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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-11-13 · 45 (13.11.1914) · page 20

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
45 (13.11.1914)
Date
1914-11-13
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 79J Dr. Bwchs Wochenschrift. Nr 4b wo es heißt: "1 E > Daß der Name von "Nichtjuden nur mit dem Untertan der Verachtung gebraucht und von Juden einzig nur N i ch 1- Juden gegenüber verwendet wird, um dann den religiösen oder nationalen Gegensatz hervorzuheben, dafür legen die vom Verfasser angeführten Stellen einen unwiderleglichen Beweis ab. Berücftichftgt aber hätte hier auch II. B. Mos. II. 1H (E'w'iK C'i“ u*"E>) werden sollen, wo jene Voraussetzungen nicht so ganz zurresten. Richtig mag auch sein, daß im halachischen wie im agadischen Teile des Talmuds nicht der Ausdruck „Jude" gebraucht wird, höchstens wieder nur zur Hervorhebung des nationalen und religiösen Gegensatzes Nichtjuden gegenüber. Aber wenn auch einer solchen Annahme die hier gleichfalls nicht zu übersehende Stelle in Midr. Esther rabba:? fl * “ “ * E i B * 7 Pi H 1 nicht widerspricht, so hätten dafür die gegensätzlichen Stellen, wie z. B. Ernbin 53a u'p“p“E “TUT "I und noch mehr Kcthuboth Perek 7, 3, wo von h gesprochen wird, irgend einer ausgleichenden Erklärung bedurft. Rautznitz, 27. Oktober 1914. Dr. Mar Steif. „Jung-Juda". Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. 15. Jahrgang, Nr. 17. Prag, den 6. November 1914. (17. Marcheschwan 5675.) Redaktion und Administration: Prag, II., Stefansgasse 629. Inhalt: Israel Auerbach: Das große Wecken. — Aus eisernen Tagen. — S. Heller: Mein Student. — Doktor Nathan Grün: Die Entdeckung Amerikas und die Juden. — Rudolf IeideI, Pfungstadt: Die Hagada als Legitimationskarte (Schluß). — Toni Kaligar: Die beiden Hunde. — Uebersetzungsaufgabe. Rätsel. Moralische Etzählungen. Zur Erbauung und Fortbildung für Politiker. Von Dr. Mehemed Emin Efendi (Pseudonym). Leipzig 1914. Verlag von O. Eracklauer (Richard Goldacker). Kriefkaste«. L. FrenN, Kopenhagen. Besten Dank für die Zusendung. Eine Publikation des interessanten und verdienstvollen Artikels des berühmten Schriftstellers Georg Brandes ist unter der Kriegszensur leider unmöglich. Dr. E. Held Reis ist nicht ein „guter Katholik", sondern Jude, gehört politisch zur sozialdemokratischen Partei. Die „Reichspost" betreibt die Lüge als ihren heiligen Kultus. Bei der Auszeichnung des Feuerwerkers Selig Reißmann läßt die „Reichspost" schelmisch den Vornamen aus. O dieser arische Biedermann! Verschmitzte Verlogenheit ist seine Frömmigkeit. H. G. Wenn die Angehörigen eines verwundeten und infolge der Verwundung verstorbenen jüdischen Kriegers wünschen, so wird dessen Leiche in einem Ehrengrabe auf der isr. Abteilung des Zentralfriedhofes beigesetzt; sonst erfolgt die Beisetzung bei den gemeinsamen Ehrengräbern sämtlicher Gefallenen des Feldzuges. Kultusvorstand in B. Die Adresse des Herrn Rabbiners I. Horovicz aus Jerusalem ist zurzeit Frankfurt a. Aft, Friedberger Anlage 13. Als ungarischer Untertan durste er nicht die mit Gefahren verbundene Schiffsreise nach Palästina riskieren, ist jedoch mit der Wahrnchmung der Interessen der deutsch-holländischen Palästinaverwaltung in der Zentrale zu Frankfurt a. M. betraut. Johanna Handgriff, Znaim. Das Rabbinat von Eroß-Enzersdorf wird von dem Herrn Rabbiner Dr. Rosenmann in Floridsdorf verwaltete Notiz. Indische Bühne (Dir. M. Siegler, Hotel Stefanie, II., Taborstraße 12.) Freitag, den 13. Nov.: „Opferung Isaks", Operette in 3 Auszügen von Goldfaden. Samstag, den 14. Nov.: „Mensch soll man sein", Operette von M. S ch o r. Sonntag, den 15. und Montag, den 16. Nov.: „Chosne in Pinches", komische Operette von Lateiner. Sonntag, den 15. Nov., nachm. VZ4 Uhr, halbe Preise: „Herzale Mejiches" von M. Richter. Dienstag, den 17. Nov.: „Kol Nid re", Operette von Schar kan sky. Mittwoch, den 18. Nov.: „Die Weiber". Donnerstag, den 19. November: Goldfadens „Kune Lemel". In Vorbereitung: „Auf der Aelter". Konkurs. In der israel. Kultusgemeinde Ung.-Hradisch gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten Kantors, Sekretärs und Religionslehrers zur sofortigen Besetzung. Bewerber, nicht über 35 Jahre alte österr. Staatsbürger, müssen beide Landessprachen in Wort und Schrift beherrschen und die Fähigkeit besitzen, den Religionsunterricht an der deutschen Volksschule und an der böhmischen Volks- und Bürgerschule zu erteilen. Auch müssen dieselben Schochet, Bodek und Koreh sein, um den Vorbeter und eigentlichen Schochet im Verhinderungsfälle vertreten zu können. Ledige Bewerber bevorzugt. Jahresgehalt 2800 Kronen samt Nebeneinkommen sowie ein ungarantiertes Einkommen aus dem Privat-Religionsunterrichte am böhmischen Gymnasium. Probevortrag Bedingung. Reisespesen werden nur dein Akzeptierten vergütet. Zur sofortigen Besetzung gelangt ferner die Stelle eines Verbeters, Tempeldieners nnd Liberers, der zugleich Schochet, Bodek und Koreh sein muß. Jahresgehalt 1500 Kronen samt Nebeneinkommen. In beiden Fällen sind die selbstgeschriebenen Offerte dokumentarisch zu belegen und bis längstens 15. November d. I. an den Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Ung.-Hradisch einzusenden. U n g. - H r a d i s ch. Der Kultusvorsteher Sigmund Fürst. BADGASTEIN Radiumthermen 38° C ganzjährig. — 1032 m'Seehöhe. Hoher Luftkurort. Hotel Pension Max Kokisch Erstklassige volle Pension K 10'— pro Tag Eröffnung x. Dezember — Voranmeldungen erbeten. Erstklassige Referenzen. Verein Speisehänser Hamburg. Junge stimmbegabte Leute Sfr io“ angebildet bei D. Ei-benschütz, Chordirigent, II, Darwingasse Nr. 9, Tür 6. G. n nUU{« ntolrnmlitnf der in Deutschland die HochnHUUlUdlSlidllllltdl schule besuchte, erteilt Unterricht in französischer, ungarischer und hebräischer Sprache, Bibelkommentär und Talmud. Knaben werden mit bestem Eriolge zur Barmizwa vorbereitet. — Bela Fischer, Rabbinatskanditat, VII., Bernardgasse 22. G. Intelligentes Fräulein, ä.'ZkSÄ. lieber Handelsnnd Gymnasialgegenstände, sucht Lektionen oder Anstellung in Privathaus, eventuell auch in Kontor. Gell. Anfragen an Jeris Graf, III., Parkgasse 6, Tür 5. G. G Bitte an Eltern und Vormünder. Der Gefertigte, welcher einen Flüchtling aus Kolomea hierzurückgehalten hat, damit er seinen Studien nachkommen kann,, bittet für denselben um Zuweisung von Stunden als Korrepetitor in Gymnasialfächern. Hermann Plaschkes, II., Novaragasse 28.. Uohräicnho Qnrapho in Wort und Schrift Bibel nCIII alOOllU 0|ll dvllv Talmud u. moderne hebräische Literatur unterrichtet Loses Rath, Direktor der jüdischen Volksschule und der hebräischen Schulen in Krakau, derzeit in Wien,. I., Rotenturmstrasse 17, Tür 18. G. Bewährte Klavierpädagogin noch einige Schüler. Zuschriften an die Administration d. Blattes.. Ein bewährter hebräischer Pädagoge Äs!: Ische Lektionen- Zuschriften an die Administr. des Blattes. G. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Dr. Josef S. Bloch. — Druck von L. Beck & Sohn. Wien. VII.

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