Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Journal
- Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
- Volume
- 31 (1914)
- Issue
- 22 (29.5.1914)
- Date
- 1914-05-29
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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Seite 390 Dr. Bloch's Wochenschrift Nr. 22 Fanny Jeiteles Juristen-Stiftnng. Anzahl der Plätze: Drei im Betrage von je 190 K. Bewerbungsberechtigt sind: Jüdische Hörer der juridisch-politischen 'Wissenschaften. Vor allen anderen Bewerbern haben die aus Galizien gebürtigen Studierenden Anspruch, wenn sie die stiftbrief liehen Bedingungen erfüllen. Gesuchbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Frequentations -Zeugnis, Index, Maturitäts-Zeugnis, Kolloquien-, Staatsprüfungsevent. auch Rigorosenzeug-nis.se. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juni 1914. Einreichstelle: I., Seitenstettengasse 4. II. Stock (Einreichungs-Protokoll) der isr. Kultusgemeinde. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, die in der obgenannten Einreichstelle unentgeltlich zu haben sind; diese Gesuchsbögen enthalten auch nähere lür die Einschreiter wichtige Bestimmungen. IV i e n, 15. Mai 1914. Bas Kuratorium der Fanny Jeiteles-Stiftungen. Snlomon Altmann-Wmsen-Stiftung. Anzahl der Plätze: Zwei im Betrage von je 60 Kronen. Vewrrdungsberechtigt Md: Elternlose arme israelitische Schüler ohne Unterschied des Geschlechtes, welche das 15. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und a) mit der Familie de- Stifters Herrn Salomon Altmann verwandt sind, oder b) aus Oesterreichisch-Schlesien stammen, oder c) von Mitgliedern der Wiener israel. Kultusqemeinde abstammen. Bevorzugt find: Bei gleicher Würdigkeit die unter Kategorie a) und b) angeführten Bewerber. Verleihungstag: 13. August 1914 (21. Ab). Gefachsbeilagen: Geburtsschein, Totenscheine, Armutszeugnis, Sittenzeugnis, letztes Schulzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Juni 1914. Einreichstel.e: I., Seitenstettengasfe 4, 2. Stock (Einreichungsprotokoll). Wien, 1. Mai 1914. Der Vorstand der ifrael. Kultusgemeinde Wien. KUNDMACHUNG Zur Vermeidung des großen Andranges in den Gemeinde tempeln zur >Haskara< werden vom Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien wie alljährlich auch am diesjährigen Schewaoth-Feste (Montag den 1. Juni) um halb 9 Uhr früh im Saale des Hotel »Post«, Wien, I., Fleischmarkt 16 nnd Am Saale des Hotel »Continental«, Wien, *11., Taborstraße 4 anläßlich der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste veranstaltet. — Der Eintritt ist frei. — Karten werden nicht ausgegeben. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. Kontrursauslchrewuntf Aus dem Erträgnisse der Hermann S u b a k’schen Brautausstattungsstiftung für die Jahre 1908 bis 1912 gelangen fünf Brautausstattungen im Betrage von je 480 K zur Vergebung. Anspruchsberechtigt sind nach dem Stiftsbriefe dürftige Bräute mosaischer Konfession von tadellosem Lebenswandel. Unter den Bewerberinnen um diese Stiftung hat jene den Vorzug, welche mit dem Stifter am nächsten verwandt ist; in Ermangelung einer solchen soll die Stiftung jener Person, welche mit der verstorbenen Gattin des Stifters, Frau Resi Subak, geb. Miller, am nächsten verwandt ist, und falls auch eine solche Bewerberin sich nicht melden sollte, an eine fremde Person, welche den obigen allgemeinen Bedingungen entspricht, verliehen werden. Die mit dem Geburtsscheine, Mittellosigkeitszeugnisse, Sittenzeugnisse und einer Bestätigung des Rabbinates über die bevorstehende Verehelichung, eventuell auch mit einem Nachweise über die Verwandtschaft mit dem Stifter belegten Gesuche sind bis längstens 30. Juni 1914 beim Rabbi nate der israelitischen Kultusmein de in Trebitsch einzubringen. Brünn, am 13. Mai 1914. Von der fc. k. mährischen Statthalterei. Israelitische Kultus-Gemeinde Reichenberg i. B. Kundmachung. In der isr. Kultusgemeinde Reich’enberg gelangt die Stelle eines i Religions Lehrers zur Besetzung. Der Lehrer muß seminaristisch gebildet, geprüft und befähigt sein, den Religionsunterricht an Volks¬ und Bürgerschulen zu erteilen sowie auch die Funktionen eines 2. Iv anto r s auszuüben. Mit dieser Stelle ist ein Gehalt bis zur Höhe von 3000 Kronen verbunden. Bewerber wollen ihre Gesuche unter Beifügung von Zeugnissen in Original- oder in beglaubigten Abschriften bis zum 20. Juni 1. J. beim gefertigten Vorstände einbringen. Reiehenberg. den 20. Mai 1914. Der Kultusgemeindo-Vorsteher. JUDr. AV i 1 h e 1 m F leis c; h e r m. p. (Nachdruck wird nicht bezahlt.) Konkurs In der israelitischen Kultusgemeinde zu Nikolsburg in Mähren gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten ersten Kantors welcher auch Koreh sein mutz und den Religionsunterricht an den hiesigen Volks- und Bürgerschulen zu versehen hat, mit 1. September 1. I. zur Besetzung. Erwünscht wäre, wenn der Bewerber auch Schochet und Bodek ist. Bewerber, welche österreichische Staatsbürger sein müssen, dürfen nicht über 35 Fahre alt sein und haben die Befähigung zur Leitung eines Choralgottesdienstes und zur Erteilung des Religionsunterrichtes nachzuweisen. Das Gehalt beträgt autzer freier Wohnung und Nebeneinkommen 2400 Kr. Die dokumentarisch belegten Gesuche sind bis 16. Juni l. I. beim Kultusvorstande einzubringen. Der Kultusvorsteher: Gustav P i s k. GESUCHT wird zur Leitung des von Neuschotz’schenWaisenhauses in Jassy tüchtiger, verheirateter PÄDAGOGE, geprüfter LEHRER, befähigt, den deutschen und hebräischen Unterricht für die ersten 4 Volksschulklassen zu erteilen. Die Frau hat die Leitung des Haushaltes, die Instandhaltung der Wäsche und Kleider zu besorgen. Jahresgehalt bis 2000 Francs, freie Wohnung, Beköstigung, Beheizung, Beleuchtung, Wäsche, Bedienung. Auskunft erteilt bis 15. Juli 1. J. Dr. H. Bürsten, Vize-Präsident des von Neuscliotz’sclien Waisenhauses, Jassy (Rumänien), wohin auch Zeugnisse oder beglaubigte Abschrift derselb., Befähigungsnachweis, Fiilirimgs-Atte^t lind Photographie zu übersenden sind. KONKURS An dem mit dem Öffentlichkeitsrechte versehenen Allgem. österr. israel. Taubstummen-Institute in Wien, IU., Rudolfsgasse 22 ist mit Beginn des Schuljahres 1914/15 die Stelle einer •-S5 geprüften Lehrkraft =z-. für Volksschulen mit deutscher Unterrichtssprache, vorläufig provisorisch, zu besetzen. Gehörig belegte Gesuche (auch weiblicher Lehrpersonen) sind bis 15. Juni a. c. an das oben genannte Institut zu richten. Das Anfangsgehalt beträgt 1200 Kronen. Wien, den 26. Mai 1914.