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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-12-11 · 49 (11.12.1914) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
49 (11.12.1914)
Date
1914-12-11
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 872 Dr. BLochs Wochenschrift M. 49 Salomon Horowitz-Widmung für Arme. Anzichl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Kr. 65.—. Vewerbungsberechtigt sind: Würdige jüdische Arme, unter welchen verarmte Abstämmlinge des Herrn Salomon Horowitz in erster Reihe berücksichtigt werden sollen. Berleihungstag: 16. Januar 1915 (1. Schebat). Gesuchsbettagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, eventuell Nachweis der direkten Abstammung von dem Widmungs-Namensträger. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Dezember 1914. Einreichstelle: 1. Dez., Scitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Lori Baumgarten-Stistung für Herzkranke Frauen. Anzahl der Plätze: Einer nn Betrage von Kr. 40.—. Bewerbungsberechtigt sind: Bedürftige, Herzkranke Frauen isr. Glaubensbekenntnisses.^ ‘ - - Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, ärztliches Zeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Dezember 1914. . Berlekhungstag: 2. Februar 1915 (18. Schebat). . Wnreichstelle: 1.. Bez., Seitenstettengasse 4, .2. Stock (Einreichungsprotokoll). Isaak Leetz- und Lea Weinbergsche Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kr. 700.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose Israeliten des jüdischdeutschen Ritus, welche in Wien an der Universität oder an der technischen Hochschule oder an der Akademie der bildenden Künste ihre Studien mit günstigem Fortgange betreiben, ihre Vorstudien an einem öffentlichen Gymnasium oder an einer öffentlichen Realschule mit gutem- Erfolge absolviert haben und sich hierüber, mit vorschriftsmäßigen Zeugnissen -ausweisen können. Bevorzugt find: Unter gleichen Verhältnissen in Rumänien, in erster Linie in Bukarest geborene Bewerber. . Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, legales Armutszeugnis, Bestätigung über die Zugehörigkeit zum jüdisch-deutschen Ritus, Hochschulzeugnisse, Zeugnisse, über, den erfolgreichen Besuch eines öffentlichen Gymnasiums, bezw. einer öffentlichen Realschule und Bescheinigung über, den öffentlichen Charakter dieser. Lehranstalt. . Letzter Tag der Einreichungsfrist: .31. Dezember 1914. Eiureichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse _4* 2.. StoF. (Einreichungsprotokoll). ' Dr. Adolf und Eumnuel Stcrnsche Stiftung für Rigorosanten der Medizin und Chirurgie. Anzahl der'Plätze : Sechs im Beträge von je Kr. 210. —. Zweck' der Stiftung: Unterstützung zur' Bestreitung der medizinischen Rigorosentaren. Bewerbüngsberechligt sind: Israelitische Rigorosanten der Wiener medizinischen Fakultät. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Maturitätszeugnis, Inder und Studienzeugnisse der medizinischen' Fakultät Wien.; ' "j f ■';:• Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Verein Kr nncntgellliciien Arbeitsnachweis Wien, II., Tabarstrasse 59 (Telephon 4-0.316) Am 7. Dezember 4914 standen in Vormerkung* 1 I. Klasse: M a n u e 11 e A r b e i t e r. 2 Anstieicher — Gürtler — Metallarbeiter — Aufpapper 3 Hausknechte, Ge- — Monteure — Bäcker schältsu.Bureaudien. — Riemer und Sattler' — Bianntweinverschl. 60 Hilfsarbeiter und Schlosser und Schankbuische Taglöhner 5 Schneider 1 nucibinder 1 Huimacher 2 Schriftsetzer Buchdrucker — Kartonnageai beiter — Schuhmacher 1 Bürsten- und Pinsel- 6 Kellner — Selcher machet — Ke lcraibeittr 1 Spe .gler Drec .‘•ler — Kurschne« u. Kappen- Steinmetze — Eiektiomonteur machet — Tapezierei — Fassbinder Kutschet — Taschner 2 Fleischhauer 1 Lautbursche 4 Tischler 3 Friseure — Lederzuiichter 3 Uhrmacher Gas- und Wasser- — Lehrling — Zeichner — leitungs-Installateure — Magazineure - Zimmer male. — Gla;er — Maschinist u. Heizer — Zuckerbai. i; et 6 Gold-u.Silberaibeiter — Mechaniker TQohtlge und verlässliche Hausbesorger. II. Klasse: Kaufmännische Angestellte. 15 Buchhalter u. Korrespondenten 12 Manipulanten und Expedientci, 2 Inkassanten 17 Platz-Agenten und Vertreter 18 Kanzlisten und Schreiber - Praktikanten 40 Kommis drverser Branchen 3 Reisei.de 20 Komptoristen und Strazzisten WeiblicheAbteilung 1 Bonne 8 Buchhalterinnen ‘JO Expedientinnen u. Manipulant. 37 Hilfsarbeiterinnen 1 Kassafräulein — Köchinnen Kindermädchen 13.4 Komptoiristin n en u. Kanzl ist in. 80 « Anfängerinnen - Lehrmädchen 9J Maschin- und Handnäherinneri 10 Modistinnen 4 Praktikantinnen 46 Schneideiu. Blusennäherinnen 4 Federnschmückerinnen 36 Verkäuferinnen Weissnäherin -- Wii*schafterinnen und Stützen der Hausirau 5 Krawattenzuschneiderin ill Klasse: Geistige Arbeit: — Hauslehrer und Hotmester (meistens Hochschüler, welche Gymnasiasten und Realschii er unterrichten! — Lehrerinnen und Erzieherinnen. Das vursau des Vereines hat seit seiner Eröffnung im November 1899 bis inklusive 7. Dezember 1914, 44505 Vermittlungen durchgeführt. Bildhübsches, gesundes Mädchen abgegeben. Mutter verlangt einmalige Abfertigung. Unter »Anständig« an die Redaktion des Blaltes. G. Wer hebräisch in kürzer'Zeit und für kleines Honorar in Wort und Schrift erlernen will, der wende sich an den hebräischen Lehrer David Weinstein, Wien, II., Obere Donaustraße 63, 3. Stiege, Tür 45. G. Ene hg"“dige Flüchtlingsfamilie "LL freunde um gell. Ausleihen einiger gebrauchter Möbelstücke bis zur Rückkehr nach der Heimat, wo dann alles dankend zurückerstattet wird. Nötig sind 2 Betten, 2-Schränke, 1 Tisch, 4 Sessel, auch hebräische Bücher. Mögen es auch einzelne der oben .genannten Gegenstände sein. Zuschriften an die Administration des Blattes. G. Jacob Fifchlfche Familien-Stiftung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von zusammen Kronen 390.- . Bewerbungsberechtigt sind: Bedürftige und würdige israelitische Personen, welche mit dem 16. Mai 1893 verstorbenen Herrn Jakob Fisch! oder mit dessen Geschwistern in absteigender Linie blutsverwandt sind. Gesuchsbeilagen:, Geburtsschein, Armutszeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). TZ’oll-irrva-rkV» Mayer Brunner, -bid des ehrwürd. Wiener Rabbinates, XX., Othmargasse 14, übernimmt |,b*sn zum Übersetzen u. verfertigt Jahrzeittabellen. G. Für ein 17 jähriges sympathisch und fromm erzogenes Mädchen, •kn Häuslichen gut bewandert, wird eine Steile als Stütze oder zu Kindern von 4—10 Jahren gesucht. Selbes ist musikalisch gebildet. Gefl. Zuschriften an S. Fried, Religionslehrer in Purgstall. Universell gebildete junge 'Dame aus guter Familie, absolvier!e Lyzealistin, engl. Staatsprüfung gute franz. Konversation, sucht noch einige engl. Stunden. Erteilt auch Nachhilfe für Volksschule und Lyzeum. Geht auch als Privatsekretärin. Zuschriften erbeten unter »D U « an die Administration d. Bl. G. Unseie Mühle, die aus dem besten \ ungarischen Weizen Mehl seit Jahrzenten auch für Mazzos riDBn 'Srb unter der streng rituellen Aufsicht Sr: Ehrwürden des Herrn Salamon Schück, .Bezirks-Rabbiners der aut. orthodoxen Gemeinde zu Karczag, erzeugt, ersucht die verehrlichen isr. Kultusgemeinden, ihren ^Bedarf mit Rücksicht auf die schwierigen Transport- und sonstigen Verhältnisse baldmöglichst anmelden zu wollen. Szibinokeir Wälzmühle ■ Szolnok (Ungarn). . unb ««-ulw-rttich-r R-d-tt-ur- Tr. J-sef 8. Bloch. - Druck um L. Beck & Sohn. Wi-U. VII.

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