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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-10-16 · 41 (16.10.1914) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
41 (16.10.1914)
Date
1914-10-16
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seite 714 Dr. Bloch's Wochenschrift ■JIl. 41 Elifrivitl) UnftlN-Ltiftun;) für NlMij!Mtstondidot?n. Anzahl der Plätze: Unbestimmt,, in Beträgen von Kronen 200 bis fronen 500, zusammen Kronen 1900. Bewerbungsberechtigt sind: Ordentliche Hörer: a) der israet.-theol. Lehranstalt in Wien oder anderer isracl.- theol. Lehranstalten der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder, ohne Rücksicht auf die Staatsbürgerschaft; b) einer in Ungarn oder in Deutschland befindlichen israel.- theol. Lehranstalt, vorausgesetzt daß nach dem Lehrplane und den Einrichtungen dieser Anstalt der Unterricht des Talmuds daselbst für alle Hörer und in allen Jahrgängen einen obligaten Lehr- und Prüfungsgegenstand bildet; 2. absolvierte Hörer der vorbezeichneten Lehranstalten, insoferne seit Ablauf der vorgeschriebenen Studienzeit in der betreffenden Lehranstalt ein Zeitraum von zwei Jahren noch nicht verstrichen ist, die Absolventen die Rabbinatsprüfung noch nicht abgelegt und das Amt eines Rabbiners noch nicht bekleidet haben oder bekleiden; 3. sonstige israelitische Studierende, welche sich durch ein Zeugnis eines in amtlicher Stellung befindlichen Rabbiners über eingehende Kenntnisse des Talmuds sowie mit glaubwürdigen Bestätigungen darüber auszuweisen vermögen, daß sie sich für den Beruf eines Rabbiners heranbilden. Bewerber, welche als ordentliche Hörer eine der sub 1 b bezeichneten Lehranstalten besuchen oder absolviert haben, sowie Bewerber der sub 3 bezeichneten Kategorien müssen dem österreichischen Staatsverbande angehören. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Nachweis über sittlich-religiösen Lebenswandel sowie die für die Kompetenzberechtigung im Sinne der vorstehenden Bestimmungen erforderlichen Studiennachweise. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Ignaz Blumenfeld-Widmung für Bildhauer. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 1500.—. Bewerbungsberechtigt sind: Der Bildhauerei sich widmende israelitische Jünglinge (junge Männer) mit besonderen Anlagen und bereits bewährten Leistungen. Bevorzugt sind: Oesterreichische oder ungarische Staatsange-- hörige. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Heimatsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Fachzeugnisse; Kunstbeilagen sind erst über Verlangen des Vorstandes zu erbringen. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Dezember 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Tr. Karl Bauer-Widmung für Rechtshörer. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, im Betrage von zusammen Kronen 1000.—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige, unterstützungsbedürftige isracl. Absolventen der Wiener k. k. juridischen Fakultät. Bevorzugt sind: Solche Bewerber, welche sich an juristischen Seminarübungen hervorragend betätigt haben. Gesuchsbeilagcn: Geburtsschein, Zeugnis über die rechtshistorische Staatsprüfung, Absolutorium, Seminarzeugnisse, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ .Dnnrich4 Klingerfche Stiftung zur Unterstützung voll Handels- oder Gewerbetreibenden. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 406.—. Bewerbungsberechtigt sind: In Wien wohnhafte, bedürftige und der Unterstützung würdige Handels- oder Gewerbetreibende jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechts. Verleihungstag: 12. Jänner 1915. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Nachweis des Betriebes eines Handels- oder Gewerbe-Unternehmens. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Tinrerchungsprotokoll). Moriz Todesko-Stistung für Maler, Bildhauer und Operateurs-Zöglinge. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 1000.—. Bewerbungsberechtigt sind: Mittellose, wohlverhaltene Israeliten, welche in einem Lande des Kaisertumes Oesterreich geboren sind und sich für die Maler- oder Bildhauerkunst heranbilden oder Operateurszöglinge sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Mittellosigkeitszeugnis, Frequentationszeugnis und Nachweis der Studienerfolge. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Tr. Adolf Sacko-Stiftung für Techniker. Anzahl der Plätze: Unbestimmt im Betrage von je Kronen 200.— bis 500. - Bewerbungsberechtigt sind: Studierende der k. k. Technischen Hochschule in den im Reichsrate vertretenen Königreichen und Ländern, ohne Unterschied des Glaubensbekenntnisses, welche ihre Vermögenslosigkeit und die Armut ihrer Eltern nachzuweisen vermögen. Bevorzugt sind: Kompetenzberechtigte Bewerber, welche bereits im Genüsse dieser Stiftung gestanden sind, bei gleichgebliebener Würdigkeit. Gesuchsbeilagcn: Geburtsschein, Heimatsschein, Armutszeugnis, Frequentationszeugnisse und Studienzeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Jonas Freiherr von Königswnrterfche Stipendien für Theologen. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kronen 885. Bewerbungsberechtigt sind: Hörer jüdischer Theologie der Wiener israel.-theol. Lehranstalt, welche den philosophischen Studien an der k.!. Universität Wien obliegen oder obgelegen sind. Verleihungstag: 11. Thebet 28. Dez. 1914. Gesuchsbeilagen: 1. Geburtsschein, 2. Nachweis der österr. oder ungar. Staatsangehörigkeit, 3. Maturitätszeugnis, 4. Matrikenschein der k. k. philosophischen Fakultät in Wien, 5. Universitäts- Kolloquienzeugnisse, 6. Zeugnisse über den derzeitigen Betrieb theol. Studien, 7. Armutszeugnis Letzter Tag der Einreichungsfrist: 10. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Dr. Viktor Zweig-Widmung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 395. Bewerbungsberechtigt sind: Arme israelitische ordentliche oder absolvierte Hörer der juridischen Fakultät Wien. Bevorzugt sind: Studierende, welche sich im Studium der Vorbereitung für die letzten Staatsprüfungen oder für die Rigorosen befinden. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Maturazeugnis Inder, Kolloquienzeugnis, bezw. Absolutorium, gegebenenfalls Rigorosen- oder Staatsprüsungszeugnisse. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oftober 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Dr. Ignaz Lemberger-Heirats-Ausftattungs-Stiftung Mr arme verwaiste Mätzchen. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von Kronen 280.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme Waisen nach einem Mitglieds der isr. Kultusgemeinde Wien, welche sich zu verehelischen im Begriffe sind. Bevorzugt sind: Bewerberinnen, welche ihre Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 24. Oktober 1866 verstorbenen Herrn Dr. Ignaz Lemberger s. A. oder ihre Zuständigkeit nach Wien auszuweisen vermögen. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Totenschein, Sittenzeugnis, Verlobungsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Oktober 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). _ Hermann Hefcheles-Ausstattungs-Stistung. Anzahl der Plätze: a) Für Verwandte des Stifters: einer im Betrage von Kronen 3000.—. b) Für Fremde: zwei im Betrage von je Kronen 1500.—. Bewerbungsberechtigt sind: a) In erster Linie mit dem am 9. Dezember 1889 verstorbenen Herrn Hermann Hescheles s. A. verwandte israelitische Mädchen. b) In zweiter Linie mit der Gattin des Stifters verwandle israelitische Mädchen. c) . Für den Fall, daß sich derartige Bewerberinnen nicht finden sollten, sind auch mit der stifterischen Familie nicht verwandte israelitische Mädchen bewerbungsberechtigt. Unter diesen genießen elternlose Mädchen den Vorzug. Sämtliche Bewerberinnen -müssen das 16. Lebensjahr bereits überschritten haben. Gesuchsbeilagen: a) Für Verwandte der stifterischen Familie: Geburtsschein, Sittenzeugnis, Verwandtschastsnachweis. b) Für fremde Bewerberinnen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, eventuell Totenscheine. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. November 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor Verleihung der Stiftung verehelichen, werden jedes Anspruches an dieselbe verlustig.

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