Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 33 (1916)
- Issue
- 4 (21.1.1916)
- Date
- 1916-01-21
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Ult. 4 Dr. Bloch s Wochenschrift Seite 57 richtsadvokaten Dr. Karl O r n st e i n, wurde für tapferes Verhalten vor dem Feinde neuerlich mit der Allerhöchsten belobenden Anerkennung bedacht. Reserve-Feldwebel Franz Feßler des' Infanterieregiments Nr. 14, Linz, erhielt für fein tapferes Verhalten vor dem Feinde bei Uhnow, indem er seinen Major und Oberleutnant vor dem sicheren Tode rettete und einen feindlichen Kosakenüberfall mit seiner Abteilung zurückschlug und dabei sehr viel Pserdematerial der Maschinengewehrabteilung seines Regimentes dem Feinde entriß, die große silberne Tapferkeit s m e -- daille 1. Klasse und dadurch, daß er feine Abteilung zum tapferen Vorgehen gegen den Feind anspornte, neuerdings die bronzene Tapfe rkeissm e d a i l l e. Wiederholte Auszeichnung. Kadettaspirant Oplatka, Infanterieregiment 27, erhielt die bronzene und kleine silberne Tapferkeirs- Medaille. Leutnant Ludwig L ö w y, Infanterieregiment Nr. 102, der schon als Fähnrich die große Tapferkeitsmedaille erhielt, wurde, wie schon erwähnt, mit dem Militärverdienstkrcuz ausgezeichnet. Jüdische Kamilien im Zelde. Herr Meir Konstantin, Kaufmann in Lemberg, Ausschußmitglied des dortigen Zionistischen Bürgervereines „Tikwath Zion", hat alle seine Kinder, und zwar vier Söhne und einen Schwiegersohn im Felde. Namentlich find es: Dr. jur. Michael Konstantin, beim Feldgericht; Dr. med. Eugen Konstantin, kriegsgefangen in Sibirien; cand. jur. Julips Konstantin, verwundet; schließlich der.19 jährige Kadettaspivant $Jtoses K o n ft a ix t i n und der Schwiegersohn Korporal Limon Freundlich, im Felde. Mer Müder ausgezeichnet. Der Miskolczer Insasse Adolf Maizler hat, wie „Egycnlöseg" berichtet, vier Söhne, welche auf dem Kriegsschauplätze kämpfen: Dr. Salamon Maizler, Oberarzt, ist Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone, Andor M a i zler, Leutnant im 65. Jnsanetrieregiment, besitzt die kleine silberne Tapferkeitsmedailte und das Verdienstkreuz 3. Klasse; Alexander Maizler, Leutnant im 10. Honvedregiment, wurde mit der großen und kleinen filOernen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet, und Martin Maizler, Eisenbahnkontrollor, ist Besitzer des Verdienstkreuzes Mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille. Höerst Weltih. Der deutsche Kaiser hat dem Obersten Johann Mestitz, dem heldenmütigen Kommandanten des 16. Honvedregimentes, das Eiserne Kreuz verliehen. — Oberst M e st i tz ist Besitzer des Militärverdienstkieuzes 3. Klasse, des eisernen Kronenordens 3. Klasse und des Ritterkreuzes des Leopoldordens. __ („Egyenlöfeg.") Auszeichnung. Dem Arzte der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft Dr. Oskar Wagner, der seit Kriegsbeginn als Regiluentsarzt im Felde steht und erst kürzlich mit dem goldenen Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet wurde, wurde das Ehrenzeichen zweiter Klasse vom Roten Kreuze mit d»er Kriegsdekoration verliehen. Sechzehn Kekden von der Isonzo-Kront. Auf Grund der Mitteilungen des an der Jsonzosront diensttuenden Feldrabbiners Moses Schwarz an den „Egyenlöseg" haben wir jüngst eine Reihe jüdischer Helden von der Jsonzosront hier gewürdigt. Heute sind wir abermals in der Lage, nach derselben Quelle über die Auszeichnungen von fünfzehn weiteren jüdischen Helden, welche an der Jsonzosront kämpfen, zu berichten: Dr. Sigmund Klein, Regimentsarzt, aus Fegyvernek, ist seit Beginn des Krieges ununterbrochen auf dem Kriegsschauplätze. Zehn Monate beim 3. Honved- Jnsanterieregiment, die übrige Zeit bei der Sanitätsnnstalt der Division. Er erhielt das Signum laudis und ist jetzt aber für eine Auszeichnung beantragt. Dr. Emanuel Klein, Regimentschefarzt, aus Fos, ist seit Aufang des Krieges beim Regiment. Die Offiziere und die Mannschaft umgeben ihn mir Achtung und Liebe, sie betrachten ihn als ihren wahren Vater. Er erhielt das Signum laudis. Sein Regimenrskommandanl hat ihn für eine neue Auszeichnung vorgeschlagen. Tr. Schönheim, Oberarzt, aus Budapest, macht seit Kriegsausbruch auf dem Kriegsschauplätze Dienst, erhielt das Signum laudis und ist für eine neuerliche Auszeichnung vorgeschlagen. Dr. Paunez, Regimentschefarzt, Budapest, erhielt für seine hervorragenden Verdienste das bronzene und silberne Signum laudis. Dr. Fodor, Hilfsarzt, Bekes, wurde mit dem goldenen Verdienstkreuz und der Tapserkeitsmedaille 2. Kl. ausgezeichnet. Sein Regiments komm andant empfahl ihn jetzt zum drirtenmale für eine Auszeichnung. Dr. Julius B a n y a i, Hilssarzt, Budapest, erhielt für seine auf dem Gebiete des Sanitätswesens erwor-. denen Verdienste — er verband Wochen hindurch in Kasernen die verwundeten Soldaten — die bronzene Tapferkeitsmedaille und das Signum laudis. Dr. Peter V a l i, Oberleutnant, Regimentsadjutanr, Großwardein, wurde für feine hervorragenden Verdienste mit dem bronzenen und silbernen Signum laudis ausgezeichnet. Alexander L i n d c n fe l d, Oberleutnant, ist Besitzer des Signum laudis. Jenö H i d v e g e r, Pionierleutnant, Budapest, arbeitete sieben Nächte hindurch im Schrapnell- und Granatenfeuer an dem Ausbau der vorgeschobenen Stellungen. Er wurde mit der großen silbernen Tapferkeirsmedaille ausgezeichnet. Andor Grün, Kadett, Budapest, erhielt für einen erfolgreich durchgesührten Gegenangriff die kleine silberne Tapferkeitsmedaille. Wegen seines in den letzten Kämpfen bekundeten tapferen Verhaltens wurde er für die große silberne Tapferkeitsmedaille in Antrag gebracht. Michael Braun, Feldwebel, Debrezin, erhielt für tapferes und heldenmütiges Verhalten die Tapferkeitsmedaille 2. Klasse und ist jetzt für eine solche t. Klasse vorgeschlagen. Heinrich M e n d e l, Feldwebel, Debrezin, wurde für sein tapferes und zielbewußtes Verhalten vor dem Feinde mit der silbernen Tapserkeitsmedaille 2. Klasse ausgezeichnet. Moriz V e i s z, Feldwebel, Toborcson iKom. Bihar). hielt wie ein wahrer Held dem über seine Abteilung sich ergießenden Gewehr- und Kanonenfeuer stand und flößte dadurch seinen Kameraden Mut ein. Er erhielt die