Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 29 (16.7.1915)
- Date
- 1915-07-16
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 534 °Nr. 29 Dr. Vloch's Wochenschrift Res.-Fähnrich Oskar Grün bäum. Res.-Fähnrich Paul Wertheimer, Landwehrregiment Nr. 10; Korporal Jsak Korn und Sappeur Josef Mandl, Sappeurbat. Nr. 3; Res.-Kadett Karl Stern, Ulanenregiment Nr. 1; Rechnungsunteroffizier David Wo reczek, Landwehr-' regiment Nr. 20; Korporal Jakob Donnenfeld und Korporal Kiwa Sonnenschein, Landstnrmregiment Nr. 32; Patrouilleführer Isidor Straffer, Landesschützenregiment Nr. 3; Zugsführer Alexander Steiner, Feldkanonenregiment Nr. 6; Infanterist Rubin Weidmann, Landsturmregiment Nr. 16; Korporal Isidor Flegel, schwere Haubitzendivision Nr. 11; Zugsführer Siegmund Bader und Infanterist Markus Bader, Infanterieregiment Nr. 56; Einjährig-Freiwilliger Unrcrjäger Max Horn, 4. Tiroler Jägerregiment; Wachtmeister Emil Berger, Husarenregiment Nr. 13; Einjährig-Freiwilliger Korporal Alexander Moriz, Jnsanterieregiment Nr. 32; Einjährig-Freiwilliger Hugo Sonnenschein, Infanterieregiment Nr. 72; Infanteristen Jakob Mück, Schmiel Sieger und Meschnlem Donnenfeld, Landwehrregiment Nr. 22; Assistenzarzt-Stellvertreter Dr. Oskar Kar plus, Landstnrmregiment Nr. 16; Kanonier Max Geiger, Feldkanonenregiment Nr. 1; Ofsiziersdiener Baruch Rosenzweig, 12 em-Kanonenbatterie; Feldwebel Moriz Weintraub, mobiles Reservespital Nr. 1/11; Sappeur Jakob Knopf, Sappeurbataillon Nr. 11; Zugsführer Denes Löwy, Infanterieregiment Nr. 44; Korporal Jakob Strauß, Pionierbataillon Nr. 3; Rechnungsunteroffizier Mendel Weiß, Feldhaubitzendivision Nr. 43; Korporal Jakob Bösen, Infanterieregiment Nr. 95; Infanterist Hirsch Wolf Wanzen reich, Infanterieregiment Nr. 55; Zugsführer Moriz Kornfeld, Infanterieregiment Nr. 82; Res.-Leutnant Joachim Kalkstein, Infanterieregiment Nr. 64; Res.-Leutnant Josef Grün, Infanterist Samuel Ban, Infanterist Naftali Wolfshaut und Offiziersdiener Sußmann, alle vier beim Infanterieregiment Nr. 63; Zugsführer Samuel Asztalos, Infanterieregiment Nr. 2; Pionier Schije Weiß, Armee-Telegraphenabteilung; Vormeister Samuel Berger und Leib Lazar, Feldkanonenregiment Nr. 36; Vormeister Josef F r i e d m a n n, Feldhaubitzenregiment Nr. 11; Vormeister Jsgk Bäck, und Kanonier Leib Sporn, Feldkanonenregiment Nr. 31; Feuerwerker Geza Salomon und Zugsführer Kupferberg, Feldkanonenregiment Nr. 10. Belobende Anerkennung des Armeeoberkommandos: Oberleutnant-Auditor Dr. Rafael Ta üben sch lag, 3. Armee-Etappenkommando. In dieser Nummer sind ausgewiesen: 6 Ritterkreuze des Franz Josef-Ordens, 5 Militärverdienstkreuze dritter Klasse, 1 silberne Verdienstmedaille (neuerliche kaiserliche Anerkennung), 19 Signum laudis, 11 goldene Verdieustkreuze mit der Krone, 2 goldene Verdienstkreuze, 4 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 3 goldene Tapferkeitsmedaillen, 10 silberne Tapferkeitsmedaillen erster Klasse, 33 silberne Tapferkeitsmedaillen zweiter Klasse, 138 bronzene Tapferkeitsmedaillen und 1 belobende Anerkennung des Armeeoberkommandos, zusammen 234 Auszeichnungen; darunter 47 an Offiziere des Soldatenstandes, 28 an Seelsorger, Auditore, Aerzte und Militärbeamte, 159 an Personen des Mannschaftsstandes. Kriegsauszeichnung des Iekdraööiners Dr. Schweiger. Seine Majestät der Kaiser hat dem Feldrabbiuer Dr. Albert Schweiger der Jnf.-Div.-Sanitätsanstalt Nr. 43 für vorzügliche uird aufopferungsvolle Dienstleistung vor dem Feinde das goldene Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille verliehen. Feldrabbiner Dr. Schweiger, in Friedenszeiten Rabbiner der isr. Kultusgemeinde Kremsier, befindet sich seit September v. I. bei der Armee im Felde. Er ist der zweite österreichisch-ungarische Militärseelsorger, dem während des Krieges eine kaiserliche Auszeichnung zuteil geworden; in Deutschland sind bis nun vier Feldrabbiner mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse beteilt worden. Dr. Ladislaus B a n, Advokat aus Miskolcz, Reserveoberleutnant des '63. Infanterieregimentes, welcher seit zehn Monaten ununterbrochen aus die Kriegsschauplätze ist, und als Kompagniekommandant mehrere heldenmütig durchgeführte Gefechte durchmachte, wurde mit dem Militärverdienstkreuz dritter Klasse mit der Kriegsdekoration ausgezeichnet. Alexander S z a s z, Reserveleutnant, von dem bereits berichtet wurde, daß er in Serbien gefallen ist, wurde jetzt von Seiner Majestät dem Kaiser mit dem Militärverdienstkreuz dritter Klasse und der Kriegsdekoration dritter Klasse ausgezeichnet. Dieselbe posthume Auszeichnung wurde dem Reserveleutnant Emil Tafler aus Oroshaza, der gleichfalls in Serbien den Heldentod fand, zuteil. Hapferkeitsmedaiü'e erster Klaffe. Die Tapferkeitsmedaille erster Klaffe erhielten: Desider Hochmann aus Miskolcz, ein Bruder des Miskolc^er Kultusvräsidenten Jakob Hochmann, Privatbeamter in Budapest, welcher als Kadett zu Beginn des Krieges zum 7. Honvedinfanterieregiment einrückte. Er nahm an vielen Gefechten teil, wurde zweimal verwundet, hat aber selbst mit seinen Verwundungen weiter gekämpft; einmal wurde er so schwer verwundet, daß er nicht mehr gehen konnte, und nur, auf dem Pferde seines Hauptmannes reitend, weiter Dienst, machen konnte. Irr Anerkennung seiner Tapferkeit, wurde er schon zweimal befördert, erst zum Fähnrich, dann zum Leutnant, und erhielt jetzt die Tapferkeitsmedaille erster Klasse. David Szekely (Stern), Einjährig-Freiwilliger, Gefreiter, ist am 20. Mai in einem Gefechte bei Tasmanovice in Galizien gefallen. Seine Kameraden haben ihn in einem eigenen Grabe zur ewigen Ruhe bestattet. Der 23 jährige junge Mann hat drei Monate laug heldenmütig gekämpft und wurde unmittelbar vor seinem Tode mit der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Einige Tage vor seinem Heldentode sandte er seinem Vater, dem Kaufmann Hermann Stern in Oroshaza, seinen letzten Gruß, wobei er seine Eltern beruhigte und bat, um ihn nicht besorgt zu sein, da er es fühle, daß er unverletzt heimkehren werde, da er seinen Eltern, welche ihn unter großen Opfern erzogen haben, noch eine große Dankesschuld abzutragen habe. Ludwig Palfy, Einj.-Freiw., Kadett, wurde für sein heldenmütiges Verhalten vor dem Feinde mit der silbernen Tapferkeitsmedaille erster Klasse ausgezeichnet. („Egyenlöseg".) Max Deutsch, Wachtmeister im Dragonerregiment Nr. 6, wurde am 26. v. M. vom Korpskommandanten persönlich, nebst belobender Anerkennung, mit der großen silbernen Tapferkeitsmedaille erster Klasse ausgezeichnet. Deutsch, ein Brünner Kind und Großkaufmann (Wienergasse 123) daselbst, hat mit lediglich acht Reitern eine Division Kosaken in die Flucht gejagt, meldete sich überdies Zweimal als Schleichpatrouille und überbrachte stets wichtige Meldungen aus dem russischen Lager. Sein