Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 48 (3.12.1915)
- Date
- 1915-12-03
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/3020846-3022142-3022191--24685-3049946- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 1× ep/1002670
OCR text
Seite 892 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 48 riuifl der Wissenschaft des Judentums. Hcrausgegeben von Prüf. Dr. M. B r a n n. 59. Jahrgang. Heft 7,10. Neue Folge. 23. Jahrgang. Juli-Oktober 1915. Breslau, Köbne r'fche Verlagsbuchhandlung (Barasch und Niesenseid), Schmiedebrücke 17 18. Inballsverzeichnis : M. G ü d e m a n n: Die Liebe, die (Grundlage des bebräischen Gebetes. — Dr. S. Klein: Hebräische Ortsnamen bei Iosephus. -- E. Baneth: Bemerkungen zuni Scfer 2cha' aschu' im (Tch'.utz). - L. Lewin: Ein Judentag aus Süd- und Neuosipreußen. — M. 23 rann: Die Kontinentalsperre und die deutschen Juden. - Joses Baß: Die Darstellung der Juden im deutschen Roman des 20. Jahrhundert (Fortsetzung). — Besprechungen. Kurze Mitteilungen. Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XVI. Jahrgang. Nr. 22. Prag, den 19. November 1915 (12. Kistew 5676). Redaktion und Administration: Prag, II., Stefansgasse 629. Inhalt: Josef Hart: Kriegs-Chanukka. — Ben Jebuda: 1. Buch Moses, Kap? 37. Vers 23. — Josef Hart: Wolf (Forts.). — Mathilde Popper. — H. Park-Steiner: Mor'chele. - M. Pulver man nn Salomo und Samaäl. — Guck in die Welt. — Üebersetzungsausgabe. — Rätsetz JeschuttlN. Monatsschrift für Lehre und Leben im Judentum. 2. Jahrgang. Hest 11. Herausgeber: Dr. I. Wohlgemut h. Inhalt : Gegen den Asthrticismus. - D. H o f f m a n n: Probleme der Pentateucheregese. - A. Sulzbach: De: F.sch als Symbol. — S. Kaatz: Von den 613 Gesetzen. Verlag des Jeschurun, 23erlin Nr. 24. Krisflmsterr. M. S., Wien. Im österr. k. u. k. Kriegsministerium sind Namen, Stand und Konfession aller Angehörigen der Armee notiert. Unsere Angaben betreffend dekorierter Mi'itärs rühren von einem gewissenhaften Mitarbeiter her, der auf Grund von Nachforschungen die Liste herstellt. DtVz trotz aller genauen Arbeit hie und da ein Irrtum sich Liuschleicht, ist unabwendbar, kein menschliches Werk ist vollkommen. Was billigerweise bei Erforschung der Konfession verlangt werden kann, das geschieht. Notiz. Jüdische Böhne. Wien, 2. Vez. Taborstraßr Nr. 12 (Hotel Stephanie). .Dir. S. Podsamcze. Regie: I. Reis mann. Es gelangt zur Aufführung Freitag, am 3. Dezember 1915: „B o - st e n o i", Operette in vier Auszügen von Eh. W o l f s t h a l. Samstag, den 4. und Sonntag, den 5. Dezember: zunr erstenmale: „Krieg und Liebe" von Leon W e i tz b e r g. Sonntag, den 5. Dezember. 37» Uhr nachmittags, ermäßigte Preise: „Fluch der Liebe", Lebensbild in vier Aufzügen von Eh. Wolfsthal. Montag, den 6. Dezember 1915, Ehrenabend und Auftritt des Herrn und Frau Talepade: „D ie Kreuzersonate". Dienstag, den 7. Dezember 1915, Wohltätigkeits-Vorstellung zur Ausspeisung armer Flüchtlinge: „D u s T o j r e l e", Operette in vier Aufzügen von B. Tomasjewicz. Mittwoch, den 8. Dezember, 3' » Uhr nachmittags, ermäßigte Preise: „Die zwei Kune Lemel", Komische Operette in vier Auszügen von A. Goldfaden. Mittwoch, den 8. Dezember 8 Uhr abends: „P sch u h - R a b e". Donnerstag, den 9. Dezember 1915, Gordin-Abend: „M i j r a l e - E f r o s". Der Kartenvorverkauf erfolgt täglich ab 6 Uhr abends und Sonn- und Feiertags ab 9 Uhr vormittags an der Kassa -er Jüdischen Bühne. Präsident Tr. Alfred Stern-Jubilämm-Widmung eines Ungenannten. Anzahl der Plätze: Unbrstimmt im Beträge von je Kr. 200.— bis Kr. 800.—, zusammen Kr. 2200.—. Bewrrbungsberechtigt find: 2lrme jüdische Bräute, we'che selbst oder deren Eltern Angehörige der Wiener Kultusgemeinde sind oder waren, und eine religions- und staatsgcsetz ich gültige Ehe mit einem Juden eingehen wollen. Verleihnngstag: 11. Fcbrua. 1916 (7. Adar). Sterbegedächtnistag des Herrn Julius Stern s. A. Gesuchsbnlagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Si.tenzeugnis des Bezirksrabbinates, Der'.obungsnachwciö, Nachweis darüber, daß die Bewerberin selbst oder deren Eltern Angehörige der israel. Kulkusgemeinde sind oder waren. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Dezember 1915. EinreichsteUe: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem oben bezeichneten Verleihungstage verehelichen, werden jedes 2lnsprnches an diese Widmung verlustig. Wien, 15. November 1915. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Lar selbständigen Leitung wird tüchtige Kraft aus sehr frommem Hause aufgenommen. W i e n e a, Wien, II., Obere Donaustrasse 91. Pr'll/ticf'llQr T üVirnr!6brt schnell Hebräisch in Wort ridlUlM/liei Cl und Schrift, Thora mit Raschi, Propheten, Grammatik und Geschichte für billiges Honoiar. Vortragssprache hebräisch oder deutsch. Probelektion gratis. Gefällige Zuschriften an Abt, Wien, II., Obere Donaustraße 63, Tür 47. Mit mehrjähriger Praxis, 30 Jahre .._ ■■ ■ alt, militärfrei, besitzt Zeugnisse von maßgebenden Rabbinern, sucht Posten als Schächter, Baudek und Koreh in einer orthodoxen Gemeinde. Adresse: 8. Picker, Wien, XX., Württemberggasse 3/14 a. Tüchtiger israelitischer Privatlehrer unterichtet Religion und Volks- und Mittelschulgegenstände gegen massiges Honorar. Zuschriften an R. Rosen, VII., Neustiftg. 52, I. Stock, Tür 20. Professor 0. Frankel Sulzers Schir Zion 1., 2. und 3. Teil, Naumburg 3. Teil, ferner Oberkantor Ad. Goldsteins Werk u. drei Teile Orgelpartituren für das ganze Srnagogenjahr für Bariton. Adresse: Ul., Lorbeergasse 2, 1. Stock. G. Distinguierte Dame als Hausdame, Erzieherin oder Sekretärin. Gefl. Zuschriften an Frau F. Wilhelm, III., Lorbeergasse 2, Tür 6. G. Aufruf an Bruchleidende! Der weltberühmte Spezialist für Vruchleiden, k. k. pat. Bandagenerzeuger aus Lemberg, Grodecka 35, Besitzer vieler Auszeichnungen und Dankschreiben von Aerzten u. geheilten Personen, M. Freilich, bleibtnur noch kurze Zeit in Wien, II., Große Sperlgasse 40/13. Verlangen Sie Prospekte gratis und franko! Persönliches Erscheinen notwendig! Auszug ans dem in Lemberg in jiddischer Sprache erscheinenden „Tagblatt": Ein Weltwunder. Man berichtet, daß der Herr Markus Gorlitzer, Gütereigentümer aus Radomy'l bei Tarnow wurde am 12. November 1893 von cinenr langjährigen Bruchleiden so schwer erkrankt, das; die größten Professoren von Krakau usw. sein Leben aufgaben. falls man nicht bei ihm eine Operation vornehmen wird. Die Familie des Erkrankten fragte hiemit telegraphisch den Herrn Großrabbiner aus Sienawa an, ob man die Operation vornehme. Der Großrabbbiner depeschiert folgendes: . „Sofort depeschieren nach M. Freilich f k. Bandagen- Sp ziattst, Lemberg, Grodeekastraße 35, er wird ohne Operation helfen". Dieselben befolgten den Rabbiner und telegraphierten an die Tochter des Herrn Gorlitzer in Lemberg folgendes Telegramm: Z k-„Vater bruchleidend krank, sofort Spezialist Freilich herschicken". Herr Freilich ist sofort hingefahren, die Familie erzählte ihm, daß es kostet schon viele tausend Gulden die einigen Tage und Professoren können nicht helfen. Herr Freilich behauptet, daß man keine Operation benötigt, sondern er unterzieht sich, Herrn Gorlitzer ohne Ope ation zu retten. Herr Freilich hat seine wunderliche Methode vorgenonimen und sich mit allen Kräften die größte Mühe zu geben, dem so gefährlichen Kranken zu helfen, welches ihm auf die wundervollste Art gelungen ist. Wie erstaunte die Familie des Erkrankten, als Aerzte und Einwohner der Stadt Radomy'l und ihrer Umgebung, als man von dem großen Wunder Gottes hörte, welches durch Herrn Freilich vollführt wurde. Die Familie honorierte hiefür reichlich Herrn Freilich, und dankte ihm sowohl mündkich als schriftlich. Auch veranlassen dieselben telegraphisch die Herrn Großrabbiner in Sienawa, Dzikow und Mielec und andere, bannt sie auch Herrn Freilich schriftliche Danksagungen schicken sollen, welches sofort geschehen ist. Herr Freilich besitzt solche Dankbrief' in Händen. Gebe der Allmächtige, daß alle seine Taten beglückt werden, und er lange Jahre zum Wohle der Menschheit lebe. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VII.