Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 26 (25.6.1915)
- Date
- 1915-06-25
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Nr. 26 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 487 David und Antoinette Schwarzmann-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei im Betrage von zusammen Kr. 700.—. Bewerbungsberechtigt find: a) Zn erster Linie: Arme israel. Bräute aus der Verwandtschaft des Stifters, Herrn David Schwarzmann f. A., oder dessen Gattin, Frau Antoinette, geb. Flügelmann, insoferne diese Bräute von den Eltern des genannten Ehepaares oder von diesem Ehepaare selbst abstammen. b) In Ermanglung solcher Bräute: Arme israel. Personen aus dem gleichen Verwandtschastskreise. c) Bei Abgang auch solcher: 1. Mit dem stisterischen Ehepaare nicht verwandte arme israel. Bräute, oder 2. israel. verarmte Gewerbetreibende, oder 3. .israel. hilfsbedürftige Witwen nach Gewerbetreibenden. Gesuchsbeilagen: Für Bewerber sub a): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis, Brautslandszeugnis und Sittenzeugnis. Für Bewerber sub b): Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis- Für Bewerber sub c 1): Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsnachweis, Sittenzeugnis; sub c2): Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein; sub c3):’ Geburtsschein, Armutszeugnis, Gewerbeschein und Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1915. Auszahlungstag: 12. Jänner 1916 (7. Schebat). Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bräute, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf die Stiftung. Fanny von Hofmannsthal-Dorrnitzersche Witwen-Stiftung Anzahl der Plätze: Ein bis vier im Betrage von zusammen Kr. 830.—. Vewerbungsberechtigt sind: Verarmte in Wien wohnhafte Witwen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis,' Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Rosalie Pollak-Widmung für blinde Frauen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 78.—. Bewerbungsberechtigt find: Arme erblindete oder durch schwaches Sehvermögen erwerbsunfähige Frauen oder Mädchen. Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und ärztliches Zeugnis über die Erblindung oder die durch schwaches Sehvermögen hervorgerufene Erwerbsunfähigkeit. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Sofie Sprecher-Widmung für Rigorofanlen der Medizin. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 120.—. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Kandidaten der Medizin, welche vor der Ablegung des 2. oder des 3. Nigorofums oder vor der Promotion stehen. Verleihungstag: 18. November 1915 (Sterbegedächtnistag der Widmungsnamensträgerin). Gefuchsbeilagrn: Geburtsschein, Maturitätszeugnis, Frequentationszeugnis, Nachweis, daß der Petent vor dem 2. oder 3. medizinischen Rigorosum oder vor der Promotion zum medicinae Doctor steht, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll) . Friederike Goldfchmidt-Brautausftattungs-Stistung. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage per je Kr. .520.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, würdige, in Wien geborene, im Brautstande befindliche Mädchen. Vorzugsberechtigt sind: Jüdische, kompetenzberechtigte Mädchen. Die auf Grund dieses Vorzugsrechtes Bedachte hat vor der Auszahlung des Ausstattungsbeitrages nachzuweisen, daß sie die Ehe den staatsgesetzlichen und jüdisch-rituellen Vorschriften gemäß geschlossen Lat. Verleihungstag: 14. Oktober 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, verlieren jeden Anspruch auf diese Stiftung. Siegmund Spitz-Studenten-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 215.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Studenten der Medtzin. Verleihungstag: 19. November 1915. Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Zofef Spitzer-Stiftung für des Ernährers beraubte Familien. Anzahl der Plätze: Drei oder vier im Betrage von zusammen Kr. 252.—. Bewerbungsberechtigt find: Jüdische Familien, welche des Ernährers, fei es durch Tod, sei es durch andere .Amstände, beraubt wurden. . Gesuchsbeilagen: Geburtsschein des Gesuchsstellers, sowie Bescheinigung über das Entfallen des bisherigen Familienernährers, Armutszeugnis. . Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. Juni 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). FERIEN. Ich möchte meine zwei 12—Lojährigen Knaben, die einer Uebung in der deutschen Sprache bedürfen, womöglichst in einem nächst der ungarischen Grenze liegenden Orte, wo auch Gelegenheit zum Freibaden vorhanden ist, bei einer intelligenten jüdischen Familie mit voller Pension auf die Ferienmonate Juli und August unterbringen. Anträge an Ignatz Scheinitz, Rakospalota bei Budapest. Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde Boskowitz ist die Stelle des Rabbiners, welcher zugleich Religionsunterricht zu erteilen hat. zu besetzen. Derselbe hat die österreichische Staatsbürgerschaft, die rabbinische Befähigung, akademische Bildung und die bisherige Wirksamkeit dokumentarisch nachzuweisen. Gehalt nach Übereinkommen. Gesuche sind bis 30. Juni 1. J. einzubringen. Boskowitz den 9. Juni 1915. Der Kultusvorsteher Dr. Weiss Bildhübsches Mäderl, abgegeben. Mutter verlangt bescheidene Abfertigung. Anträge unter »Herzig« an die Administration des Blattes. G. AfiflVliinn A^sundes, uneheliches Mädchen, 7 Jahre AllUptlUIIa alt, welches in einem Dorfe bei einer tschechischen, christlichen Familie in Pflege ist. um welches die Mutter sich nicht kümmert und das dadurch dem Judentum entfremdet wird, wird an eine jüdische kinderlose Familie zur Adoption abgegeben. Zuschriften unter »Adopton« an die Administration des Blattes. G. Als Stütze der Hausfrau od",™Tw!'uv«eri" 38 Jahre alt, die keine Arbeit scheut, Posten. Gütige Anträge: Frau Kiss, Wien, XIX., Gymnasiumstrasse 62. G. Tl|n Qillflant welcher die Bibel sowie alle heiligen filU ijl Uli Gilt, Schriften unterrichtet, sucht Lektionen. J. Sonnenklar, II., Ybbsstrasse 14/25. G. Pin QnllQplltol» mit lan§er Praxis, sehr guten Zeug- Ulli OuildlrlllCl nissen, Flüchtling aus Galizien, sucht einen Posten. S. Picker, Wien, XX., Württemberggasse 314 a. G. Paciinllt khr die Ferienmonate in der Nähe Wiens UGSUblll für einen 15jährigen Gymnasiasten volle rituelle Pension bei einer besseren jüdischen Familie. Bevorzugt wird isr. Religionslehrer bezw. Volksschullehrer. Gell. Zuschriften mit Preisoffert an Professor Dr. M. Schorr, Baden, Wienerstrasse 24. G. Tüchtiger Student, iS wünscht über die Ferien als Hofmeister unterzukommen. Gefällige Anträge erbeten an F. Senf, Wien, II., Taborstrasse 27. G,