Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 32 (1915)
- Issue
- 3 (15.1.1915)
- Date
- 1915-01-15
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/3020846-3022142-3022146--23792-3049008- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 3 Dr. Bloch's Wochenschrift 55 Rabbiner Dr. N. A. Nobel, Seelsorger der Garnison Frankfurt am Main. Kriegspredigten, gehalten in der Gemeinde- Synagoge am Börneplatz. Zweite Folge: Der Tag des Kampfes. 1915. Verlag von I. K a u f f m a n n, Frankfurt am Main. Rabbiner Dr. I. Horowitz. Untersuchungen zur rabbinischen Lehre von den falschen Zeugen. Verlag von I. K a u f f m a n n, Frankfurt am Main. _____ Wenn du in den Krieg ziehst. . . Predigt, gehalten am Sabbat den 29. August 1914 von Dr. Emanuel S ch w a r tz, Prediger am Prager Tempel. Zweite Auflage. Prag, 1914. Verlag von Jakob B. B r a n d e i s. An im Im Leser! Mit dem 1. Jänner 1915 tritt die „Oesterreichische Wochenichrrfl" in das erste Ctwartfll ihres 3‘i. Iahrqan eS ein. riditen an unsere geehrten Abonnenten, deren Abonnement, wie auS der Skade z auf der Adrehscvterfe ersichtl'ch, bereits abgeianfen ist» die Bitte, daSie be mittels Der Sieg ist bei Gott! Predigt, gehalten beim Kriegsgottesdienst am Chanukafest 1914 von Dr. Emanuel S ch w a r tz. Prediger am Prager Tempel. Preis 50 Heller. Selbstverlag zugunsten der Flüchtlinge._ des in der heut gen Nummer beiqeleqten Posterlagscheines zu erneuern, damit in der so düng d s Blattes keine Unterbrecbunq eintrele. Kriefkaste«. G. H. Sie irren sich, wenn Sie schreiben, daß die Russen es besonders auf die galizischen Juden abgesehen haben. Im Maramaroser Komitat erging es den Juden nicht besser. Ihre sämtliche Habe, sogar die Schuhe aus ihren Füßen, nahmen sie ihnen ab, verjagten sie aus ihren Häusern, um die Wohnungen als Stallungen zu benützen. Nicht genug, damit sie zu Bettlern gemacht zu haben, trieben sie mit ihnen häßliche Späße, quälten sie und folterten viele zu Tod. David Feldmann, Feldpost 56. Eine Verbindung mit Stanislau herzustellen ist derzeit unmöglich. Korporal Samuel Neubauer, Feldpost 52. Der Entscheidung des Ortsrabbiners muß man sich unterwerfen und eine Diskussion über die Gründe seiner Entscheidung ist erst nachträglich zulässig. Notiz. Jüdische Bühne. Dir. M. Siegler. Regie Leresku. Freitag den 15. Januar „I o i m H a ch i p e". — Samstag den 16. Januar Wohltätigkeitsvorstellung zugunsten des Vereines ,7Jschios Israel". Zur Aufführung gelangt „Ch a nt sche in Am er i k a". — Sonntag den 17. und Montag den 18. Januar zum ersten Male Goldfadens letztes Meisterwerk „B en Am i". — Sonntag den 17. Januar, nachmittags, ,,T Hussen Kal e". — Dienstag den 19. Januar „D a s verlorene Parodie s". — Mittwoch den 20. Januar „I sch u Rah". — Donnerstag den 21. Januar Wohltätigkeitsvorstellung zugunsten der Flüchtlinge. Zur Ausführung gelangt „C h a n a l e". Für unsere Soldaten. Wer ein Los der außerordentlichen Staatslotterie für Kriegsfürsorgezwecke kauft, erwirbt hiedurch nicht nur sehr günstige Gewinnstaussichten, sondern erfüllt zugleich auch die dringende Pflicht der Fürsorge für unser tapferes Heer. Der Reinertrag dieser Geldlotterie ist ausschließlich Kriegssürsorgezwecken (Rotes Kreuz, Kriegsfürsorgeamt des k. u. k. Kriegsministeriums, Kriegshilfsbureau des k. k. Ministerium des Innern) gewidmet. Durch den niedrigen Preis von 4 Kronen pro Los ist weitesten Kreisen Gelegenheit geboten, seinen Teil für den eminent patriotischen und wohltätigen Zweck beizutragen. Die Gewinne im Gesamtbeträge von 625.000 Kronen, darunter ein Haupttreffer von 200.000 Kronen, werden in barem Gelds ausbezahlt. Die Ziehung erfolgt bereits am 28. Januar 1915. Bitte um Brot! Das Unterzeichnete Komitee im 2. Bezirk, Große Mohrengasse 2, verteilt seit ungefähr drei Monaten an alle Flüchtlinge aus Galizien und der Bukowina, ohne Unterschied der Konfession, vollständig unentgeltlich und aus schwer aufgebrachten Mitteln Brot, um die größte Not zu lindern. Aus dieser spontanen Hilfe hat sich eine Institution gebildet, die täglich über Tausend der Aermsten mit der notwendigsten Nahrung Hilst. Leider reichen die bescheidenen Mittel nicht, um den großen und wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, weshalb es bald unmöglich wird, diese äußerst wohltätige Aktion fortzusetzen. Aus diesem Grunde erlaubt sich das Unterzeichnete Komitee Euer Wohlgeboren zu bitten, ihm eine Spende, fei es Geld oder Brot, zukommen zu lassen, die direkt und im gleichen Maße an die armen Flüchtlinge verteilt wird. W^enn uns jeder, an den wir uns wenden, nur im bescheidenen Maße hilft, so wird unsere Tätigkeit auf längere Zeit gesichert sein. Allen edlen Spendern danken wir im Vorhinein. Wer rasch hilft, hilft doppelt! Das Komitee zur Brotverteilung. Spenden sind zu senden an Herrn Hugo Engel, Antiqu- Händler, 2. Bezirk, Große Mohrengasse 14. Bezugspreise: Für Oesterreich-Ungarn: Ganzjährig K 16 —»halb jährig K 8.—, vierteljährig K. 4.—. Für Deutschland und alle übrigen Länder: Ganzjährig K 20 —, halbjährig K 10.—» vierteljährig K S—. Die Administration Jsaias Skrainkafche Stiftung für Hochschüler. Vom gefertigten Kultusvorstande wird hiemit bekanntgegeben, daß die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von Kr. 400.— am Sterbetage des sei. Herrn Jsaias Skrainka, 24. Adar, 10. März 1915, an zwei arme israel. Hochschüler der Universität oder der technischen Hochschule aus Holleschau, respektive aus Mähren, ä. 200 Kr. zu verleihen sind. Diejenigen, welche eine Verwandtschaft mit den Stiftern, Herren Simon und Adolf Skrainka sei. A. in Holleschau Nachweisen können, werden in erster Reihe bevorzugt. Gesuche mit den Nachweisen der Mittellosigkeit, der Heimatszuständigkeit (bei Verwandten auch die Verwandtschaft) und über die ordnungsmäßig abgelegten Kolloquien oder Staatsprüfungen sind bis 15. Februar 1915 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche werden nicht berücksichtigt. H o l l e s ch a u, im Januar 1915. Der Kultusvorstänv: Carl Beer. Jfaias Skrainkafche Heiratsausftattungs-Stjftung. Vom gefertigten Kultusvorstand wird hiemit bekanntgegeben, daß die Zinsen aus obiger Stiftung im Betrage von Kr. 400.— am Sterbetage des sel. Herrn Jsaias Skrainka, 24. Adar, 10. März 1915, an eine arme israelitische Braut aus der Verwandtschaft der Stifter, der Herren Simon und Adolf Skrainka sel. A., in Holleschau, beziehungsweise an eine arme Braut aus Holleschau, zur Verleihung kommen. Gesuche mit dem Nachweise der Armut, der Moralität, der Heimatszuständigkeit, und des Umstandes, daß die Bewerberin sich im Brautstande befindet, sind bis 15. Februar 1915 an den gefertigten Kultusvorstand einzubringen. Später eingebrachte Gesuche bleiben unberücksichtigt. H o l l e s ch a u, im Januar 1915. Der Kultusvorstand: Carl Beer. Praktischer Lehrer lehrt sehr eil Hebräisch in V\ ort und. Schrift. Thora mit Ra>chi, Propheten Grammatik und Geschichte für billig s Honorar. Vortragsspracbe hebrä>sch oder deutsch. Probelektion gratis. Gefällige Zuschrifien an Abt, Wien, II.. Obere Donaustraße 63. Tür 47. Uahröicphor I Dhrar un(* Talmudkenner, ehemaliger Alt Ul dloLllui Ui Leiter der hebräischen Schule in Kolomea, sucht Lektionen in hebräischer Sprache, Literatur und KonveTS-tion. Gefällige Zuschriften an: Ch. B. Prombaum, Wien, II., Vorgartenstraße 15. Tür 11. G. Universell gebildete junge Dame aus gu'er Familie, absolvier;e Lyzealistin, engl. Staatsprüfung gute franz. honversation, sucht noch einige engl. Stunden. Erteilt auch Nachhilfe für Volksschule und Lyzeum. Geht auch als Privatsekretärin. Zuschriften erbeten unter »D. H.« an die Administration d. Bl. G. TT Q __ J. ^mit schöner klangvollen Tenorstimme sucht Posten, liUx eventuell als Ersatzkraft für Kriegsdauer. Gefällige Anträge erbeten an die Redaktion unter »Menagen«. G.