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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1914-04-17 · 16 (17.4.1914) · page 17

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
31 (1914)
Issue
16 (17.4.1914)
Date
1914-04-17
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 16 Dr. Mochs Wochenschrift. Seite 277 jüdischen Buchdrucker den Rücken. Es wollte eben nicht gut stimmen! Dr. E. K. Der 26. April 1868 war Sonntag der 4. Jjar 5628/ Notizen. Jüdische Bühne. Direktion M. Siegler. Hotel Stefanie, 2. Bezirk, Taborstratze 12. Sonntag den 19. April: Die jüdische Peschume. Lebensbild in 4 Auszügen, von Gerdin. Dienstag den 21. April: Kibed-Ow oder Das fünfte Gebot. Lebensbild in 4 Auszügen, von Latelmer. — Das Reinerträgnis dieser Vorstellung dient zur Gründung einer rituellen Tee-, Kaffee- und Milch- Trinkhalle 'für arme Juden. Karten sind zu haben bei den Herren I. Sieg!, Taborstratze 21a, Dr. B. Ebner, Franz Josephs-Kai 19, D. 1l r i ch, Zahntechniker, Taborstratze 21, Jakob P i n k a s, Restaurateur, Hotel Rewjork, C a f e Weitz, Taborstratze 25, Mar Glei ch, Ca, 6 Neptun. — Mittwoch den 22. April: Mar Arnstein-Abend. Vorlesungen von Mar Arnstein. Oefterre^chische Zentralbosenlreditbank. Unter Vorsitz des Präsidenten Johann Grafen S t a d n i c k i wurde die Generalversammlung abgehalten. Nach dem vom Direktor Regierungsrat Dr. I. Baumfeld erstatteten Bericht haben sich die Rückwirkungen des abgelaufenen Krisenjahrcs auf dem Anlagemarkte besonders fühlbar gemacht. Es frat eme Stagnation auf dem Pfandbriefmarkte ein. Trotzdem ist das Ergebnis des Berichtsjahres ein recht günstiges. Der Pfandbriefumtauf beziffert sich mit zusammen 100,9 /7.600 Kronen. In Verhandlung genommen wurden Darlehensgesuche im Betrage von 6,660.000 Kronen, hievon bewilligt 1,120.000 Kronen und bis Ende des Jahres von diesen sowie aus den im Vorjahr bewilligten Geschäften 2,320.000 Kronen realisiert. Von dem Gewinn per 1,182.172 Kronen werden 54.489 Kronen in den Reservefonds hinterlegt, 100.000 KroneM dem Hypothekarrefervefonds zugewiesen, 60.000 Kronen dem Pensionsfonds gewidmet, 32 Kronen per Aktie als Dividende verteilt und 245.949 Kronen auf neue Rechnung vorgetragen. In den Verwaltungsrat wurde der aus,cheidende Graf Gedeon R a d a y wiedergewählt. _ Wiener Lebens- und Rentenversicherungs-Anstalt. Die 32. ordentliche Generalversammlung dieser Anstalt wurde am 8. d. M. unter dem Vorsitze des Verwaltungsratspräsidenten Paul Ritter v. Schoeller abgehalten. Laut des dem Vorstände erstatteten Berichtes, in welchem darauf hingewiesen wird, datz die durch die andauernde Unsicherheit der politischen Lage verursachte Ungunst der wirtschaftlichen Verhältnisse die Neuproduktion erschwert Hatte, betrugen die Neueinreichungen im Jahre 1913 über 16 Millionen' Kronen und die auf Grund derselben ausgefertigten neuen Polizzen rund 1472 Millionen Kronen an versichertem Kapital und Kronen 34.000 jährlicher Rente. Mit Ende 1913 beläuft sich der Versicherungsbestand auf rund 148 Millionen versicherter Kapitalien und Kronen 407.000 versicherter Jahresrente. Die Gewährleistungsfonds der Anstalt, welche auch im Berichtsjahre eine weitere erhebliche Steigerung erfahren haben, betragen mit Ende 1913 rund 48 Millionen Kronen.^ Aus dem Gewinnfonds der Versicherten per Kronen 426.370 gelangt ab 15. Juli d. I. ein Gewinnanteil in der Höhe von 40 Prozent der Jahresprämie an die bezugsberechtigten Parteien zur Verteilung^ Die seitens der Anstalt bisher geleisteten »Auszählungen beziffern sich auf ca. 51 Millionen Kronen,. Nach Erteilung des Absolutoriums wurden die Vorschläge bezüglich der Verwendung des Reingewinnes per Kronen 461.335 genehmigt und wird der Coupon Nr^ 32 ab 9. April 1914 mit Kronen 30. eingelöst. Von den nach Abzug der ^Jprozentigen Dividende per Kronen 225.000 und der statutarischen Dotationen per Kronen 36.546 verbleibenden Kronen 199.788 werden Kronen 50.000 dem Fonds der mit Gewinnanteil Versicherten überwiesen und Kronen 30.000 dem Pensionsinstitut der Beamten und Diener der Anstalt zugeführt, während der verbleibende Restbetrag von Kronen 119.788 aus Rechnung des nächsten Jahres vorgetragen wird. _ Wiener Versicherungsgesellschaft. Unter dem Vorsitze des Verwaltungsratspräsidenten Paul Ritter von Schoeller hat die Wiener Versicherungsgesellschaft am 8. d. M. ihre 33. ordentliche Generalversammlung abgehalten. Dem Jahresberichte ist zu entnehmen, datz ungeachtet der schweren wirtschaftlichen Depressivst während des verflossenen Jahres die Entwicklung des Geschäftes neuerliche Fortschritte gemacht hat, und obschon sich das Ergebnis, des Feuerversicherungszweiges infolge zahlreicher Brände namentlich industrieller Etablissements wesentlich ungünstiger gestaltete als im vergangenen Jahre, die Gesellschaft zufolge des gewinnbringenden Verlaufes des Hagelverficherungsgeschäftes dennoch in der Lage ist, bei Entsprechender Dotierung der Reserven eine gleich hohe Dividende wie im Vorjahre zur Verteilung zu bringen. In der Feuerversicherungsbranche wurden Werte im Belaufe von Kronen 2.781,372.056 versichert und eine Prämieneinnahme von Kronen 14,440.323 erzielt, von welcher nach Kürzung der abgegebenen Rückversicherungen für eigene Rechnung Kr. 7,017.867 verbleiben. Zuzüglich der im Jahre 1913 vereinnahmten Polizzengebühren beziffert sich die Prämieneinnahme für eigene Rechnung aus Kronen 7,171.760. Dagegen betrugen nach Kürzung der vereinnahmten Schadenanteile von den Rückversicherern die für eigene Rechnung bezahlten Schäden Kronen 5,144.242. In der Transportversicherungsbranche wurden nach einem Versicherungswerte von Kronen 36,833.922 zuzüglich der Polizzengebühren Kr. 675,774 vereinnahmt An Rückversicherungen wurden verausgabt Kronen 466.000. Die bezahlten Schäden erforderten nach Abzug der Rückversicherungsanteile Kronen 128.188. Die Versicherungssumme in der Hagelversrcherungsbranche betrug Kronen 37,282.347, die Prämieneinnahmen nach Kürzung der abgegebenen Rückversicherung Kronen 1,463.278, während die für eigene Rechnung bezahlten Schäden sich aus Kronen 1,055.-197 beliefen. Das Portefeuille der in späteren Jahren fälligen Prämienscheine beziffert sich am Ende des Jahres 1913 auf Kronen 34,450.091. Dre Fonos der Gesellschaft betrugen mit Schluß des Jahres 1913 Kronen 9,567.975 und erscheinen durchwegs in erstklassigen Werten placiert. Nach Erteilung des Absolutoriums wurde beschlossen, von dem Reingewinne per Kronen 644.466 nach Kürzung der statutenmäßigen Tantiemen an den Verwaltungsrat und Vorstand a) dem allgemeinen Kapitalreseroefonds Kronen 109.182 zuzuwenden, wodurch derselbe dre Höhe von Kronen 1,560.000 erreicht; v) dem, Pensionsinstitut der Beamten und Diener Kronen 30.000 zuzuweisen, wodurch sich das Vermögen dieses Instituts au, Kronen 1,409.129 erhöh!; c) Kronen 300.000 als Dividende zu verteilen, mithin den Coupon Nr. 33 ab 9. April 1914 gleichwie im Vorjahre mit Kronen 30, das sind l1/» Prozent, zur Einlösung zu bringen und den Rest von Kronen 96.971 auf Rechnung des Jahres 1914 vorzutragen. Jüdischer Gesangs-Verein „Hakinor". Wir bringen hiemit höfl. zur Kenntnis, datz unsere Gesangsproben am Dienstag den zl. d. M. wieder beginnen. Diefeloen finden wie gewöhnlich im Jndustriellen-Cafö, 1. Bezirk, Konkordiaplatz, statt, woselbst auch Ngu-Aufnahmen erfolgen. Wir bitten um pünktliches und bestimmtes Erscheinen. Eventuelle Zuschriften sind zu richten an: Jacques Lampe l, Wien, 9. Bezirk, Berggasse 20. 2ur gefälligen Beachtung! Wir ersuchen unsere geschätzten Abonnenten am rechtzeitige Einsendung der lausenden Adonnementsgrbühr, damit dir Zusendung de» Blattes Kerne Unterbrechung erterde. Zur Einsendung der Beträge wolle man sich des der vorigen stummer beigelegteu Posteriagacneines bedienen. Die Administration. Eikau Koppenstein’sche Heiratsausstattungsstiftung in Ung.-Brod. Bei der israelitischen Kultusgemeinde in Ung.-Brod sind die Zinsen aus der Eikau Koppenstem'schen Heiratsausstatluugsstiftung im Betrage von 820 Kronen zu vergeben. Ansprüche auf das Stiftungserträgnis haben arn.e, brave Mädchen bezw. Frauen, welche in der Zeit vom 15. M a i 1913 bis 15. M a i 1914 eine Ehe eingegangen sind. Berücksichtigt werden in erster Linie Verwandte des Erblassers oder die seiner verstorbenen Gattin Josetine geborenen Zmlich; in zweiter Reihe in Ung.-Brod wohnhafte oder dahin Zuständige. Gesuche mit Nachweisung der Mittellosigkeit, des Wohlverhaltens, dei geschlossenen Ehe, der Verwandschaft oder Zuständigkeit in Ung.-Brod, sind bis längstens 15. Mai 1914 beim Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde in Ung.*Brod einzubringen. Ung.-Brod, 14. April 1914. M. H. Bram m er, Kultusvorsteher *Ral-irriöc<vi» möglichst alleinstehend, Ungar be- IbCliy lUOCi. öniy vorzugt, wird von einem Fleischhauer im Kurort Vöslau, ganzjährig gesucht. — Auskunft erteilt: Moritz Löwy, Gainfahrn bei Vöslau, Hauptstrasse Nr. 41. II RESTAURANT M. WEISSMANM TRIEST, VIA ARTlSTI IO

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