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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-06-18 · 25 (18.6.1915) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
25 (18.6.1915)
Date
1915-06-18
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 25 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 467 Davis Trietsch. Juden und Deutsche. Eine Sprach- und Interessengemeinschaft. Wien 1915. Verlag R. Löwit, 1. Bez., Rotenturmstratze 22. Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XVI. Jahrgang, Nr. 11, Prag, den 11. Juni 1915. (29. Siwan 5675.) — Redaktion und Administration: Prag II., Stesansgassr 629. R— Inhalt: Hugo Zuckermann: Makkabäergedanken im Felde. — Haphtarah zu Richter, Kap. 11. — Josef Hart: Krieg und Frieden. (Forts.) — M. Scherlag: Sabbatabend. — Eh. D. Na umberg: Schwarze Augen. — Vor der alten Synagoge in Krakau. (Illustr.) — Auf dem Heimwege aus der Synagoge in Krakau. (Illustriert.) — Dr. Th. Herzl und die Bergjuden. (Illustriert.) — Moritz Antscherl: Merkverse. — I. L. P e r e z: Eine Hundegeschichte. — S. R. Landau: Dr. Josef Chazanowicz. — Johann Hyrkan. — Guck in die Welt. — Uebersetzungsaufgabe. — Rätsel. Adolf Skrainkafche Wohltätigkeits-Stiftung. Holleschau. Am 22. Elul (1. September 1915), als dem Sterbetage des sei. Herrn Skrainka, gelangen aus obiger Stiftung zwei Stipendien ä 200 Kr, abzüglich der Insertionskosten, an zwei würdige und bedürftige Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Hollefchau zur Verleihung. Verwandte der Familie Skrainka werden in erster Linie berücksichtigt. Bewerber um diese Stipendien haben ihre mit den Nachweisen der Verwandtschaft, beziehungsweise der Zuständigkeit nach Hollefchau, der Würdigkeit, Bedürftigkeit und der ordnungsmäßig zurückgelegten Kolloquien oder Prüfungen belegten Gesuche bis 15. Juli 1915 beim gefertigten Kultusvorstande zu überreichen. Verspätet überreichte oder nicht gehörig belegte Gesuche finden keine Berücksichtigung. Holleschau, im Juni 1915. Der Kultusvorsteher: Carl Beer. Briefkasten. K. F. Die letzte Religionszählung im Königreich Italien hat im Jahre 1909 stattgefunden und ergab 35.617 jüdische Seelen. Dazu kommen noch 19.000 Juden in Tripolis. Sehr verschiedenartig ist der Ursprung der italienischen Juden. Nach Professor Ermano Loevinson in Rom bildeten im Altertum den Grundstock die aus Palästina und anderen Teilen Asiens sowie äus Afrika Zugewanderten, deren Zuzug weder im Mittelaller noch in der Neuzeit ganz aufgehört hat. Aber viel stärker war im Mittelalter die Zuwanderung aus Deutschland, an welche unter anderem die häufigen Familiennamen Tedeschi (Deutsch) und Ottolenghi (Ettlinger) erinnern. Doch war von bedeutend größerem Einfluß auf die Iudenheit Italiens die spanisch-portugiesische Einwanderung vom Ende des 15. bis weit hinein ins 16 Jahrhundert; im 17. Jahrhundert kommt noch der Zufluß aus Polen hinzu. Ben hachajim. Sie halten es an der Zeit, derlei Fragen gegenwärtig durchzukämpfen. Wir sind leider nicht dieser Meinung und es will uns scheinen, daß die Welt nicht zugrunde ginge, wenn irgendjemand von seiner Umgebung mit irgendeinem Titel ohne gesetzlichen Grund ausgezeichnet wird. In Wien lausen Hunderte „Doktoren" und „Professoren" herum, die man nicht nach der Berechtigung ihrer Titulatur fragen darf. Oskar Brettholz, Wien, 3. Bez., Custozzagasse 7. Ihre Mitteilung, daß ein jüdischer Reisender I. G. erklärt hat, daß beim Anblick eines polnischen Juden ihm die Galle übergeht, ist kaum von besonderer Wichtigkeit. Juden solcher Qualität hat es seit je gegeben; es verlohnt sich nicht, sich mit solchen Leuten mehr abzugeben. E. W., Bankbeamter. Nachdem die Angelegenheit ohnehin zu einer öffentlichen Gerichtsverhandlung gelangt, was wir unsererseits nur billigen können, dürste es sich empfehlen, die Vorgänge jim Easthause der Rohrerhütte erst nach Abschluß der Gerichtsverhandlung zur Besprechung zu bringen. Sabine Templer, Krakau. Nächste Woche. Brüder SkrlHnkasche Stipendien für 2 Mittelschüler in . Hollefchau. Am 7. Ab <18. Juli 1915), als Sterbetag des Herrn Moses Skrainka, gelangen zwei Stipendien ä 70 Kronen an zwei brave, arme Mittelschüler aus Holleschau zur Verleihung und werden Verwandte mit den Stiftern, Herren Simon und Adolf Skrainka s. A., bevorzugt. Bewerber haben ihre Gesuche mit der Nachweisung der Zuständigkeit, der Armut und der Fortgangsklasse „mit Vorzug" bis 15. Juli 1915 bei dem gefertigten Kultusvorstande einzubringen. Hollefchau, im Juni 1915. Der Kultusvorsteher: Carl Beer. Ettel Goldfchmidt-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 216.—. Bewerbungsberechtigt sind: In Frankfurt a. M. oder im österreichischen Kaiserstaate gebürtige israelitische Hörer der k. k. technischen Hochschule in Wien. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Moritz Ritter von Goldfchmidt oder dessen Gattin, Frau Nonette, geb. Landauer, sowie Studierende der ersten drei Jahrgänge. Gesuchsbeilagrn: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einre chungsftist: 31. Juli 1915. Einreichstelle: 1. Bez., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Konkursansschreibang. Bei der Kultusgemeinde in Bisenz (Mähren) ist die Stelle eines ledigen Vorbeters, der zugleich die grosse und kleine Schechita versehen kann, zu besetzen. Die Besetzung ist nur gegen Dienstvertrag. Gehalt samt Nebeneinkommen 2000 Kronen nebst freier Wohnung. Reisespesen werden nur dem Akzeptierten verabfolgt Bisenz, am 14. Juni 1915. Der Kultusvorsteherstellvertreter: J. H. Herbatschek Konkurs. In der israelitischen Kultusgemeinde BoskOWitZ ist die Stelle des Rabbiners, welcher zugleich Religionsunterricht zu erteilen hat, zu besetzen. Derselbe hat die österreichische Staatsbürgerschaft, die rabbinische Befähigung, akademische Bildung und die bisherige Wirksamkeit dokumentarisch nachzuweisen. Gehalt nach Übereinkommen. Gesuche sind bis 30. Juni 1. J. einzubringen. Boskowitz den 9. Juni 1915 Der Kultusvorsteher Dr. Weias Bildhübsches ffläderl, abgegeben. Mutter verlangt bescheidene Abfertigung. Anträge unter »Herzig« an die Administration des Blattes. G. Allfmiinn Ein gesundes, uneheliches Mädchen, 7 Jahre AUUjJilUlla alt, welches in einem Dorfe bei einer tschechischen, christlichen Familie in Pflege ist, um welches die Mutter sich nicht kümmert und das dadurch dem Judentum entfremdet wird, wird an eine jüdische kinderlose Familie zur Adoption abgegeben. Zuschriften unter »Adoption« an die Administration des Blattes. G. Simon Skminkafche Stiftung. Am 4. Ab (15. Juli 1915) gelangen aus obiger Stiftung 4 Stipendien;i 200 Kronen an arme würdige Hochschüler aus Holleschau zur Verleihung. Diejenigen Bewerber, welche eine Verwandtschaft mit dem sel. Stifter oder dessen Ehegattin Frau Amalie Skrainka Nachweisen, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, Würdigkeit, der Zuständigkeit nach Holleschau und der abgelegten Kolloquien sind bis 15. Juli 1915 bei der israelitischen Kultusgemeiude Holleschau einzubringen. Später eingelangte Gesuche werden nicht berücksichtigt. Holleschau, im Juni 1915. Der Kultusvorsteher: Carl Beer. Als Stütze der Hausfrau od" S“rin 38 Jahre alt, die keine Arbeit scheut, Posten. Gütige Anträge: Frau Kiss, Wien, XIX., Gymnasium strasse 62. G. Ein Student, welcher die Bibel sowie alle heiligen Schriften unterrichtet, sucht Lektionen. J. Sonnenklar, II., Ybbsstrasse 14/25. G. mit Ian§er Praxis, sehr guten Zeug- MuliCtvIXlCl nissen, Flüchtling aus Galizien, sucht einen Posten. 8. Picker, Wien, XX., Württemberggasse 314 a. G.

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