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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-11-27 · 47 (27.11.1914) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
47 (27.11.1914)
Date
1914-11-27
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 832 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 47 Sportsm. Es ist nicht ohne Interesse, daß in der „Reichspost" vom 11. d. M-, Seite 12, eine längere Notiz über den Sportsmann Theodor Mannheimer zu lesen ist. Ob die Herren von der „Reichspost" wissen, daß Herr Theodor Mannheimer der Enkel von Isaak Noah Mannheimer ist, dem unvergessenen ersten Wiener Prediger der Wiener Kultusgemeinde? Notiz. Jüdische Bühne. Dir. M. Siegler. Regie S. Leresku. Hotel Stefanie, 2. Bezirk, Taborstraste 12. Auftreten des Herrn Sam. Urich, Freitag den 27. November .Vlümale", Operette in vier Aufzügen von Latainer. — Samstag den 28. November, nachmittags, Goldfadens „S u l a m i 1 h". — Samstag den 28., Sonntag den 29. und Montag den 30. November zum ersten Male „D ie jüdische Wel t", Operette in vier Aufzügen von Latainer. — Sonntag den 29. November, nachmittags, Goldfadens „Opferung Isaaks". — Dienstag den 1. Dezember M. Richters Komödie „Mojsche Chajet". — Mittwoch den 2. Dezember „A u f der A e l t e r" von Zalaterowsly. — Donnerstag den 3. Dezember Gardin-Abend Kreuzer-Sonate. — In Vorbereitung: „Die Fra u e n - M o b i l i sier u n g". Moriz Perles-Wohltätigkeits-Widmung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen Kronen 280. Bewerbungsberechtigt sind: Verarmte jüdische Familien, welche durch das plötzliche Ableben des Ernährers — sei es infolge Schlaganfalles, Gewalttat, Krieges oder Unglücksfalles (Selbstmord ausgeschlossen) — aus geordneten Verhältnissen in drückende Not gestürzt wurden. Es bildet hiebei keinen Unterschied, ob der verstorbene Ernährer das Haupt oder.nur ein 'Mitglied der Familie war. Bevorzugt sind: Bewerber, welche in direkter Linie von dem Widmungserrichter Herrn Moriz Perles oder dessen Gattin, Frau Agnes geb. Schiller abstammen oder der Seitenverwandtschaft des Widmungsrichters oder dessen Gattin bis zum 5. Grade angehören. GesuchsbcUagen: Geburtsschein, Totenschein, Armutszeugnis eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist : 30. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll) . Lomuel Tüf;ermann-Stiftung für Talmudschüler. Anzahl der Plätze: Zwei zu Kronen 225. Bewerbungsderechtigt sind: Schüler einer hiesigen Mittel, schule, „welche sich beim Unterrichts in der Bibel und im Talmud durch Meist und besondere Erfolge hervortun". Die mit dem Stipendium Bedachten haben sich bei dem von dem Vorstand der Kultusgemeinde bestimmten Lehrer dem Talmudunterrichte zu unterziehen. Bevorzugt sind: Unter übrigens gleichen Verhältnissen jene Mittelschulbesucher, welche aus der Talmud-Thora-Vereinsschule in die Mittelschule übergetreten sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse und Nachweis des erfolgreichen Bibel- und Talmud-Studiums. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Moriz Goldberger-Stiftung für einen Radbinatskandwaten. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 580. , Bewerbungsberechtigt sind: Rabbinatskandidaten, welche im Besitze aller Qualifikationszeugnisse für das Amt eines Rabbiners sind, aber noch keine amtliche Anstellung als Rabbiner haben. Gefuchsbeilagen: Geburtsschein, Rabbinatsautorisation, sonstige Studienzeugnisse und Mittellosigkeitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). jüdische Pflegeparteien zur Uebernahme von Kostkindern wollen ihre Adresse I., Seitenstettengisse Nr. 2, 1. Stock, Tür 22 bekanntgeben. Zahlung für ein Kind K 25.— monatlich. leraeliitsche Kultnsgemeinde Wien. Z. 4940 ex 1914. Wien, im November 1914- Kundmachung. Es wird hiemit zur Kenntnis gebracht, daß ausschließlich die nachbenannten Verkaufsstellen für Koscherfleisch unter der besonderen Aufsicht des ehrwührdigen Rabbinates der Kultusgemeinde stehen; J. Weinstein Nathan Lnstig Ignaz Gerstl Sigmund Schwarz Großschlächterei Hermine King Moriz Winter J. Fellner Witwe Reiß J. Gold E. Morgenstern ffl. Steffel Ernst Fnchs Großschlächterei W. Pionkewitz 8. Kornmehl M. Lempert 8. Bnrghäaser Wilhelm Petyan J. Fellner 1., Seitenstettengasse 3 II., Leopoldsgasse 49 11., Malzgasse 5 11., Große Pfarrgasse 1 11, Taborstraße 51 11., Im Werd 9 II. , Darwingasse 2 II., Haidgasse 7 II., Leopoldsgasse 31 III, Viaduktgasse 42 IX. , Berggasse 26 X. , Planetengasse 3 XIV. , Sechshauserstraße 35 XV. , Turnergasse 23 XVI., Hofferplatz 10 XVIII., Gentzgasse XX., Klosterneuburgerstraße 1 XX., Jägerstraße 26 XX., Klosterneuburgerstraße 10 XX., Heinzeimanngasse lt> Nur für die hier genannten Verkaufsstellen übernimmt das ehrwürdige Rabbinat die Verantwortlichkeit in Betreff des Kaschrus DER VORSTAND der israel. Kultnsgemeinde Wien. hgäSTge Flüchtlingsfamilie , freunde um gefl. Ausleihen einiger gerrauehter Möbelstürke bis zur Rückkehr nach der Heimat, wo dann alles dankend zurückei stattet wird. Nötig sind 2 Belten, 2 Schränke, 1 Tisch, 4 Sessel, auch hebräische Bücher. Mögen es auch einzelne der oben genannten Gegenstände sein. Zuschriften an die Administration des Blattes. 6. G Bitte an Eltern und Vormünder. Der Gefertigte, welcher einen Flüchtling aus Kolomea hier zurückgehalten hat, damit er seinen Studien nachkommen kann, bittet für denselben um Zuweisung von Stunden als Korrepetitor in Gymnasialfächern. Hermann Plaschkes, II., Novaragasse 28. Bewährte Klavierpädagogin «ÄST noch einige Schüler. Zuschriften an die Administration d. Blattes.. Ein bewährter hebräischer Pädagoge Ä* Ische Lektionen Zuschriften an die Administr. des Blattes. G. bewährter Pädagoge mit löjähriger Praxis erteilt Unterricht, sowohl die Bibel als auch hebräisch in deutscher Vortragssprache. Uebernimmt Vorbereitungen zur Konfirmation. Sch., II., Schiffamtsgasse 9, Tür 6. G |1 Flüchtling aus Zawalow, erteilt Unter- UE»y rieht in Talmud. Knaben werden mit bestem Erfolge zur Barmizwa vorbereitet. M. Leiter, Rabbiner aus Zawalow, dz. Wien, VII., Neubaugasse 10, 3. Stock. G. Für ein schönes, junges Fräulein, mit 20 Mille Mitgift, wird am liebsten Akademiker gesucht. Oesterreicher oder Russe bevorzugt. Falls Studium noch nicht fertig,, kann event. Mittel zur Vollendung des Studiums vorgestreckt werden. Diskretion zugesichert. Offerten unter Chiffre „L. 6536” an Postfach 20.008, Zürich. Volksschu lehrer Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn, Wien, VII.

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