Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 10 (3.3.1916)
- Date
- 1916-03-03
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3020846-3022195-3022206--24932-3050206- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 10 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 167 denen sich die erzählten außerordentlichen Handlungen abspielten, einen starken Schimmer von Romantik. Umsomehr aber wirkt die Tatsächlichkeit des Geschilderten und, dag alle die große Treue, Opferwiiligkeit und Waghalsigkeit nicht in vereinzelten, sondern in Massenerscheinungen zutage traten. Zwei Beigaben — das nicht nur „wohlgemeinte", sondern echt volkstümlich empfundene Liedchen eines dankbaren reichsdeutschen Kriegsgefangenen und die Reproduktion eines Drohplakates des über die Eefangenenrettung höchlichst ungehaltenen russischen Vorstehers des Drodyer Bezirkes Jewrenow — verstärken den Eindruck. Ein Artikel „Zur Tragödie der russischen Juden in Frankreich" bietet einen wertvollen Beitrag zum Sündenregister Frankreichs. — Der informative Wert des Heftes ist, wie man sieht, 'kein geringer. „Deutsche Heerführer". Verl. Hermann Montanus, Siegen. Preis 2 Mark. Dieses Buch wird in allen Kreisen freudig begrüßt werden, umsomehr, da bis jetzt eine vollständige Biographie von Männern, wie Mackensen, Bülow, Tmmich usw. fehlte. Ganz in deutschen Gedanken erwachsen, will es uns von diesen Männern urid ihrer Lebensarbeit erzählen. In Würdigung der Dankbarkeit und des Stolzes, mit dem heute unser Volk zu seinen Führern emporblickt, haben der Verfasser Walter Stein und der Verleger in liebevoller Arbeit alles daran gesetzt, um mit diesem Buche ein, Volksbuch zu schaffen, dessen Worte klar und knapp und dessen Bilder lebensvoll und von starker Arbeit sprechen. Aus den Familienarchiven der Heerführer wurden gegen 200 wertvolle Bilder zur Verfügung gestellt. Möchte das Buch immer wieder frische Kraft und Freude in das deutsche Haus bringen und neue Freunde finden. _ „Kriegsgeschichten" von Hauptmann K a l t s ch m i d. Kr. 3.50. K. k. Schulbücherverlag, Wien. Kaltschmid gab, nachdem er vom Kriegsschauplatz zurückkehrte, im Schulbücherverlag eine Sammlung von Episoden aus den Tagen des. Weltkrieges heraus. Das Buch hat Hans Sro - Hofer illustriert und ist, wie das Werk „Aus dem Weltkrieg", der Jugend gewidmet. Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums. Begründet von Z. Frankel. Organ der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. Herausgegeben von Prof. Dr.M. B r a n n. 59. Jahrgang. Heft 11/12. Neue Folge, 23. Jahrgang. November-Dezember 1915. K ö b n e r'f ch e Verlagsbuchhandlung. (Barasch & Riesenfeld.) Breslau, Schmiedeb.ücke 17/18. Inhaltsverzeichnis: D. F e u ch t w a n g: Der Tierkreis in der Tradition und im Synagogenritus. Simon Rubin: Berichtigungen zum Sklavenrechte in der talmudischen Archäologie von Prof. S. Krauß. L. L e w i n: Ein Judentag aus Süd- und Neuostpreußen. W. Cohn: Besprechung: Baer, Fritz, Studien zur Geschichte der Juden im Königreich Aragonien. M. B r a n n: Kurze Mitteilungen. Dreizehnter Jahresbericht der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft de- Judentums. Protokolle über die ordentliche Mitgliederversammlung und die konstituierende Sitzung des Ausschusses der genannten Gesellschaft vom 28. Dezember 1915. Ost und West. Illustrierte Monatsschrift für das gesamte Judentum. Januar 1916. Heft 1. 16. Jahrgang. Verlag Ost und West, Leon Winz, Charlottenburg, Knesebeckstraße 32. Inhalt : Kriegspsychose und öffentliche Meinung. Paul Ehrlich (persönliche Erinnerungen an ihn von einem Freunde) mit vier Illustrationen. I. E l b o g e n: Salomon Schechter (mit Porträt). Dr. Karl Schwarz: Kriegsskizzenbücher (mit sieben Illustrationen). Jüdische Kämpfe um Freiheit und Recht. B. S a p h r a: Ein Rückblick aus die letzten 125 Jahre jüdischer Geschichte. Der Kampf um die Wehrpflicht der preußischen Juden. Berko Joselewicz und sein Schicksal (mit Jllustr.). EryMzipcition und Befreiungskrieg. Die Reaktion. Die kulturelle Rückständigkeit der polnischen Juden und ihre Hauptursache. Ausblicke. Bene Hecholoh (Tert und Noten). _ Jüdisches Archiv. Mitteilungen des Komitees „Jüdisches Kriegsarchiv". Lieferung vom 4. und 5. Januar 1916. Im Verlag von R. Löwit, Men, 1. Bez., Totenturmstraße 22. David Wolffsohn von Adolf Friedmann. Wien 1916. R. Löwit, Wien, 1. Bez., Rotenturmstraße 22. Kriegspredigten von Universitäts-Dozent Dr. D. Herzog, Rabbiner für Steiermark, Kärnten und Krain in Graz. Frankfurt a. M. 1915. Verlag von I. Kauffmann. Animal Report of the Librarian of the Hebrew Union College. May 31. 1915. Cincianati, 0. ».Jeschurun". Monatsschrift für Lehre und Leben im Judentum. Herausgeber Dr. I. Wohlgemut h. 3. Jahrgang. Heft 2. Verlag des „Jeschurun", Berlin N., Krausnickstr. 24. Inhalt: Deutschland und die Ostjudenfrage (2. Aussatz). G. K n o l l e r: Welt- und Lebensanschauung Ibsens in „Kaiser und Galiläer". I. Weinberg: Die Jeschiwoth in Ruß.and. Mitteilungen. Dr. phil. Rosa Dukas. Die Motive der preußischen Judenemanzipation von 1812 mit besonderer Berücksichtigung ihres Verhältnisses zu den Ideen der Judengesetzgebung der französischen Revolution. Verlag Louis Lamm, Berlin C. 2. Dr. Mannheimer. Gedichte und Lieder für die Soldaten- und Verwundeten-Abende zu Oldenburg. Verlag Louis Lamm, Berlin C. 2, Neue Friedlichst!. I. B. Levy. Das Vincenz-Lied. Nach dem von Rektor I. I. S ch u d t in seinen „Jüdischen Merkwürdigkeiten" (Frankfurt und Leipzig 1714) ausgezeichneten „Vincenz-Lied" metrisch ins Hochdeutsche übertragen. Mit zwei Bildern und einer Notenbeilage. Verlag Louis Lamm, Berlin C. 2, Neue Friedrichstr. Kriefkasterr Verschiedenen Einsendern. Während der Kriegsdauer ist das wenige Setzerpersonal mit Arbeiten überhäuft und infolgedessen können nicht sämtliche Zuschriften zur Veröffentlichung gelangen. M. S.» Wien. Bezüglich der Aufführungsrechte des „Onkel Bernhard" belieben Sie sich an den Bühnen-Verlag Mar Pfeffer, Wien, 1. Bez., Giselastr. 1, zu wenden, wo Sie bereitwillig alle gewünschten Auskünfte erhalten werden. Notiz. Jüdische Bühne. Direktion S. Podzamcze, 2. Bezirk, Taborstraße 12 (Hotel Stefanie). Wochenprogramm: Freitag, den 3. März: „Esra". Samstag, den 4. März, und Sonntag abends, den 5. März: Neu! „Herz und Hand fürs Vaterland" oder: „Die jüdische Heldin" von A. M e i s e l s, Musik von Ch. Wolfsthal. Sonntag, den 5. März, nachmittags halb 4 Uhr, halbe Preise: „Die erste Liebe". Montag, den 6. März: „Die jüdische Neschume". Dienstag, den 7. März: ..Die beiden Kuni Lemel". Mittwoch, den 8. März: „Die Weiber". Donnerstag, den 9. März: Ehrenabend — „Motie Melech". Helene Löwy geb. Lemberger-BrautausftattungswirrmAng. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 290.—l Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Bräute. Bevorzugt sind: Mit dem Widmungserrichter Herrn Moriz Löwy, bezw. mit dessen Gattin Frau. Helene Löwy, geb. Lemberger s. A. verwandte Mädchen (in der Seitenlinie nicht über den 6. Grad hinaus, in der direkten Linie aber ohne Einschränkung auf den Grad), in Ermanglung solcher aber aus Preßburg gebürtige, in Wien wohnhafte Bewerberinnen. Verkeihungstag: 16. Mai 1816 (Hochzeitstag des Wid- Widmungserrichters und seiner Gattin). Eesuchsbeiiagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandszeugnis, Sittenzeugnis, gegebenenfalls Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. März 1916. Einreichstelle: 1. Bez., E>eitenfte11engasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll).' Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, werden des Anspruches an diese Widmung verlustig. Wien, 15. Februar 1916. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Pliinlltlillfl Meier Bernstein, Lehrer von Beruf, der 1 1 tluiilliliy• hebräischen und der deutschen Sprache und der kaufmännischen Korrespondenz in Wort und Schrift mächtig, mit allen in Bureau einschlägigen Arbeiten vertraut, sucht Nebenbeschäftigung in einem Bureau. Meier Bernstein, II. Bezirk, Ybbsstrasse 35/16. G. PoClinllQ an a^e ^hörd-rn, insbesondere Majestätsgesuche, UTCSilvllC auch in polnischer Sprache, um beliebiges Honorar. Empfang von 8 bis 4 Uhr. Alter, praktischer Jurist, Wien, , HL, Adamsgasse 17 13.