Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 50 (17.12.1915)
- Date
- 1915-12-17
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/3020846-3022142-3022193--24727-3049990- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 1× ep/1002670
OCR text
Seite 93-' Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 50 Kriefkaken. A. L. Die arischen Redakteure der „Arbeiter-Zeitung" sind gewiß anständige Menschen, nur bei den jüdischen Täuflingen drängt sich das ehrlose Renegatentum mit Gewalt vor. und auf deren Konto allein find die lächerlichen Nadelstiche gegen Juden und Judentum in der „Arbeiter-Zeitung" zu buchen. Nichts ist verächtlicher. Man mutz nur ihre christlichen sozialdemokratischen Kollegen über diese Sucht der „Selbstbeschimpsung" sprechen und urteilen hören. ILicn A'er seinen Austritt aus dem Judentum anmeldet, hört auf Steuerträger der israelitischen Kultusgemeinde zu sein. Somit wer in der Liste der israelitischen Kuttussteuerträger ausgesührt wird, der hat seinen Austritt aus dem Judentum nicht vollzogen. Baumgarteu Ter Prozeß von Tisza-Eszlar hat im Jahre 1882 stattgefunden. __ Notizen. Jüdische Bühne „Hotel Stefanie", II., Taborstraße Nr. 12. Direktion: S. Podzamcze. Freitag, den 17. Dezember 1915: „Die goldene Hochzeit". — Samstag, den 18. und Sonntag, den 19. Dezember: Neu! „Krieg und Liebe". Zeitbild vom jugendlichen Dichter Leon Weiß berg. — Sonntag, nachmittag.-halb 4 Uhr, halbe Preise: „Motie Melech aus Kriczckraczewe". — Montag den 20. Dezember: ..Schir-Haschirim". — Dienstag den 21. Dezember: „Die Seder-Nacht." — Mittwoch, den 22. Dezember: Ehrenabend der Schauspieler Herrn Relles und Fr. U ri ch. „Der Vizekönig". — Donnerstag, den 23. Dezember: „Krieg und Liebe" von L. Weißberg „Krieg und Liebe", Lebensbild in vier Akten, vom jungen jüdischen Schriftsteller Leon Weißbcrg. gpird Samstag und Sonntag zum erstenmal an der „Jüdischen Büh^Miufgeführt werden. Das Sujet ist ein Kriegsbild, in dem hauptsäH^ das jüdische Leben in Rußland unter dem zarischen Desponsmus geschildert wirb.. Nach Aufführung des genannten Stückes werden wir wahrscheinlich ans dieses Thema zuruckkornmen. Karl und Rosalia GoldschmiÄt'sche Stiftung für Waisen- Unterstützung. Anzahl der Platze: Unbestimmt, im Gesamtbeträge von Kr. 2900.—. Bewerbungsberechtigt sind: Bedürftige israelitische eitern- oder vaterlose Kinder, welche sich nicht in Anstaltspflege befinden. Vorzngsberechtigt find: In erster Linie solche Bewerber, welche nachzuweisen in der Lage sind, daß sie von jenen Bediensteten isr. Konfession abstammen, welche bei den Firmen „Goldschmidt und SonnMseld",. „Goldschmidt, Kobler und Co.", „Goldschmidt und Land siMer" und „Carl Goldschmidt", sämtliche in Wien, im DienstverhälMfse gestanden sind,' in Zweiter Linie solche Bewerber, deren Vater/Mezw. Mutter kultussteuerzahlendes .Mitglied der Wiener israel. Kultusgemeinde war und nachträglich in Verarmung geraten ist. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein. Armutszeugnis, Verwendungszeugnis (Schulzeugnis, Bestätigung des Arbeitgebers usto). Verwaisungsnachweis und gegebenenfalls bei Geltendmachung des Anspruches auf ein Vorzugsrecht die entsprechenden Nachweisungen hierüber. Letzter Tag der Einreichungsfrist: IO. Januar 1916. EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasfe 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll) . Wien, IO. Dezember 1915. Das Stiftungskuratorium. Israelitische KultusgerneinÄe Wien. Aus der Dr. Emil Fleischlichen Stiftung ist ein Platz im Betrage von Kr. 300.— für die Studienjahre 1915/16 und 1916/17 an einen die österr.-ungarische Staatsbürgerschaft besitzenden ordentlichen Hörer der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der k. k. Universität Wien zu verleihen. Vorzugsberechtigt sind unter sonst gleichen Voraussetzungen Verwandte oder Verschwägerte des Stifters, seiner Gattin Sophie, geb. Fleisch!, bezw. seiner Tochter Eugenie Baronin Karg von Bebenburg. Als Nachweis der Würdigkeit sind an Stelle der Kolloquienzeugnisse eigens zu diesem Zwecke von den Universitäts- Professoren ausgestellte Zeugnisse vorzulegen. Die Gesuche sind bis längstens 31. Dezember 1915 unmittelbar bei der k. k. n.-ö. Statthalterei in Wien einzubringen. Verspätet eingebrachte oder anderwärts. Aberreichte Gesuche bleiben unberücksichtigt. Näheres im Amtsblatte der t k. „Wiener Zeitung", Nr. 269 vom 21. November 1915, Seite 385. Wien, 1. D^ember 1915. Der Vorstand der ifrael. Kuttusgemeinde Wien. Lori Baumgarten-Stistung für Herzkranke Frauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 40.—. Bewerbungsberechtigt find: Bedürftige, Herzkranke Frauen ist. Glaub ensb ekenntnisfes. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis ärztliches Zeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1915. Verleihungstag: 23. Januar 1916 (16. Schebat). EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll) . T ollTOI* i^brt schnell Hebräisch in Wort * 1 «ivllol/Utl LrCiilvJ. und Schrift, Thora mit Raschi, Propheten, Grammatik und Geschichte für billiges Honorar. Vortragssprache hebräisch oder deutsch. Probelektion gratis, Gefällige Zuschriften an Abt, Wien, II., Obere Donaustraße 63, Tür 47. Mit mehrjähriger Praxis, 30 Jahre . ■: - 1 '■ alt, militärfrei, besitzt Zeugnisse von maßgebenden Rabbinern, sucht Posten als Schächter, Baudek und Koreh in einer orthodoxen Gemeinde. Adresse: 8. Picker, Wien, XX., Württemberggasse 3/14 a. Tntollifianfar IWqyIVI Jahre alt, militärfrei, aus Alllvlliy CIllvl Jttctllil besserem Hause, tüchtiger Landwirtschafter, unterrichtet genau Hebräisch, sucht eine Stellung, auch in der Provinz, eventuell als Erzieher. Rothstein, VI. Bez., Matrosengasse 6, Tür 22. G. Professor 0. Frankel S u 1 z e r s Schir Zion 1., 2. und 3. Teil, Naumburg 3. Teil, ferner Oberkantor Ad. Goldsteins Werk u. drei Teile Orgelpartituren für das ganze Synagogenjahr für Bariton. Adresse: III., Lorbeergasse 2, 1. Stock. G. ffphraiepllßr I mit vie,jähri8er Schulpraxis Heul dlabllCl llClll Gl sucht 2 Lektionen im Erteilen von Bibel, Talmud und auch korrektes Lesen. Guter Erfolg garantiert. Meier Bernstein, Wien, II., Ybbsstrasse 35/16. _G. VJ Aj'TU /A Selbständiger Wiener Geschäftsmann, 43 Jahre alt, Jude, ledig, militärfrei, mit gutem Geschäft, tadelloser Charakter, wünscht Bekanntschaft mit Fräulein oder kinderloser Witwe mit Vermögen behufs Gründung eines häuslichen Herds. Werte Zuschrifteu erbitte unter »Ersehntes Glück« an die Expedition der »Oesterr. Wochenschrift«. Frällloin aus §uler Familie, ehrlich und fleißig, sucht r 1 dUlClU Stelle als Haushälterin zu einzelner Dame, eventuell zu kleiner Familie. Anträge erbeten unter »Prima Referenz« an die Redaktion dieses Blattes. G. RESTAURATION irs zur Rumänischen Küche Cb. WEIS St vorm. Korn Wien, II. Btxirk, Nammerpargstaltgiss« 8. Anerkannt vorzügliche poln und rum&n. Küche M. LORENZ & SOHN (sübhohreh) Wien, I.» Baaernmarkt IS. SPEZI AUIAÜI in Spaltsand Leinenzwirne, Baamwoll- und Leinenbinder. Nni, Litzen, Ostcen fflr Tapezierer, Sattler and Buchbinder, Sehnelder- Zagefcör-Artikel, ferner alle Sorten Strickvolle, Garac, Kongreee- Stoffe fflr Vorhinge, sowie reichhaltige» Fabrikslager tob Strlapfea nnd Wirkwaren, Nadeln, Zwirnknöpfen, Tapisserie- und Stickerei- Artikel nebst allem Zugebör. Hosenträger Norasalwlecbt etc. Spezialität: Stohrenwolle - M ohrenkaöpfe. Teppichm Kaufhaus C. Grnerftch & Orendi K. und k. Hof- und Kammer-Lieferant Men, 1. Mez., Aotenlurmstraße 20. Import echt orientalischer Teppiche, Maffersdorfer Knüpfteppiche, in- und ausländische Teppiche, Decken, Vorhänge und Möbel, stoffe. En gros, en detail, Export. Telefon: 16.882, 17.993, 2O.87g Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef E. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien. VII.