Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 18 (30.4.1915)
- Date
- 1915-04-30
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr 18 Sette 329 Dr. Bloch's Wochenschrift dem Rechnungsunteroffizier Leopold Weiß, Ulanenregiment Nr. 12; das silberne Verdienstkreuz am Bande der Tapferkeitsmedaille dem Landsturmgefreiten Alfred Steiner, Au.to-Trainkolonne Klosterneuburg; dem'Zugsführer Leopold B r a u n st e i n e r, Sappeurbataillon Nr. 14; dem Rechnungsunteroffizier Rudolf Raab, Eisenbahnregiment; dem Zugsführer Heinrich Groß, Feldkanonenregiment Nr. 31. Goldene TapferkeitsMedaille. Diese hohe Auszeichnung wurde dem Fähnrich d. R. Alexander P o l l a k des Infanterieregimentes Nr. 86 für hervorragend tapferes Verhalten verliehen. Silberne Tapferkeitsmedaille erster Klasse: Fähinrich d. R. Oberingenieur Robert Beermann, Landw.-Fnfanterieregiment Nr. 9; Korporal Isaak Raab, Landw.-Feldkanonendivision Nr. 45;Stabsfeldwebel Karl P o l l a k und Zugsführer Sigismund Pfeifer, Infanterieregiment Nr. 19; Einj.-Freiw. Zugsführer Alexander Schlesinger, Infanterieregiment Nr. 83; Leutnant d. R. Dr. Josef Freitag, Infanterieregiment Nr. 17; Patrouilleführer Fritz Mandl und Jäger David Pirk er, Feldjägerbataillon Nr. 9; Fähnrich d. R. Franz Deutsch, Feldjägerbataillon Nr. 20; Zugsführer Otto Schwärz, Dragonerregiment Nr. 9; Res.-Korporal Jakob O e h l - schla g e r, Infanterieregiment Nr. 41; Fähnrich Franz Pollak, Infanterieregiment Nr. 15; Leutnant d. R. Moriz Schwarz, Infanterieregiment Nr. 69. Silberne Tapferkeitsmedaille zweiter K lasse: Fähnrich d. R. Israel B e r m a n n, Infanterieregiment Nr. 82; Rechnungsunteroffizier Dr. Digmund Thury, Infanterieregiment Nr. 44; Tit.-Feldwebel Heiur, KVl a ne.r und Korporal Nuchim Schwarz, Infanterieregiment Nr. 55; Zugsführer Herbert Gnttmann, bosn.-herz. Jägerbataillon; Res.-FeuerwerkerKarl Sprecher, Feldhaubitzenregiment Nr. 11; Patrouille-' sichrer Josef Weber, recte Weißbard, Jägerbataillon Nr. 14; Fähnrich d. R. Alfred Pick, Infanterieregiment Nr. 42; Infanterist Franz Singer, Landw.-Jnfanterieregiment Nr. 1; Tit.-Feldwebel David Binder, die Korporäle Samuel Stummer und Isaak Hoch, die Blessiertenträger Moses Wassermann und Eisig Br eie r, alle fünf beim! Landw.-Jnfanterieregiment Nr. 18; Kadett d. R. Adam Peiper, Landw.-Feld-. Haubitzendivision Nr. 45; Feldwebel Karl Boden stein, Landsturmbataillon Nr. 75; Gefr. Samuel Berger, Infanterieregiment Nr. 19; Gefr. Josef Löwy, Infanterieregiment Nr. 83; Fähnrich d. R. Heinrich R^auch. Infanterieregiment Nr. 17; Gefr. Ignaz Elias, Infanterieregiment Nr. 66; Zugsführer Wolf T a n n e r, Zugsführer Samuel Wagner und Patrouilleführer Josef Ellbogen, .alle drei beim Dragonerregiment Nr. 9; Rechnungsunteroffizier Franz Reizes, Feldkanonenregiment Nr. 18; Feuerwerker Adolf Strausz, Bor- Meister Berl B a t t, beide bei, der reit. Artilleriedivision Nr. 11; Zugsführer Jakob Oberländer, Zugsführer Jakob K n.e b e l und Zugsführer Samuel M a t e r n a, alle drei beim Infanterieregiment Nr. 41; Korporal Leopold L ö w, Infanterieregiment Nr. 73; Einj.-Freiw. Mediziner Feldwehel Ignaz Schwarz, Infanterieregiment Nr. 87; Ulan Isidor Harter, Ulanenregiment Nr. 7; Infanterist Josef Kraus z, Infanterieregiment Nr. 26; Fähnrich d. R. Jakob O esterreicher, Infanterieregiment Nr. 16; Fähnrich d. Res. Hugo Weiß und Korporal Eugen Breuer, beide beim Infanterieregiment Nr. 52; Gefreiter Adolf Kesten und Gefreiter Pinkas Korn st ein, Infanterieregiment Nr. 15; Feldwebel Julius Münzberg, Infanterieregiment Nr. 42; Leutjnant d. Res. Josef Lande, Infanterieregiment Nr. 92. Bronzene Tapferkeitsmedaille: Korporal Josef Schönfeld, Infanterieregiment Nr. 4;. Fähnrich d. R. Richard Heller, Infanterieregiment Nr. 64; Oberjäger Samuel Neuhaus und Zugsführer 2 o n - n e n s ch e i n, bosn.-herz. Jnfanteriebataillon; Zugsführer Jakob Brems, reit. Artilleriedivision Nr. 7; Korporal Max Pollak, Tel.-Regiment; Gefreiter Leopold Meist, Jnf.-Div.-Sanirätsanstalt Nr. 4; Korporal Alexander Weinberg, Assistenzarzt-Stellvertreter Dr. Richard Kohn, beide bei der Jnf.-Div.-Sanitätsanstalt Nr. 25. Mit besonderer Genugtuung dürfen wir unseren Lesern die erfreuliche Taljache mitteilen, daß die noch ergänzuUgsfähige Zahl der von uns in dieser Nummer publizierten Auszeichnungen 105 beträgt, darunter zwei Militärverdienstkreuze, drei Ritterkreuze des Franz Josef- Ordens, 15 8i§»um Jaudis, 12 goldene Verbienstkreuze Mit der Krone, 2 goldene Verdienstkreuze, 12 silberne Verdienstkreuze mit der Krone, 4 silberne Verdienstkreuze, 1 goldene Tapferkeitsmedaille, 13 silberne Tapferkeirsmedaillen 1. Klasse, 32 silberne Tapferkeitsmedaillen 2. Klasse, 9 bronzene Tapferkeitsmedaillen. — Unter den Dekorierten befinden sich 27 Offiziere und Fähnriche des Soldatenstandes, 17 Militärärzte, 2 Rechnungsoffiziere, 1 Militärbeamter und 58 Unteroffiziere und Soldaten. Was sagt zu alldent die „Reichspost"? Knver Mscha üöer die jüdischen Soldaten in der türkischen Armee. (Ein jüdischer Flügeladjutant des Generalissimus.) Ein bekannter Kriegsberichterstatter wurde vom Generalissimus der türkischen Armee Enver P a s ch a in Audienz empfangen. Der Oberkommandant der gesamten bewaffneten Macht der Türkei äußerte sich über die Juden im türkischen Heere wie folgt: Im türkischen Heere gehören die Juden zu unseren hervorragendsten Soldaten. Jeder ist auf seinem Platze und ihr todesverachtender Heldenmut ist allgemein bekannt. Gegen ihren Todfeind, die Russen, gehen sie mit geradezu fanatischem Haß los. Es ist nur natürlich, daß sich unter unseren Dekorierten auch ungeheuer viel jüdische Soldaten befinden. Schon während des Balkankrieges konnten wir die Heldenhaftigkeit der jüdischen Soldaten währnehmen und wir verleihen ihnen auch die höchsten militärischen Stellen. Einer m e i n e r Flügeladjutanten ist jüdischer Konfession. Und erst dieser Tage habe ich zwei Juden zu Obersten ernannt. Ihre Treue ist unerschütterlich und neben den Türken sind sie die besten Soldaten. Auch chre Intelligenz ist uns von allergrößtem Nutzen. Dieses Zeugnis fällt umso schwerer ins Gewicht, als erst die Jungtürken die Dienstpflicht der Nichtmohammedaner, also auch der Juden, eingeführt haben. Iie Keldenaüee ans dem Mudapefter jüdischen Kriedhose. Aus einer Unterredung mit dem königl. Rat Tr. Franz M e z e i, geschästssührendem Anwalt der Budapester Chewra-Kadischa. Schon im Laufe des vorigen Jahres mußten wir die traurige Pflicht" erfüllen, mehrere Krieger, die im Kampfe für das Vaterland ihr Blut vergossen hatten und ihren Wunden erlegen sind, ins Grab zu betten. Das ga Ltuns den Gedanken ein, alle die Helden unseres Glaubensbekenntnisses, die in Verteidigung des Vaterlandes ihr Leben gelassen, sei es, daß sie vor dem Feinde gefallen, sei es, daß sie im Feldzug einem Angriff heimtückischer KranWeiten erlegen, an einer gesonderten Stelle des Friedhofes zu begraben, an einer Ehrenstätte, zu der nicht nur ihrer Angehörigen^ sondern unser