Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 27 (2.7.1915)
- Date
- 1915-07-02
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4£6 Dr. Blach's Wochenschrift Nr. 27 Rheinswein. Paul Alerandrowitz, Gefreiter im Infanterieregiment Nr. 61, bereits zweimal verwundet gewesen, Sohn des Kaufmannes Simon Alerandrowitz. Schneidemühl. Martin L e s f e r, Unteroffizier im Infanterieregiment Nr. 146. Schlutup. Adolf Reiß. Sora« N.-L. I. Sittner, Unteroffizier. Stuttgart. Kurt Rosenberg, Kriegssteiwilliger, Mitarbeiter der Firma Otto E. A., Weftphaken; Julius Schweitzer. Leutnant d. L., gefallen. Tempelburg. Karl L e i b h o l z, Sohn des Vorstandes Herrn Hermann Leibholz. Untergrombach. Unteroffizier Albert Falk, Sohn der Witwe Frau Jsaac Falk. Wassertrudiugen. Eottftied Kohn, Offizier-Stellvertreter im 2. bayr. Jnsanterie-Landwehrregiment, derselbe wurde auch mit dem bayerischen Militär-Verdienstkreuz 3. Kl. ausgezeichnet. Wattenscheid. Dr. Samuelsdorfs, Offizier-Stellvertreter 4m Landwehr-Infanterieregiment Nr. 56, Inh. des Eisernen Kreuzes, Sohn des verstorbenen Herrn M. Samuelsdorff. Zaborze (Kreis Hindenburg). Ewald Glaser, Vizefeldwebel im Infanterieregiment Nr. 22, Sohn des Herrn Hermann Glaser. Befördert Zu preußischen Offizieren: Berlin. Feldwebelleutnant Martin Mendelsohn, Inhaber des Eisernen Kreuzes, Sohn des kürzlich verstorbenen Herrn Magnus Mendelsohn; Karl Hauser, bei der Kavallerie-Kraftwagen-Kolonne, Kavalleriedivision, Ritter des Eisernen Kreuzes. Cassel. Justizrat Dr. Rothfels (zum Oberleutnant). Franffurt a. M. Manfted Bing, Vizefeldwebel im Ersatz- Infanterieregiment Nr. 87, Sohn des Herrn Karl Ving. Gerolzhofen. Philipp Selig, Vizefeldwebel d. R. im Hohenzollern-Füsilierregiment Nr. 40, Sohn des.Herrn Vorstandes und Handelskammermitgliedes Adolf Selig. Zu Leutnants: Berlin. Egon Stein, Kriegssteiwilliger, Sohn von Mar Stein. Duisburg. Rechtsanwalt Dr. Richard Rosenthal, zum Leutnant d. R. in der 2. Armee (Schriftführer der Ortsgruppe „Zentralv. d. Stb. j. Gl."). Franffurt a. M. Mar W r o n k e r, Offizier-Stellvertreter beim Korpsbrückenttain, Sohn des Herrn Hermann Wronker. Frankenthal (Pfalz). Paul Meyer, Kriegsfreiwilliger Gefreiter, Sohn des seit August v. I. in Casablanca auf Korsika internierten Julius Meyer und Enkel von Heinrich Burbaum, vom Gestellen zum Leutnant laut Patent vom 22. März. Hanau. Hans. Leroi, Kriegssteiwilliger. Köln. Julius Goldfinger. M.-Eladbach. Rechtsanwalt Dr; G a n tz. Stuttgart. Bernhard Stern, Sohn des Kaufmannes und Kirchenvorstehers Ludwig Stern, der als Unteroffizier b. R. (120. Würt. Reserve-Infanterieregiment) ins Feld gezogen und im vorigen Jahre zum Vizefeldwebel befördert und mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde. Er hatte die Ehre, nach Empfang des Offizierspcllentes sich bei dem im Felde anwesenden König Wilhelm von Württemberg zu melden. Trier, Fritz Loeb. Zum Assistenzarzt: Breslau. Georg Heidenfeld, Unterarzt, Ritter des Eisernen Kreuzes, Sohn des langjährigen Bibliothekars bei Jul. Hainauer. Sonstige Auszeichnungen. Aschaffenburg. Stabsarzt Dr. Maximilian Durlacher erhiell den Bayerischen Militäroerdienstorden vierter Klasse mit Schmettern. Baden-Baden. Unteroffizier Ernst Joseph, Sohn des verstorbenen Rechtsanwaltes Dr. Isidor Joseph, verdiente sich die Silberne Badische Verdienstmedaille am Bande des Karl Friedrich- Ordens. . Berlin. Den Bayerischen Militär-Verdienstorden mit Schwertern erhielt der Leutnant Viktor Mannheimer, Ritter des Eisernen Kreuzes; das Friedrich August-Kreuz von Oldenburg erhielt Vizewachtmeister Hans Simon, Ritter des Eisernen Kreuzes, Sohn des Kommerzienrats Mar Simon. Berlin-Grunewald. Dr. Mar Moszkowski, der durch seine Forschungsreisen nach Neu-Guinea bekanntgeworden und jetzt als Stabsarzt bei einem bayer. Regiment im Westen tätig ist, hat den bayerischen Militär-Sanitätsorden 2. Klasse erhalten, der am Bande des Franz Josefs-Orden zu tragen und dessen Besitz mit einem Ehrensold verbunden ist. Dr. Moszkowski hatte schon vorher das Eiserne Kreuz 2. Kl. und den bayerischen Militär-Verdienstorden mit Schwertern erhalten. Verlin-Schöneberg. Mil dem Sächsischen Albrechtsorden 1. Kl. mit Eichenlaub wurde der Frauenarzt Dr. I. Löwenberg ausgezeichnet. Charlottenburg. Der Sohn des besonders in Literaturkreisen beliebten Berliner Justizrats Paul Jonas, Vizewachtmeister Fritz Jonas, der bereits im Herbst in den Kämpfen in Frankreich das Eiserne Kreuz erhalten hat, ist nun auch im Osten durch die Verleihung der hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet worden. — Dr. Alfred »Peyser, Stabs- und Regimentsarzt, Oberarzt in einem Kriegslazarett des 3. bayer. Armee-Korps, der sich bereits das Eiserne Kreuz 2. Klasse und den bayerischen Militär-Verdienstorden mit Schwertern erwarb, hat vom König von Württemberg das Ritterkreuz erster Klasse des Friedrichordens mit Schwertern erhalten. Darmstadt. Prof. Dr. Julius Gold stein, Leutnant in einem Landsturm-Jnfanteriebataillon, ist mit der Hessischen Tapferkeits- Medaille ausgezeichnet worden. Germersheim. Julius Beyersdorfer, Vizefeldwebel d.R. im 17. Infanterieregiment Orff, erwarb sich das Bayerische Militärverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern. Homburg v. d. H. Gefreiter d. R. Willy Idstein, zurzeit verwundet im Feldlazarett 5 des 18. Armeekorps, erwarb sich die Silberne Hessische Tapferkeitsmedaille. Km Jude unter den Ketden der „Kmden". Seinerzeit wurde berichtet, daß bei dem heldenhaften Untergang der „Emden" auch ein jüdischer Matrose Levi aus Lauenau a. D. seinen Tod fand. Dem „Hamburger Familienblatt" wird nun nachstehender, ihn betreffender Brief zur Veröffentlichung überlassen: Malta, den 1. 3. 1915. An die Angehörigen des verstorbenen Matrosen Levi in Lauenau a. D. In dem Gefecht bei der Kocos-Jnsel, wo die Tätigkeit der „Enrden" ihr Ende fand, starb auch den Heldentod fürs Vaterland der Matrose Levi. Ich bin vom Kommandanten des Schiffes, Herrn Fregattenkapitän v. Müller, beauftragt, Ihnen zu dem schweren Verluste, der Sie an diesem Tage betroffen hat, sein herzlichstes und wärmstes Beileid auszusprechen. Auch im Namen der übrigen Offiziere, Deckoffiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der „Emden" und ebenfalls für mich persönlich versichere ich Sie unserer aufrichtigsten Teilnahme. Wir alle bedauern mit Ihnen den so frühzeitigen Tod des tapferen Heimgegangenen, dessen junges Leben zu den schönsten Hoffnungen berechtigte und der durch seinen großen Diensteifer und sein kameradschaftliches Wesen bei Vorgesetzten und Kcnneraden gleich beliebt war. Im Endgefecht der „Emden" hat er auf seiner Gefechtstation als Geschützmatrose sein Bestes getan und tapfer ausgehalten, bis ihm eine englische Granate einen kurzen und schmerzlosen Tod ber e i t e t e. In: Herzen der Ueberlebenden von Sr. Majestät Schiff „Emden" wird das Andenken an den tapferen und beliebten Kameraden alle Zeit unvergessen bleiben. gez. Prinz von Hohenzollern, Leutnant zur See.