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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1915-04-09 · 15 (9.4.1915) · page 13

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
32 (1915)
Issue
15 (9.4.1915)
Date
1915-04-09
Page
– (sequence 13)
Language
German
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dseüe 285 Nr. 15 Dr. Bloch's Wochenschrift Anläßlich des Ablebens des fei. Julius Kreilisheim: Irene Kreilisheim Str. 10.—, Joses Löhnert 10.—, Personale der Firma Löwy u. Schnitzer 20.—, Firma Löwy u. Schnitzer 20.—. Zusammen Kronen 60.—. Frau Daniel Bernath anläßlich e'.nrs Erabbesuches ihres Galten Kr. 10.—. Anläßlich des Ablebens der sel. Rosa Rosenbaum: Jakob Deutsch Kr. 20.—, Rudolf Pollak 20.—, Adolf Stricker, Preßburg, 5.—. Zusammen Kr. 45.—. Spenden für die Notleidenden in Palästina. Für die Notleidenden in Palästina sind nns zugekommen: von Herrn Josef Harlik sowie Frau und Tochter aus Czortkow durch Herrn Dr. Grunwald 55 Kronen; von Herrn Jakob Th eu mann in Wien 20 Kronen; anonym durch Frau Dr. @runwald 100 Kronen; von Frau Emilie Subak, Wien, an Stelle eines resusierten Honorars 12 Kronen. Spenden-Wsweis für die notleidenden flüchtigen Kaintoren. Weitere Spenden zugunsten der notleidenden flüchtigen Kantoren aus Galizien und der Bukowina sind bei Oberkantor Don Fuchs (1. Bez, Postgasse 16) eingelausen:; Hälfte des Reinertrages seines Konzertes vom 24. März Kr. 2000.— Philipp und Simon Herzog (Wien, I., Cafö Edison) „ 20.— Hugo Popper durch Kantor Löwit „ 25.— Josef Popper jun., 3. Bez., Löwengasse 29 „ 10.— Bei der Redaktion der „Oesterr. Wochenschrift" sind eingelausen: Israel. Kultusgemeinde, Bisenz Kr. 10.— Israel. Kongreßgemeinde, Szombathely *„ 20.— Indem das gefertigte Komitee den geehrten Spendern hiefür besten Dank sagt, kann es nicht unterlassen, nochmals auf die Not der Betroffenen und die Dringlichkeit der zu leistenden Hilfe hinzuweisen und seine Bitte um weitere freundliche Spenden zu wiederholen. Bisher und anläßlich des Pessachfestes wurden nahezu 3000 Kr. an die notleidenden Kantoren und deren Familien verabfolgt, um wenigstens das Notwendigste und Dringendste anzuschassen; der edlen Spender wurde hiebei mit rührender Dankbarkeit von Seite der Beteilten gedacht. Möge dies für Alle ein weiterer Ansporn sein, in ihrer charitativen Tätigkeit nicht zu ermüden. Das Komitee: Don Fuchs Oberkantor der israelitischen Kultusgemeinde im Stadt-Tempel. L. Müller, S. Löwy, Oberkantoren. M. Matyas, M. B. Kaufmann, I. Schleifer, E. Margulies, Erste Kantoren. I. Löwit, Kantor und Chordirigent. I. S m o t r i tz k y, B. I l m e r, M. H a r en d o r f, M. Weißmann, Kantoren. Wien. (Trauun g.) Mittwoch, den 14. April, 4 Uhr nachmittags, findet im Leopoldstädter Tempel, II., Tempelgasse 3, die Trauung des Fräuleins Hannika T h a l e r, Tochter des Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. Eduard Thal er, mit Herrn Dr. Leo Rabinowitz statt. Börsenrat Leopold Stern. Am 6. d. M.. nachmittags, wurde der am 3. d. verstorbene Börsenrat Leopold Stern unter sehr zahlreicher Beteiligung za Grabe getragen. In der Zeremonienhalle auf dem Zentralfriedhofe hatten sich unter vielen anderen eingefunden: der laadesfürstliche Börsenkommissär Ministerialrat Dr. Zw i e rz i n a mit dem Börsenkommissärstellvertreter Dr. B r a u n e i 8, der Präsident d.r Anglo- Oesterreichischen Bank Professor Dr. Julius Landesberger, der Vizepräsident der Allgememen Verkehrsbank kaiserlicher Rat Leopold Langer, die Bankoirektoren Bernhard Popper, Siegmund Löwy, Alois W e i s h u t, Josef S p i t a l s k y, Hugo S ch w a r?, Moritz Reichenfeld, Ernst Lemberger, kaiserlicher Rat Emil Be ute l und Alfred Strauß. Ferner waren Generalrat Adolf K l e i n, die Großindustriellen Robert Freiherr v. Biedermann und Artur Klein, der Präsident der „Concordia" Dr. Siegmund Ehrlich, kaiserlicher Rat Adolf S ch ö n w a l d, der Vizepräsident der Wiener Börsekammer kaiserlicher Rat Samuel Stein hü bl und zahlreiche Börsenräte, der Generalsekretär der Wiener Börsekammer Dr. Ludwig v. Ziusler mit dem gesamten Bureau der Kammer, sowie die meisten Sensale der Wiener Effektenbörse erschienen. Außerdem waren auch die Vizedrrektoren Friedrich B o m b a ch und kaiserlicher Rat Samuel Brüll, die Prokuristen Em'l Hönig, Karl Kollinsky, JonaS und S p r e l b e r g e r, die Chefs zahlreicher Banlfirmen und viele Börsenbesucher zugegen. Die kantoralen Funktionen versah in erhebender Weise Kantor Leopold Kisch ner mit Chor. Direktor Bernhard Popper sprach im Namen der Börsekammer an der Bahre des Verstorbenen warm empfundene Worte des Abschieds, in welchen er die hohen persönlichen u d kaufmännischen Vorzüge des Verstorbenen hervorhob und betonte, daß in Leopold Stern für ihn wie für viele andere ein treuer, guter, wohlwoll.nder Freund dahingeschieden sei. Direktor Popper wendete sich aich mit Worten des Trostes an die Gattin des Verstorbenen Frau Ernestine Stern und an desien beide Söhne Dr. R.chard Stern und Dr. Alfred Stern. __ Wien. Am Sonntag, den 4. d. M., fand das Leichenbegängnis der hochherzigen, für die Armen warmfühlenden Frau Klara Klärmann statt. Sie war die Mitbegründerin, die langjährige Präsidentin und zuletzt Ehrenpräsidentin des vor 45 Jahren gegründeten Vereins ,.Israelitischer Frauenverein Greisinnenfürsorge, früher Hausarme", dessen Präsidentin und Vorstandsmitglieder sich nebst zahlreichen Trauergästen im Trauerhause ein gefunden hätten. Mar Dukes. Am 7. d. M. ist nach langem schweren Leiden Herr Max Dukes, der langjährige Chef der Administration des „Neuen Wiener Tagblatt" und Verwaltungsrat der „Steyrermühl", im Alter von 65 Jahren gestorben. Herr Dukes gründete seinerzett die ^bekannte Firma M. Dukes, aus der das Bureau M. Dukes u. Äugenfeld hervorgegangen ist, an dessen Spitze jetzt sein Schwiegersohn, tais. Rat Emmerich Leßner im Verein mit seinem langjährigen Freunde und Kompagnon Herr M. Au g e Ilse l d steht. Vor zwanzig - Jahren schied Herr Dukes aus der von ihm ins Leben gerufenen Firma und trat an die Spitze der Administration des ,.Neuen Wiener Tagblatt", an welcher Stelle er seine Umsicht, Initiative und seine reichen Erfahrungen im Zeitüngswesen mit großem Erfolg bewährte. Er war im persönlichen Verkehr ein Mann von seltener Schlichtheit, Geradheit des Wesens und von einer Herzensgüte, die ihm zahlreiche Freunde erwarb. An seiner Bahre trauern seine Gattin Frau Katharina Dukes, mit der er 29 Jahre lang in glücklicher Ehe gelebt hat, ein Sohn, Dr. Otto Dukes, und eine Tochter, die Gattin des kais. Rates Emmerich Leßner. Wien. (Todesfall.) Sonntag, den 4. April 1915, wurde hier auf dem Zentralsriedhofe Herr A b r a h a in Mieses, Sohn des Herrn Jacob Osias Mieses, Kul.us- und Gemeinderates von Przemysl, unter sehr großer Beteiligung zu Grabe getragen. Dem Verstorbenen, welcher an der Schwelle des Mannesalters das Zeitliche segnen mußte, werden ganz besondere Charaktereigenschaften und ein unermüdlicher Wissenstrieb nachgerühmt. Mit einem umfassenden jüdischen Wissen und einer gründlichen Beherrschung der hebräischen Sprache verband er eine genaue Kenntnis beider klassischer sowie aller europäischen Kuleursprachen und bereu Literaturen. In der Zeremonienhalle sprachen an seiner Bahre seine Brüder Prof. Dr. Josef Mieses (Przemysl) und der Schriftsteller Matthias Mieses (Wien), die in ergreifenden Worten die Persönlichkeit des Verewigten schilderten und der Trauer um ihn einen rührenden Ausdruck gaben. Aus den Kreisen der galizischen Flüchtlinge gibt sich eine weitere Teilnahme für die betroffene Familie kund. _ l. Wien. Bei der am 2. v. M. abgehallenen Konferenz der Israel. Religionslehrer der Kultusgenieinde Wien unter Vorsitz des Inspektors k. k. Professor Kanitz hielt der Religionsprofessor Mor. Antscherl eine Ansprache, worin er des 50jährigen Todestages des Predigers Mannheimer gedachte. Herr Antscherl sprach, daß der große, edle, als Mensch, als Charakter, als Jude, als Prediger und Reformator, wie ein leuchtendes Vorbild dastehende Gottesmann Mannheimer der Gründer und Vater der Wiener Kultusgenieinde, auch der e r st e

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