Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 29 (16.7.1915)
- Date
- 1915-07-16
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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29 N. Seite 547 Dr. Bloch's Wochenschrift Heinrich Klinger-Widmnng 1902 für Handels- oder Gewerbetreibende. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 200.—. VewerLungsberechtigt sind: Unterstützungsbedürftige und würdige jüdische Handels- oder Gewerbetreibende. Verleihungstag: 1. Oktober 1915. Gesuchsbeilagen: Nachweis über den Betrieb eines Handels¬ oder Gewerbe-Unternehmens (Erwerbsteuerbogen, Gewerbeschein rc.), Geburtsschein, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Ignaz Klrpetasch-Heiratsausftattungs-Stifturlg. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 200.—. Bewerbungsbrrechtigt sind: Arme verwaiste Mädchen jüdischer Konfession, welche sich zu verehelichen im Begriffe stehen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnjs, Brautstands-Nachweis, Totenschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2- Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. Therese Wertheim-Brautausstaltungs-Stistung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 340.—. Bewerbungsberechtigt find: Arme, mütterlicherseits oder gänzlich verwaiste; ifrael. Mädchen aus der hiesigen Kultusgemeinde. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Brautstands-Nachweis, Totenschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung dieser Stiftung verehelichen, werden jeden Anspruches an dieselbe verlustig. Widmung der aufgelösten Abendbörse für Letzramtsfandidaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 100.—. Bewerbungsberechtigt sind: Israelitische Lehramtskandidaten. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, Frequentationszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichüngsprotokoll). Ettel Goldschmidt-Stistung für Lrhramlskandidaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 200.—. Bew'erbungsberechtigt sind: In Frankfurt a. M. oder im vsterreich.schen Kaiserstaate gebürtige israelitische Lehramtskandidaten in Wien. ' ' Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldschmidt oder dessen Gattin, Frau Nanette, geb. Landauer. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschastsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ M. L. Biedermann-Warfen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Ar. 5900.— Bewerbungsberechtigt find: In erster Linie: Hilfsbedürftige Waisen, welche das 20. Lebensjahr noch nicht erreicht haben und direkte Nachkommen der nachbenannten Personen sind, und zwar der Herren M. L. Biedermann, Simon Biedermann, Josef Biedermann jun., Hermann Biedermann, Anton Biedermann, Josef Biedermann fen., Samuel Biedermann, I. Goldschmidt, S. I. H. Goldschmidt, I. L. Hofmann Edler von Hofmannsthal, Aron Hermann, R. M. Kaula, Jakob Löwy, I. N. Mannheimer, M. Strotz, H. Edler von Wertheinzstein und der Frau Amalie Lang. In zweiter Linie und insoweit nach Beteilung der obenbezeichneten Bewerbungsberechtigten noch ein Erträgnisrest verbleibt: Hilfs-, bedürftige israelitische Waisen, welche das 20. Lebensjahr noch picht erreicht haben und deren verstorbene Väter Mitglieder der israelitischen - Kultusgemeinde Wien waren. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein, Verwandtschaftsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Ein- Teichungsprotokoll). - - - - - - Ettel Goldfchmidt-Stiftung für Hörer der tierärztlichen Hochschule. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kr. 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Hörer der k. k. tierärztlichen Hochschule in Wien. Eesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Juli 1915. Einrerchstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. Juli 1915. Der Vorstand der ifrael. Kultusgemeinde Wien. Izr. bogostovna opcina u Koprivnici Broj 31 — 1915. HonküTS. Bei der gefertigten israelitischen Kultusgemeinde ist die Stelle eines Rabbiners, Predigers und Religionslehrers zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Jahresgehall von 2000 K. nebst den Bezügen für den an der staatlichen Volksschule und am k. Realgymnasium zu erteilenden Religionsunterricht im Betrage von zirka 1000 K., einem Wohnungsbeitrage von 500 K. und den statutenmäßigen Stola- und Matrikelgebühren verbunden. Bewerber, die den Doktorgrad besitzen, das 30. Lebensjahr nicht überschritten, ungarisch-kroatische Staatsbürger sind, oder sich verpflichten. diese Staatsbürgerschaft in Kürze zu erlangen, haben den Nachweis ihrer Rabbinatsautoritation (“iT’H rnriiT) und der gesetzlich vorgeschriebenen Qualifikation zu erbringen. Sie müssen der kroatischen Sprache mächitg sein, oder sich verpflichten, dieselbe in kurzer Zeit zu erlernen. Offerte mit beglaubigten Zeugnisabschriften, die nicht retourniert werden, nebst einem eurriculum vitae sind bis zum l. August l. I. an die gefertigte Kultusgemeinde zu richten. Der Kultusvorstand behält sich das Recht vor, den einen oder den anderen Bewerber zur Abhaltung von Probepredigten einzuladen. Israelitische Kultusgemeinde Koprivnica (Kroatien), am 27. Juni 1915. Der Sekretär: S P i e g l e r. Der Präses: H i r s ch l e r. Heiratsvermittler gesucht von Berliner Rabbiner für Berliner geschied. Spezialarzt Offerte unter „Pf. F. 1939** befördert die Expedition des „Berliner Tageblatt“ In Berlin, Leipzigerstrassa 103. TachHger Kultusbeaiter rrKlVT rrm\ .Kanzelredner, der deutschen, ungarischen und slawischen Sprache mächtig, Religionslehrer, Kantor, Koreh, Mohel, Baaltokea, Sekretär, im Bedarfsfälle auch Schochetubodek, mit langjährigen Dienstzeugnissen und kleiner Familie, sucht, um materiell seine Lage zu verbessern, entsprechenden, dauernden Posten. Anträge unter „Aera“ an die Expedition dieses Blattes. Wichtig für Flüchtlinge ans Galizien und Bukowina in Baden und Vöslan. K. k. Gymnasialprofessor Dr. phil. M. W. bereitet für sämtliche Klassen der deutschen und polnisch* n Volks-, Bürger¬ und Mittelschulen vor. Sprechstunden täglich von 3—6 Uhr, Baden, Wörthgasse 26. foennllt für die Ferienmonate in der Nähe Wiens WvSlivIlt für einen 15jährigen Gymnasiasten volle rituelle Pension bei einer besseren jüdischen Familie. Bevorzugt wird isr. Religionslehrer bezw. Voiksschullehrer. Gefl. Zuschriften mit Preisoffert an Prof. Dr. M. Schorr, Baden, Wienerstrasse 24. G.