Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 40 (8.10.1915)
- Date
- 1915-10-08
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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40 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite74a Mannheim. Gefreiter der Landwehr Siegmund Bäckermeister; Andreas Crumbach, Unteroffizier im Landwehr- Infanterieregiment Nr. 40; Artur Lion. Meseritz. Leutnant Matthias. Mosbach. Dr. med. Jakob L ö w e n st e i n, Stabsarzt. München. Berthold Feuchtwanger, Kriegsfre'wil'.iger, Gefreiter, für eine erfolgreiche und umsichtig durchgeführle Patrouille ausgezeichnet. Seit Kriegsbeginn, 18jährig, als Kriegsfreiwilliger, steht er seit November vorigen Jahres bei einem bayerischen Reserveregiment in W.; Martin Meyerfeld (gefallen); Dr. med. Mar Kir schner, Oberarzt; Dr. Mar Sch ülein, Assistenzarzt; Dr. Bertold Buff, Stabsarzt beim 1. Bayerischen Ersatz-Infanterieregiment. M.-Gladbach. Julius Meyer, Gefreiter im Landwehr-Inffanterieregiment Nr. 29; Kaufmann Gustav Hirsch, beim Köinigin Augusta Earde-Grenadierregiment Nr. 4. Nakel. Hugo H e y m a n n, Gefreiter. Oppeln. Rechtsanwalt Dr. Ismar Manneberg, Oberleutnant im bayerischen 1. Reserve-Infanterieregiment, Inhaber des MilMr-Verdienstkreuzes 4. Klasse mit Krone und Schwertern; er rvuttze nun auch für das Eiserne Kreuz 1. Klasse vorgeschlagen. Ostrowo. Vizeseldwebel Kaufmann Mar Rosenthal. Pforzheim. Alfred E u t b r o d, Kriegsfreiwilliger. Posen. Martin Brock, Vizeseldwebel und Verpflegsoffizier beim Stabe eines Infanterieregimentes; G o l d b e r g» Assistenzarzt. Ralibor. Rechtsanwalt Georg S t r o h e i m, Offizier-Stellvertreter im 18. Fußartillerieregiment. Ruhrort. Dr. med. Adolf Goldschmidt, Stabsarzt. Stzgan. Ernst E i s n e r, Kriegsfre'w'll g r, Gefreiter in einem Referve-Feldartillerieregiment. Soden i. T. Dr. med. I s s e r l i n, Stabsarzt, für seine Verdienste im Priesterwalde und bei anderen Gefechten. Schirwindt, Ostpreußen. Salo Demant, Unteroffizier im Füsilierregiment Nr. 34, zurzeit verwundet im Reservelazarett Artushvs in Schneidemühl. ■ Schwedt. Unteroffizier Ernst Meinhardt. Spandau. Alfred Dorn, Krieg fre williger im Reserve-Infanterieregiment Nr. 203. Strasburg (Westpreußen). Gefreiter Assessor Dr. Benno Grgebniasch. Stuttgart. Grünzweig, Hauptmann d. L. Merraden. Ernst Schwarz, inzwischen auf dem Felde der Ehre gefallen. Wesel. Leopold Meyer, Gefreiter im 82. Infanterieregiment. Wertheim. Dr. Jakob L ö w e n st e i n. Zürich. Vizewachtmeister Julius M an. * * * Befördert. Zum preußischen Offizier: Berlin. Leo H e i n s i u s (R. d. E. K.); Offizier-Stellvertreter Fritz Wallach (R.d.E.K.). Emmendingen. Otto Weil, Vizeseldwebel im Infanterieregiment Nr. 12. Franfurt a. M. Otto Salomon im 87. Infanterieregiment, Mainz; Kriegsfreiwilliger Selig mann, Vizefeldwebel im Nassauischen Pionierregiment Nr. 25, Referendar. Hamburg. Siegfried Czarlinski. Hamm. Dipl.-Ing. Fritz G r ü n w a l d, Offizier-Stellvertreter. Rawitsch. Arthur L i t t w i tz, Eisenbahnsekretär. Reringen. Joses Zürndorfer, Offizier-Stellvertreter im Infanterieregiment Nr. 154, Inhaber des Eisernen Kreuzes, zurzeit zwecks Ausbildung zum Flugzeugführer in Johannisthal. * * ' Znm bayerischen Offizier: Hamburg. Dr. Mariin Auerbach. Zum württembergischen Offizier: Göppingen. Artur Simon. Zu Leutnants: Breslau. Karl T a u s s i g, Mitches der hies. Buch- und Kunstdruckerei Fa. Böhm und Taussig; er befindet sich schon seit Kriegsbeginn im österr.-ungar. Heere. Frankfurt a. M. Mar W r o n t e r. Meseritz. Matthias (R.d.E.K.). München. August Herz. * Zum Leutnant und Kompagnicführer Berlin. Albert Lustig (R. d. E. K.). Zum Leutnant der Landwehr-Kavallerie, 2. Anfg. Breslau. Walter Sternberg, Vizewachtmeister bei der Etappen-Fuhrparkkolonne 15/VI. Sein jüngerer Bruder, Gerichtsassessor Dr. med. Kurt Sternberg, ist schon früher zuin Offizier des Beurlaubtenstandes befördert worden. * * * Znm Leutnant des Laudwehr-Trains, 2. Aufg. Beuthen, Oberschlesien. Offiziere aspirant Orgler im Rescrve-Feldartillerieregiment Nr. 70. * * * Zum Oberstabsarzt: Berlin. Stabsarzt Dr. med. Theodor A p o l a n 1, kommandiert zum Kriegsministerium, Zentrclnachweis-Bureau. * * Sonstige Auszeichnungen. Ansbach. Emil Krämer, Offizier-Stellvertreter im 1. bayerischen Infanterieregiment, wurde mit dem Bayerischen Militär- Verdienstkreuz 2. Kl. ausgezeichnet. Bergzabern. Sanitätsunteroffizier R o s e n b e r g im bayerischen Reserve-Infanterieregiment Nr. 22, Inhaber des Eisernen Kreuzes, erwarb sich das Bayerisch: Militär-Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern. Bruchsal (Baden). Die Badische Silberne Verdienstmedaille erhielt Karl S ch a r s f, Gefreiter im Bayrischen Reserve-Feldartillerieregiment Nr. 5. Bunde (Ostfriesland). Das Oldenburgische Friedrich August- Kreuz erhielt A. G e r s o n, Gefreiter. Göppingen. Dem Vizewachtmeister Josef F e l l h e i m e r ist die Württembergische Verdienstmedaille verliehen worden. Hamburg. Das Braunschweigische Militär-Verdienstkreuz erhielt Herbert Frank, Unteroffizier im Reserve-Infanterieregiment Nr. 76 (R.d.E.K.). Mannheim. Die grohe Badische Karl Friedrich-Verdienstmedaille erhielt Artur Lion (R. d. E. K.). Memmingen. Kaufmann Hugo Günzburger, Unteroffizier beim 2. bayerischen Infanterieregiment, erhielt das Bayerische Militär-Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern. München. Infanterist Ignaz Teilheimer erhielt das Bayerische Militär-Verdienstkreuz 2. Klasse mit Krone und Schwertern. — Leutnant Hugo Gutmann, bei der Landwehr-Feldartillerie, erhielt den Bayerischen Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Schwertern. — Den Bayerischen Militär-Verdienstorden 4. Klasse mit Krone und Schwertern erhielt Dr. med. Mar Kirschner (R. d. E. K.). Heidelberg. Die Bayerische silberne Medaille erhielt Mar Wiesbader, Unteroffizier bei der 10. Kompagnie eines bayerischen Reserve-Infanterieregimentes (R. d. E. K.), Inhaber der Hessischen Tapserkeitsmedaille, für bis zur Erschöpfung 'einer Kräfie als Gefechtsordonnanz ausgeführten Anträge. Türkheim. Die Bayerische silberne Medaille erhielt Michael A m b e r g e r, Gefreiter der Reserve bei der 10. Kompagnie eines Reserve-Infanterieregimentes. Amberger und Wiesbader aus Heidelberg gingen als Gefechtsordonnanzen am 18. Februar im Hauptgraben vor, stießen auf den Feind, hielten jedoch, hiniec Stahlschilden gedeckt, längere Zeit wacker stand. Auch als Wiesbader sich zur Meldungserstattung zurückbegab» bot Amberger den ununterbrochenen Handgranatenwürfen weiter Trotz, bis er eine Zerreißung des Trommelfells erlitt und ihm das Blut aus Mund, Ohren und Nase quoll.