Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 28 (9.7.1915)
- Date
- 1915-07-09
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 28 Dr. Bloch's Wochenschrift Seile 257 Ateratur. „Gebete" für Kantoren bei Leichenbegängnissen. Zusammengestellt und herausgegeben von Mar Schwager, Mitglied des Chores der Israel. Kultusgemeinde. Wien 1915. Im Selbstverläge des Herausgebers, Wien, 2. Bez., Zirkusgasse 50. Ein wirkliches Novum in der großen Zahl von Kasual-Agenden bildet eine Arbeit Mar Schwager*s in Wien. Der Herausgeber hat zunächst nur eine Folge der gesamten kantoralen Funktionen des Friedhofdienstes geschaffen, und zwar in einer so schönen Fassung, in so übersichtlicher Zusammenstellung aller wichtigen Gebete, daß diese Neuerscheinung als sehr wertvoll bezeichnet werden mutz. Schon als Kind in der Sphäre der großen Wiener Kantoren, Singer, Eoldstein und Guttmann, tätig, hat Schwager mit richtigem Blicke erkannt, was einer solchen Agende Mot tut, was ihren Inhalt bilden mutz. Aber auch die rein äutzere Ausstattung ist gefällig, der Druck klar, das Material von seiner Qualität,- die Notenbeilagen Sulzers sind deutlich gestochen und werden manch ausübenden Kantor, wie vielen Kantoratskandidaten eine sehr willkommene Gabe sein. Dieser Neuerscheinung ist durch ihren inneren wie äußeren Wert eine große Verbreitung gesichert. Das Büchlein, das Hazur tomin, Psalm 49, Menuchonnechaunoh, Iauschew bessesser, Schiwisi, Gebet vor dem Verlassen des Grabes (hebräisch und deutsch), Michtom ledowid, Kaddisch, Gebet vor dem Verlassen der Halle, El mole rachamim, einen Anhang her Gesänge, kantorale Rezitativen und Chorgesänge enthält, schmückt auch ein künstlerisch ausgestattetes Bildnis des Altmeisters Sulzer mit Faksimile. Musikdirektor-Oberkantor Singer, Kattowitz. Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XVI. Jahrgang. Nr. 12. Prag, den 25. Juni 1915. (13. Thamuz 5675.) Redaktion und Administration: Prag, II., Stefansgasse 629. Inhalt: Lemberg. — Ben Iehuda: Kap. 27, V. 12—23. — Josef Hart: Krieg und Frieden. (Forts.). — Königswahl in Polen. — Die moderne Schule im alten Israel. (Zwei Illustrationen.) — Mathilde Popper: Der Flüchtling. — El. Lädier: Monolog des Todes. — Zur jüdischen Geschichte. — Ch. D. Naumberg: Schwarze Augen. — Guck in die Welt. — lieber das Lernen. — Ilebersetzungsaufgabe. — Rätsel. Kriefkaften. Jak. Bondq, Böhm.-Skalitz. Der Feldpostbrief des verewigten Leutnants Karl Kafka wäre uns willkommen. Feldprediger F. L. Vorläufig kein Raum. An der sechsklassigen Qesteri.-Ung. Israel. Schule, Goldschmidt Stillung, ist mit dem 1. September d. J. die Stelle eines geprüften Volksstirallelirers mit einem Monatsgehalt von 8 Pfund türkisch (Fr. 184) nebst freier Wohnung und Heizung za besetzen. Bewerber, Lebrer oder Lehrerinnen ledigen Standes, haben ihre Gesuche mit beglaubigten Abschriften ihrer Zeugnisse zu richten an den Vorsitzenden der Schulverwaltung Herrn Elias Grünberg, Direktor der Firma 8. Stein, Konstantinopel. Wichtig für Flüchtlinge ans Galizien und Bukowina in Baden und Vöslan. K. k. Gymnasialprofessor Dr. phil. M. W. bereitet für sämtliche Klassen der deutschen und polnischen Volks-, Bürger¬ und Mittelschulen vor. Sprechstunden täglich von 3—6 Uhr, Baden, Wörthgasse 26. Tüchtiger Student, Sr '7wünscht über die Ferien als Hofmeister unterzukommen. Gefällige Anträge erbeten an F. Senf, Wien, II., Taborstrasse 27. G. Musikalisch gebildeter Kantor, v°Lr mit angenehmer Tenorstimme, sucht für die hohen Feiertage Stelle als »Bal-Mussaf«; eventuell mit Chor. Gefl. Anträge unter »H. K.« an die Expedition des Blattes. G. Bildhübsches Mäderl, abgegeben. Mutter verlangt bescheidene Abfertigung. Anträge unter »Herzig« an die Administration des Blattes. G. Arinntinn Ein s^sundes. uneheliches Mädchen, 7 Jahre AUU^IllUlla alt, welches in einem Dorfe bei einer tschechischen, christlichen Familie in Pflege ist, um welches die Mutter sich nicht kümmert und das dadurch dem Judentum entfremdet wird, wird an eine jüdische kinderlose Familie zur Adoption abgegeben. Zuschriften unter »Adoption« an die Administration des Blattes. G. Als Stütze der Hausfrau ode3rJb\r 38 Jahre alt, die keine Arbeit scheut, Posten. Gütige Anträge: Frau KiSS, Wien, XIX., Gymnasiumstrasse 62. G. izr. bogostovna opcina u Koprivnici Broj 31 — i y 1 ö. Bei der gefertigten israelitischen Kultusgemeinde ist die Stelle eines Raboiners, Predigers und Religionslehrers zu besetzen. Mit dieser Stelle ist ein Iahresgehalt von 2000 Kronen nebst den Bezügen für den an der staatlichen Volksschule und am k. Realgymnasium zu erteilenden Religionsunterricht im Betrage von zirka 1000 Kronen, einem Wohnungsbeitrage von 500 Kronen und den statutenmäßigen Stola- und Matrikelgebühren verbunden. Bewerber, die den Doktorgrad besitzen, das 30. Lebensjahr nicht überschritten, ungarisch-kroatische Staatsbürger sind, oder sich verpflichten,' diese Staatsbürgerschaft in Kürze zu erlangen, haben den Nachweis ihrer Rabbinatsautoritation PT!“) und der gesetzlich vorgeschriebenen Qualifikation zu erbringen. Sie müssen der kroatischen Sprache mächtig sein, oder sich verpflichten, dieselbe in kurzer Zeit zu erlernen. Offerte mit beglaubigten Zeugnisabschriften, die nicht retourniert werden, nebst einem c ir-.-uiu*.■ vitae sind bis zum 1. August l. I. an die gefertigte Kultusgemeinde zu richten. Der Kultusvorstand behält sich das Recht vor, den einen oder den anderen Bewerber zur Abhaltung von Probepredigten einzuladen. Israelitische Kultusgemeinde Koprivnica (Kroatien), am 27. Juni 1915. Der Sekretär: Der Präses: Spiegle r. Hirschler. IvinnPFPF Ksmtfll1 ^er auch Scliocliet sein. UUliyCA Gl 1YC1UIU1, muß und hierzu die Approbation von einem konservativen Rabbiner besitzt, wird für eine deutsche Synagogen-Gemeinde zu sofortigem Eintritt gesucht. Gehalt 125 Mark monatlich, freie Wohnung und Nebenemkünfte von monatlich 30—35 Mark. Gefl. Offerte an die Redaktion des Blattes Hhorloliror ^er Rutschen, polnischen und ruthenischen UUCllCIil Gl | Sprache in Wort und Schrift mächtig, sucht eine entsprechende Beschäftigung. Zuschriften an B. Heller, Wien, XX.,. Greiseneckergasse 22, Tür 5. G. ynlp.fi oder Hofmeisterposten sucht Student für hebrädlUJlUCU ische Sprache und Talmud, sowie für alle Volks-, Bürger- und Gymnasialgegenstär\jle. Gute Referenzen. Zuschriften an P. S., II., Zirkusgasse 11, Tür 18. G. Gewissenhafter Unterricht ÄÄ.™ Fächern, als auch in deutschen Gegenständen für Volks- und Bürgerschulen. Beste Referenzen bei rabbinischen Autoritäten. Wohnung: XX. Bezirk, Staudmgergasse 9, II. St., Tür 13. G. Tüchtige Hebräerin, Flüchtling aus Galizien, _ bittet um einen Lehrerposten oder" um einzelne hebräische Privatlektionen unter sehr bescheidenen Ansprüchen. Kann sich auch irgend einer Dolmetscharbeit von Jüdisch, Polnisch, Deutsch in Hebräisth unterziehen. Gefällige Offerte unter »Nodedet«, Mauer bei Wien, Hauptstrasse 36. G.