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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-05-15 · 20 (15.5.1914) · page 14

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
20 (15.5.1914)
Date
1914-05-15
Page
– (sequence 14)
Language
German
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354 Nr. 20 Dr. Blosl'.'c- Wochenschrift Iunq-Iuda. Illustrierte Zeitschrift für unsere Jugend. XV. Jahrgang. Nr. 8. Prag, den 8. Mai 1914. (12. Ijar 5674.) Inhalt: Else Bergmann: Sonne und Mond. — Ben Iehuda: III. $: M. Kap. 19, V. 32—34. Josef Hart: Die drei Freunde. (Forts.) - - Arabische Frauen aus der Gegend von Nazaret. (Illustriert.) Heinrich Loewe: Und tausend Jahre sind wie ein Tag ... — Glücket v. Hameln: Der Vogel und seine drei Söhne. — Guck in die Welt. Erperimentierwinkel. Uebersetzungs-Aufgabe. - Rätsel. Redaktion und Administration: Prag, II., Stefansgasse 629. Die Freistatt. Alljüdische Revue. 2. Jahrgang, Rr. 1. 30. April 1914. Inhalt: Verl Locke r: Der Wahlrechtsraub in Galizien. — Bai Dimien: Der Hebräismus und die Reaktion. — Etwas über Iudenmiffion. Bon einem Katholiken. — Mathias Acher: Noch einmal Ost- und Westjudentum. — Sch. L. H u rw i tz: Der jüdische Weltschmerz. — Dr. Eh. KatzeneIson: So abonniert man bei uns. — Rosenblatt: Der Tod Moses. — Verse von Albert Ehrenstein, Jakob F. Rosner- F u n k e l st e i n, Isaak S ch r e y e r und Hugo Wolf. Bücherbesprechungen. — Verlag der Freistatt: Eschweiler (Rheinland). vr. h. c.. Alfred H. Fried. Kurze Aufklärungen über Wesen und Ziel des Pazifismus. Berlin und Leipzig 1914. Verlag der „Friedens-Warte". _ Kriefkaste«. B. R. Gegen die Juden der Bukowina zu hetzen, scheint allmählich Mode geworden zu sein. Offenbar ist dieser Sport am wenigsten gefährlich: es amüsiert und schadet dem Urheber nicht. N. Ch. Wir haben es lediglich mit Tatsachen und nicht mit Personen zu tun. Die Zitate sind wörtlich gegeben, und jeder einzelne Leser kann sich ein Urteil bilden. O. I. E. Der verewigte Oberstaatsbahnbeamte K n ö p felmach e r führte den Titel Oberstaatsbahnrat. Leopold Mandl u. Sohn in M. Mit geschäftlichen Angelegenheiten ^geben wir uns nicht ab und aus geschäftliche Anfragen erteilen wir keine Auskunft. Max Fraukh. Wollen Sie uns gefl. Ihre genaue Adresse Mitteilen. Adas Iisroel, (Schiffssynagoge), Wien, II., Große Schiffgasse 8. Mit Bezug auf eine Meldung eines hiesigen jüdischen Blattes sieht sich der Vorstand der „Adas Iisroel" (Schiffschul) verananlatzt, die nachfolgende bestimmte Erklärung abzugeben: Der Vorstand der „Adas Iisroel" hat auf die Entwicklung oder die Erörterung der jüngsten Affäre, die das öffentliche jüdische Leben Wiens in der letzten Zeit so unangenehm beschäftigte, in keiner Weise einen Einslutz zu nehmen versucht und wird auch weiterhin aus dieser seiner Passivität nicht heraustreten, weil für die „Adas I i s r o e l" als selbständigem Verein alle sdlche Fragen aus bekannten Gründen, zumal in ritueller Beziehung, vollkommen belanglos sind. Es ist sichergestellt, datz der „Hausjournalist" der Schiffschul der Veröffentlichung' im „Israelit" ferne steht. Ganz entschieden mutz überdies noch die verhetzende Bemerkung zurückgewiesen werden, als ob die Zugehörigkeit zum „polnischjübiidc." Ritus bei der Schiffschul von Nachteil wäre. Für mns kommt nur in Betracht, ob jemand ein ehrlicher, überzeugter Anhänger des thoratreuen Judentums ist, nicht aber dessen politische oder nationale Parteizugehörigkeit. Alle kulturellen und Humanitären Anstalten der „Adas Iisroel" kommen allen Juden in gleicher Weise zu statten. Von diesem objektiven, wahrhaft jüdischen Standpunkt wird sich die „Adas Iisroel" nie und nimmer abdrängen lassen. Wolf Pappenheim, PH. Back, Schriftführer. Obmann. DANKSAGUNG! Unzählig sind die Wünsche, die uns von nah und fern zu- "ekommen sind. Außerstande, jedem einzeln zu danken, entbieten wir auf diesem Wege allen Freunden und Gönnern, die anläßlich der Bar-Mizwah unseres Sohnes gratuliert haben, unseren besten Dank. Mayer Brunner nnd Fran Wien, XX., Othmargasse 14 Zur gefl. Beachtung. Da i« den nächsten Tagen mit der Drucklegung der Adresschleifen begonnen wird, ersuchen Wir unsere geschätzten Abonnenten, uns alle gewünschte« Aenderungen oder Richtigstellungen in Namen, Titel« oder Adressen gefälligst umgehend bekanntgebe« zu wollen. Die Administration der „Oefterr. Wochenschrift" II/1, Praterstraße 9. Konkurs In der israelitischen Kultusgemeinde zu Nikvlsburg in Mähren gelangt die Stelle eines musikalisch gebildeten ersten Kantors welcher auch Koreh sein mutz und den Religionsunterricht an den hiesigen Volks- und Bürgerschulen zu versehen hat, mit 1. September l. I. zur Besetzung. Erwünscht wäre, wenn der Bewerber auch Schachet und Bodek ist. . Bewerber, welche österreichische Staatsbürger sein müssen, dürfen nicht über 35 Jahre alt sein und haben die Befähigung zur Leitung eines Choralgottesdienstes und zur Erteilung des Religionsunterrichtes nschzuweisen. Das Gehalt beträgt autzer freier Wohnung und Nebeneinkommen 2400 Kr. Die dokumentarisch belegten Gesuche sind bis 18. Juni 1. I. beim Kultusvorstande einzubringen. Der Kuttusoorsteher: Gustav Pisk. Kundmachung In dem israelitischen Waisenheime in Brünn, Wawrastrasse Nr. 51, in welchem zehn Knaben und zehn Mädchen untergebracht sind, ist die Stelle eines Anstaltsleiters mit I. Juli 1. J. zu besetzen. Mit dieser Stelle ist nebst freier Wohnung, Verköstigung, Bedienung, Beheizung und Beleuchtung ein Jahresgehalt von 500 K verbunden. Bewerber um diese Stelle müssen verheiratet sein und werden zum Lehramte befähigte Personen bevorzugt. Entsprechend belegte Anträge sind dem gefertigten Vorstande bis 1. Juni 1. J. vorzulegen. Brünn, am 4. Mai 1914. Der Vorstand des Vereines „jüdische Waisenheime“. Konkurs Infolge Berufung unseres derzeitigen Rabbiners, Ehrwürden Herrn Dr. Frankfurter nach Vinkovci, kommt spätestens mit 1. August a. c. die Stelle eines Rabbiners in unserer Gemeinde zur Besetzung. Bewerber, die das 40. Lebensjahr nicht überschritten, die ung. kroat. Staatsbürgerschaft besitzen, oder dieselbe Kürze zu erlangen sich verpflichten, haben den Nachweis ihrer Rabbinatsautoritation und der gesetzlich vorgeschriebenen Qualifikation zu erbringen. Sie müssen der kroatischen Sprache mächtig sein, oder zumindest dieselbe in kurzer Zeit zu erlernen sich verpflichten. Die Stelle ist mit einem Jahresfixum von K 2000.—, einer Wohnungspauschale von K 480.— ausserdem statutenmässigen Stola- und Matrikelgebühren sowie sonstigen Emolumenten normiert. Offerte mit beglaubigten Zeugnisabschriften, die nicht retourriert werden, nebst einem curriculum vitae sind längstens bis 5. Juni a. c. an den gefertigten Vorstand zu richten. Daruvar (Slavonien), 4. Mai 1914. Israelitische Kultusgemeinde Darnvar Der Sekretär: Der Präses: Albert Pfeiffer m. p. Ferdinand Glück m. p.

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