Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 8 (19.2.1915)
- Date
- 1915-02-19
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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Seite 152 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 8 Unser Seelenleben im Völkerkrieg. Ethische Betrachtungen. Bon Hof- und Gerichtsadvokaten Dr. Heinrich Herbatschek. Wien 1915. Komitee-Verlag. Unter den vielen Schriften und Büchern, welche sich mit dem Krieg und seinen Problemen beschäftigen, wird die vorliegende Arbeit mit Recht Beachtung finden. Der Verfasser legt die geistige Umwandlung, den Prozeß der seelischen Anpassung an die geänderten Verhältnisse, dar, unterwirft die Wirkungen des gewaltigen Kampfes auf das Innenleben einer gründlichen Analyse und führt an der Hand vieler, aus jüngster Vergangenheit geschöpfter Beispiele den Beweis, daß der Krieg die Charakterbildung der meisten Nichtkämpfenden erhöht und mancherlei sozial-ethische Folgen mit sich bringt. Ein besonderes Kapitel ist dem Einfluß des Weltkrieges auf das Seelenleben der Frauen und Kinder gewidmet. Wer sich über die ethische Bedeutung der durch die kriegerischen Ereignisse entstandenen Umwälzung auf allen Gebieten orientieren will, wird in dieser Schrift viel interessanten Stoff finden. Oberrabbiner Dr. Lerner, Altona: Grundlagen der M i s ch n a. Sonderabdruck aus „Festschrift zum 70. Geburtstag Dr. Hoffmanns". Berlin 1914. Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. 14. Jahrgang, Nr. 3. Prag, 12. Februar 1915 (29. Schebet 5675). Redaktion und Administration Prag, 2., Stefansgasse 629. Inhalt: Ben Jehuda. — Hugo Zuckermann: Wie Moses sein Volk rettete. (Schluß.) — Josef Hart: Krieg und Frieden. (Fortsetzung.) — Die Residenz des Wunderrabbi in Sadagora. — Die neue Synagoge in Sadagora. (III.) — M. K.: Prinz Bajaja. — Die Sage vom König Salomon und Asmedai, dem König der Geister. — Guck in die Welt. — Uebersetzungsaufgabe. — Rätsel. — Aus unserem Leserkreise. Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden. Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden. Berlin C. 2, An der Spandauer Brücke 2. Schristleitung: Dr. Bruno Blau. Berlin. 11. Jahrgang. Heft Nr. 1. Januar 1915. Inhalt: 1. Abhandlungen. Dr. Theodor Haß, Brünn: Die sprachlichen Verhältnisse der Juden in Oesterreich. — Dr. Bruno V.l a u, Berlin: Die Konfession der Kinder jüdischer Eltern in Groß-Berlin. — 2. Statistisches Archiv. Kindersterblichkeit in Rußland im Jahre 1909. Ehescheidung in Elsaß-Lothringen im Jahre 1911. — Prozentualer Anteil der Kinder aus rein jüdischer Familien an den ehelichen Geborenen in Preußen von 1907 bis 1912. — Zahl der jüdischen Lehrkräfte an den Volksschulen, Mittelschulen und höheren Schulen in Württemberg im Jahre 1911. Kriefkafterr. A. B. Wenden Sie sich zur Entscheidung solcher Fragen an den Ortsrabbiner. „Statistik." Das gesamte Ziffernmaterial finden Sie in der „Zeitschrift für Demographie und Statistik der Juden". Herausgegeben vom Bureau für Statistik der Juden, Berlin C. 2, An der Spandauer Brücke 15. Die Hefte können Sie in der jüdischen Gemeindebibliothek lesen. Leopold Kohn, Petschau. 1. In Wien wird den Flüchtlingen der Unterhaltungsbeilrag im vorhinein ausbezahlt. Die Leute müssen ja leben und zu verzehren haben. 2. Sie fragen: „Darf den Flüchtlingen in einer von der Gemeinde angewiesenen Wohnung (wo 10 bis 20 Personen in einem Zimmer untergebracht sind) 10 Heller pro Tag und Person von ihrem Unterhaltungsbeitrag für Quartier abgezogen werden?" Antwort: Nein! Das ist unstatthaft und barbarisch. 3. Aerzte, Apotheke, eventuell Beerdigung für arme Flüchtlinge sind in Wien unentgeltlich. Beschwerden gegen ungehörige Verfügungen sind an den k. k. Bezirkshauptmann, eventuell an die Statthalterei zu richten. Man sollte glauben, daß in jeder Stadt sich irgendwie edle Menschen finden, die sich der Flüchtlinge gegen Bedrückung annehmen. Notizen. K. u. k. Feldkuraten erhalten die billigsten und schönsten Uniformen in der bekannten Uniformierungsanstalt Rudolf E o l d st e i n, Wien, 2. Bezirk, Taborstraße 54. Telephon 44434. Jüdische Bühne. Hotel Stefanie, 2. Bezirk, Taborstraße 12. Direktion: M. Siegler. Regie: S. L e r e s k u. Freitag den 19. Februar „D a s 10. E e b o 1". Samstag den 20. Februar Wohltätigkeitsvorstellung zugunsten des Vereines „Machsike Hadath" „V l ü m e l e".^ Sonntag den 21. Februar,' nachmittags, „D e r B a t l e n". Sonntag den 21. Februar, abends, und Montag den 22. Februar „S a m s o n". Dienstag den 23. Februar „D i e Tochter Jerusalems", von Wolfsthal. Mittwoch den 24. Februar „K o l - N i d r e". Donnerstag den 25. Februar Gordin-Abend „Der Unbekannte". Herausgeber und veranlwonlicher Redakteur: Tr. Josef Mädchen mit Untergymnasium wünscht Unterricht zu erteilen. Anzufragen bei Retter, XX., Staudingergasse 9, Tür 3. G. Drei arme jüdische Sanitäts-Soldaten “““ Spender um gütige Beteilung mit 3 Stück Sanitäts-Seite nüberschwunge und Extraba.jonette, da sie solche und auch Kommiss nicht ausfaßten. Die Zusendung derselben wird erbeten an die Redaktion des Blattes. ‘ G. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. In der Versorgungsanstalt der israel. Kultusgemeinde, Wien, 9. Bezirk, Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen den im Organisationsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestinrmungen entsprechenden Verwandten des am 16. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Taußig ein Freiplatz, eventuell an Stelle eines Freiplatzes ein Iahresbetrag per Kr. 320.— bis auf weiteres zu verleihen. Als Verwandte des Herrn Donat Taußig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den sechsten Grad hinaus mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis 20. Marz 1915 im Einreichungsprotokolle der israel. Kultusgemeinde, Wien, 1. Vez., Seitenstettengasse 2, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israel. Kultusgemeinde, Wien, 1. Bez., Seitenstettengasse 2, 2. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vorm, erteilt. Wien, 20. Januar 1915. Der Vorstand der israel. Kultusgemeinde Wien. Sprach - Pädagogium Methodischer Unterricht und Erziehung von taubstummen, schwachsinnigen u. abnormen Kindern. Ablese-Kurse und Hörübungen für erwachsene Schwerhörige und Ertaubte. Heilung von Stottern und aller Arten von Sprachstörungen. — Erfolg garantiert, o o Sprechstunde 2—4 Uhr nachmittag. o o Dr. M. Friedeberger, Wien, XVIII., Sternwartestr. 15. S. Bloch. — Druck vor^L. Beck L Sohn. Wien, VII. NleirtVs The e Neuer Ernte