Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 4 (21.1.1916)
- Date
- 1916-01-21
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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Seite 68 Nr. 4 Tr. Bloch's Wochenschrift Kriefkasten. Dr. Vleier Tauber. Abdruck von der Pretzzensur inhibiert. A. H. Die nette Geschichte von der Institutsinhaberin Hilda von Gunesch werden wir erst nach Kriegsschluß publizieren. Atter Abonnent, Klattau. Jahrzeit ist in diesem Jahre Sonntag, den 19. Mürz. E. 11., Wien, 2. Bez. Auch Koscherwaren unterliegen dem Marimalpreis. Ernst Kohu. Sie haben Recht. Ls ist eine unbegreifliche Nachlässigkeit vom jüdischen Publikum, daß es die jüdische Presse in diesem mühevollen Bestreben, die jüdischen Auszeichnungen zusammenzustellen, nicht besser unterstützt, denn der Redakteur kann bei aller Aufmerksamkeit und Gründlichkeit doch nicht diesen gewaltigen Stoff ohne Unterstützung bewältigen. Sezession. Restauration Kirschbaum, X, Naabcrbahngasse 19. Notizen. Jüdisch« Bühne. Direktion S. Podzamcze, 2. Bez., Taborstratze 12. Wochenprogramm: Freitag, den 21. und Samstag, den 22. Januar, zum erftenmale: „Die Bas-jechide". Sonntag, den 23. Januar, nachmittags halb 4 Uhr, halbe Preise: „Der Schabse Zwi". Sonntag, den 23. Januar, halb 8 Uhr abends: „Schabes-Kojdesch". Montag, den 24. Januar: „Die erste Liebe". Dienstag, den 25. Januar: „Davids Geige". Mittwochs den 26. Januar: „Schulim Asch", Abend-Wohltätigkeits-Akademie. Donnerstag, den 27. Januar: „Die Schchite", Gordin-Abend. Dreiundvierzigste Staatswohltätigteitslotterie. Die k.!. Generaldirektion der Staatslotterien in Wien veranstaltet die 43. Staatslotterie für Zivilwohltätigkeitszwecke, deren Ziehung am 10. Februar 1916 stattfindet. Wie aus dem Spielprogramm zu entnehmen ist, erscheint diese Staatswohltätigkeitslotterie sehr reich ausgestattet und bietet mit ihren 21.146 Treffern, die sämtlich in barem Gelde angesetzt sind und Haupttreffer von 200.000 Kronen, 50,000 Kronen, 30.000 Kronen, 20.000 Kronen usw. ausweisen,- außerordentlich günstige Gewinstchancen. Lose ä 4 Kr. sind in Tabaktrafiken, Kollekturen, Wechselstuben, bei Steuerämtern, Postämtern, Bahnämtern usw. erhältlich. _ Jsaias Strainkaschc Stiftung für Hochschülcr. Vom gefertigten Kultusvorstande wird hlemit brkanntgegeben, daß die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von Kr. 400.— am Sterbetage des sel. Herrn Jsaias Skrainka, 24. Adar, 28. Februar 1916, an zwei. arme Israel. Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Holleschau, respektive aus Mähren, a 200 Kr. zu verleihen sind. Diejenigen, welche eine Verwandtschaft mit den Stiftern, Herren Simon und Adolf Skrainka sel. A., in Holleschau, Nachweisen können, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heimatszuständigkeit (bei Verwandten auch die Verwandtschaft) und über die ordnungsmäßig abgelegten Kolloquien oder Staatsprüfungen sind bis 15. Februar 1916 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt. H o l l e s ch a u, im Januar 1916. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Jsaias Skrainkasche Herratsaussliattungs-Stif'ung. Vom gefertigten Kultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, daß die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von Kr. 400.— am Sterbetage des sel. Herrn Jsaias Skrainka, 24. Adar,' 28. Februar 1916, an eine arme israel. Braut aus der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simon und Adolf Skrainka sel. A., in Holleschau, beziehungsweise an eine arme Braut aus Holleschau, zur Verleihung kommen. Gesuche mit dem Nachweise der Armut, der Moralität, der Heimatszuständigkeit und des Umstandes, daß die Bewerberin sich im Brautslande befindet, sind bis 15. Februar 1916 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Holleschau, im Januar 1916. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Dringende Warnung! Im Aufträge des ehrwürdigen Rabbinates erlaube ich mir die Käufer von Zizith (Schaufäden) darauf aufmerksam zu machen, daß die von Simon Rabi aus Tarnow, derzeit Wien II., in Verkehr gebrachte Zizith aus Baumwolle den rituellen Anforderungen nicht entsprechen und es auch nicht gestattet ist, darüber den Segensspruch zu sagen. — Rabbiner Ift£la Fiedler, freiwilliger israelitischer Seelsorger für die Sanitäts- Anstalt des Patriotischen Hilfsvereines vom »Roten Kreuze« für N.-ö., Wien, I., Milchgasse 1. Danksagung. Für die vielen Beweise der Teilnahme, die uns anläßlich des Hinscheidens unseres teueren Gatten und Vaters, Kantor Moritz C z u c z k a, zukamen, danken innigst Gisela Czuczka geh. Kulka und Sohn. _ Israelitische Kultusgemeinde Wien._ Z. 5259/15. Wien, im Januar 1916. KUNDMACHUNG. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiermit bekannt, daß die Privatistenprüfungen aus israelitischer Religion für Schüler an Mittelschulen im I. Semester des Schuljahres 1915/16 Donnerstag den 27. Januar 19(6 von 4—6 Uhr nachmittags I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, durch Herrn Professor Doktor Heinrich Poilak stattlinden. Der Vorstand Ä der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kll'.tuazrmeinde Mru. Wien, im Januar 1916 Z. 140 ex 1916. Kundmachung Die Privatisten-Prüfungrn aus israelitischer Religion für Schüler (Schülerinnen) an Volks- und Bürgerschulen finden für das I. Semester des Schuljahres 1915/Ie nach folgender Einteilung statt. Für Schüler (Schülerinnen) wohnh. i. Bez. Tag und Stunde der Prüfung Ort der Prüfung I., II., XI. und XX Dienstag, 1. Februar " " bis " 22' " Uhr I., Seitenstetteng. 4 P rterre links III. bis inkl. X. und XIX. Donnerstag. 10. F.bruar 2-4 Uhr für Bürgerschüler (-innen) Dienstag, 15. F.br. Donnerst., 17. „ ajolfö- Di-nstag. 2-. „ Ln- D°nre.st.,24. „ I., Sütenstettei'g. 4 Pnilcrre links XII.—XV. Sonntag, 6 Febr. I von „ 20. „ } 11-1 „ 27. „ ' J Uhr XV., Turnergasse 22 (Gemeindehaus) XVI. u. XVII. Montag, 14. Februar von 11-12 Uhr XVI., Hubergaffe 8 (Gemeindehaus) XVIII. Freitag, 11. F:br. 1 von „ 18. „ /2-3 Uhr XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Gemeindehaus) _ l XXI. Sonntag. 23. Januar von 9-10 Uhr XXI. Holzmersterg. 12 (Gemeindehaus) Die Prüfungstaxe beträgt 6 Kronen und wird im vorhinein an der Kaffa der israelitischen Kultusgemeinde, I., Seitenstettengasse % oder bei der entsprechenden Amtsleitung im XV., XVI., XVIII. und XXI. Bezirk zwilchen 9 und 12 Uhr vormittags entrichtet. Die Quittung ist dem Examinator vorzulegen. Der im I. Semester gelöste Erlagschein über die Prüfungstaxe gilt auch für das U. Semester des laufenden Schuljahres. Der Vorstand. ft» Gänseschmalz roh und ausgekocht Prima Fett-Gänse zu den billigsten Preisen und jedes Quantum liefert Frieda Toch, Wien, vn- ■KsMs?“*5 Herausgeber und verantwortlicher Redakteur? Dr. Josef E. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VII.