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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-09-28 · 39 (28.9.1915) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
39 (28.9.1915)
Date
1915-09-28
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 39 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 729 Gesammelt durch Kadetten Jakob Narzisenseld unter Kameraden im Felde: Kadett Jakob Narzisenseld, Kadett Dr. Leon Prochnik, Rechnungsunterofsizier Adolf Leperer, Rechnungsunteroffizier Rudolf Bardach, Rechnungsunteroffizier Jakob Maurer, Rechnungsunteroffizier Alexander Weiler, Zugsführer Joachim Eisig, Johann Vuda, B. Chamajdes, Rechnungsunteroffizier Johann Popiel je Kr. 10.—; Hermann Meimann, Mar Schacht, je Kr. 6.—, Mar Recher Kr. 4.—, Mano Kohl, Adolf Hammerling, je Kr. 2.—, 2. Dunam. Kr. Heinrich Lederer, Wien, Brüder Wittal, Brünn, Direktor Alerander Weiner, Wien, Gustav König, Wien, Ignaz Bleier, Wien, je Kr. 30.—, zusammen ,, Gesammelt durch Ing. Fedor Ackermann in Wsetin: Ingenieur Fedor Ackermann im Andenken seines seligen Vaters Jsak Ackermann, 1. Dunam, 50.—, Richard Glesinger, Dr. Heinrich Lazarus, Adolf Mandl, Jakob Sar, Leopold Schön, David Schönbeck, je Kr. 10.—, Moritz Donath, Adolf Frank, Kadett Alfred Felir, Rudolf Knöpfelmacher, Irma Reiß, je Kr. 5>—, diverse Kr. 32y-, zusammen „ Zwi Weichselbaum, Alland, gesammelt beim Thoralesen Ing. Isidor Blum, Wien, V» Dunam Moritz Silberstein, Wien Dr. Karl Pollak, Wien Markus Thieman, Wien K. u. k. Assistenzarzt Dr. Wolsgang Steiner, im Felde „ K. k. Kommerzialrat Emanuel Weitzenstein, Wien, Julius Syrop, Hinterbrühl, Leutnant Dr. Adolf Brand, zurzeit im Felde, F. C. Steinhof, Wien, Rudolf Meisl, Brünn, Jos. I. Leinkauf, Wien, I. Gleicher, Prerau, Dr. Georg Weiner, Wien, Ignaz Fröhlich, Wien, Zionistische Mittelschüler, Ilikolsburg (1. Rate), Alerander Geller, Wien, Franz und Lilli, Wien, Dr. Arthur Kaufmann, W-e.i, 19. Bez. (ringegangen beim Döblinger Komitee), je Kr. 20.— „ Zwi Barg, Lemberg „ Med. Kand. Sanitätskadett Mar Erber, jur. Kand. Hugo Erber und Einjahrig-Freiwilliger Hermann Wozasek, Klosterneuburg (1. Rate) „ A. Goldschmied, Wien (eingegangen beim Döblinger Komitee), Ing. B. Rothfeld, Kadett, zurzeit in Sarajevo, Osias Schwarz, zurzTt im Felde, Dr Benno Schallinger, Wien, Familie Dr. Mar Wertheimer, Wien, Dr. Karl Hamburger, Döbling, Emil Czeczawiczka, Wien, kai?rl. Rat Hauser, Wien, Rudolf Löwy, Wien, Leutnant Solomon Nutzbaum-Speiser, Wien, Sig. Kopperl, Wien, Frl. Mathilde Kohn, Pirnitz, Kommerzialrat Alerander Zirner, Wien, Generaldirektor Leopold Pilzer, Wien, k. k. Finanzrot Dr. Jerome Stern, Wien, k. u. k. Kadett Ing. B. Rothfeld, zurzeit im Felde, Heinrich Pordes, Wiener Ring- Cafe, Wien, 1. Bez., Brüder Mittler, Wien, Olga Berger, Bad Ischl, Ignaz Haas, „zum Zuckerlkönig", je Kr. 10.—, zusammen „ Josef Horn, Baden, Akad. Verbindung „Judea", Lemberg, Leutnant Franz Herisch, im Felde, Affistenzarzt Dr. W tzinger, im Felde, Heddy Schleifer, Wien, Dr. Leo Blum, Wien, Sekretär Dr. Albert Eitzler, Wien-Döbling, Georg Jeiteles, Wien, Dr. Johann Sobelsohn, Wien, je Kr. 5.—, zusammen „ Malvine Ambor, Wien, Döbling „ Isidor Färber, Wien, Rosa Hertzka, Edlach bei Reichenau, Fräulein P. Langnüs, Lemberg, je Kr. 3.—, zusammen „ Julie Goldbaum, Franzensbad „ L. Hutmann, Wien „ Gesammelt durch Einjährig-Freiwilligen Jsak Safrin unter Kameraden km Felde: Jsak Safrin >Kr 5.—, Kranz, Kuznar, Perlsz, Klein, Divisionsbäckerei, je Kr. 2,—, diverse Kr. 29.10, zusammen „ Summe K. Hiezu früherer Ausweis „ Somit bisher Kr. 120. - 150. 167.— 26.— 25.— 25.— 25.— 25.— 24.— 260. 18. 15. 200.- 45. 4. 44.10 4.951.40 6.115 — 11.066.10 Verein „Machsike hadath“ 2. Bez., Obere Augartenstraße 40. Zugunsten der Ausspeisungsaktion für die notleide, den Flüchtlinge find dem obigen Vereine nachstehende Spenden zugekommen: Tischgesellschaft im Restaurant Barschak anläßlich eines humoristischen Vortrages des Fabrikanten Herrn R. Wachtel, Tarnow Kr. 45.—; Tobias Gerstenfeld durch Jakob März 5 und 5, 10.—; Sammlung Rabb. Ettinger 10.—; I. Blech 10.—; Victoria Mödlinger 10.—; M. Tauber 20.—; Professor Rektor Dr. Schwarz 6.—; Robert Schlesinger 5.—; Ostersetzer, Kolomea 5.—; Kohn und Hellin 5. —; Hof- und Gerichtsadvokat Doktor Schorstein 5.—; Moritz Abeles, Saaz, durch Sternberg 5.—; k. I. Kommerzialrat Mar Schweiger 4.—; Simchowitz durch Sternberg 4.—; Frau Jetti Bilgney durch Amster 4.—; Cafetier Hermann Löwy 4.—; Frau Emma Blum 4.—; M. K. 2.—; Hof- und Gerichtsadvokat Dr. Mar Gelber 2.—; B. Duldig 3.—; Heinrich Pollak 1.—; zusammen Kr. 164.—. Kaiserliche Anerkennung für Hofrat Professor Tottor Grünhut. Der Kaiser hat mit Entschließung vom 14. d. M. gestattet, daß dem ordentlichen Professor an der Universität in Wien Hofrat Professor Dr. Karl Samuel Grünhut aus Anlaß seines Rücktrittes in den bleibenden Ruhestand die Allerhöchste Anerkennung für sein vieljähriges ausgezeichnetes Wirken im Lehramt und in der Wissenschaft bekanntgegeben werde. Adolf Schreiber. Am 1. Oktober, dem Tage Sinlchath-Thora, begeht Herr Adolf Schreiber seinen achtzigsten Geburtstag. Er feiert ihn in seltener körperlicher und geistiger Frische zur Freude seiner Familie und zur Freude seiner Mitbürger und Glaubensgenossen in der Brigittenau. Dort ist er (das Boskowitzer Kind) seit vielen Jahren heimisch; dort ist er Vorsteher des Tempels, dort wirkt er in den philanthropischen Vereinigungen und Veranstaltungen und dort vor allem kennt und schätzt man seine Hingebung für das Judentum, für die Glaubensgemeinschaft und für die Pflege und Hebung des jüdischen Gemeinsinnes. Für Not und Leiden hat er stets ein offenes Ohr und eine offene Hand; seine Opferwilligkeit und Hilfsbereitschaft sind echt und bewährt; er hat sie niemandem der zahllosen Bedrängten, die ihre Schritte zu ihm lenkten, versagt und er hat sich damit die allgemeine Zuneigung und Wertschätzung verdientermaßen erworben, die schon anläßlich seines siebzigsten Geburtstages zu einem geradezu überwältigenden Ausdrucke seitens der Gemeinde, Vereine und Bevölkerung gelangte. Heute, inmitten des großen Weltgeschehens, mag die Feier seines achtzigsten Geburtstages nach den Intentionen des Jubilars in einen beschaulicheren Rahmen zurücktreten. Allein die Gesinnungen, die ihm entgegengebracht werden, sind darum nicht minder innig und herzlich. Wer ihn kennt (und wer kennt ihn nicht, hier und in der Fremde?), oen Maun mit dem jugendlichen Antlitze, den treuen Augen und dem warmfühlenden Herzen, das für alles Gute und Schöne schlägt, das aber auch dem Scherze und Frohsinn nicht abgeneigt ist, den Mann, dem es wie selten jemandem gegeben ist, die Würde des Alters ' mit der Würze sonniger Heiterkeit zu verklären, der muß ihnr gut sein, muß ihn liebgewinnen, und so bringt ihm jeder zu seinem achtzigsten Wiegenfeste gerne die wärnrsten Sympathien entgegen. Er ist, wie wir ihn auch als langen Freund und Förderer unserer „Wochenschrift" kennen, dankbar dafür und hat er sich diese Ehrungen durch seine Tätigkeit für die Entwicklung des Brigittenauer Tempelvereines und seiner Institutionen, durch seine Fürsorge für die Armen und Elenden, aber auch im weiteren Wirkungskreise durch seine Mitarbeit in der Bezirkskommission redlich verdient, so wird er sie durch eifrige Betätigung seines menschenfreundlichen Sinnes und der Werke der Nächstenliebe — trotz seines Alters — mit unermüdlichem Interesse lohnen wollen. Wir glauben in seinem Geiste zu sprechen, wenn wir dem Jubilar am Tage der Gesetzesfreude in seiner einfachen, schlichten, aber herzbewegenden Manier einen

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