Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 7 (11.2.1916)
- Date
- 1916-02-11
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Dr. Bloch's Wochenschrift Slr. 7 Seite 110 Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Aus der Anna Maria H a n n y's ch e n Stiftung kommen für das Jahr 1916 einmalige Beteilungen an vier blinde ifrael. Kinder bis zu 14 Jahren mit je Kr. 40.— bis Kr. 50.— zur Verteilung. Die Auswahl der zu Beteilenden steht dem Vorstande der ifrael. Kultusgemeinde in Wien zu. Die mit dem Geburtsscheine und einem, die Blindheit des Kindes bestätigenden amtsärztlichen Zeugnisse versehenen Gesuche sind bis längstens 15. März 1916 a n die k. k. niederösterreichische Statthalterei in Wien zu richten. Wien, am 31. Januar 1916. Don der k. k. niederösterreichischen Statthalterei. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. In der Versorgnngsa n stall der i s r a e l. .st u l t u s' gemeinde Wien, 9. Bez., Seegasse' 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Be wandten des am l8. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn D on a t? a u s s i g ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag per Är. 320.— bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Tonat Taussig sind in Hinsicht aus diesen Freiplatz niejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad hidaus mit dem genanuten Erblasser verwandt sind. Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den ersörderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 15. M ä r z 1916 im Einreichungsprotokolle der israelitischen Knltusgemeinde Wien, 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vorniittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamtc der israel. Kultusgemeinde Wien, 1. Bezirk, Seitenstettengasse 2, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags erteilt. Wien, 9. Januar 1916. Der Vorstand der ifrael. Kultnsgemeinde Wien. Ignaz und Rosalia WolftKranken-Unterftützungs-Siistung Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von zusammen Kr. 200.—, jedoch nicht unter Kr. 50.—. Bewerbnngsberechligt sind: Arme, hilfsbedürftige Kranke der ifrael. Kultusgemeinde Wien. Bevorzugt sind: Unter gleichen Verhältnissen jene Bewerber, welche ihre Verwandtschaft mit den Stiftern nachzuweisen vernrögen. Verleihungstag: 5. Mai 1916 (2. Jjar). Gesuchsbeuagcn: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis, gegcbenenfa.ls Berwandtschaftsnachweis durch legale Dokumente. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Albert Baumsche Stiftung fuc Handwerker. Anzahl der Plätze: Dreizehn im Betrage von je Kr. 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Junge Leute (Lehrlinge oder Eehi.sen) jüdischer Religion, die sich dem .Handwerke widmen (Meister ausgeschlossen). Bevorzugt sind: Die Söhne des Siinon Baum, Bruders des Stifters; dieselben haben statt Kr. 200.— Kr. 600.— zu erhalten. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und Nachweis darüber, daß der Bewerber sich dem Handwerke widmet (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse, Lchrlingsaufnahmebestiätigung ic.) Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokokl). __ Lotti Reich geb. SckMibeck-Widmung für kranke Frauen. Anzahl der Plätze : Zwei im Betrage von zusammen Kr. 90.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme weibliche Kranke israek. Glaubensbekenntnisses. Verleihungstag: 16. April 1916. iGekuchsbeiiagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis/ . Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Milde Stiftung des Herrn Cohen da Silva M Handwerker Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 800.—. Bewerbnngsberechtigt sind: Junge israel. Handwerker, welche sich als Meister zu etablieren im Begriffe stehen. Ccsuchsbeiiagen: Geburtsschein, Heimatschein, Armutszeugnis, Nachweise über die Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse ic.). Auszahlung des Betrages: Nach stattgefundener Niederlassung als Meister. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Sigmund und Louise Mandl-Stiftung für Knrbeiträge. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen Kr. 2100.— (in Beträgen von je Kr. 200.— bis Kr. 300.—). Bewerbungsberechtigt find: Arme, kranke Juden, welche zur Herstellung ihrer Gesundheit einer Kur bedürftig sind. Eesuchsbri agen: Geburtsschein, Armutszeugnis, amtsärztliches Krankhritszeugnis, welches auch über den Grad der Burbedürftigkeit Aufschluß geben muß. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 29. Februar 1916. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. Februar 1916. Der Vorstand der israel. Knltusgemeinde Wien. WEISS- UND ROTWEINE Szamarodner und Tokayer Koscher schel Pessach, ferner österreichische und ungarische Flaschenweine liefert billigst M. KLEIN Weingrosshandlung, Nikolsburg. Franz Stangl, Herrenschneider Reichassorüpi tos Lagr-r In- und Ausländer Stoffe. Spezialist in feinsten Herren KI itiern in bester Ausführung, Sportnnd Touristen-Kleidern. Wien, I., Tegetthoffstrasse 7, Mezzanin im Hause der k. k. privilegierten Versicherungs-Gesellschaft Riunione Adriatica di Sicurlk. Telephon 2521/8. Telephon 2521/8. Gegründet 1870 Gegründet 1870 Pianoforte-Fabrik JOHANN BELEHRADEK Wien, VII/2, Mechitaristeng. 4. -o- Reparaturen und Stimmungen billigst. Einkauf und Umtausch zu besten Bedingungen. 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