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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-08-14 · 33 (14.8.1914) · page 15

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
33 (14.8.1914)
Date
1914-08-14
Page
– (sequence 15)
Language
German
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Nr. 33 Dr. Bloch's Wochenschrift Seite 575 Heinrich Stern'sche Ausstattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je 266 Kronen. Vewerl ungsberechtigt sind: Arme, brave jüdische Mädchen, welche sich im Brautstande befinden. Bevorzugt sind: Verwandte des Stifters, Herrn Heinrich Stern, gestorben in Wien am 14. September 1887. Gesuchs!eiragen: Geburtszeugnis, Armutszeugnis, Siteizugnis, Verlobungsnachweis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1914. Einreichsteile: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Anspruches an dieselbe verlustig. Wien, 1. August 1914. Der Vorstand der israel. Kultnsgemeinde Wien. Bernhard und Regme Pollack Edle von Panum- Widmung. Anzahl der Plätze: Unbestimmt in Beträgen von nicht weniger als 100 Kr. und nicht mehr als 200 Kr., zusammen 890 Kr. Bewerl ungsberechtigt sind: Bedürftige und unterstützungswürdige, in Wiien wohnhafte Personen israelitischer Konfession, insbesondere solche, welche für unmündige Kinder zu sorgen haben. Verteihungstsg: 27. Dezember 1914 (Sterbegedüchlnistag des Herrn Bernhard Pollack Edlen von Parnau). Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Aimutszeugnis, G.bur>ssch4^e der Kinder. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. September 1914. Einreichsteile: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). W i e n, 15. August 1914. Der Vorstand der israel. Kultusgrmeinde Wien. Josts und Cäcille Adler-Stiftung für Wohnungsmirtebeiträge. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, in Beträgen von je 40 bis 60 Kronen, zusammen 240 Kronen. Bcwerbnngsberechtigt sind: Arme israelitische Personen. Berücksichtigung finden in erster Linie: Verwandte der Stifter in Eüciiie Adler, sodann Witwen mit unversorgten Kindern, ältere hilflose Frauen oder Mädchen, die sich durch Handarbeit ernähren, endlich dem Lehrfache ungehörige Personen. Verleihungstag: 26. Oktober 1914. Gesuchsbeiiagen: Gel urisschein, Armutszeugnis, eventuell Totenschein des Gatten. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (EinreichungsvrotokoU). W i e n, 1. August 1914. Der Vorstand der israel. Kultnsgemeinde Wien. Klara Krasnopolsky-Stiftung für Arme. Anzahl der Plätze: Unbestimmt, zusammen 108 Kronen. Bcwerbungsberechtigt sind: Israelitische Arme. Bevorzugt sind: Arme Verwandte der Stifterin. Verleihungstag: 18. Oktober 1914 (28. Tischri). Eesuchsbeiragen: Geburtsschein, Armutszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Eiureichungsprotokoll). W i e n, 15. August 1914. Der Vorstand der israel. Kultnsgemeinde Wien. Heinrich L. Reitlinger-Wühltätigkeits-Stiftung für verarmte würdige israelitische Familien. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von 208 Kronen. Bewerbungsberechtigt sind: Die Oberhäupter verarmter, würdiger israelitischer Familien, welche in Wien wohnhaft sind und in deren Mitte Sinn für die Religion herrscht. Verleihungstag: 16. Oktober 1914 (26. Tischri). Gesuchs! eilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Bestätigung des Rabbinates über die sittlich-religiöse Lebensführung des Petenten und seiner Familie. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). W i e n, 1. August 1914. Der Vorstand der israel. Kultnsgemeinde Wien. Ignaz Theumann-Heiratsausftattungs-Stiftung. Anzahl der Plätze: Einer im Betrage von 2000 Kronen. Bewerbungsberechtigi find: Mit dem Stifter Herrn Ignaz Theumann s. Ä. verwandte arme israel. Mädchen. Gekuchstettagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Verlobungsnachweis. Sittenzeugnis, Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. August 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung der Stiftung verehelichen, werden des Anspruches an dieselbe verlustig. Wien, 1. August 1914. Der Vorstand der israel. Kultnsgemeinde Wien. Theobald Uffenheimerfche Gewerbe-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je Kronen 200. Bewerbungsberechtigt sind: Verarmte oder arbeitsunfähige wvhlverhattene Eewerbsleute israelitischer Konfession. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein. Zuständigkeitszeugnis, Armuts- oder Mittellojigkeitszeugiiis, Ausweis über di: Mitgliedschaft bei einer Genossenschaft, eventuell Bestätigung der Genossenschaft, das; der Bewerber sein Gewerbe wegen Arbeitsunfähigkeit zurücklegen muhte, eventuell Verwandtschaftsnachweis mit dem Stifter Herrn Theobald Ilfsenheimer. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 22. September 1914. Einreichstelle: 1. Bezirk, Seitenstettengasse 4, II. Stock (EinreichungsproioküU). Verleihungstag: 28. 'November 1914. 'Näheres in den von der Einreichstelle unentgeltlich erhältlichen Gesuchsblanketten. W i e n, 7. August 1914. Der Vorstand der isr. Kultnsgemeinde Wien. Konkurs An der israelitischen Kultusgemeinde in Tttzla (Bosnien) ist die Stelle eine RABBINERS welcher a! ch den Religions-Unterricht an den Mittelschulen zu besorgen hat, per 15. August 1914 zu besetzen. — Nur Berufene werden vergütet. — Gehalt 2400 K nebst 600 K Wohnungsbeitrag, daher zusammen 3000 K jährlich. Tuzla, 24. Juli 1914. Moritz Lisska m Präses. KONKURS Auf die an der Budapester Landes-Rabbinerschule systemisierte, vorläufig provisorisch zu besetzende ordentliche Professur der biblischen und talmudischen Studien wird hiemit der Konkurs ausgeschrieben. Mit dieser in die 3. Stufe der VII. Rangsklasse eingereihten Stelle sind folgende Bezüge verbunden: 4800 K Stammgehalt 1200 K Zulage, 1600 K Wohnungsbeitrag. Auf dieser Stelle können zu dem Vortrage der erwähnten Disziplinen befähigte Rabbiner konkurrieren. Die Petenten wollen ihre an das kgl. ung. Ministerium für Kultus und Unterricht gerichteten Gesuche, denen Zeugnisse über Abstammung, Qualifikation,religiöses Vorleben Alter, Familienverhältnisse, ungarische Staatsbürgerschaft, Sprachenkenntnisse und die gegenwärtige Stellung beizulegen sind, wenn sie in Stellung sind, im Wege ihrer Vorgesetzten Behörde sonst jedoch direkt an das Präsidium der leitenden Kommission der Landes - Rabbinerschule (Budapest VI., Laudon-utca 3) bis Ende August 1.1. einsenden. Kgl. ung. Ministerium für Kultus und Unterricht. V orbeter-Schacfaarith ä-v Beides auf Wunsch auch Predigt ’ empfiehlt sich den P. T. Gemeinden. Anträge sind zu richten an Rabbinatskandidat Bela Fischer, Wieu, VII., Burggasse 122 a. G

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