Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 6 (5.2.1915)
- Date
- 1915-02-05
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 6 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 115 Die halachische Deutung von Lev. XXII., 23. — A. S u l z b a ch: Ueber Namengebung bei den Juden. — E. Biberfeld: Das Große und seine Lehre. _ Dr. R. Faerber, Mähr.-Ostrau. Unser Kaiser, ein Sendbote Gottes. Predigten zum Allerhöchsten Geburtstage Sr. Mas. des Kaisers Franz Joseph I. und aus anderen patriotischen Anlassen. — Preis Kr. 1.20. Der Reinertrag fällt einem Patriotin Wen Zwecke zu. Mähr.-Ostrau 1915. Selbstverlag des Verfassers. Dr. Jakob Spira, Rabbiner in Mähr.-Ostrau. Zwei Reden in schwerer Zeit. Preis 1 Krone. Der Reinertrag ist für das?»ilfskomitee der israelitischen Kultusgemeinde in Mähr.-Ostrau beimmt. _ Großer Illustrierter Kriegskalender für das Jahr 1915.6. Auslage. Mit einer Chronik des großen Weltkrieges, Kriegserzählungen, Kriegsberichten und wissenswerten Auskünften. Preis gebunden m Halbleinenband 1 Krone 20 Heller, broschiert 1 Krone. — Verlag k. u. k. Hofbuchdruckerei I. Steibrenner, Winterberg (Böhmerwald). _ Jung-Juda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. 16. Jahrgang, Nr. 2. Prag, den 29. Januar 1915. (14. Schebet 5675.) — Redaktion und Administration: Prag, 2. Bezirk, Stefansgasse 629. — Inhalt: Hugo Zuckermann: Verlorene Jugend. — Ben Iehuda. — Dr. Hugo Zuckermann. (Bild.) —- Hugo Zuckermann: Reiterlied. — Hugo Zuckermann: Wie Moses fein Volk rettete. — Josef Hart: Krieg und Frieden. — Betende Mohammedaner in der Moschee zu Buchara. (Illustration.) — Aus dem jüdischen Friedhose zu Lodz. — Die Araber in Palästina. — M. K.: Prinz Bajaja. — Aus eisernen Tagen. — Aus unserem Leserkreise. _ „Der Weltkrieg und die Judenfrage", von I. Kreppe!, Redakteur des „Tag". Preis 1 Krone. — Der Reinertrag ist zugunsten der jüdischen Flüchtlinge aus Galizien und der Bukowina bestimmt. — Zu beziehen vom Verfasser I. Kreppet, Wien, S. Bezirk, Kinderspitalgasse 3. Kriefkaste«. K. F. Die Maßregel, welche Josef zur Zeit der Hungersnot in Aegypten seinem König vorgeschlagen und selber durchführen half, war nichts anderes als eine gewisse Art Verstaat- ' kichung der Getreidevorräte im Interesse der ordnungsmäßigen Volksernährung. Die Maßregel hatte damals vollen Erfolg. „Nichts neues unter der Sonne". L. Z. Das Gedicht von Fritz Engel „Tsingtau" im „Ulk" wurde aus Veranlassung der Marinebehörden den Besatzungen sämtlicher deutscher Kriegsschiffe zugestellt. Zahlreiche Einsender. Wenn eingesendete Zuschriften mit Beschwerden oder Mitteilungen keine Verwendung gefunden, so mögen bie Einsender bedenken, daß wir unter Kriegszensur stehen, die uns allwöchentlich mancherlei Stücke nicht passieren läßt. S. F. in St. Berichte über^ Barmitzwafeierlichkeilen werden grundsätzlich nicht publiziert. Notizen. Jüdische Bühne. Hotel Stefanie, 2. Bezirk, Taborstraße 12. Direktion: M. Siegler. Regie: S. L e r e s k u. Freitag den 5. Februar 1915 „D er jüdische Hamle t". Samstag den 6. Februar 1915 „E s r a". Sonntag den 7. Februar 1915 (nachmittags) „E a b r i e I". Sonntag den 7. Februar (abends) und Montag den 8. Februar 1915 „H a d a s s a". — Dienstag den S. Februar 1915 „Der luftige Vogel". Mittwoch den 10. Februar 1915 „D as jüdische Herz". Donnerstag den 11. Februar 1915 Gordin-Abend: „Der wilde Mensch". Josef und Cäcil e Adler-Stiftung für Wohnunnsmietebeiträge. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in Beträgen von Kr. 40.— bis Kr. 60.—, zusammen Kr. 240.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Personen israelitischer Religion. Bevorzugt sind: Arme Verwandte der Stifterin, Frau Cäcilie Adler, Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen «der Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, sowie dem Lehrsache angehörige Personen. Verleihungslag: 28. April 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, bei Witwen Bestätigung über den Tod des Gatten. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1915. Bertha Tfchiaßny geb. Ehrlich-Stiftung. Anzahl der Plätze: Drei, im Betrage von zusammen Kr. 390.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme. Bevorzugt sind: Deszendenten der Stiftungsnamensträgerin ohne Rücksicht auf den Verwandtschaftsgrad, sowie Personen, welche mit derselben in der «Seitenlinie nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt sind. Verleihungstag: 16. Siwan — 29. Mai 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, gegebenenfalls legaler Nachweis der Verwandtschaft mit der Stiftungsnamensträgerin. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Wandte Edle von Wertheimsteinfche Ansstattnngsstiftung. Anzahl der Plätze: Einer, im Betrage von Kr. 240.—. Vewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Mädchen, zunächst aus der Verwandtschaft der Frau Nanette Edlen von Werlheimstein, bei deren Abgang aus der Verwandtschaft des Stifters, Herrn Sigmund Edlen von Wertheimstein, sowie endlich in Ermangelung auch solcher, arme israelitische Mädchen aus der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Verleihungstag: 27. April 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis, Sittenzeugnis, gegebenenfalls Verwandtschastsnachweis durch legale Dokumente. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4. 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstag verehelichen, verlieren jeden Anspruch an diese Stiftung. Albert Baumfche Stiftung für Handwerker. Anzahl der Plätze: Dreizehn, im Betrage von je Kr. 200.—. Vewerbungsberechtigt find: Junge Leute (Lehrlinge oder Gehilfen) jüdischer Religion, die sich dem Handwerke widmen (Meister ausgeschlossen). Bevorzugt, sind: Die Söhne des Simon Baum, Bruders des Stifters; dieselben haben statt Kr. 200. - Kr. 600.—. zu erhalten. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis und Nachweis darüber, daß der Bewerber sich dem Handwerke widmet. (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse, Lehrlingsaufnahmebestätigung usw.). Letzter Tag der Einreichungsfrist: 26. Februar 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Lotti Reich geb. Schönbeck-Widnmng für kranke Frauen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von zusammen Kr. 90.—. Vewerbungsberechtigt sind: Arme weibliche Kranke israelitischen Glaubensbekenntnisses. Verleihungstag: 16. April 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Milde Stiftung des Herrn Cohen da Silva für Handwerker. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 800.—. Bewerbungsberechtigt sind: Junge israelitische Handwerker, welche sich als Meister zu etablieren im Begriffe stehen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Nachweise über die Lehr- und Gesellenzeit (Lehrbrief, Arbeitsbuch, Zeugnisse usw.). Auszahlung des Betrages: Nach stattgefundener Niederlassung als Meister. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 28. Februar 1915. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Ikundmackung. Aus der Anna Maria Hann y'schen Stiftung kommen für das Jahr 1915 einmalige Beteilungen an vier blinde israelitische Kinder bis 14 Jahren mit je Kr. 40.— bis 50.— zur Verteilung. Die Auswahl der zu Beteilenden steht dem Vorstände der israelitischen Kultusgemeinde in Wien zu. Die mit dem Geburtsscheine und einem, die Blindheit des Kindes bestätigenden amtsärztlichen Zeugnisse versehenen Gesuche sind bis längstens 20. März 1915 an die k. k. Statthalterei in Wien zu richten. Wien, 17. Januar 1915. Von der k. k. n.-ö. Stallhalterei.