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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-04-16 · 16 (16.4.1915) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
16 (16.4.1915)
Date
1915-04-16
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 308 Dr. Bwchs Wochrnschrtfr. N--. 16 wurde beschlossen, von dem Reingewinn der 518.622 Kr. nach Kürzung der statutenmäßigen Tantiemen an den Verwaltungsrat und Vorstand a) dem Allgemeinen Kapitalsreseroefonds 100.000 Kr. zuzuwenden, wodurch derselbe die Höhe von 1,660.000 Kr. erreicht; b) dem Pensionsinstitut der Beamten und Diener 80.000 Kr. zuzuweisen, wodurch sich das Vermögen dieses Instituts auf 1,560.650 Kr. erhöht; c) 200.000 Kr. als Dividende zu verteilen, mithin den Kupon Nr. XXXIV ab 13. d. Mmit 20. Kr., das ist 5 Prozent, zur Einlösung zu bringen und den Rest von 99.375 Kr. aus Rechnung des Jahres 1915 vorzutragen. Wiener Lebens- und Mntenverstcherungsgesellschaft. Die 33. ordentliche Generalversammlung dieser Anstalt wurde am 12. d. M. 'unter dem Vorsitz des Verwaltunzsratspräsidenten Paul Ritter o. S ch o e l l e r abgehalten. Der Bericht des Vorstandes weist daraus hin, daß die Neuproduktion, welche in der ersten Hälfte des Berichtsjahres einen erheblichen Aufschwung genommen hatte, durch den Ausbruch des Krieges fast gänzlich unterbunden wurde. Der Versicherungsbestand beläuft sich mit Ende 1914 auf rund 146 Millionen Kronen an versicherten Kapitalien und rund 410.000 Kr. an versicherter Jahresrente. Die Gewährleistungsfonds der Anstalt haben auch im abgelaufenen Jahre eine ansehnliche Steigerung erfahren und betragen mit Ende 1914 rund 49 Millionen Kronen. Aus dem Gewinnfonds der Versicherten per 434.657 Kr. gelangt ab 15. Juli d. I. ein Gewinnanteil in der Höhe von 40 Prozent der Jahresprämie an die bezugsberechtigten Parteien zur Verteilung. Die seitens der Anstalt bisher geleisteten Auszahlungen beziffern sich auf zirka 56 Millionen Kronen. Nach Erteilung des Absolutoriums wurden die Vorschläge bezüglich der Verwendung des Reingewinnes per 430.697 Kr. genehmigt und wird der Kupon Nr. 33 ab 13. d. M. mit 20 Kr. eingelöst. Von den nach Abzug der fünfprozentigen Dividende per 150.000 Kr. und der statutarischen Dotationen per 22.909 Kr. verbleibenden 257.788 Kr. werden 30.000 Kr. dem Fonds der mit Gewinnanteil Versicherten überwiesen, 30.000 Kr. dem Pensionsinstitut der Beamten und Diener der Anstalt zugeführt, 80.000 Kr. zur Schafsung einer Spezialreserve verwendet und der verbleibende Restbetrag von 117.788 Kr. auf Rechnung des nächsten Jahres vorgetragen. Die fünfzigste ordentliche Generalversammlung der k. k. privilegierten Allgemeinen österreichischen Boden - Credit - Anstalt findet am 30. April 1915, um 4*/» Uhr nachmittags, in Wien, 1. Bez., Teinfaltstraße Nr. 8, statt. Verhandlungs- Gegenstände: a) Bericht des Gouverneurs; b) Bericht der Zensoren; c) Beschlußfassung über die Gesellschastsrechnungen und die Verwendung des Gewinnes; d) Beschlußfassung über die Aufrechterhaltung der dem Verwaltungsrate im Vorjahre erteilten Ermächtigung, das Mtienkapil?.! von 54 Millionen auf 63 Millionen Kronen durch Ausgabe von 30.000 Aktien ü Kr. 300.— Nominale zu erhöhen; e) Bestimmung des Wertes der Anwesenheitsmarken für die Verwaltungsräte und Zensoren; f) Bestimmung der Höhe der Tantiemen; g) Wahl von Verwaltungsräten; h) Wahl eines Zensors. In dieser Generalversammlung sind jene Herren Aktionäre stimmberechtigt, welche mindestens 14 Tage vor dem Zusammentreten derselben, daher bis l ä n g st e n s 16. April I. I., fündig Aktien nebst Kupons bei der Kasse der Gesellschaft in Wien (Teinfaltstraße Nr. 8) deponieren. Allgemeine Depostten-Bank. Der Verwaltungsrat beehrt sich hiemit die stimmberechtigten Aktionäre der. Allgemeinen Depositen- Dank zur dreiund vierzig st en ordentlichen General- Versammlung, welche Donnerstag, den 29. April 1915, vormittags 11 Uhr, im Sitzungssaale des Anstaltsgebäudes (1. Bez., Schottengasse 1) stattfinden wird, eiuzuladen. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1914; 2. Bericht der ^Revisoren; 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes; 4. Wohl eines Mitgliedes des Verwaltungsrates; 5. Wahl des Revisions-Ausschusses, bestehend aus drei Mitgliedern und einem Ersatzmanne. Die Herren Aktionäre, welche ihr Stimmrecht ausüben wollen, werden eingeladen nach § 16 der Gesellschaftsstatuten ihre Aktien wenigstens 8 Tage früher, d. i. bis spätestens inü. 21. April 1915 bei der Allgemeinen Depositen- Bank in Wien (1. Bez., Schottengasse 1) zu hinterlegen. Der Rechnungsabschluß pro 1914 wird den zur General-Versammlung legitimierten Herren rechtzeitig zugesendet werden. Wien, 9- April 1915. Der Verwaltungsrat. Anglo-OefterreiMfchx Bank. Die 51. ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Anglo-Oesterreichischen Bank findet am 30. April 1915, um V26 Uhr abends, im Kassensaale der Anglo-Oesterreichischen Bank fl. Bez., Strauchgasse 1) statt. Gegen st ände der Verhandlung. 1. - Jahresbericht des Generalrates; 2. Bericht der Zensoren über den Rechnungsabschluß des Jahres 1914 und Beschlußfassung hierüber; 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes pro 1914; 4. Wahl von zwei Mitglieder des Eeneralrates zufolge Ablaufes ihrer Funktionsdauer. Laut Artikel 30 der Statuten berechtigen 25 Aktien zu einer Stimme. Die stimmberechtigten Herren Aktionäre werden eingeladen, ihre Aktien samt den nichtfälligen Kupons bis inklusive 23. April l. I. in Wien bei der Liquidatur der Anglo-Oesterreichischen Bank, in Aussig, Bodenbach, Brünn, Brür, Budapest, Eger, Falkenau, Graz, Innsbruck, Karbitz, Karlsbad, Korneüburg, Linz, Lobositz, Marburg, Marienbad, Pardubitz, Pilsen, Pirano, Prag, Proßnitz, Saaz, St. Pölten, Teplitz, Tetschen, Trautenau, Triest, Wels, Znaim, bei den Filialen der Anglo-Oesterreichischen Bank zu deponieren. Laut Artikel 27 der Statuten können Vollmachten nur an stimmberechtigte Aktionäre erteilt werden. Wien, 13. April 1915. Der Generalrat. Zur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten um rechtzeitige Einjendung der laufenden Mbonnementsgebühr, damit die Zusendung des Blattes keine Unterbrechung erleide. Zur Emseilduna der- Beträge wolle man sich des der vorigen Nummer beigelegten Pomtertaq» Scheines bedrenen. Die Administration. Aujsshaltun gsbertra g. Aus der von Herrn Adolf Friedmann gestifteten weiland „Lili Fried m an n'schen Mädchenausstattung s-S t i ft u n g" wird die Temesvarer israel. Kultusgemeinde am 17. Mai I. I., als am Geburtstage des am 14. August 1906 in seiner Jugendblüte dahingeschiedenen Fräuleins Lili Friedmann, einer armen unbescholtenen israelitischen Braut einen Heiratsausstatlungsbeitrag von Kr. 400.— (vierhundert Kronen) zuteilen (welcher jedoch erst am Tage der stattgehabten Trauung ausgefolgt wird). — .Im Sinne des Stiftungsbriefes sollen in erster Reihe solche Mädchen berücksichtigt werden, die ihre Verwandtschaft zur Familie Friedmann-Forre Nachweisen können. Falls solche Reflektantinnen sich nicht melden, soll der Ausstattungsbeitrag solchen Mädchen zugeurteilt werden, welche Kinder oder Waisen von Mitgliedern der Temesvarer israel. Kultusgemeinde sind. — Auf diesen Ausstattungsbeitrag reflektierende Bräute wollen ihre schriftlichen Gesuche bis längstens 5. Mai l. I. an das Präsidium der Temesvarer israel. Kultusgemeinde (Stadt „Erzsebetudvar") einreichen und in denselben — nebst Nachmessung der obbestimmten Qualifikation — auch Namen, Beschäftigung und Wohnort des Bräutigams anführen. Verspätet einlangende Gesuche können nicht berücksichtigt werden. Präsidium der israel. Religionsgemeinde in Temesoar. Konkurs An der vierklassigen israelitischen Privat-Volksschule mit Oeffentlichkeitsrecht in Graz gelangt die Stelle eines Volksscbullelirers, bezw. einer Lebrerin ab Beginn des Schuljahres 1915/16 vorläufig provisorisch zur Besetzung. Gehalt nach Uebereinkunft. Gegenständliche Bewerbungszuschriften sind an den Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Graz, Grieskai 58, zu richten. Israelitische Kultusgemeinde Graz , Der Präses: Der Sekretär: 8. Rendi Dr. Lemherger Angenehmste Woluifgelefgenlieit! Radiumkurort St. Joachimstal hei Karlsbad. ura Pension Fakler Tabakfabriksgasse 766 Schmackhafte, streng Küche. 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