Gefangene zu machen nHiefür wurde ihn. die große silberne Tapferkeitsmedaille verliehen. Alfred Wosner. Alfred Rosner, Sohn des Kaufmannes Milan R o s n e r in Laibach, steht seit Anfang des Krieges im Felde. Eingerückt als Einjähoig-Freiwilliger-Korporal, nahm er anfangs an den Kämpfen' in Galizien teil, wo er schwer erkrankt ist. Zum Leutnant befördert, rückte er zum zweiten Male auf den italienischen Kriegsschau platz ein und kämpfte während der großen italienischen Offensive am St. Michele, wo er verwundet wurde. Für sein tapferes Verhalten vor dem Feinde erhielt er das Zeichen der allerhöchsten belobenden Anerkennung (Signum laudis). Alfred Rosner ist jetzt zum drittenmal ins Feld abgegangen, freudig begrüßt vom Offizierskorps, in dem er sich durch sein offenes, selbstbewußtes Wesen allgemeiner Beliebtheit erfreut. Die Geschichte meiner fünf Söhne. Fünf Söhne von :nir, so schreibt Direktor Einil Horvath dem „Egyenköseg", haben im Kriege ihre Tätigkeit ausgeübr. Mein ältester Sohn, Heinrich H o rvath, Dampsmühlenvertreter in Budapest, ist gegenwärtig in Brüx (Böhmen' Wachkommandant, Freiwilliger, Korporal, krstgluutaglich, 30 Jahre alt. Mein zweiter Sohn, Ludwig H o r v a t h, kchmpft seit Ausbruch des Krieges, ist Leut-i nant, dient im bosnischen Regiment Nr. 3, hat auf sämtlichen Kriegsschauplätzen heldenmütig und begeistert gekämpft, wurde zweimal verwundet und meldete sich am 1. Juni 1915, ohne noch von der zweiten Verwundung vollständig genesen zu sein, bei seinem Kader, ehe er noch einberufen wurde. Dort stand er weiter in ärztlicher Behandlung, ging im Monate Oktober mit seiner Kompagnie nach Wolhynien, wo er an den größten Kämpfen teilnahm. Mein dritter Sohn, Andor Horvath, bei seinent Einrücken Reserve-Kadettaspirant, wurde auf dem südlichen Kriegsschauplätze in Anerkennung seiner