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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-11-06 · 44 (6.11.1914) · page 13

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
44 (6.11.1914)
Date
1914-11-06
Page
– (sequence 13)
Language
German
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Nr 44 Dr. Bloch'S Wochenschrift Seite 769 Str. 134.60, Herrn Michael Reiter nomine der Frau Regine B e n e d e k für das Blindcn-Jilstitut anläßlich ihrer Genesung Kr. 110, den Geschwistern des sei. Herrn Mar Hugo B a u mgarten für -Arme und für das Kriegshilssswerk je Kr. 50, zusammen Kr. 100, Frau Lhaskel S ch a p i r a zur Verfügung des Herrn Vizepräsidenten Dr. Gustav K o h n Kr. 100, Prof. Dr. A. Pollitzer für die „Israelitische Allianz" Kr. 100, Wilhelm K o h n für den Präsidialfonds der Kultusgemeinde Kr. 80. Herrn Viktor Engelmann für den Verein zur Unterstützung mittelloser isr/ Studierender Kr. 50, die galizische Hilfsaktion Kr. 50, zusammen Kr. 100, Herrn M. Thorsch Söhne nomine der Frau Baronin Melanie Ferstel Spende für das Rothschild- Spital Kr. 100, Herrn Dr. Mar Gelber für ein armes jüdisches Brautpaar zur Anschaffung der Wohnungseinrichtung Kr. 60, Frau Louise H e ch t e r aus Bukarest als Spende anläßlich des Todestages ihres Gatten Herrn Salomon Hechler s. A. für das Versorgungshaus, das Blindeninstitut, die Kinderbewahranstalt die Volksküche, den Weisenverein und den Handlungskranken-Verein, je Kr. 10, zusammen Kr. 60, A. S. 13 für arme kranke Israeliten Kr. 52.50, Herrn Leopold Klein für die galizischen Flüchtlinge Kr. 20, das Oesterr. Rote Kreuz Kr. 5, das Ung. Rote Kreuz- Kr. 5, den Verein „Philanthropia" Kr. 5, die Reservisten-Familien Kr. 5, die Witwen und Waisen der gesamten Wehrmacht Kr. 5, die Freiwillige Rettungsgesellschaft Kr. 5, zusammen Kr. 50, Herrn F. Ernst, Wien, für arme Kranke Kr. 25^ den Verein „Ferienheim" Kr. 10, die Ausspeisung armer Kinder Kr. 10, die „Israel. Allianz" Kr. 5, die isr. Volksküche Kr. 10, den Verein „Einheit" Kr. 5, zusammen Kr. 65, Frau Therese Kann für wohltätige Zwecke Kr. 30, der Gesellschaft m. b. H. „Colla" namens der Spender Herren M a r g u l i e s Ulrich Kr. 10, G r ü n b a u m Karl Kr. 10, Latzner Theodor Kr. 5, für wohltätige Zwecke zusammen Kr. 25, Familie Deutsch anlätz'ich des Ablebens des Herrn Adolf Deutsch für die Chewra-Kadischa Kr. 20, Herrn Josef P o l l a k, Wien, für verwundete Krieger Kr. 10, Herrn Leopold W a s s e r v o g l für verwundete Krieger Kr. 5, Frau Klara L e i p e n für eine Wohltätigkeitsinstitution im 17. Bezirke nach Wahl, des dortigen Bethausvorstandes Kr. 5, Entnahme der Sammelbüchse im Matrikenamte der Kultusgemeinde für den Waisen- Verein Kr. 18.90. Spenden im Bethause 2. Bezirk, Tempelgasse, im Monate August 1914. Von den Herren: Adolf Z a j i c e k Kronen 10, Moriz K n e d e l 20, Jacques Mayer 60, Jakob S1 i a tz n y 10, Julius Weiß 20, Josef Frisch 20, Dr. Adolf H e r z f e l d 10, Alfred Landsberger 20, Isidor Schwarz 50, M. Mantl e r 50, Dr. E. Münz 25, Moriz Schwarz 10, Siegfried L e d e r er 5, Heinrich Neural 120, Sigmund G e w i t s ch 20, Moriz Philipp Deutsch 20, S. A. Wasser vogel 10, Joh. M o r g e n st e r n, k. k. Oberoffiziäl 20, Alfred Landsberger 10, Alois S t i a tz n y 20, Jg. Kantor 20, Albert Steiner 10, von zusammen 22 Personen Kr. 560. Zweiter Spendenausweis der Israelitischen Allianz zu Wien zugunsten der Flüchtlinge aus Galizien. Sammlung der israelitischen Kultusgemeinde Saaz durch Herrn Ed. Kohn Kr. 3000, israelitische Kultusgemeinde Eger 1000, Heinrich und Fritz Mendl 1000, israelitische Kultusgemeinde Aussig 500, Julius Reitlinger (Bethausspende) 500, israelitische Kultusgemeinde Koprivnica 347, israelitische Kultusgemeinde Trautenau (2. Rate) 250, Schlesinger und Co., Budapest 200, israelitische Kultusgemeinde Falkenau an der Eger 150, Camill Kuranda 100, Pfau und Co. 100, Mar von Portheim 100, Apotheker Mittler, Humpoletz 100, Friedrich Pick 100, israelitische Kultusgemeinde Innsbruck (2. Rate) 90, E. Braun und Co. (zur Anschaffung von Schuhen) 40, S. A. B., Leipnik 30, kais. Rat I. Hauser 30, Michael Lichtenstern 25, S. A. B., Leipnik 23, Oskar Franckel, beeid. Börsensens. 20, Oberlandesgerichtsrat I. K. 20, M. Reinitz 12, Hermann Engel (2. Rate) 10, Mar Samek 10, N. N. Humpoletz 10, N. N. Humpoletz 5, I. H. 4, zusammen Kr. 7776; samt dem bereits ausgewiesenen Sammlüngsergebnisse Kr. 78.969.80 und Kr. 1000 österr. Rente. — Naturalspenden (Wäsche, Kleidungsstücke, Decken, Kotzen, Bestecke usw.) sendeten ein: Frau Frankl, Frau Therese Rawitz, Triest, Klara A. Farchi (Hotel Metropol), Frau Weltsch, Frau Allmann, Frau Möller, Frau Dr. Tiring, Frau Fanny Drucker, Frau Dr. A. Klinger, Frau Dr. M. Goldberger, Frau Rosa Spitz, Aerzteklub, Hermann Adler, Frau Schütz, Frau Dr. Fehl, Frau N., Kreilisheim, Frau Gisela Herz, Mar Pappenheim, Josef Diamant. — Weitere Geld- und Naturalspenden (Wäsche, warme Kleider, Schuhe, Decken, Schulbücher usw.) werden im Bureau der Israelitischen Allianz, 2. Bezirk, Untere Donaustratze 33, dankend entgegengenommen. Geldsendungen können auch durch die Postsparkasse (Scheckkonto Nr. 8152) übermittelt werden. Wien. (Todesfall.) Am 1. November wurde Frau Reisel A b e r d a m aus Przemysl, die seit einigen Wochen in Wien sich aufhielt, nachdem sie infolge des Krieges aus ihrer Heimat flüchten mußte, auf dem Wiener Zentralfriedhof unter großer Beteiligung zu Grabe getragen. Die hatte eilt Alter voll 77 Jahren erreicht uub erfreute sich wegen ihrer Frömmigkeit und Herzenstugendelt großer Qympathien. An ihrem Grabe sprachen Herr Rabbiner Mayersohn, der ihre weiblichen Tugenden pries, Herr Rabbiner Babad aus Lemberg, der ihre Frömmigkeit, ihr Wohltun und die gute jüdische Er ziehung hervorhob, die sie ihren Kindern angedeihen ließ. Tann ergriff das Wort ihr Zchwiegerfohn, der als Talmudist und Gelehrter bekannte Herr Jfak T h u m i ni aus Przemysl, und widmete ihr Worte des Dankes und Gedenkens, dessen inhaltsreiche Rede tiefen Eindruck machte. Der erste Jahrzeitstag nach Rabbiner Doktor Adolf Schmiedl f. A. Am Donnerstag, den 29. Oktober, war feit der Beisetzung unseres unvergeßlichen Rabbiners Doktor Adolf Schmiedl ein Jahr verstrichen. Nachdem sein Nachfolger im Rabbinat, Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Doktor Max G r u n w a l d, bereits in der vorhergegangenen Freitagabendpredigt auf diese Tatsache hingewiesen hatte, betrat er am Mittwoch, den 28. Oktober, nach dem Abendgottesdienste die Kanzel, um dem Andenken seines Heimgegangenen Borgängers Worte liebevoller und dankbarer Erinnerung Ju lvidmen und sodann das Monucho nechauno und den Rabbonon-Kaddisch vorzutragen. Zn der stillen Feier hatten sich einige Herren vom Kultus-, Bethaus- und Ehewra Kadischa-Borstande eingefunden. Am Donnerstag Vormittag wurde auf dem Zentralfriedhofe in Gegenwart etlicher Vorstandsmitglieder der Chewra- Kadischa sowie ihres Sekretärs Herrn Amtsleiter Wilh. Freistadt mit einer Ansprache des Herrn Rabbiners Dr. G r u n w a l d der von der bekannten Grabfteinfirma Wulkan & Neubrunn aus Karstmarmor kunstvoll ausgeführte Grabstein für Herrn Rabbiner Dr. Schmiedl s. A. eingeweiht. Ein Quartett unter der Leitung des Herrn Chordirigenten Julius H e i m a n n intonierte das Schiwissi, Herr Kantor L ö w y trug ein El mole rachamim vor, woran sich Rede und Gebet des Herrn Rabbiners anschlossen. S. Generalmajor Heinrich Ulrich Edler von Trenkheim. Gegenüber einer Mitteilung der „Neuen National- Zeitung" wird uns vom Borstande der Wiener isr. Kriltusgemeinde mitgeteilt, daß dem vorige Woche verstorbenen, auf der israel. Abteilung des Wiener Zentralfriedhofes beerdigten Generalmajor Heinrich Ulrich Edlen von Trenkheim seitens der israel. Kultusgemeinde ein Ehrengrab gewidmet wurde und daß an seinem Leichenbegängnisse auch mehrere Mitglieder des Kultusvorstandes mit Herrn Präsidenten Dr. Alfred Stern teilgenommen haben. Brockenfammlung für jüdische Arme. Infolge des Massenandranges der Armen, die sich zur Verteilung melden, sah sich der Vorstand genötigt, das Lokal in der Pfeilgasse aufzulassen und ein größeres Lokal zu nehmen, das dank der Bereitwilligkeit des Herrn Hausbesitzers Zerzawy dem Vereine gratis zur Verfügung gestellt wurde. Das Lokal befindet sich XIX., G l a tz g a s s e Nr. 4. Die Verteilungen finden Montag, Mittwoch, Freitag, von 3 bis 4 Uhr, daselbst statt. Große Nachfrage herrscht nach warmen Paletots, Hosen, Röcken, warmer Unterkleidung. Die armen Flüchtlinge haben oft nur die notdürftigste Kleidung: sie frieren, sehen mit Bangen den kommenden Frosttagen entgegen. Entbehrliche Herrenkleider bittet man baldigst an das Komitee der Brockensammlung für jüdische Arme, XIX., Glatzgasse 4, zu senden, desgl. Betten, Decken, Einrichtungsgegenstände.

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