Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 11 (12.3.1915)
- Date
- 1915-03-12
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Dr. Bloch s Wochenschrift Le:le 311 Nc 11 Notiz. Jüdische Bühne. Dir. M. Siegler. Regie S. Leresku. Hotel Stefanie, 2. Bezirk, Taborstratze 12. Freitag den 12. und Samstag den 13. März „Chaim in Amerika", Lebensbild mit Gesang. Sonntag den 14. und Montag den 15. März zum ersten Male „Die Malke Schwu", Operette in vier AuMgen von Wolfsthal. Sonntag den 14. März, nachmittags um 3l/2 Uhr, „CH antsche". Dienstag den 16. März „H ad assa". Mitt-! woch den 17. März „Die weiße Sklavin", Drama. Donnerstag den „18. März „Die jüdische Welt". — In Vorbereitung „M acht der Liebe". Abraham und Pauline Eliassche Stipendien für deutschisr. Universitätshörer. Anzahl der Plätze: 56 Plätze zu Kr. 285.— und 8 Plätze zu Kr. 260.—. Bewerbungsberechtigt sind: Brave, unbemiltelte deutsch-israelitische (aschkenasische) Hörer der medizinischen, juristischen oder philosophischen Fakultät an der Wiener Universität. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Studienzeugnisse, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungssrist: 31. Mäitz 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock, (Einreichunsprotokoll). Ignatz L. Pollakfche Stipendien-Stiftung zum Andenken an feine Tochter, Adele, verehelichte Grab. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 84.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Schüler der in Wien bestehenden Gymnasien. Verleihungstag: 24. Mai 1915 (11. Siwan). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeug- "isse. _ Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichunsprotokoll). Moses Ehrlich und Rosa Ehrlich-Stiftung für Brautausstattung. Anzahl der Plätze: Einer, im Betrage von Kr. 370.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Bräute. Bevorzugt sind bei gleicher Würdigkeit: a) In erster Linie solche bewerbungsberechtigte Einschreiterinnen, welche von dem Stifter bezw. dessen Gattin in direkter Linie abstammen, oder mit densewen in der Seitenlinie nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt sind; b) in zweiter Linie, nach Holleschau oder Kremsier zuständige Bewerberinnen. Verleihungstag: 20. Juni 1915 (8. Thamus) als Sterbegedächtnistag der Frau Rosalia Ehrlich. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis, gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis bezw. Heimaisschein. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichunsprotokoll). „Bewerberinnen, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf diese Stiftung. ' Nina Wölflei>,Stiftung für Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer, im Betrage von Kr. 370.—. Bewerbungsberechtigt find: Arme jüdische Mädchen, die allein dastehend, sich einem Berufe widmen oder heiraten wollen. Bevorzugt sind: Mit der am 25. August 1898 verstorbenen Gatttin des Stifters, Frau Nina Wölfler geb. Lewi, nicht über den sechsten Grad der Seitenlinie hinaus verwandte Bewerberinnen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, Nachweis darüber, daß die Bewerberin sich einem Berufe widmen will, bezw. daß sie verlobt ist, gegebenenfalls Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. März 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichunsprotokoll). Bewerberinnen, welche vor der Verleihung heiraten, haben keinen Anspruch auf diese Stiftung. Markus und Therese Stratzmann-Stistung. Am 3. Mai 1915 gelangt aus den Zinsen obiger Stiftung an Bewerber israelitischer .Konfession, die entweder von den Stiftern in direkter Linie abstammen oder in einem der in den Gerichtsbezirken M.-Ostrau oder P.-Ostrau gelegenen Gemeinden heimatsberechtigt oder ansässig sind, zur Verleihung: 1. Kr. 300.— als Unterstützungsbeitrag an eine bedürftige Geschäftsfrau; 2. Kr. 100.— an einen kurbedürftigen Mann. Den bei dem gefertigten Kultusvorstande bis spätestens 31. März 1915 einzubringenden Gesuchen sind beizulegen: Geburtsschein, Heimatschein, ein Zeugnis vollständiger Mittellosigkeit und ein Sittenzeugnis. Außerdem haben die Bewerber um . den Kurkostenbeitrag per Kr. 100.— ein ärztliches Zeugnis über ihre Kurbedürftigkeit beyubringen. M.-Ostrau, am 7. März 1915. Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde. Der Kultusvorsteher: Dr. Alois Hilf. 17" Q 4. mit schöner klangvollen Tenorstimme sucht Posten uUX eventuell als Ersatzkraft für Kriegsdauer. Gefällige Anträge erbeten an »Abraham Picker«, Wien, XX., Brigittenauerlände 8, Tür 4. G. lernen und Kaddisch-Gebet für die im Felde gefallenen Krieger über nimmt frommer und gelehrter Mann Anfragen erbeten unter »R.« an die Expedition des Blattes. Cand. Phil. gewa: dter und geübter Redner, sucht bi» zum 1. Mai oder 1. Juni 1915 eine Stelle als Lehrer in einer Gemeinde, ev. als Hauslehrer, Sekretär, Vorleser. Vorgezogen wird eine Stelle in einer Gemeinde. Gehalt na :h Übereinkommen. Gefl. Anträge an »M. Spitzer« Baden bei Wien, Grabengasse 15, G. Drei arme jüdische Sanitäts-Soldaten - Sr Sp nder um gütige Beteilung mit 3 Stück Sani täts -Seitenüberschwüngen und Extrabajonetten, da sie solche und auch Kommiss nicht ausfaßten. Die Zusendung derselben wird erbeten an die Redaktion des Blattes. G. Intelligente alleinstehende Witwe "r reicher hauswirtschaftm her Erfahrung, auch in Handarbeit gewandt, sucht Stelle als Stütze der Hausfrau oder als Gesellschafterin in inem rituellen Hause. Gefl. Anerbintungen unter »Gute Herkunft« an die Expedition des Blattes. G. Junger Kaufmann 31 Jahre alt, M lilärfrei, Kaulionsfähig, mit schöner Handschrift, kaufm. gebildet, keine Arbeit scheuend, hat schon 6 Jahre ein Glas-, Porzellanu. Email-Gescbir< geschält auf eigene Rechnung geführt, sucht entsprechenden Posten. Gefl. Angebote unter »Samstag frei« Ch. H., X., Favoritenstraße Nr. 165, Tür ö. SÄ Schochet, Kore und Bodek ^"‘>1 Nebengeschäft betreibt, für eine kleine Gemeinde, die nicht viel zahlen kann. Nähere Auskunft erteilt Moritz Schafranek, Etsdorf am Kamp. Israelitisch-theologische Lehranstalt, Wien. Das Somm^semester nimmt Donnerstag den 15- April seinen Anfang; die Aufnahme-Prüfungen, zu welchen nur die früher schriftlich angemeldeten zugelassen werden können, finden Donnerstag den 15. und ‘Freitag den 16. April statt. D e Vorlesungen beginnen Sonntag den 18. April. Wien, März 1915. Der Rektor: Prof. Dr. Adolf Schwarz. KONKURS. Beim Bethaus-Verein in Liesing bei Wien ist die Stelle eines Religionslehrars der zugleich befähigt ist, das Amt eines Kantors, Koreh und Schochet zu versehen, mit einem Jahres-Gehalt von K 1300. nebst schön r. freier Wohnung und Nebeneinnahmen von zirka K 700.— zu besetzen. Bevorzugt werden seminaristisch geprüfte Bewerber. Beisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet. Schriftliche Meldungen mit Angaben über die bisherige Tätigkeit nebst Zeugnisabschriften sind bis 20. März 1. J. zu richten an Fabriksdir.ektor Siegfried Stransky Atzgersdorf bei Wien.