Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 9 (26.2.1915)
- Date
- 1915-02-26
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 9 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 159 b e r g rückte bei der Mobilmachung als Kadett ein, nahm teil an den Kämpfen bei Lublin, wo er dreifach verwundet wurde und sich außerdem eine Lungenentzündung zugezogen hat. Nach Zwei Monaten genesen, rückte er wieder Zum Regiment ein, anvancierte zum Fähnrich, kämpfte bei Limanowa und fiel einige Tage nach der Schlacht bei einem Offizierspatrouillengang. Doktor Rosenberg war Sohn armer Eltern, die sich gegenwärtig in DrohtobycZ befinden und von ihrem traurigen Schicksal keine Ahnung haben. Wach dem Tode ausgezeichnet. Professor Josef S ch w a r z, Leutnant i. R. im 4. Tiroler Kaiserjägerregiment, der, wie gemeldet, am 18. November v. I. auf dem nördlichen Kriegsschauplätze in Russisch-Polen den Heldentod gefunden hat, wurde wegen tapferen Verhaltens vor dem Feinde durch das Signum laudis am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet^ Die Auszeichnung wurde den Eltern des Gefallenen, die in Wallern leben, zugesandt. Per Sohn eines Atüchttings. Am 25. Januar wurde David Landes, Infanterist des 89. Infanterieregimentes, verwundet nach Parkany unweit von Gran in ein Spital gebracht. Am 27. Januar ist Landes seinen Verletzungen erlegen und wurde am 28. Januar auf Kosten der Parkanyer Chewra-Kadischa mit militärischem Pomp bestattet. Landes war im ganzen 22 Jahre alt, seine Eltern, welche galizische Flüchtlinge find, konnten von dem Ableben ihres auf dem Felde der Ehre gefallenen Sohnes nicht verständigt werden. David Landes wurde in Grodesk-Jaglonsky geboren. Auszeichnungen jüdischer Krieger mit dem Kisernen Kreuze. (Bisher wurden 2004 mitgeteilt, in der vorliegenden Nummer 96, zusammen 2100.) Anrath. Unteroffizier der Reserve Berthold Simons, im Ulanenregiment 5. Bamberg. Trainleutnant Ernst Werner. Bayreuth. Oberarzt der Reserve Dr. Wilh. Strauß, zurzeit Bataillonsarzt bei einem hessischen Regiment. Belgard. Dr. U r y, Assistenzarzt d. R. Berlin. Erich Ascher, Leutnant der Reserve; Mar Berger, Gefreiter; Hans Siegfried Berndl, Eins. Unteroffizier in einer Sanitätskompagnie,' Georg Finder, Unteroffizier der Reserve; E r n st Friedeberg, Füsilier; Prof. Dr. Friedländer, freiw. Kriegs- und Chefarzt des Choleralazaretts in Kutno; Dr. Georg Glücksmann, Stabs- und Chefarzt in einem Feldlazarett; Bruno Jacob, Kriegsfreiwilliger in einem Infanterieregiment; Dr. phil. Alfred Jacobssohn, Vizefeldwebel, aus Essen; Rudolf Kohn, Feldunterarzt; Dr. med. phil. Arthur Kronfeld, Assistenzarzt; William K e l l e r m a n n, Linj.-freiw. Gefreiter in einem Earderegiment zu Fuß, Redakteur am „Osmanischen Lloyd" in Konstantinopel; Gerhard Kohn; Dr. Robert Lewy, Assistenzarzt; E r n st M i ch a l s o h n, Osfiziersstellvertreter in einem Reserve-Regiment; Richard Palm; Walter Perl, Gefreiter der Reserve, Kaufmann; Dr. med. Iwan Rosenstern, Oberarzt der Reserve aus Hannover, Assistenzarzt am Waisenhaus und Kinderasyl der Stadt Berlin; Dr. med. Adalbert Sachs, dessen Vater Sanitätsrat Dr. L. Sachs dasselbe Ehrenzeichen 1870 erhielt, Königgrätzerstraße 89; Dr. Felir Theilhaber, Mitglied der Jüdischen Turnerschaft; Theodor Tichauer, Gefreiter der Reserve in einer Reserve-Fernsprechabteilung, Referendar; Otto Walther, Offiziersstellvertreter, Beamter der Deutschen Bank; Mar Wund er mach er, Ofsiziersstellvertreter, Direktor der Jsolierrohr G. m. b. H.; Gefreiter der Reserve Heinrich Opprower, im Infanterieregiment 206; Dr. Richard Blum; Dr. Hans Eckstein, Unterarzt in der Festungssanitätskompagnie Nr. 21, gemischte Landwehr-Brigade, 9. Armee, Feldpoststation 64, östlicher Kriegsschauplatz, infolge mutigen Verhaltens beim Bergen Verwundeter aus dem feindlichen Feuer; Willy Goldmann, Kriegsfreiwilliger im 229, Infanterieregiment, 6. Kompagnie; G. ist der jüngste seiner Kompagnie und halte sich im Aug. vorigen Jahres mit 17. Jahren freiwillig gemeldet. Er wurde wegen seiner Tapferkeit und Tüchtigkeit vom Oberst zum Regimentsordonnanz ernannt, vor versammelter Mannschaft belobt und durch ein Fernglas ausgezeichnet. Er ist ein ehemaliger Zögling des Israelitischen Erziehungsheims am Rhedigerplatz und wurde im November 18 Jahre alt; bis zum Ausbruch des Krieges war er Angestellter der Firma Frankel und.Jossek; Mitglied des jüdischen Turnvereins, als dessen erster er das Eiserne Kreuz erhielt; Paul Hans, Vizewachtmeister der Reserve, 6. Armeekorps, 12. Division, im Reserve-Feldartillerieregiment, I. Batterie; Dr. med. Fritz Heimann, Oberarzt der Reserve, stellvertretender Bataillonsarzt, Privatdozent; Dr. med. Paul Heinrichsdorff, Privatdozent an der hiesigen Universität. Berlin-Grunewald. H. Kaczinski, Unteroffizier d. R., a. d. Kol. Erunewald. Berlin-Lichterfelde. Richard Keßler, Vizefeldwebel im 48. Infanterieregiment; Robert Landsberg, Kreigsfreiwilliger Oberjäger im Reserve-Jägerbataillon 16, auch zum Gefreiten befördert. Berlin-Neukölln. Paul R e i ch m a n n, Unteroffizier d. R. in einem Landwehrregiment.. Berlin-Schöneberg. Kurt Marcuse, Unterarzt. Berlin-Steglitz. Walter Schreiber, Sanitätsunteroffizier, stud. med. Boppard. Gefreiter Siegfried Benedik im Reserve- Infanterieregiment 25, zurzeit schwerverwundet im Feldlazarett. Borhagen-Rummelsburg. Dr. Emil Löwen stein, prakt. Arzt, Mitglied des akademischen wisschenschaftlichen Vereines an der Universität Berlin und A. H. B. (gefallen). Brackenheim. Dr. Elsässer, Stadt- und Distriktsarzt. Brumath. Raymond Nester, Richtkanonier an einer Ballonabwehrkanone. Bühl, Baden. Vizewachtmeister Mar Rosenseld, im Stab des Regiments 169, bereits Inhaber der badischen goldenen Verdienstmedaille für Tapferkeit, wurde auch zum Verpfleguvgsoffizier befördert. Bujendorf. Musketier Eduard Sieskind, im Infanterieregiment Nr. 16, hat eine englische Patrouille von sieben Mann gefangen genommen. Charlottenburg. Hugo Metz, Gefreiter der Reserve; Dottor Walter Straus, Leutnant der Reserve; Julius L. Seitgsohn, Osfiziersstetlvertreter in einem bayrischen Feldartillerieregiment. Erfurt. Rechtsanwalt Felir Meyer, im Feldartillerieregiment Nr. 19, auch zum Leutnant der Reserve befördert. Frankfurt a. M. Unteroffizier der Reserve L e v y inr 81. Regiment; Mar Braunthal, für hervorragende Tapferkeit, Inhaber des bekannten Damen-Mäntel-Hauses; Dr.. Erich Ruhemann, Rechtsanwalt. Gera. Selmar Bütow. Göttingen. Leutnant der Reserve Marimilian Gans. Guntersblum. Gustav Grünebaum. Hainichen. KarlGroßlaub. Halle a. d. S. Unteroffizier der Landwehr Oskar Falkenst e i n. Hamburg. Assistenzarzt Dr. Mar Israel, in der Sanitätskompagnie der 4. Ersatz-Division; Unteroffizier Sally Münzer, im Reserve-Infanterieregiments 86, Abteilungschef bei Rudolph Karstadt; Unteroffizier der Reserve Herbert Heymann, im 3. Marine-Infanterieregiment. Hannover. Kriegsfreiwilliger Siegfried Dannenberg, im Reserve-Infanterieregiment 73, anläßl.ch der Gefangennahme von acht Franzosen bei einem Sturmangriff im feindlichen Schützengraben; Friedmann, Musketier im Infanterieregiment 74, II. Kompagnie. Hirschberg. Stabsarzt Dr. Mar Melzer. Hohenjalza. Mendelsohn, beim Reserve-Fußartillerieregiment Nr. 2. Itzehoe. Karl Sternberg, Kaufmann. Jüchen. Einjährig-Kriegsfreiwilliger Alfred Cohn, im Infanterieregiment 53. Kiel. Stabsarzt Dr. Einsberg; Unteroffizier Doktor Nuß bäum, Referendar, im 85. Infanterieregiment; Heizer S e l k a, auf S. M. S. „Pillau".