Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 46 (20.11.1914)
- Date
- 1914-11-20
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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Seite bl2 Dr. Bloch's Oberrabbiner Fanny GMemann-Ltistung für Kranke weiblichen Geschlechtes. Anzahl der Plätze: Einer oder zwei, im Betrage von zusammen Kronen 80. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische Kranke weiblichen Geschlechtes. Verleihungstag: 21. Jänner 1915 (6. Schebat). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Krankheitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. .Stock (Einreichungsprotokoll). _ ’L' Emanukl Pollak-Ltiftung zur Ausstattung armer israel. MaÄchen. Anzahl der Plätze: Einer, im Betrage von Kronen 500. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische heiratsfähige Mädchen, welche das 16. Lebensjahr bereits zurückgelegt haben. Bevorzugt sind: a) In erster Reihe mit dem Stifter Herrn Emanuel Pollak (gestorben 27. Februar 1890) in direkter Linie unbeschränkt und in der Seitenlinie bis zum vierten Grade ver-? wandte Bewerberinnen. b) In zweiter Reihe mit der Gattin des Stifters Frau Fanny geb. Wolf in obigem Grade verwandte Petentinnen. c) Mädchen, welche sich durch wahrhafte Frömmigkeit auszeichnen. W d) Ganz elternlose Mädchen. Verleihungstag: 27. Februar 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Moralitätszeugnis, Armutszeugnis (letzteres kann bei Bewerberinnen aus dem oben angegebenen Verwandtschaftskreise entfallen), gegebenenfalls Nachweis der Verwandtschaft dezw. Totenscheine der Eltern. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock .(Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Stiftung verlustig. Gustav Lpitzsche Heiratsausstattuugs-Stiftung für arme jüdische Mädchen. Anzahl der Plätze: Einer, im Betrage von Kronen 220. Bewerbungsberechtigt sind: Arme jüdische Mädchen, welche sich im Brautstände befinden. Bevorzugt sind: Würdige arme jüdische Bräute, welche mit dem Stifter, dem am 19. November 1907 in Wien verstorbenen Herrn Siegmund Spitz, oder mit dessen Gattin Frau Johanna geb. Königsgarten verwandt sind. Als Verwandte sind anzusehen: a) die eheliche Deszendenz des Stifters und seiner Gattin, b) jene Bewerberinnen, welche mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin 'in der Seitenlinie nicht über den sechsten Grad hinaus verwandt sind. Verleihungstag: 19. Februar 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandszeugnis, Sittenzeugnis, gegebenenfalls Nachweis der Verwandtschaft mit dem Stifter, bezw. dessen Gattin. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). > Bewerberinnen, welche sich vor dem Verleihungstage verehelichen, werden jedes Anspruches an diese Stiftung verlustig. Komponist Oskar Straus-Widmung für junge Musiker. Anzahl der Plätze: Einer, im Betrage von Kronen 37. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische, der Musik beflissene Knaben, Jünglinge oder Mädchen. Verleihungstag: 8. Februar 1915 (24. Schebat)., v Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 30. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). jüdisch« Pflegeparteien zur Uebernahme von Kostkindern wollen inre Adresse!., Seitenstettengasse Nr. 2, 1. Stock, Tür 22 bekanntgeben. Zahlung für ein Kind K 25.— monatlich. Wochenschrift Nr 46 Konkurs Bei der Israel. Kultusgemeinde in Trebitsch ist die Stelle eines Kantors, Kore, Schochet und Bodek sofort provisorisch zu besetzen. Eigenhändig geschriebene Gesuche mit Zeugnisabschriften sind bis Ende dieses Monats an den Kultusvorstand zu richten. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen. T r e b i t s c h, den 10. November 1914. Für hübsches Mädchen " Sth Haushalt, 25 Jahre, mit K 6000 Ti7'ii*il bar und schöner Ausstattung Willi llvlldl &Colli/111. Gell. Anträge unter »H. K.« an die Administration des Blattes^ Universell gebildete junge Dame aus gu er Familie, absolvierte Lyzealistin, engl. Staatsprüfung^, gute franz. Konversation, sucht noch einige engl. Stunden. Erteilt auch Nachhilfe für Volksschule und Lyzeum. Geht auch als Privatsekretärin. Zuschriften erbeten unter »D. H.« an die Administration d. Bl. G. Junge stimmbegabte Leute angebildet bei D. Eibenschütz, Ghoriirigent, II., Darwingasse Nr. 9, Tür 6. G. Pohhinütclranilitat der in Deutschland die Hoch- A d U Ulli dthik dH Uli dl schule besuchte, erteilt Unterricht in französischer, ungarischer und hebräischer Sprache, Bibelkommentär und Talmud. Knaben werden mit bestem Erlolge zur Barmizwa vorbereitet. — Bela. Fischer, Rabbinatskanditat, VII., Bernardgasse 22. ' G. G Bitte an Eltern und Vormünder. Der Gefertigte, welcher einen Flüchtling aus Kolonien, hier zurückgebalten hat, damit er seinen Studien nachkommen kannbittet für denselben um Zuweisung von Stunden als Korrepetitor in Gymnasialfächern. Hermann Plaschkes, II., Novaragasse 28. Hebräische Sprache S,Ärt«.ui.™r,hnei,Äi Literatur unterrichtet Moses Rath, Direktor der jüdischen Volksschule und der hebräischen Schulen in Krakau, derzeit in Wien.. U, Rotenturmstrasse 17., Tür 18. G. Bewährte Klavierpädagogin noch einige Schüler. Zuschriften an die Administration d. Blattes» Ein bewährter hebräischer Pädagoge SS ische Lektionen Zuschriften an die Administr. des Blattes. G. bewährter Pädagoge mit 15jähriger Praxis erteilt Unterricht, sowohl die Bibel als auch hebräisch in deutscher Vortragssprache. Uebernimmt Vorbereitungen zur Konfirmation.. Sch., II., Schiffamtsgasse 9, Tür 6. G Eine alleinstehende vornehme Dame in Marienbad wünscht ein 3jähriges Mädchen aus guter Familie, gesund und alleinstehend, an Kindesstatt zu übernehmen. Auskünfte erteilt das Rabbinat Marienbad. WJ Flüchtling aus Zawalow, erteilt Unter- A<IUUlIlCr) rieht in Talmud. Knaben werden mir. bestem Erfolge zur Barmizwa vorbereitet. M. Leiter, Rabbiner aus Zawalow, dz. Wien, VII., Neubaugasse 10, 3. Stock. G. Volksscnu Hehrer Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sobn. Wien. VN.